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Ein Polizeigewahrsam besonderer Art

Datum

Aug. 29 2023 - Nov. 12 2023
Abgelaufen!

Veranstalter

Dokumentationszentrum Topographie des Terrors
Webseite
http://www.topographie.de

Das Hausgefängnis des Geheimen Staatspolizeiamts in Berlin 1933–1945

Im Sommer 1933 richtete die Gestapo im neu gegründeten Geheimen Staatspolizeiamt ein eigenes Gefängnis ein. Es befand sich im Kellergeschoss im Südflügel des Gebäudes Prinz-Albrecht-Straße 8, das ursprünglich als Kunstgewerbeschule errichtet worden war. Ein großer Teil der Häftlinge im Hausgefängnis waren politisch Verfolgte, von deren Vernehmung sich die Gestapo besondere Erkenntnisse versprach. Unter ihnen waren zahlreiche Personen des deutschen Widerstands, aber auch ausländische Gegner des NS-Regimes. Während der Vernehmungen wurden viele Häftlinge gefoltert. Einige begingen Suizid. Schätzungen gehen davon aus, dass von 1933 bis 1945 mehrere Tausend Häftlinge im Hausgefängnis inhaftiert waren. Für die meisten Häftlinge stellte das Gefängnis nur eine, häufig die erste Station eines langen Leidenswegs durch Haftanstalten und Konzentrationslager dar.

Begleitprogramm zur Ausstellung

 

Allein gegen Hitler. Leben und Tat des Johann Georg Elser

Buchpräsentation: Prof. Dr. Wolfgang Benz, Berlin

Moderation: Dr. Erika Bucholtz, Berlin

 

 

 

Die Veranstaltung ist beendet.

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