Lade Veranstaltungen
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Unter den Historikerinnen und Historikern, die sich mit der Verfolgung und Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden im Nationalsozialismus beschäftigt haben, nimmt Joseph Wulf, 1912 in Chemnitz geboren und in Krakau aufgewachsen, als Auschwitz-Überlebender und erster Chronist des Holocaust eine besondere Stellung ein.

1962 nahm er Kontakt zu Ernst Jünger auf, mit dem er bis zu seinem Tod im Oktober 1974 korrespondierte. Der Briefwechsel, der durch mehrere Treffen in Wilflingen und Berlin ergänzt wurde, umfasst etwa 150 Schreiben, in denen beide ihre Auffassungen zur NS-Zeit, zum Holocaust und deren Aufarbeitung dargelegt haben. In vielen Fällen stimmen ihre Bewertungen überein, doch gab es auch Divergenzen.

Die Korrespondenz wird damit zu einem bedeutenden Zeugnis der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in der Bundesrepublik.

Besuchen Sie vorab oder im Anschluss unsere Sonderausstellung zu Joseph Wulf: “Meine eigentliche Universität war Auschwitz”

(geöffnet: Mo. – Fr. 10.00 – 18.00 Uhr, Sa. – So. 10.00 – 16.00 Uhr).

Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter

Tel. (030) 80 50 01-38, Fax -27 oder veranstaltungen@ghwk.de.