Wertschätzung über das Lebensende hinaus: Trauerbräuche Christlich und Jüdisch
Dr. phil. Gesine PalmerHeinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
Menschen sind Wesen, die wissen, dass sie und alle, die sie lieben, sterben müssen. Abstrakt. Doch wen es gerade trifft, „dem bricht das Herz entzwei“. Ein Problem, das nie gelöst werden kann, aber immer gestaltet werden muss. Alle Kulturen, alle Religionen, beginnen wohl damit, dass sie den Umgang mit dem Unausweichlichen gestalten. Dazu gehören einerseits sicher die Erzählungen und Spekulationen über ein „Nachleben“. Dazu gehören andererseits Bräuche, auf die zurückgreifen kann, wer gerade gebrochenen Herzens „nicht weiß, wo ihr/ihm der Kopf steht“.
Jede dieser Kulturen hat besondere Stärken und vielleicht auch Schwachstellen – entscheidend ist, dass man sich an etwas halten kann. Kaddisch und Schiwa im Judentum, Aussegnung und Tränenbrot im Christentum: wir werden einige Bräuche kennenlernen und gemeinsam im Gespräch durchdenken
Lesung und Gespräch am Dienstag, dem 3. November 2026, 18:30 Uhr im Synagogenzentrum Potsdam, Schloßstraße 8, 14467 Potsdam Friedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und „verfreunden“ sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger, Hoffnungen und großer Träume. In durchtanzten Berliner Nächten schwören sie sich, ihre Freundschaft werde für immer halten. Friedchen […]
https://www.schlossparktheater.de/pressedownload/index.html?Galerie=93 Trauerfeier? Von wegen. Denn in den Gesprächen und Erinnerungen ihrer Familie wird die verstorbene Razya wieder quicklebendig. Statt stiller Tränen bei der Shiv’a gibt es pointierte Wortgefechte, schrägen Humor und eine Mutter, die selbst aus dem Jenseits nicht locker zu lassen scheint, wenn es um das Glück ihrer Liebsten geht. Denn Razya ist entsetzt, […]
Mittwoch, 4. November 2026, 20:45 bis 21:45 rbb Fernsehen Thema: “WWR_Flyer_BLN_Steglitz_v1Antisemitismus: Wie sicher ist jüdisches Leben?“ rbb Bürgertalk „Wir wollen reden“, live aus dem Gemeindehaus der Lukasgemeinde in Berlin-Steglitz, Friedrichsruher Straße 1. Seit dem Überfall der Terrororganisation Hamas auf Israel vor 3 Jahren ist die Zahl antisemitischer Vorfälle in Berlin und Brandenburg gestiegen und sie […]
🏳️🌈PRIDE & FAITH – Queere Zukunft, sichtbar Glauben Wie sieht queeres religiöses Leben aus? Und was braucht unsere Gesellschaft, um vielfältiger und offener zu werden? 🏳️🌈Queerness und Religion werden oft als Widerspruch wahrgenommen, auch im Alltag, im Freundeskreis und im familiären Umfeld. Doch wie erleben queere Menschen ihren Glauben? Welche Herausforderungen begegnen ihnen, und wie […]
ANLÄSSLICH DER 88. JAHRESTAGES DER REICHSPOGROMNACHT VON 1938 MONTAG, 9. NOVEMBER 2026 • 9 – 21 Uhr: Namenslesung der 55969 ermordeten Berliner Juden aus dem Gedenkbuch des Landes Berlin • 19 Uhr: Gedenkveranstaltung, Anmeldung bis 6. November erforderlich: veranstaltungen@jg-berlin.org Jüdische Gemeinde zu Berlin, Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin • 16 Uhr: Kranzniederlegung am Mahnmal […]
20261021_Günter-Jeschonnek_Sie-wollten-leben_PM_A4_v2 Am 18. Oktober 1941 verließ der erste sogenannte „Osttransport“ den Bahnhof Grunewald. Die Nationalsozialisten und ihre vielen Helfershelfer deportierten 1.013 jüdische Frauen, Männer und Kinder aus Berlin ins Ghetto Litzmannstadt, dem von deutschen Truppen besetzten polnischen Łódź. Zuvor mussten sich diese Menschen mit ihrem Handgepäck bis zum 15. Oktober im Sammellager, in der Synagoge […]
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