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Rückblick: Wertschätzung über das Lebensende hinaus: Trauerbräuche Christlich und Jüdisch

Wertschätzung über das Lebensende hinaus: Trauerbräuche Christlich und Jüdisch

Dr. phil. Gesine PalmerHeinrich-Schulz-Bibliothek, Otto-Suhr-Allee 96, 10585 Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf

Menschen sind Wesen, die wissen, dass sie und alle, die sie lieben, sterben müssen. Abstrakt. Doch wen es gerade trifft, „dem bricht das Herz entzwei“. Ein Problem, das nie gelöst werden kann, aber immer gestaltet werden muss. Alle Kulturen, alle Religionen, beginnen wohl damit, dass sie den Umgang mit dem Unausweichlichen gestalten. Dazu gehören einerseits sicher die Erzählungen und Spekulationen über ein „Nachleben“. Dazu gehören andererseits Bräuche, auf die zurückgreifen kann, wer gerade gebrochenen Herzens „nicht weiß, wo ihr/ihm der Kopf steht“.

Jede dieser Kulturen hat besondere Stärken und vielleicht auch Schwachstellen – entscheidend ist, dass man sich an etwas halten kann. Kaddisch und Schiwa im Judentum, Aussegnung und Tränenbrot im Christentum: wir werden einige Bräuche kennenlernen und gemeinsam im Gespräch durchdenken

16. Februar, 2024

Aktuelle Veranstaltungen

22. März, 2026
22. March, 2026
18:00 - 19:30

So 22. März um 18.00 Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin Karten (15/10/5€): T. 0163 74 34 744 Konzert:Alexander Paperny, Hamburg Ein Rendezvous mit Liedern der `20er, `30er und `40er in neuer Begleitung. Die Arrangements von Alexander Paperny, einem der gefragtesten Balalaika-Spieler im deutschsprachigen Raum, sind anmutig neugestaltet, und überraschen mit ihren Akzenten und Klangfarben. Angereichert von […]

22. März, 2026
22. March, 2026
15:00 - 17:00

Sonntag, 22. März 2026, 15:00 Uhr Oranienburger Straße 28, Großer Saal, 10117 Berlin “There is only one solution – Call the Polizei!” Theater mit Konstantin Frank und Maria Agni Eintritt: 12,- € / Ermäßigt 10,- € Postkoloniale Tragikomödie in fünf Akten und eine Ode an den guten alten Judenhass Inspiriert von Molières “Tartuffe”. Eine Berliner […]

30. April, 2026
30. April, 2026
18:00 - 19:30

Ringvorlesung der Universität Potsdam im Sommersemester 2026 Rabbiner Leo Baeck zum 70. Todestag Jüdische Gelehrsamkeit und moderne Bibelwissenschaft The link is https://uni-potsdam.zoom-x.de/j/66096710198. The Passcode is 60987551.

18. März, 2026
18. March, 2026
18:15 - 20:00

Sehr geehrte Damen und Herren, das Netzwerk Zeitgeschichte, der Bundesverband RIAS und der Beauftragte zur Bekämpfung von Antisemitismus im Land Brandenburg laden Sie zur Veranstaltung und Publikationsvorstellung Antisemitismus und Gedenkstätten ein. Im Mittelpunkt stehen antisemitismuskritische Perspektiven für die Praxis von NS-Gedenkstätten sowie die Diskussion aktueller Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten. Datum: 18. März 2026 Veranstaltungsbeginn: 18:15 Uhr […]

23. März, 2026
23. March, 2026
18:00 - 19:30

Einladung_23_03_2026_web Achtung – bitte beachten Sie: Aufgrund des Veranstaltungsortes ist eine Teilnahme spontan ohne Anmeldung nicht möglich. Bitte melden Sie sich daher unbedingt an! Alle, die dies bereits getan haben, sind auf unsere Gästeliste registriert und müssen nichts weiter tun.

11. Mai, 2026
11. May, 2026
18:00 - 20:30

Der Dokumentarfilm „Der Rhein fließt ins Mittelmeer“ ist eine sehr persönliche Suche des israelischen Filmemachers Offer Avnon nach den Spuren des Holocaust in Deutschland, Polen und Israel. Wir zeigen den Film und laden im Anschluss zum Gespräch mit dem Regisseur. 11.5.2026, 18:00 Uhr, Haus der EKD, Berlin Programm und Anmeldung In „Der Rhein fließt ins […]

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Rundbrief März 2026
Rückblick. "An eine Zukunft glauben. Jüdische Biografien in der parlamentarischen Gründergeneration nach 1945
Rückblick: Die Kaiser-Wilhelm-Kirchengemeinde und ihre jüdischen Nachbarn
Rückblick: Eine Berliner Familiengeschichte von über 100 Jahren Die Zeitzeugin Irene Bindel las aus ihrem Buch "Wassermilch und Spitzenwein"
Rückblick: Erinnern ist Zukunft – Präsentation des Foto-Text-Buches „Buchenwald – Im Dickicht vom Ettersberg“ - Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus
Rundbrief Februar 2026