Im Herbst 1964 erschien Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem“ auf Deutsch. Nicht nur in der Idylle des Wirtschaftswunders wurde es zu einem Skandal. Hannah Arendt brachte damit weltweit eine Lawine ins Rollen. Ihr bis heute kontrovers diskutiertes Werk stieß auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde grade deshalb zu einem Klassiker der Zeitgeschichte und ihrer Deutung. 60 Jahre nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung wollen wir das Buch und seine Wirkung vergegenwärtigen. Mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer sprechen wir über den umstrittenen Prozessbericht der Philosophin, aber auch über die Dynamiken und Motive der Anfeindungen, denen Hannah Arendt damals ausgesetzt war – und die heute wie ein ferner Spiegel wirken.
Nachzusehen über den Youtube-Kanal der Katholischen Akademie:
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
▪ Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
▪ Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
▪ Katholische Akademie in Berlin
Deutsch-Jüdisches Theater im Theater Coupé Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin Fahrverbindungen: 2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42. Karten-Telefon: 0176/651 995 66 Email: karten@djthe.de Spielplan für den Monat Mai 2026 Für Mitglieder der DIG, der GCJZ, und der Jüdischen Gemeinde gilt gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises der ermäßigte Eintrittspreis. […]
Antisemitismus und postkoloniale Theorie Der „progressive“ Angriff auf Israel, Judentum und Holocausterinnerung Vortrag und Gespräch mit Dr. Ingo Elbe 28. April 2026, 19.00 Uhr (Einlass vor Ort: 18.30 Uhr) Stadtbibliothek Friedberg, Augustinergasse 8, 61169 Friedberg mit Livestream in Kooperation mit der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Wetterau und der Stadtbibliothek Friedberg Die Postcolonial Studies sind im akademischen und […]
Mittwoch, 10. Juni, 17.3o Uhr Topographie des Terrors Anmeldung erbeten unter: gcjz.berlin@t-online.de https://www.topographie.de/ausstellungen/der-holocaust-was-wussten-die-deutschen Herzliche Einladung zur Sonderführung: Der Holocaust – Was wussten die Deutschen? Noch lange nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs behaupteten viele Deutsche, nichts von den Massenmorden während der NS-Zeit gewusst zu haben. So wollten sie sich dem Vorwurf entziehen, für die Verbrechen […]
Wann: am 24. April 2026, 9.30 h – 18.00 h Wo: Freie Universität Berlin, Seminarzentrum L115 (Silberlaube), Otto-von-Simson-Str. 26, 14195 Berlin Bitte melden Sie sich bis zum 13.04.2026 an unter: info@selma-stern-zentrum.de micha_brumlik_symposium_poster
https://www.goldberg-kulturschiff.de/programm/monat/2026-04/ Herzlich willkommen auf dem Jüdischen Kulturschiff MS Goldberg im April _Do 9. April, 19.30 Uhr Film: Kaddisch für einen Freund, D 2012, R: Leo Khasin Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager hat der vierzehnjährige Ali von klein auf gelernt, »die Juden« zu hassen. Nach der gemeinsamen Flucht mit seiner Familie aus dem Libanon gelangt er […]
Vortrag Herodes und der Kindermord Reihe: Antisemitismuskritische Bibelauslegung Der «Kindermord zu Bethlehem» hat eine äußerst schwierige Wirkungsgeschichte. Tania Oldenhage zeigt diesen Text als treibende Kraft in der Verbreitung der Ritualmordlüge mit ihren katastrophalen Folgen für jüdische Gemeinschaften. 9.4.2026, 19:00 Uhr Online Anmeldung Im 12. Jahrhundert wurde der Kindermord des Herodes auf perfide Weise umgedeutet: Aus […]
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