Der frühe Bundestag in der (langen) Tradition des deutschen Parlamentarismus«.
Datum
- Feb. 26 2026
Seit dem 27. Januar erinnert im Deutschen Bundestag die Ausstellung
“AN EINE ZUKUNFT GLAUBEN JÜDISCHE BIOGRAFIEN IN DER PARLAMENTARISCHEN GRÜNDERGENERATION NACH 1945″
an Verfolgungsschicksale und das parlamentarische Wirken von Bundestagsabgeordneten jüdischer Herkunft. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner eröffnete die Ausstellung in Anwesenheit des Präsidenten des Zentralrats der Juden und des israelischen Botschafters. Im Anschluss sprachen Bundesministerin Karin Prien, MdB Gregor Gysi, Jerzy Montag und Nina Ruge darüber, welche Rolle für sie die eigene jüdische Familiengeschichte spielt und was der Holocaust für die Präsenz von Juden in der deutschen Politik bedeutete. Impressionen der Eröffnungsveranstaltung hier: https://bilddatenbank.bundestag.de/search/picture-result?query=*ausstellung*&dateVon=2026-01-27&dateBis=2026-01-27&sortVal=2
Die Ausstellung ist bis zum 6. März 2026 montags bis freitags 9-17 Uhr im Paul-Löbe-Haus zu sehen. Öffentliche Führungen mit Ausstellungskuratoren immer montags um 17 Uhr und freitags um 15 Uhr. Anmeldungen dazu und Fragen zur Möglichkeit gesonderter Gruppenführungen bitte unter geschichte@bundestag.de
Alle Informationen zur Ausstellung, zahlreiche Tondokumente und Interviews, dazu der Ausstellungskatalog in deutscher und englischer Sprache sowie ein eigens zur Ausstellung entwickeltes pädagogisches Begleitmaterial für Schulen finden Sie hier: https://www.bundestag.de/zukunft
WISSENSCHAFTLICHES SYMPOSIUM 26./27. FEBRUAR 2026
Die Ausstellung wirft Schlaglichter auch auf das Mit-, Gegen- oder Nebeneinander von Verfolgten und Belasteten, Regimegegnern, »Mitläufern« und ehemaligen NSDAP-Mitgliedern im parlamentarischen Bereich. Diesen bislang wenig erforschten Aspekt beleuchtet noch einmal verstärkt ein wissenschaftliches, interdisziplinär besetztes Symposium, das am 26. und 27 Februar 2026 ausstellungsbegleitend von der KGParl gemeinsam mit dem Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) und dem Institut für Zeitgeschichte München–Berlin (IfZ) im Anhörungssaal des MELH ausgerichtet wird. Unter dem Titel »Der frühe Bundestag. Personal und Praktiken nach dem Nationalsozialismus« nehmen die verschiedenen Beiträge auch die parlamentarische Praxis in den Blick und setzen sie in Beziehung zu Erfahrung und Verarbeitung von Diktatur und Völkermord.
ABENDVORTRAG 26.FEBRUAR 2026
Am 26. Februar um 18.30 Uhr wird Prof. Dr. Andreas Wirsching, bis 2025 Direktor des Instituts für Zeitgeschichte und stellvertretender Vorsitzender der KGParl, den öffentlichen Abendvortrag im Veranstaltungsfoyer des Marie-Elisabeth-Lüders-Hauses halten: »Der frühe Bundestag in der (langen) Tradition des deutschen Parlamentarismus«.
Das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier: https://kgparl.de/symposium-das-personal-des-parlamentarischen-neuanfangs-nach-dem-nationalsozialismus/. Sie sind herzlich zur Tagung und dem Abendvortrag eingeladen!
Eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte wenden Sie sich an info@kgparl.de.
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