Termin 10.11.2025
„Violinen der Hoffnung“
Eine Zukunft für die Erinnerung? Gesprächsabend mit Musik aus dem Oratorium „Aus Geigen Stimmen“
Die letzten Zeitzeug*innen der Shoah werden bald nicht mehr unter uns sein. Wie kann die Erinnerung an die Shoah in kommende Generationen weitergetragen werden? Bei einer Podiumsdiskussion fragen wir, wie sich Erinnerung fühlbar vermitteln lässt. Mit musikalischen Ausschnitten aus dem Oratorium „Aus Geigen Stimmen“ machen wir dies zugleich hör- und erlebbar.
Es diskutieren die Beauftragten für Erinnerungskultur der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und des Erzbistums Berlin, Marion Gardei und Lutz Nehk, der Komponist des Oratoriums, Berthold Tuercke, sowie die Übersetzerin des Werkes, Lia Martyn, vom Institut für Jüdische Studien und Religionswissenschaft der Universität Potsdam.
Im Anschluss erklingen Teile des Oratoriums „Aus Geigen Stimmen“. Berthold Tuercke komponierte es eigens für die „Violins of Hope“, einer Sammlung von Instrumenten jüdischer Musiker*innen aus der Zeit der Shoah, die der Geigenbauer Amnon Weinstein restaurierte und die nun bei Konzertformaten weltweit wieder erklingen.
Studierende der Universität der Künste Berlin werden Soli zu Gehör bringen und es werden Texte aus dem Oratorium verlesen.
10.11.2025, 19 Uhr
Ort: Katholische Akademie in Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Weitere Informationen und Anmeldung: „Violinen der Hoffnung“ – Eine Zukunft für die Erinnerung?
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Katholischen Akademie in Berlin e.V. und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. statt.
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