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Der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen gedenkt jedes Jahr in der Tiergartenstraße 4 in Berlin der „Euthanasie“-Opfer des Nationalsozialismus. Von dort aus planten die Nationalsozialisten 1940-1941 im Rahmen der sogenannten „T4-Aktion“ unter direktem Befehl der „Kanzlei des Führers“ die systematische Zwangssterilisierung und Tötung von Menschen mit Lernschwierigkeiten oder psychischen Erkrankungen.

Anlässlich des Gedenkens der Opfer der „Euthanasie“-Verbrechen im Nationalsozialismus -75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz – finden drei Gedenkveranstaltungen statt.

Am 26. Januar 2020 gibt es als Erstes eine Theateraufführung in den Sophiensaelen.
Kollektiv und vielstimmig verhandeln “i can be your translator” die Frage nach dem Umgang mit dem Thema Euthanasie auf der Bühne: Das Konzept bin ich!
26.Januar 2020, 17 Uhr / Sophienstraße 18 /10178 Berlin
Anmeldung unter: ticketing@sophiensaele.com oder telefonisch unter 030 – 27 89 00 34
Mehr Informationen zu dem Stück und zum Ort unter: https://sophiensaele.com/de

Die Kranzniederlegung an der Gedenktafel für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie“ – Morde findet am 27. Januar um 11 Uhr in der Tiergartenstraße 4 statt.
11 Uhr Gedenk- und Informationsort für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde in der Tiergartenstraße 4 (10785 Berlin)

sowie um

19 Uhr desselben Tages eine Abendveranstaltung mit einem Konzert von Thonkunst – einem inklusiven A-Capella-Ensemble aus Leipzig und Texten der Schreibwerkstatt der Marzahner Mark-Twain-Bibliothek unter Mitwirkung des Förderkreises Gedenkort T4 e.V.
Um Anmeldung für das Theaterstück wird gebeten unter:
Tel: 030 18 527 2648