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Unsichtbar?! Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball

Datum

Juni 02 2026

Lesung und Diskussion mit Monty Ott, Ruben Gerczikow, Alice Reitz und Matthias Thoma

2. Juni 2026, 19.00 Uhr
Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main mit Livestream
In Kooperation mit der mit der Evangelischen Akademie Frankfurt, ZUSAMMEN1 und der DFB-Kulturstiftung

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Fußballweltmeisterschaft der Männer startet am 11. Juni 2026 und damit für viele eine Zeit voller Spannung, Begeisterung und sportlicher Leidenschaft. Doch als populärste Breitensportart ist Fußball weit mehr als nur ein Spiel – er spiegelt unsere Gesellschaft in ihrer Vielfältigkeit ebenso wie in ihren Konflikten wider. In der Forschung gilt er nicht ohne Grund als „Brennglas“ für Phänomene wie Sexismus, Rassismus, Antiziganismus, Homophobie und Antisemitismus.

Zugleich bleiben bestimmte Perspektiven unsichtbar. Jüdische Sportlerbiografien – etwa die des deutschen Fußballpioniers Walter Bensemann (1873–1934) – sind in der Öffentlichkeit kaum bekannt. Antisemitismus wiederum ist im Fußball kein Randphänomen: Er zeigt sich in Fankulturen ebenso wie auf dem Platz. Seit dem 7. Oktober 2023 hat sich diese Entwicklung weiter verschärft, wie unter anderem die Angriffe in Amsterdam im November 2024 verdeutlichen.

Die Autoren Ruben Gerczikow und Monty Ott haben in ihrem Buch „Juden auf dem Platz, Juden auf den Rängen“ jüdische Lebenswirklichkeiten im heutigen Fußball beschrieben. Gemeinsam mit ihnen und weiteren Gästen diskutieren wir über Verdrängung und Anerkennung, Repräsentation und Zusammenhalt in Deutschland und Hessen: Welche Geschichten werden erzählt – und welche nicht? Welche Solidaritätsbekundungen gibt es bereits, und welche Unterstützung wünschen sich Betroffene?

Eintritt frei.

Referierende:
Ruben Gerczikow, Publizist
Monty Ott, Schriftsteller
Alice Reitz, Bildungsreferentin im Projekt „Zusammen1“, Makkabi Deutschland
Matthias Thoma, Geschäftsführer Eintracht Frankfurt Museum

Leitung:
Ina Hammel, Projektleiterin „ContraCode“, Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Torsten Lattki, Studienleiter für interreligiösen Dialog und gegen Antisemitismus, Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Jan-Ulrich Spies, Generalsekretär, Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Anmeldung: doo.net/veranstaltung/219871/buchung

Livestream: www.youtube.com/watch?v=CDAX5lF7a4s

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Herzliche Grüße aus der DKR-Geschäftststelle Bad Nauheim

IMPRESSUM

Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit e. V. (DKR)
Otto-Weiß-Str. 2
61231 Bad Nauheim
Telefon: +49 (0) 6032 / 91 11 0
E-Mail: info@deutscher-koordinierungsrat.de

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