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Herzlich willkommen auf dem Jüdischen Kulturschiff MS Goldberg im November

Datum

Nov. 05 - 28 2026

Do 5.11., 19.30 Uhr
Film: Der Pianist
Warschau 1939. Der gefeierte jüdische Pianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) entkommt nur mit Glück der Deportation aus dem Warschauer Ghetto. Voller Angst irrt er einsam durch die Stadt, die sich in eine leblose Ruinenlandschaft verwandelt hat. Eines Tages entdeckt ihn der deutsche Offizier Wilm Hosenfeld (Thomas Kretschmann) in den Trümmern eines Hauses und wird sein Schicksal verändern… Ein unvergesslicher Film nach einer wahren Geschichte. FR/D/PL/GB, 2002, Regie: Roman Polański.
Eintritt :10 Euro. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6acf6d03a47cb7abb7b25982

Fr 6.11., 19.30 Uhr
Wedding Klezmer. Klezmer, Rembetiko und Klänge vom Balkan
Wedding Klezmer widmet sich mit ganzer Leidenschaft Klezmer-Tänzen, jiddischen Liedern und Musik aus Griechenland und vom Balkan mit vielseitigen Instrumenten und in vielen Sprachen. Kennengelernt haben sich die Musiker vor vielen Jahren im Wedding bei einem Workshop des Komponisten und Trompeters Paul Brody. Seitdem musizieren sie als Quartett und Quintett und arrangieren traditionelle Instrumentalstücke und Songs, seit vier Jahren ergänzt durch Uwe Sauerwein, der mit jiddischen Programmen als Solist wie u.a. als Mitglied des Ensembles Kasbek unterwegs ist. Mit Stefan Aab (Akkordeon), Jannis Lilge (Trompete, Bouzouki, Gesang, Perkussion), Uwe Sauerwein (Gitarre, Gesang), Thomas Gruner-Szur (Klarinette, Bassklarinette), Martin Borbonus (Kontrabass).
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace31e1a47cb7abb7b241cb

Sa 7.11., 19.30 Uhr
Love Is Here To Stay. Die George & Ira Gershwin Story
Ihre Geschichte beginnt im russischen St. Petersburg, führt über die arme New Yorker Lower East Side und türkische Schwitzbäder bis an den Broadway und nach Hollywood. Dort überwindet das kongeniale Brüderpaar Jacob und Israel Gershowitz – alias George und Ira Gershwin – sowohl in der Musik als auch in der Songlyrik auf sensationelle Weise Genregrenzen zwischen Jazz, Blues, Swing, Populärkultur und europäischer Kunstmusik und schafft radikal Neues. Hört die Geschichte dieses Dreamteams und Schlüsselwerke des Great American Songbook wie »Someone to Watch Over Me« oder »They Can’t Take That Away From Me«, Jazzstandards wie »The Man I Love« oder »I Got Rhythm«, Songs aus »Porgy and Bess« sowie Ausschnitte aus »Rhapsody in Blue« und »An American in Paris«. Mit Julie Wolff (Vocals), Max Doehlemann (Klavier), Jotham Bleiberg (Trompete), Judith Kessler (Text).
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace3352a47cb7abb7b241ec

So 8.11., 15 Uhr
Familienkino: Krieg der Knöpfe
In zwei schon ewig verkrachten Dörfern bekämpften sich auch die Kinder schon immer und weil sie irgendwann begannen, ihren Gegnern die Knöpfe abzuschneiden, bekommt ihr Krieg den Name »Krieg der Knöpfe«. 1944 erreicht der wirkliche Krieg Südfrankreich. Und die hübsche Violette stellt das Dorfleben auf den Kopf. Denn eigentlich heißt sie Myriam, ist Jüdin und somit in großer Gefahr. Nun haben die zwei verfeindeten Dörfer keine andere Wahl, als sich zu verbünden und sich gegen das eigentliche Übel zu wenden. FR 2011, R: Christophe Barratier. Ab 6 Jahre und für die ganze Familie
Eintritt: 5 Euro. Kinder bis 14 frei. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6acf6fdba47cb7abb7b25a11

Do 12.11., 19.30 Uhr
Film: The Producers – Frühling für Hitler
Broadway-Produzent Max Bialystocks (Zero Mostel) letzten Produktionen waren allesamt Flops und Max steht praktisch vor dem Aus. Doch da hat sein Buchhalter Leo (Gene Wilder) eine zündende Idee: Wenn das nächste Stück ebenfalls durchfällt, könnte Max die gesamten Investoren-Gelder einkassieren. Das Stück »Frühling für Hitler« scheint für den Plan goldrichtig zu sein. Niemals, da sind sich die beiden einig, könnte eine Musical-Revue über Hitler ein wirklicher Publikumserfolg werden… Urkomische, respektlose Persiflage auf die Broadway-Unterhaltung. USA 1967, Regie: Mel Brooks
Eintritt: 10 Euro. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6acf6deb84ed3c6a8a655aea

Fr 13.11., 19.30 Uhr
Mir ist heut so nach Tamerlan. Tucholsky-Revue
Kurt Tucholsky war einer der bekanntesten Vertreter der jüdischen Intelligenzija vor der Machtergreifung der Nazis, Chronist seiner Zeit und Gesellschaft, sein Humor so einfühlsam wie volkstümlich. Scharfe Kritik an den politischen Verhältnissen und beißende Ironie wechseln sich seinem Werk ab mit leichten Liebesgeschichten und witzigen Alltagsbeobachtungen. Julie Wolff (Vocals), Judith Kessler (Erzählerin) und Max Doehlemann (Klavier) erinnern mit großer Heiterkeit, aber auch Wehmut an diesen großen Deutschen.
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace3695a47cb7abb7b24280

Sa 14.11., 19.30 Uhr
Stripper Blues. Neues von Coco Schumann mit dem Alexander Kranich Kollektiv
Mit dem Album »Coco Schumann Songbook«, an dem Götz Alsmann, Klaus Voormann und Gregor Hübner als Gäste mitwirken, setzt das Alexander Kranich Kollektiv seine Hommage an den legendären Berliner Jazz-Pionier Heinz »Coco« Schumann (1924–2018) fort und präsentiert bislang kaum bekannte Kompositionen Schumanns, der in Theresienstadt zu den »Ghetto Swingers« gehörte und Auschwitz überlebt hat. Alexander Kranich spielt die Original-Gitarre Schumanns und erzählt dessen Geschichte. Auf der MS Goldberg außerdem dabei: der Original-Pianist des Coco Schumann Quartetts, Wolfgang Köhler, sowie Dirk Engelhardt (Saxophon), Hendrik Nehls (Kontrabass) und Thorsten Zwingenberger (Schlagzeug).
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace37d884ed3c6a8a65432c

Do 19.11., 19.30 Uhr
Film: Paula Paulinka
Die Rabbinertochter Paula Levi (1897–2000) war als Opernsängerin Paula Lindberg in Berlin und als Bach-Interpretin in Leipzig eine gefeierte Künstlerin. 1930 heiratete sie den Chirurgen Albert Salomon und wurde die Stiefmutter seiner Tochter Charlotte (die Protagonistin unseres Abends »Charlottes Farben« am 20.11.). Nach 1933 durfte Paula nur noch beim Jüdischen Kulturbund auftreten und floh mit ihrem Mann nach Amsterdam. Beide wurden verhaftet, konnten aus dem Lager Westerbork fliehen und überlebten in einem Versteck in Südholland. Vom Tod ihrer Tochter und deren Werk »Leben? Oder Theater?« erfuhren sie erst nach dem Krieg. Der Film porträtiert Paula fünf Jahre vor ihrem Tod mit 102 Jahren… D 1995, R: Christine Fischer-Defoy, Daniela Schmidt & Caroline Goldie. Im Anschluss Publikumsgespräch mit den Regisseurinnen Daniela Schmidt & Caroline Goldie.
Eintritt: 10 Euro. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
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Fr 20.11., 19.30 Uhr
Charlottes Farben. Musikalische Erzählung
Die Berliner Jüdin Charlotte sitzt in einem kleinen Zimmer im französischen Exil und malt und malt und malt – ihre Erinnerungen, ihre Träume, ihre Hoffnungen… Isabel Nogueira Batistas Musiktheaterstück basiert auf dem autobiografischen Werk in 796 Gouachen »Leben? Oder Theater? Ein Singspiel«* von Charlotte Salomon(Berlin 1917 – Auschwitz 1943). Eine zauberhafte musikalisch-szenische Lesung mit Ann-Kathrin Czymoch(Schauspiel), Andrea Chudak (Gesang), Constanza Ibarra Olalla (Klavier), Judith Kessler (Einführung). *»Leben? Oder Theater?« aus der Sammlung des Jüdischen Historisches Museum Amsterdam (www.jck.nl) © Charlotte Salomon Foundation, Amsterdam.
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
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Sa 21.11. 19.30 Uhr
Wenn ick mal tot bin, dann mach ick, wat ick will. Friedrich-Hollaender-Revue
»Der große kleine Friedrich « war ein Tausendsassa: Komponist, Texter, Dirigent, Kabarett-Leiter und Pianist. Er spielte gegen die Zeit an, die man die goldenen Zwanziger nannte und die geradewegs in die braunen Dreißiger führte – ob mit seinen »Liedern eines armen Mädchens«, dem Emanzen-Song »Raus mit den Männern aus dem Reichstag!« oder Gassenhauern wie »Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt«. Wegen seiner mutigen Anti-Hitler-Revuen musste er früh fliehen und lieferte dann aus Hollywood Hits für Bing Crosby oder Marlene Dietrich und nach dem Krieg die für Billy Wilders »Eins-zwei-drei« oder »Das Spukschloss im Spessart«… Eine Reise durch Leben und Musik Hollaenders mit Julie Wolff (Vocals), Judith Kessler (Erzählerin), Jotham Bleiberg (Trompete) und Max Doehlemann (Klavier).
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
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Do 26.11., 19.30 Uhr
Film: Die letzte Metro
Paris 1942. Der jüdische Regisseur Steiner (Heinz Bennent) versteckt sich im Keller seines Theaters vor den Nazis. Nur seine Frau Marion (Catherine Deneuve) kennt das Versteck. Jeden Abend steigt sie hinab, erzählt von den Proben und dem Leben oben. Je länger Steiner sich verbergen muss, desto mehr verliert er den Bezug zur Realität und schon bald auch Marion, die sich in Bernard (Gérard Depardieu) verliebt. Ein mit Ironie und Spitzfindigkeit inszeniertes, geniales Wechselspiel aus Theater und Wirklichkeit. Regie: François Truffaut, FR 1980
Eintritt: 10 Euro. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
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Fr 27.11., 19.30 Uhr
Das pure Vergnügen! Ohrwürmer aus Klassik, Operette & Film
Ohne jüdische Komponisten wie Offenbach oder Meyerbeer würden beliebte Gassenhauer der Opernliteratur fehlen und ohne die Zusammenarbeit mit Textdichtern wie Fritz Rotter, Fritz Grünbaum oder Hans Fritz Beckmann gäbe es auch die unvergänglichen Schlager der goldenen Operetten-Ära aus »Walzertraum« oder »Weißen Rössl« und die U-Musik der 20/40er-¬Welt des Musical wäre ohne Frederic Loewes »My fair Lady« oder Harold Arlens »Over the Rainbow« undenkbar. Die Hits der Brüder George und Ira Gershwin dürfen noch heute auf keiner Showbühne fehlen und selbst der nichtjüdische Songwriter Cole Porter beteuerte, dass er seinen Erfolg nur jüdischen Komponisten zu verdanken habe und versicherte: »I’ll write jewish tones!«. Ein musikalischer Rundumschlag mit unterhaltsamen Dauerbrennern. Mit Andrea Chudak (Sopran/Mod.), Ekaterina Gorynina (Cello) und Alex Ilenko (Klavier).
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace3b9ca47cb7abb7b2433a

Sa 28.11., 19.30 Uhr
Marx & Engels intim. Unzensiertes aus der Feder der berühmtesten Philosophen der Welt
Wollten Sie schon immer mal wissen, was Karl Marx und Friedrich Engels privat so über Polen, Russen, Frauen, Arbeiter, Inder, über den Islam, über Parteien, Sozialdemokraten oder über ihre eigenen Väter dachten? Lassen Sie sich überraschen. Sie hören Auszüge aus einem Manuskript von Björn und Simon Akstinat, ergänzt um eigene Funde sowie neue Arrangements alter Lieder – verlesen und besungen von: Andrea Chudak, Judith Kessler, Marina Senckel, Uli Plessmann und Max Doehlemann.
Eintritt: 25/15. Karten bei Eventim.de + AK. Reservierung: Tel. 0155 65 61 55 90
https://www.eventim-light.com/de/a/696e50978a97fe402ca1f70a/e/6ace3c52a47cb7abb7b24355

Ort:
Liegeplatz MS Goldberg
Schiffahrtsufer 2/Hermann-Oxfort-Promenade an der Dischinger Brücke/Klosterstraße, 13581 Berlin-Spandau (S+U Spandau, Bus M45)

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