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Die Bewegung der Muslimbruderschaft hat seit ihrer Gründung 1928 ein konservatives Islamverständnis mit sozialen Forderungen kombiniert. Sayyid Qutb steht für ihre politische Radikalisierung, da er im nachkolonialen Ägypten die sozialen Wunschvorstellungen der Bruderschaft mit dem Aufruf zu kämpferischem Handeln verband. Für beides fand er im Koran und in der islamischen Frühzeit gedankliche Leitfäden, die bis heute von Anhängern weiterverfolgt, aber auch innermuslimisch scharf kritisiert werden. Welchen Einfluss hat die Bewegung? Wie ist sie einzuschätzen? Eine kritische
Spurensuche.

Referent und Gesprächspartner: Dr. Thomas Würtz, Islamwissenschaftler, Kath. Akademie
in Berlin; Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen
Dialog (EKBO)

Ermäßigt 8€/ Studenten 4,50€ / Mitglieder der Urania und der GCJZ 5,50€