Im Herbst 1964 erschien Hannah Arendts Buch „Eichmann in Jerusalem“ auf Deutsch. Nicht nur in der Idylle des Wirtschaftswunders wurde es zu einem Skandal. Hannah Arendt brachte damit weltweit eine Lawine ins Rollen. Ihr bis heute kontrovers diskutiertes Werk stieß auf heftige Ablehnung in Israel, Deutschland und in den USA – und wurde grade deshalb zu einem Klassiker der Zeitgeschichte und ihrer Deutung. 60 Jahre nach dem Erscheinen der deutschen Übersetzung wollen wir das Buch und seine Wirkung vergegenwärtigen. Mit Dr. Monika Boll, Prof. Dr. Helmut König und Prof. Dr. Thomas Meyer sprechen wir über den umstrittenen Prozessbericht der Philosophin, aber auch über die Dynamiken und Motive der Anfeindungen, denen Hannah Arendt damals ausgesetzt war – und die heute wie ein ferner Spiegel wirken.
Nachzusehen über den Youtube-Kanal der Katholischen Akademie:
Eine gemeinsame Veranstaltung von:
▪ Deutscher Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
▪ Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
▪ Katholische Akademie in Berlin
Datum: Montag, 9. November 2026 Uhrzeit: 18:00 – 19:30 Uhr (Einlass 17:30 Uhr) Ort: Palisa.de Tagungs- und Veranstaltungszentrum, Palisadenstr. 48, 10243 Berlin Anmeldung: https://werteinitiative.de/ „Westliche Werte“ galten immer als Synonym für individuelle Freiheit, liberale Demokratie, Menschenwürde und Rechtsstaatlichkeit. Heute sehen wir nicht nur Brüche im westlich-transatlantischen Bündnis. Die Idee des „freien Westens“ wird zunehmend moralisch […]
Deutscher Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR), Katholische Akademie in Berlin www.deutscher-koordinierungsrat.de Studientagung: Humanisums und Judentum in Berlin Die Welt von Leo Baeck (1873-1956) Freitag, 13. und Sonnabend, 14. November 2026 Anmelde-Link: https://deutscher-koordinierungsrat.guestmanagement.solutions/ Ort: Katholische Akademie Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin
Do 5.11., 19.30 Uhr Film: Der Pianist Warschau 1939. Der gefeierte jüdische Pianist und Komponist Wladyslaw Szpilman (Adrien Brody) entkommt nur mit Glück der Deportation aus dem Warschauer Ghetto. Voller Angst irrt er einsam durch die Stadt, die sich in eine leblose Ruinenlandschaft verwandelt hat. Eines Tages entdeckt ihn der deutsche Offizier Wilm Hosenfeld (Thomas […]
Eine Ausstellung von JEWLIF und der Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum. 1949 Stereotype, Verzerrungen und Antisemitismus prägen das Bild von Jüdinnen und Juden in der Öffentlichkeit – in sozialen Medien, in Filmen, auf den Straßen. Das ist kein neues Phänomen, wird aber durch die Bilderfluten generativer KI und seit dem 7. Oktober 2023 […]
Das diesjährige Lebensmelodien-Konzert am 9. November legt den Fokus auf Berlin: Es präsentiert jüdische Komponist:innen, die vor der Shoah in der Stadt lebten und arbeiteten. Ihre Musik und ihre Geschichten erzählen von jüdischem Leben, Verfolgung und Erinnerung. 9.11.2026, 19:00 Uhr Einlass ab 17:30 Uhr Apostel-Paulus-Kirche, Berlin-Schöneberg Anmeldung (obligatorisch) Das Lebensmelodien-Gedenkkonzert „Morgen wieder lustik!“ – bewusst […]
21.10.2026, 20:00 Uhr, Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin Tickets unter: https://dko-berlin.de/ Gabriel Adorján: Violine & Leitung Gideon Klein: Partita für Streicher Valentin Silvestrov: Silent Music Viktor Ullmann: 3 jiddische Lieder op. 53, arr. für Violine und Streicher von Dirk Beiße Mieczysław Weinberg: Aria op.9 Dmitri Schostakowitsch: Kammersinfonie op. 118 Wohlklang und Gedenken: Das Deutsche Kammerorchester Berlin […]
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