Wertschätzung über das Lebensende hinaus: Trauerbräuche Christlich und Jüdisch
Dr. phil. Gesine PalmerHeinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Menschen sind Wesen, die wissen, dass sie und alle, die sie lieben, sterben müssen. Abstrakt. Doch wen es gerade trifft, „dem bricht das Herz entzwei“. Ein Problem, das nie gelöst werden kann, aber immer gestaltet werden muss. Alle Kulturen, alle Religionen, beginnen wohl damit, dass sie den Umgang mit dem Unausweichlichen gestalten. Dazu gehören einerseits sicher die Erzählungen und Spekulationen über ein „Nachleben“. Dazu gehören andererseits Bräuche, auf die zurückgreifen kann, wer gerade gebrochenen Herzens „nicht weiß, wo ihr/ihm der Kopf steht“.
Jede dieser Kulturen hat besondere Stärken und vielleicht auch Schwachstellen – entscheidend ist, dass man sich an etwas halten kann. Kaddisch und Schiwa im Judentum, Aussegnung und Tränenbrot im Christentum: wir werden einige Bräuche kennenlernen und gemeinsam im Gespräch durchdenken
Lesung und Gespräch Eine Berliner Familiengeschichte von über 100 Jahren Die Zeitzeugin Irene Bindel liest und erzählt aus ihrem Buch „Wassermilch und Spitzenwein“ und ihrer Geschichte! Ort: Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Standort Wassertorstraße 4, 10969 Berlin Irene Bindel, geboren 1938, aufgewachsen im Berlin-Zehlendorf als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters, ist eine der […]
28.01.2026 um 11:00 Uhr (bis max. 11:30 Uhr) Kranzniederlegung mit musikalischer Begleitung durch Jeremi Zschocke (oder: durch das Streichtrio …. oder : durch das Streichduo ….) Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in der Tiergartenstraße 4 in 10785 Berlin. Veranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärden-/Lautsprache und Leichte Sprache. Mit Live-Audiodeskription. Eine Anmeldung […]
27.01.2026, von 11:00 – 16:00 Uhr Ausstellung von Andreas Maus im Foyer der Berliner Philharmonie. Andreas Maus arbeitet im Kunsthaus KAT18 in Köln und wurde 2021 mit dem „euward 8“, dem europäischen Kunstpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung, ausgezeichnet. In den ausgestellten Werken geht es um die Gräueltaten des NS-Regimes und um […]
Sarah Maria Sander Der Nahostkrieg in den öffentlich-rechtlichen Medien Zwischen Information und Framing Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin Sarah Maria Sander am Donnerstag, dem 29. Januar 2026 um 19.00 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich in Deutschland das öffentliche Bild Israels und des Krieges in Gaza dramatisch […]
Deutsch-Jüdisches Theater im Theater Coupé, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin Fahrverbindungen: 2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42. Karten-Telefon: 0176/651 995 66 Email: karten@djthe.de Spielplan für den Monat März 2026 Für Mitglieder der DIG, der GCJZ, und der Jüdischen Gemeinde gilt gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises der ermäßigte Eintrittspreis. […]
Dienstag, 17. Februar, 18.30 Uhr Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstaße, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin “Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und ihre jüdischen Nachbarn. Eine Spurensuche zwischen 1890 und 1959” Pfarrer i.R. Martin Germer führt in einem Vortrag in diese widersprüchlichen Aspekte der Geschichte der Kirche ein und kommt dazu mit Reinhard Naumann, Evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ins […]
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