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Zum jüdisch-christlichen Verhältnis geht es in einem besonderen Gottesdienst

„Wohl dem Volk, dessen Gott der Herr ist, das er zum Erbe erwählt hat“ (Psalm 33,12)

Gestaltung: Pfarrerin Almut Bellmann, Vikarin Yvonne Maßors und Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO),
Musik: Shalom-Chor Berlin, Leitung: Kantor Assaf Levitin

Während jahrhundertelang die Themen „Tempelzerstörung“ und „Jesus weint über Jerusalem“ (Lk. 19,41-48) im Zentrum des Gottesdienstes standen und zunehmend antijüdisch ausgelegt wurden, haben das tiefe Erschrecken über die Schuld und Abgründe insbesondere während des Nationalsozialismus nach 1945 zu einer Neubesinnung innerhalb der Kirche geführt: Christinnen und Christen begannen neu über die Grundlagen ihres Glaubens nachzudenken und die Verwurzelung in der jüdischen Tradition wiederzuentdecken. Wir gehen gemeinsam auf Spuren suche und fragen, inwiefern der ungekündigte Bund Gottes mit seinem Volk Israel auch Grund für die eigene Hoffnung auf Gottes Treue und Liebe sein kann.