Wertschätzung über das Lebensende hinaus: Trauerbräuche Christlich und Jüdisch
Dr. phil. Gesine PalmerHeinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Menschen sind Wesen, die wissen, dass sie und alle, die sie lieben, sterben müssen. Abstrakt. Doch wen es gerade trifft, „dem bricht das Herz entzwei“. Ein Problem, das nie gelöst werden kann, aber immer gestaltet werden muss. Alle Kulturen, alle Religionen, beginnen wohl damit, dass sie den Umgang mit dem Unausweichlichen gestalten. Dazu gehören einerseits sicher die Erzählungen und Spekulationen über ein „Nachleben“. Dazu gehören andererseits Bräuche, auf die zurückgreifen kann, wer gerade gebrochenen Herzens „nicht weiß, wo ihr/ihm der Kopf steht“.
Jede dieser Kulturen hat besondere Stärken und vielleicht auch Schwachstellen – entscheidend ist, dass man sich an etwas halten kann. Kaddisch und Schiwa im Judentum, Aussegnung und Tränenbrot im Christentum: wir werden einige Bräuche kennenlernen und gemeinsam im Gespräch durchdenken
Freitag, 23. Januar werden wir um 15 Uhr in der Stadtteilbibliothek Charlottenburg-Nord (Halemweg 18, 13627 Berlin, U-Bhf. Halemweg) die Ausstellung “Žadkěvič und andere” eröffnen. Die Ausstellung erinnert an das Widerstandsnetzwerk, dem die ukrainische Zwangsarbeiterin und Widerstandskämpferin Galina (Halyna) Romanowa angehörte. Sie wurde im November 1944 in Plötzensee ermordet. Die Erinnerung an diese junge Ärztin steht […]
Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verleiht Prof. P. Dr. Christian Rutishauser SJ am 8. März 2026 im Gürzenich in Köln die Buber-Rosenzweig-Medaille. Die Laudatio hält Prof. Dr. h. c. mult. Christoph Markschies, Präsident der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften und Präsident der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Es sprechen Hendrik Wüst MdL, Ministerpräsident […]
Europäischer Bibeldialog Utopien können zu Veränderungen inspirieren. Wo Menschen sie verwirklichen wollen, werden sie oft zu Dystopien: Sie grenzen diejenigen aus, die als „nicht passend“ wahrgenommen werden. Das Reich Gottes grenzt nicht aus, sondern feiert Hinweisen möchten wir außerdem auf unsere Abend-Dialog mit Rabbiner Walter Rothschild im Februar: Was verstehen Menschen jüdischen und christlichen Glaubens […]
Das interreligiöse Fastenbrechen der Neuköllner Begegnungsstätte ***Mittwoch, den 04. März 2026 ab 17 Uhr*** Mohamed Taha SabriImam & Vorstandsvorsitzender Neuköllner Begegnungsstätte e.V. Flughafenstraße 43 12053 Berlin Tel.: 030 / 627 31 998 Fax: 030 / 62737058
GCJZ Berlin “An eine Zukunft glauben. Jüdische Biografien in der parlamentarischen Gründergeneration nach 1945. Eine dokumentarische Annäherung” Führung durch die Ausstellung mit Natalie Weis, Historikerin Wissenschaftliche Dienste – Fachbereich WD 1 Geschichte, Politik und Kultur Mittwoch, 25. Februar, 17 Uhr Ort: Paul-Löbe-Haus, Konrad-Adenauer-Straße 1, 10557 Berlin (Bitte bringen Sie Ihren Ausweis mit.) Anmeldung erforderlich bis […]
Einladung zur 17. Soirée der Ephraim Veitel Stiftung mit Vorträgen, Musik und Gespräch. Inka Bertz (Berlin): »Jüdische Porträts am Ende des 18. Jahrhunderts. Szenen aus einer Geschichte des kulturellen Wandels« Wann: Dienstag, 24. Februar 2026, um 19 Uhr Wo: Alexander und Renata Camaro Stiftung, Berlin Potsdamer Straße 98A (2. Hof, 3. Etage), 10785 Berlin Bus: […]
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