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Deutsch-Jüdisches Theater: Spielplan für den Monat Mai 2026

Datum

Mai 01 - 10 2026

Deutsch-Jüdisches Theater
im Theater Coupé
Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin
Fahrverbindungen:
2 Gehminuten vom Fehrbelliner Platz
U3, U7, Bus: 101, 104, 115 und N 42.
Karten-Telefon: 0176/651 995 66
Email: karten@djthe.de

Spielplan für den Monat Mai 2026

Für Mitglieder der DIG, der GCJZ, und der Jüdischen Gemeinde gilt gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises der ermäßigte Eintrittspreis.

Fr 1.Mai 2026 19:00h
Schauspiel: Besessen! Der Dibbuk

Sa 2.Mai 2025 19:00h
Schauspiel: Besessen! Der Dibbuk

So 3.Mai 2026 18:00h
Szenische Lesung: Ephraim Kishon und die zehn Gebote

Do 7.Mai 2026 19:00h
Schauspiel: Nachgefragt! Bei Hannah Arendt

Fr 8.Mai 2026 19:00h
Schauspiel: Nachgefragt! Bei Hannah Arendt

Sa 9.Mai 2026 19:00h
Szenische Lesung: Ephraim Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH

So 10.Mai 2026 18:00h
Klezmer – Konzert: „Bei Madame Benemovitch“

Besessen! – Der Dibbuk (Schauspiel)
Dramatische jüdische Legende nach Salomon An-Ski aus der verlorenen Welt des Shtetls.
Lea ist die Tochter eines reichen Rabbiners und soll standesgemäß verheiratet werden. Was ihr Vater nicht ahnt: die junge Frau hat bereits anderweitig zarte Bande zu dem Talmudstudenten Chanan geknüpft. Als der junge Mann von der bevorstehenden Hochzeit seiner Geliebten mit einem anderen erfährt, sucht er Hilfe in der Macht alter, magischer Texte und stirbt bei dem Versuch, diese zu enträtseln.
Chanans Liebe zu der jungen Frau ist jedoch so stark, dass seine Seele lebendig bleibt und als Dibbuk in den Körper der Braut eindringt…
„Der Dibbuk“ behandelt anhand der unerfüllten Liebe nicht nur das klassische jüdische Motiv der „Anhaftung“, nämlich der gequälten Seele, die keinen Frieden findet, sondern er sucht vor allem die Antwort auf die grundlegenden menschlichen Fragen nach Gott und nach dem Urgrund des Bösen in der Welt und im Menschen…

Regie: Evgenija Rabinovitch
Textfassung: A.J. Frölich
Musik: Alexander Gutman
Mit: Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling, Clara Tekampe, Joachim Kelsch.
Eintritt: 25,-€ / erm. 18,- € / 10,- €*

Ephraim Kishon und die zehn Gebote (szenische Lesung)
Oder doch nicht? … Die zehn Gebote in zeitgenössischer Auslegung.
Die Bibel ist ein einmaliges, ein wunderbares Werk: Vision, Geschichte, Poesie, Krimi, Moral, Gesellschaftskolumne, Porno – alles das ist sie. Nur heilig ist sie eher selten.
Und kaum einer kennt sie wirklich… Bis auf Ephraim Kishon.

Dramaturgie: Alexandra Julius Frölich
Mit: Oliver Koch, Jerome Winistädt und Alexandra Julius Frölich
Eintritt: 25,- €/ erm. 18,- € / 10,- €*

Nachgefragt! Bei HANNAH ARENDT – „Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Mond sicher“ (Schauspiel)
„Vor Antisemitismus ist man nur auf dem Mond sicher“, so fasst die
Denkerin die Lage für das jüdische Volk zusammen. 1951 wird sie zum
„Covergirl“ und Liebling der amerikanischen Medien, denn sie ist diejenige,
die als erste im Kontext der westlichen Zivilisation eines der wichtigsten
Bücher über das Dritte Reich schreibt und sich darin dem „größten Unheil“
des 20. Jahrhunderts stellt. Zwölf Jahre später lässt sie die Gefühle der
internationalen Leserschaft jedoch hochkochen. Es ist ihr Bericht über den
Prozess gegen Adolf Eichmann der einen regelrechten Shitstorm gegen sie
auslöst…
Kaum eine Autorin hat eine solche Kontroverse ausgelöst wie: HANNAH
ARENDT.
Ihr Ton, ihre Ironie!… Ob sie denn keine Liebe zum Jüdischen Volk habe?!
Arendt selbst war als Jüdin 1933 vor den Nationalsozialisten aus Berlin
geflohen, zuerst nach Paris, dann in die USA. Auch 49 Jahre nach ihrem
Tod ist Arendt eine wichtige und vielzitierte Denkerin, deren Analysen
hochgradig, ja geradezu prophetisch aktuell sind.
Jede:r Talkmaster:in wäre glücklich, sie unter den Gästen zu wissen, aber
Arendt ist durchaus keine Person, die diese Art von Öffentlichkeit sucht.
Uns jedoch ist es gelungen, sie für einen Abend zu uns einzuladen, um mit
ihr ganz persönlich über ihr Leben und Werk, den seit dem 7. Oktober 2023 neu erstarkenden Hass auf Juden und den eskalierenden Nahostkonflikt zu sprechen. Kommen Sie gerne vorbei, wenn es heißt:
Nachgefragt! Bei Hannah Arendt.

Konzept und Bühnentextfassung: Alexandra Julius Frölich
Regie: Evgenija Rabinovitch
Schauspiel: Sophie de Frenne, Alexandra Julius Frölich, Joachim Kelsch

Eintritt: 25,- € / erm.18,- € /10,-*

Ephraim Kishon: Die beste Ehefrau von allen und ICH (Szenische Lesung)
Die Ehe ist ein weltweites Fiasko, Monogamie und Treue sind
unrealistisch, die Ehe ist nur für Frauen erfunden worden,
und deshalb sollten eigentlich auch nur Frauen heiraten.
Aber auch sonst ist die Ehe kein Zuckerschlecken für einen
Mann! Glauben Sie mir, ich weiß, wovon ich da spreche,
denn ich war 43 Jahre lang mit IHR verheiratet…
mit Alexandra Julius Frölich und Joachim Kelsch
20,- € / erm. 15,- €/ 10,-€*

Klezmer-Konzert: “Zu Gast bei Madame Benemovitch” …
Auch Musik kann lachen und weinen. Zumindest die jüdischen Klezmerlekh lassen keine
menschliche Gefühlsregung aus. Hören Sie nur ganz genau hin…
Nehmen Sie sich einen Sonntagnachmittag Zeit und gehen Sie mit unseren jüdischen
Musikern Ilja Bondar (Violine) und Sascha Gutman (Klavier) auf diese wundersame
Reise quer durch die jiddische und israelische Musikliteratur.
Eintritt: 20,- € / erm. 15,- € / 10,- €*

*Dieser Preis gilt an der Abendkasse für Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II und Grundsicherung je nach Verfügbarkeit von Plätzen.

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