| Heinrich-Schulz-Bibliothek, 10585 Berlin, Otto-Suhr-Allee 98, Lesehalle |
| Do, 04.06.2026, 18:00 – 19:30 |
| Irene Bindel, geboren 1938, aufgewachsen im Berlin-Zehlendorf als Tochter einer christlichen Mutter und eines jüdischen Vaters, ist eine der letzten aktiven Berliner Zeitzeuginnen des Zweiten Weltkriegs. Zusammen mit ihren Erlebnissen bis in die 1970er Jahre umfasst ihr Buch eine Familiengeschichte von über 100 Jahren. Ihr Vater Max wird vom NS-Regime inhaftiert und kehrt nicht mehr zurück. Ihre Mutter muss sich mit ihrer kleinen Tochter Irene allein durchschlagen. Noch in den Nachkriegsjahren stößt sie dabei oft auf Widerstände, bekommt aber auch unerwartete Hilfe. Sehr persönlich beschreibt Irene Bindel anhand der Tagebücher ihrer Mutter die NS-Zeit- und Nachkriegszeit. Die Lesung mit Gespräch bietet einen bewegenden Einblick in individuelle Schicksale und steht zugleich exemplarisch für viele vergessene Lebensgeschichten jener Jahre. Eine Geschichte, die Hoffnung machen soll. Fragen sind ausdrücklich erwünscht. |
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