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Geschichte jüdischer Ärzt:innen

Datum

Juni 21 2026
Abgelaufen!

Öffentliche Führung in Kooperation mit dem Mitte-Museum:
Geschichte jüdischer Ärzt:innen
Stadtführung: Jüdische Ärzte und Ärztinnen an der Charité – Vollkommene Integration?

Nachdem die Berliner Universität ab 1812 ihre Tore für jüdische Studierende öffnete, bot die Medizin – jenseits versperrter Karrieren in Verwaltung oder Militär – eine einzigartige Chance auf soziale Emanzipation. Doch trotz ihrer prägenden Rolle in der Weimarer Republik stießen jüdische Ärztinnen und Ärzte oft an eine „gläserne Decke“: Während sie als Privatdozent:innen das wissenschaftliche Niveau der Berliner Universitätsmedizin maßgeblich steigerten, blieben ihnen ordentliche Professuren aufgrund von Antisemitismus und Seilschaften meist verwehrt. Letztlich bot weder akademische Exzellenz noch Konversion Schutz vor den Rassegesetzen der Nationalsozialisten, die dieser Ära ein gewaltsames Ende setzten.

Die Führung über den Campus der Charité, konzipiert und geleitet von Nirit Ben-Joseph im Auftrag des GeDenkOrt.

Charité in Kooperation mit dem Mitte Museum, macht diese Geschichte an historischen Wirkungsstätten sowie entlang des „REMEMBER Erinnerungswegs“ greifbar.

Die Führung ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.
Organisatorisches
Referenten, Nirit Ben-Joseph
Veranstalter
GeDenkOrt.Charité – Wissenschaft in Verantwortung
Mitte Museum

Sonntag, den 21.6.2026, Beginn: 14:00 Uhr, Dauer: 2 Stunden
Ort Charitéplatz / Ecke Schumannstraße, CCM, Charitéplatz 1

Die Veranstaltung ist beendet.

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