Im Herbst 1964 erschien Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem“ auf Deutsch. Nicht nur in der Idylle des Wirtschaftswunders wurde es zu einem Skandal. Hannah Arendt brachte damit weltweit eine Lawine ins Rollen. Ihr bis heute kontrovers diskutiertes Werk stieß auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde grade deshalb zu einem Klassiker der Zeitgeschichte und ihrer Deutung. 60 Jahre nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung wollen wir das Buch und seine Wirkung vergegenwärtigen. Mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer sprechen wir über den umstrittenen Prozessbericht der Philosophin, aber auch über die Dynamiken und Motive der Anfeindungen, denen Hannah Arendt damals ausgesetzt war – und die heute wie ein ferner Spiegel wirken.
Nachzusehen über den Youtube-Kanal der Katholischen Akademie:
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
▪ Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
▪ Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
▪ Katholische Akademie in Berlin
Das Internationale Sachsenhausen-Komitee und die Gedenkstätte Sachsenhausen laden Sie herzlich zum 81. Jahrestag der Befreiung der Gefangenen des Konzentrationslagers Sachsenhausen ein. Die Feierlichkeiten werden in diesem Jahr vom 17. bis zum 20. April 2026 begangen. Programmübersicht Freitag, 17. April: Gedenken in der Gedenkstätte Todesmarsch im Belower Wald Samstag, 18. April: Veranstaltungsprogramm in der Gedenkstätte Sachsenhausen […]
Öffentliche Führung durch die Ausstellung mit dem Fotografen Stefan Hanke: Donnerstag, 12. März 2026, 18 Uhr, Freundeskreis Willy-Brandt-Haus e.V., Stresemannstr. 28, 10963 Berlin Zutrittsregelungen im Willy-Brandt-Haus: Besucher:innen dürfen ab sofort im Willy-Brandt-Haus keine Taschen, Rucksäcke oder Koffer mitführen, die die Maße 32 cm x 45 cm x 18 cm überschreiten. Wir bitten um Verständnis, […]
Sonnabend, 25. April 2026, 19.30 Uhr, MS-Goldberg, Schiffs-Anlegestelle in Spandau Live-Hörspiel von Heiner Bontrup (Text) und Herbert A. Mitschke (Musik) Beide starben vor 80 Jahren, nur wenige Wochen vor der Befreiung, vor dem Zusammenbruch Nazi-Deutschlands. Wenn auch 60 Jahre ihr Geburtsdatum trennen, so springen die Parallelen zwischen Anne Frank und Else Lasker Schüler doch […]
Stilles Gedenken am 26. Februar 2026, 16.00 bis 17.00 Uhr, Große Hamburger Straße / Rosenstraße Der Initiativkreis und die Ständige Konferenz der NS-Gedenkorte im Berliner Raum laden Sie und Ihre Freunde zu der Gedenkveranstaltung am Donnerstag, den 26. Februar 2026, ein. Zum Thema Am 27. Februar, dem Tag der berüchtigten »Fabrik-Aktion«, jährt sich zum 83. […]
Ein Podcast über Antisemitismus an Bildungs- und Kulturorten Am 26. Februar 2026 um 18:30 Uhr im Club und Kulturzentrum ://about blank, Markgrafendamm 24c, 10245 Berlin Nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 nahmen antisemitische Angriffe auf Jüdinnen und Juden in Deutschland und weltweit deutlich zu. Im Fokus standen dabei auch Schulen, Universitäten und Theater ebenso […]
Sonntag 08.02. um 17.00 Uhr Großer Saal, Fasanenstr. 79-80. Karten (15/10/5€, Impuls): T. 0163 74 34 744, svetlana.agronik@jg-berlin.org Grammophon Musikalisch-dramatische Performance. Prager Theater Divadlo Marianny Arzumanové. Tschechisch mit Untertiteln auf Deutsch + Russisch. MUSIK: EVGENY KISSIN REGISSEURIN: MARIANNA ARZUMANOVA Zum ersten Mal in Berlin! Über das Stück Wie findet ein Mensch die Kraft, das Unvorstellbare […]
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