Lesung und Gespräch mit Zeitzeugin Irene Bindel
Mittwoch, 11. November 2026, 18-19.30 Uhr
Irene Bindel, geboren 1938 in Berlin als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters, liest aus ihrem Buch „Wassermilch und Spitzenwein“ und berichtet über ihre Familiengeschichte, die sich über mehr als ein Jahrhundert erstreckt.
In ihrem Werk schildert sie das Schicksal ihrer Familie während der NS-Zeit und den schwierigen Nachkriegsjahren. Ihr Vater wurde vom NS-Regime inhaftiert und kehrte nicht zurück. Die junge Mutter musste sich allein mit ihrer Tochter durch eine Zeit voller Widrigkeiten kämpfen. Anhand der Tagebücher ihrer Mutter gibt Irene Bindel sehr persönliche Einblicke in diese bewegende Epoche – eine Geschichte, die exemplarisch für viele vergessene Lebensgeschichten jener Jahre steht und zugleich Hoffnung vermitteln soll.
Die Lesung wird durch ein Gespräch ergänzt, in dem das Publikum eingeladen ist, Fragen zu stellen und mehr über die individuellen Erlebnisse und den historischen Kontext zu erfahren.
Ort: Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda, Frankfurter Allee 14A, 10247 Berlin
Eintritt frei
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