Sie wollten leben
Datum
- Okt. 15 - 16 2026
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15. Oktober 2026, 19:00 Uhr, Gedenkveranstaltung in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
Ohne Anmeldung, Eintritt frei
»Sie wollten leben!«
Künstlerisches Gedenkprojekt
anlässlich der ersten systematischen Massendeportationen
von Frauen, Männern und Kindern aus Berlin
ab dem 18. Oktober 1941 bis zum 27. März 1945
vor 85 Jahren
In allen Berliner Bezirken werden 25 Litfaßsäulen mit großflächigen Plakaten an diesen unvorstellbaren und schrecklichen Zivilisationsbruch erinnern und der Opfer gedenken. Ihm sind in Berlin mindestens 55.000 Frauen, Männer und Kinder zum Opfer gefallen. Ab dem 13. Oktober 2026 bis zum 16. November 2026 wird an den einzelnen Litfaßsäulen mit Gedenk-Veranstaltungen daran erinnert.
Die Eröffnung des Gesamtprojektes findet am Donnerstag, 15. Oktober 2026, 19:00 Uhr, in der Berliner Gedächtniskirche statt. Die Evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirchengemeinde, der Moabiter Verein „Gleis 69 e.V.“, die regionalen Berliner Stolperstein-Initiativen und weitere Institutionen sind Kooperationspartner.
Beteiligte der Gedenkveranstaltung sind Dr. Eva Umlauf, Auschwitzüberlebende und Präsidentin des Internationalen Auschwitzkomitees, Petra Rosenberg, Vorsitzende des Landesverbandes Deutscher Sinti und Roma Berlin-Brandenburg, Dr. Christoph Kreuzmüller als stellv. Projektleiter von „LastSeen: Bilder der NS-Deportationen“, die Schauspielerin Hanna Schygulla, der Jugendchor der Staatsoper Berlin, die Jugendgeschichtswerkstatt Spandau, Gymnasiastinnen aus Herzberg (Elster) und mehrere Musiker.
Ehrengast der Gedenkveranstaltung ist der Theresienstadt-Überlebende Michael Meisels, der am 27. März 1945 mit seiner Mutter und Großmutter mit dem letzten Zug aus Berlin deportiert wurde.
Für die Veranstaltung sind keine Anmeldungen oder Eintrittskarten erforderlich.
Das vom Regisseur und Kulturmanager Günter Jeschonnek initiierte und von Michael de Maizère grafisch gestaltete Gedenkprojekt im öffentlichen Raum fördern die LOTTO Stiftung Berlin, Jan Philipp Reemtsma, die Inge Deutschkron Stiftung, die Berliner Bezirksverwaltungen von Charlottenburg-Wilmersdorf und Lichtenberg, das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung und die Potsdamer Stiftung für Toleranz und Völkerverständigung.
Informationen zum Projekt unter https://gleis69.de/projekte/sie-wollten-leben
Weitere Anfragen an guenter.jeschonnek@outlook.de
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