Im Herbst 1964 erschien Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem“ auf Deutsch. Nicht nur in der Idylle des Wirtschaftswunders wurde es zu einem Skandal. Hannah Arendt brachte damit weltweit eine Lawine ins Rollen. Ihr bis heute kontrovers diskutiertes Werk stieß auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde grade deshalb zu einem Klassiker der Zeitgeschichte und ihrer Deutung. 60 Jahre nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung wollen wir das Buch und seine Wirkung vergegenwärtigen. Mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer sprechen wir über den umstrittenen Prozessbericht der Philosophin, aber auch über die Dynamiken und Motive der Anfeindungen, denen Hannah Arendt damals ausgesetzt war – und die heute wie ein ferner Spiegel wirken.
Nachzusehen über den Youtube-Kanal der Katholischen Akademie:
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
▪ Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
▪ Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
▪ Katholische Akademie in Berlin
Lesung und Gespräch Eine Berliner Familiengeschichte von über 100 Jahren Die Zeitzeugin Irene Bindel liest und erzählt aus ihrem Buch „Wassermilch und Spitzenwein“ und ihrer Geschichte! Ort: Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin Standort Wassertorstraße 4, 10969 Berlin Irene Bindel, geboren 1938, aufgewachsen im Berlin-Zehlendorf als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters, ist eine der […]
28.01.2026 um 11:00 Uhr (bis max. 11:30 Uhr) Kranzniederlegung mit musikalischer Begleitung durch Jeremi Zschocke (oder: durch das Streichtrio …. oder : durch das Streichduo ….) Gedenk- und Informationsort für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Morde in der Tiergartenstraße 4 in 10785 Berlin. Veranstaltung mit Übersetzung in Deutsche Gebärden-/Lautsprache und Leichte Sprache. Mit Live-Audiodeskription. Eine Anmeldung […]
27.01.2026, von 11:00 – 16:00 Uhr Ausstellung von Andreas Maus im Foyer der Berliner Philharmonie. Andreas Maus arbeitet im Kunsthaus KAT18 in Köln und wurde 2021 mit dem „euward 8“, dem europäischen Kunstpreis für Malerei und Grafik im Kontext geistiger Behinderung, ausgezeichnet. In den ausgestellten Werken geht es um die Gräueltaten des NS-Regimes und um […]
Sarah Maria Sander Der Nahostkrieg in den öffentlich-rechtlichen Medien Zwischen Information und Framing Informations- und Diskussionsveranstaltung mit der Journalistin Sarah Maria Sander am Donnerstag, dem 29. Januar 2026 um 19.00 Uhr im Jüdischen Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80 Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich in Deutschland das öffentliche Bild Israels und des Krieges in Gaza dramatisch […]
Deutsch-Jüdisches Theater im Theater Coupé, Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin Fahrverbindungen: 2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42. Karten-Telefon: 0176/651 995 66 Email: karten@djthe.de Spielplan für den Monat März 2026 Für Mitglieder der DIG, der GCJZ, und der Jüdischen Gemeinde gilt gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises der ermäßigte Eintrittspreis. […]
Dienstag, 17. Februar, 18.30 Uhr Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstaße, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin “Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche und ihre jüdischen Nachbarn. Eine Spurensuche zwischen 1890 und 1959” Pfarrer i.R. Martin Germer führt in einem Vortrag in diese widersprüchlichen Aspekte der Geschichte der Kirche ein und kommt dazu mit Reinhard Naumann, Evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit ins […]
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