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ublikationsvorstellung Antisemitismus und Gedenkstätten

Datum

März 18 2026

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Netzwerk Zeitgeschichte, der Bundesverband RIAS und der Beauftragte zur Bekämpfung von Antisemitismus im Land Brandenburg laden Sie zur Veranstaltung und Publikationsvorstellung Antisemitismus und Gedenkstätten ein. Im Mittelpunkt stehen antisemitismuskritische Perspektiven für die Praxis von NS-Gedenkstätten sowie die Diskussion aktueller Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten.

Datum: 18. März 2026
Veranstaltungsbeginn: 18:15 Uhr

Ort: Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen (Str. d. Nationen 22, 16515 Oranienburg)

Anmeldung: bis 16. März 2026 per E-Mail an netzwerk-zeitgeschichte@stiftung-bg.de (Eintritt frei).

Alle Informationen zu Programm, Zeiten, Ort und Anmeldung finden Sie auch im PDF im Anhang.

Gerne können Sie die Einladung weiterleiten.

Zur Veranstaltung: Die Geschichte antisemitischer Vorfälle an NS-Gedenkstätten ist lang. Erinnerungsorte für die Opfer der Schoa sind mit vielfältigen Anfeindungen konfrontiert. Diese zielen darauf ab, die präzedenzlosen Verbrechen in Zweifel zu ziehen, das Gedenken an die Ermordeten zu stören und den gesellschaftlichen Auftrag dieser historischen Orte in Frage zu stellen. Seit den Massakern vom 7. Oktober 2023 durch die Hamas und andere Terrororganisationen in Israel ist die Zahl der Vorfälle in Deutschland drastisch gestiegen – darunter auch an NS-Gedenkstätten.

Der Bundesverband RIAS gibt deshalb eine Publikation zu antisemitismuskritischen Zugängen für NS-Gedenkstätten heraus. Die Veröffentlichung „…dass wir Verantwortung übernehmen, liegt in der Logik des Ortes” wird im Rahmen der Veranstaltung erstmals vorgestellt.

Im Anschluss an die Vorstellung der Publikation wollen wir Expert_innen aus der Gedenkstättenarbeit diskutieren: Wo liegen Möglichkeiten, aber auch Grenzen historisch-politischer Bildung von Museums- und Gedenkstättenmitarbeiter_innen in der Aufklärung und dem Kampf gegen Antisemitismus? Welche antisemitischen Vorfälle gibt es an Erinnerungsorten? Wo erkennen wir Kontinuitäten, wo Brüche? Und wie lassen sich antisemitismuskritische Zugänge an historischen Orten implementieren?

Über antisemitismuskritische Zugänge an NS-Gedenkstätten diskutieren: Deborah Hartmann, Leiterin der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz, Lara-Maria Myller, wissenschaftliche Mitarbeiterin Netzwerk Zeitgeschichte/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten, Mihail Groys, Referent für Erinnerungspolitik und Gedenkstättenarbeit beim Zentralrat der Juden in Deutschland sowie Dr. Tanja Kinzel, leitende Bildungsreferentin des Bundesverbands RIAS. Moderiert wird die Veranstaltung von Dinah Riese, Ressortleiterin Inland bei der taz. Benjamin Steinitz, Geschäftsführer des Bundesverbands RIAS, eröffnet die Veranstaltung. Ein Grußwort spricht Andreas Büttner, Antisemitismusbeauftragter des Landes Brandenburg.

Aktuelle Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.sachsenhausen-sbg.de/veranstaltungen sowie netzwerk-zeitgeschichte.de.

Herzlich eingeladen sind alle Interessierten, insbesondere Mitarbeiter_innen von NS-Gedenkstätten in allen Arbeitsbereichen.

Die Veranstaltung ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Bundesverband RIAS, Partner im Kooperationsverbund gegen Antisemitismus, und dem Netzwerk Zeitgeschichte, in Kooperation mit dem Beauftragten zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg.

Wir freuen uns auf Ihr und Euer Kommen.

Mit freundlichen Grüßen,

Lara-M. Myller I
Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Netzwerks Zeitgeschichte I Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten
Heinrich-Grüber-Platz 3 I 16515 Oranienburg I +49 3301 810927
https://www.netzwerk-zeitgeschichte.de

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