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Nach dem Ende der Nazidiktatur 1948/49, Gründung von Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit als Teil des amerikanischen Umerziehungsprogramms der Deutschen. Zwischen Verdrängung und zögerlicher Aufarbeitung. Das Ringen um das Eingeständnis der Schuld der Kirchen. Der dornige Weg zum gegenseitigen Verständnis und gegenseitiger Anerkennung. Das Ringen um Überwindung der Sprachlosigkeit auf beiden Seiten – bis heute. Wie weit sind wir gekommen in der Überwindung antijüdischer Haltungen in der Gesellschaft und den Kirchen und was bedeutet ein wieder erstarkender Antisemitismus heute für den innergesellschaftlichen Frieden?

Referent und Gesprächspartner: Ulrich Schürmann, Oberstudiendirektor i.R., Mitglied des Abgeordnetenhauses 1978-1989, seit 1968 in der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, seit 1992 evangelischer Vorsitzender.
Moderation: Dr. Andreas Goetze, Landeskirchlicher Pfarrer für den interreligiösen Dialog
(EKBO)