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Die Nachwirkungen der traumatischen Erlebnisse während der Verfolgung und der lebensbedrohlichen Repressalien des NS-Regimes bei Überlebenden der Shoah (Holocaust)

Eva Nickel, ehem. Sozialarbeiterin in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Die wenigen Überlebenden der Shoah waren nach Kriegsende glücklich überlebt zu haben. Sie hatten nichts mehr von dem was sie vor der Verfolgung hatten. Sowohl ihr Besitz, als auch die Menschen, die ihnen hätten Halt geben können – von alledem war nichts und niemand mehr vorhanden.

Für ihre Ängste, Erinnerungen, Albträume, Schlafstörungen, Schmerzen der Seele und des Alleinseins hatten sie von niemandem Hilfe erwarten können. Unter diesen widrigen Umständen begannen sie dennoch alle einen Neustart auf die unterschiedlichste Art und Weise. Wie sich das Leben der ehemals Verfolgten entwickelte, welche Schmerzen und Leiden sie alleine zu bewältigen hatten, davon soll hier gesprochen werden.