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Spielplan Jüdisches Theater – April 2026

Datum

Apr. 02 - 26 2026

Für Mitglieder der DIG, der GCJZ, und der Jüdischen Gemeinde gilt gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises der ermäßigte Eintrittspreis.

 

 Do 2.4.2026  19:00h

Schauspiel: Besessen! Der Dibbuk

 

Fr 3.4.2026  18:00h

Schauspiel: Besessen! Der Dibbuk

 

Sa 4.4.2026  17:00h

Szenische Lesung: Kishon Special – Zum 100.Geburtstag

 

So 5.4.2026 17:00h

Szenische Lesung: Ephraim Kishon und die zehn Gebote

 

Mo 6.4.2026 17:00h

Klezmerkonzert: A Yiddishe Neshume

 

Fr 24.4.2026 19:00h

Schauspiel: Rosa – Ein Leben

 

So 26.4.2026 18:00h

Schauspiel: Rosa – Ein Leben

 

 

Besessen! – Der Dibbuk

Drama aus der orthodoxen Welt nach Salomon An – Ski

Lea ist die Tochter eines reichen Rabbiners und soll standesgemäß verheiratet werden. Was ihr Vater nicht ahnt: die junge Frau hat bereits anderweitig zarte Bande zu dem Talmudstudenten Chanan geknüpft. Als der junge Mann von der bevorstehenden Hochzeit seiner Geliebten mit einem anderen erfährt, sucht er Hilfe in der Macht alter, magischer Texte und stirbt bei dem Versuch, diese zu enträtseln.

Chanans Liebe zu der jungen Frau ist jedoch so stark, dass seine Seele lebendig bleibt und als Dibbuk in den Körper der Braut eindringt..

„Der Dibbuk“ behandelt anhand der unerfüllten Liebe nicht nur das klassische jüdische Motiv der „Anhaftung“, nämlich der gequälten Seele, die keinen Frieden findet, sondern er sucht vor allem die Antwort auf die grundlegenden menschlichen Fragen nach Gott und nach dem Urgrund des Bösen in der Welt und im Menschen…

 

Regie: Evgenija Rabinovitch

Textfassung: A.J. Frölich

Musik: Alexander Gutman

Mit: Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling, Clara Tekampe, Joachim Kelsch.

Eintritt: 25,- / erm. 18,- € / 10,- *

 

Kishon – Special zum 100.Geburtstag (szenische Lesung)

Am 23.8.1924 in Ungarn geboren, wäre „der Deutschen Israeli“, wie ihn der Deutschlandfunk betitelt, nun 100 Jahre alt geworden. Kein anderer israelischer Künstler war in Deutschland so erfolgreich wie der Satiriker, dessen Bücher sich hier 34 Millionen Mal verkauften.

Wer hat nicht wenigstens schon einmal von ihr gehört, der „besten Ehefrau von allen“? Wem ist der „Blaumilchkanal“, die Satire über das Tel Aviver „Behörden – Ping – Pong“, nicht schon irgendwo begegnet? Das DJT präsentiert Kishons Geschichten rund um die Ehe, Familie im Allgemeinen und das nicht immer einfache Leben in Eretz Israel.

 

Konzept: A.J. Frölich

Mit: Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling, Clara Tekampe und Joachim Kelsch

Eintritt: 25,- / erm. 18,- / 10,-*

 

Ephraim Kishon und die zehn Gebote

Oder: Der Apfel ist an allem schuld! (szenische Lesung)

Die Bibel ist ein einmaliges, ein wunderbares Werk: Vision, Geschichte, Poesie, Krimi, Moral, Gesellschaftskolumne, Porno – alles das ist sie. Nur heilig ist sie eher selten.

Und kaum einer kennt sie wirklich….Bis auf Ephraim Kishon.

 

Dramaturgie: Alexandra Julius Frölich

Mit: Oliver Koch, Jerome Winistädt und Alexandra Julius Frölich

Eintritt: 25,- / erm. 18,- / 10,-*

 

A Yiddishe Neshume (Klezmerkonzert)

…und die Kinder von Nirgendwo mit der im Herzen stetig schwelenden

Sehnsucht nach Heimat und Geborgenheit, mit den Erinnerungen an ein

früheres Leben, den Hoffnungen auf eine goldene Zukunft, mit Trauer und

Zuversicht und Lachen und Weinen. Ja, auch Musik kann lachen und weinen. Zumindest die jüdischen Klezmelekh lassen keine menschliche Gefühlsregung aus. Hören Sie nur ganz genau hin… und gehen Sie mit Alexandra Julius Frölich (Gesang) und unseren jüdischen Musikern Ilja Bondar (Violine) und Sascha Gutman (Klavier und Gesang) auf eine wundersame Reise quer durch die jüdische Musikliteratur.

Eva Maria Kölling begleitet mit Texten von Stefanie Zweig und Michael Degen durchs Konzert.

Eintritt: 25,- / ermäßigt 18,- / 10,-*

 

ROSA – Ein Leben (Schauspiel)

Manchmal vergisst sie beinahe, welchen Tag und welches Jahr sie heute schreiben muss. Eine lange Zeit ist Rosa Luxemburg schon in Haft, eine zu lange Zeit, die auch nie zu enden scheint. Sie ist fast immer allein und ohne menschliche Nähe. Natürlich, das Wachpersonal ist da, aber das zählt nicht. Da sind nur die Vögel und Wolken, die Sonne und das Lichtspiel des Himmels, die Bücher, seltene Briefe und noch seltenere Besuche, die das Herz sich zaghaft freudig regen lassen… Allein mit sich und ihrer inneren Welt, den Gedanken an Vergangenheit und Zukunft, an Freunde und Liebe, allein mit den Träumen, die man vom Leben hatte…

 

Regie: Evgenija Rabinovitch

Buch: R. Luxemburg, A.J. Frölich, Gudrun H. E. Lelek

Musik: Alexander Gutman

Mit: Alexandra Julius Frölich, Eva Maria Kölling, Alexander Gutman und Joachim Kelsch

Eintritt: 25,- / erm. 18,- € / 10,- *

 

*Dieser Preis gilt an der Abendkasse für Schüler, Studenten, Auszubildende, Empfänger von ALG II und Grundsicherung je nach Verfügbarkeit von Plätzen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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