WdB2010
Predigt
von Dr. Christian Staffa
Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
(Preisträgerin der
Buber-Rosenzweig-Medaille 1993).
Den Gottesdienst gestaltet Stephan Frielinghaus. Sonntag, 14. März
2010,9.30 Uhr, Ort:
Fanzösischer Dom am Gendarmenmarkt
12. April 2010, 18.00 Uhr,Ort: Jüdisches
Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin
Gedenkstunde
zum 67. Jahrestag des
Aufstandes im Warschauer
Ghetto und zum Andenken an
die Opfer des
Nationalsozialismus (Jom Ha
Shoa)
mit anschließender
Lesung der Namen
der 55.696 ermordeten Berliner Juden
Die Lesung wird ununterbrochen vom 12. 4. 2010, 20.00 Uhr, bis
zum 13. 4. 2010, 23.00 Uhr, vor dem Jüdischen Gemeinde andauern.
Die Jüdische Gemeinde bittet die Berlinerinnen und Berliner
aktiv und auch ohne Anmeldung an dieser Lesung teilzunehmen.
Zur besseren Koordination wird aber um Anmeldung gebeten für den
Zeitraum vom 12. 4. (ab 20.30 Uhr) bis 13. 4. (8.00 Uhr) und
vom 13.4. (ab 20.00 Uhr)bis 23.00 Uhr) unter Tel. Nr.: 880 28
206
Aus Anlass des 200.
Geburtstages von Abraham
Geiger veranstaltet das
Abraham Geiger Kolleg an der
Universität Potsdam in
Kooperation mit dem Institut
für Jüdische Studien der
Universität Potsdam eine
Ringvorlesung. Immer
montags, 18 Uhr c.t. im
Sommersemester 2010 werden
namhafte Referenten aus dem
In- und Ausland über Werk
und Wirken Geigers sowie
über die jüdische
Reformbewegung und die
Wissenschaft des Judentums
sprechen. Wir hoffen, dass
das Programm Ihr Interesse
findet und würden uns über
Ihren Besuch der
Vorlesungsreihe sehr freuen.
Details können Sie dem beigefügten
Flyer entnehmen. PDF
Download
Einladung_Flyer
"Pilgerfahrt
nach Auschwitz“ Zum Umgang deutscher Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik
und Antisemitismus Dienstag, 27. April
2010, 19.00 Uhr Ort: Neue Synagoge,
Oranienburger Straße 28-30, 10117 Berlin mit: Ines Pohl
(Chefredakteurin der Tageszeitung taz), Thomas Schmid
(Herausgeber der Tageszeitung Die Welt), Stephan-Andreas
Casdorff (Chefredakteur der Tageszeitung Der Tagesspiegel),
Thierry Chervel (Moderation, Mitbegründer und Chefredakteur des
Onlinemagazins Perlentaucher). - Grußwort: Lala Süsskind
(Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin). - Im Anschluss
Empfang.- Eintritt frei – der Veranstaltungsort ist
rollstuhlgerecht. Anfang März erschien in der
tageszeitung (taz) ein Kommentar mit dem Titel „Pilgerfahrt nach
Auschwitz“, der uns zu einer Diskussion zum Umgang der deutschen
Medien mit Erinnerungskultur, Israelkritik und Antisemitismus
veranlasst hat. Diese und ähnliche Veröffentlichungen werfen die
Frage auf: Ist Antisemitismus in deutschen Tageszeitungen wieder
salonfähig? In ihrem taz-Artikel nennt Iris Hefets das
israelische Gedenken an die Schoah ein „Evangelium von Auschwitz“
und behauptet, Israel instrumentalisiere diesen „Schoah-Kult“ zur
Legitimierung einer menschenrechtsfeindlichen Politik. Die
israelische Erinnerungskultur beschreibt sie mit hämischen Worten:
„Bevor ein junger Israeli zur Armee geht, muss er mindestens einmal
Suff, Sex und eine Auschwitzreise erlebt haben“.
Weiter werde diese „Religion mit festen Ritualen“ auch in
Deutschland dazu missbraucht, Kritiker der israelischen Politik
mundtot zu machen. Als Beispiel wird Norman Finkelstein, Autor des
umstrittenen Buches ‚Die Holocaust-Industrie’ und Sympathisant der
Terrororganisation Hisbollah, angeführt.
Erst neun Tage nach dem Erscheinen des Hefets-Artikels publizierte
die taz einen Beitrag von Alexander Hasgall, der die
israelfeindlichen Thesen von Hefets kritisiert und widerlegt.
Hat die taz damit eine Debatte eröffnet, die ihren Ausgangspunkt
dort nimmt, wo die Grenze zum Antisemitismus bereits überschritten
ist? Wo verläuft die ‚rote Linie’ zum Antisemitismus und wie gehen
die deutschen Medien mit antisemitischen und israelfeindlichen
Positionen um? Welchen Stellenwert hat das Gedenken an die Schoah
für Politik und Medien in Deutschland und wie soll der mediale
Umgang mit dem Gedenken künftig gestaltet werden? Kontakt:
Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des
Antisemitismus
Vorsitzender des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen
Antisemitismus (JFDA)
fon: +49 (0)170 632 74 21
fon2: +49 (0)30 880 28 357
fax: +49 (0)30 880 28 250
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin
TV-Hinweis rbb -
Fernsehen
Donnerstag, 17. Juni 2010, 23.00 Uhr
FILMZEIT - Der DokumentarFilm DER
VERSIEGELTE BRIEF
DES SOLDATEN DÖBLIN
La lettre scellée
du soldat Doblin
Ein
Dokumentarfilm von
Jürgen Ellinghaus und Hubert Ferry
Deutschland / Frankreich, 2006, 86 Min.
Aus Anlass
des 70. Todestag des Mathematikers
Wolfgang Döblin
(17. März 1915 in Berlin - 21. Juni 1940 in Housseras/Vogesen)
Die tragische Gleichung eines begnadeten Erneuerers der "Mathematik
des Zufalls" – ein kämpferischer Geist und sein Scheitern am Irrsinn
des 20. Jahrhunderts
Das kurze
Leben des Wolfgang Döblin, eigenwilliger Sohn seines berühmten
Vaters, des Schriftstellers Alfred Döblin, und mathematisches Genie
mit glänzenden Zukunftsaussichten. Im Exil wird er französischer
Staatsbürger, kurz darauf zum Militärdienst eingezogen, 1939
mobilisiert. Als einfacher Soldat und noch unter den extremen
Bedingungen des deutsch-französischen Kriegswinters 1939-40 arbeitet
er unvermindert an seinen Theorien über zufallsunterworfene
Bewegungen, insbesondere sogenannte "gedächtnislose
Zufallsprozesse".
In den Vogesen wird er Zeuge der verheerenden französischen
Niederlage. Er erschießt sich, 25jährig, auf einem Bauernhof in dem
Dorf Housseras, um nicht der heranrückenden Wehrmacht in die Hände
zu fallen. Seine erst im Jahre 2000 in einem versiegelten Umschlag
wiederentdeckten letzten Arbeiten lassen den "unbekannten Soldaten"
von Housseras als einen bedeutenden Erneuerer der modernen
Wahrscheinlichkeitsrechnung erscheinen, die mit ihren zahllosen
Anwendungen – unter anderem in der Finanzmathematik des krisenhaften
kapitalistischen Börsenwesens – in den letzen Jahrzehnten ständig an
Bedeutung gewonnen hat.
"Wolfgang Döblin hat die Welt, insbesondere die Welt der Mathematik,
wie eine Sternschnuppe durcheilt."
(Marc Yor, Mathematiker, Spezialist für
Wahrscheinlichkeitsrechnung, Akademie der Wissenschaften, Paris.)
"…komplexes, hochinteressantes Porträt eines Vergessenen. Und nicht
einmal der Zufall, mit dem Wolfgang Döblin sich beschäftigte,
erscheint nun als zufällig." (Süddeutsche Zeitung)
"...Wolfgang Döblin ist seiner Umwelt Zeit seines kurzen Lebens ein
Geheimnis geblieben. Dieser Film wird ihm spät gerecht."(FAZ)
Ausstellung Stadtgeschichtliches Museum Spandau
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Museum für Vor- und Frühgeschichte Das Verhängnis der
Mark Brandenburg -
Der Berliner Hostienschändungsprozess von 1510 Dauer: 21.6.2010 – 30.1.2011
Ort: Zitadelle - Zeughaus, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Öffnungszeiten:
Mo-So 10.00 bis 17.00 Uhr - auch an allen Feiertagen
Eintritt (inklusive Museen, Juliusturm, Ausstellungen):
4,50 € / 2,50 €, Familienkarte 10,- €, Gruppe ab 10 Personen 3,50 €
/ Person
Im Jahr 2010 jährt sich zum 500. Mal der Berliner
Hostienschändungsprozess von 1510, in dem der Diebstahl einer
Monstranz und zweier Hostien aus der Dorfkirche von Knobloch
(Havelland) verhandelt wurde. Der Dieb gab unter der Folter an, eine
Hostie an den Juden Salomon in Spandau verkauft zu haben, der sie
mit anderen Juden geschändet haben soll. In einem großen
Schauprozess wurden 40 Juden und der Dieb verurteilt und am Ort des
heutigen Strausberger Platzes hingerichtet (s. Abb.).
Die Ausstellung zeichnet die Anatomie dieses inszenierten
Verbrechens an den Brandenburger Juden nach und setzt sich mit
seiner Rezeption auseinander. In Zusammenarbeit mit dem Centrum
Judaicum und dem Museum für Vor- und Frühgeschichte zeigt das
Stadtgeschichtliche Museum Spandau Urkunden, Gemälde, Frühdrucke und
unterschiedlichste Gegenstände, die Aufschluss über die religiösen,
sozialpsychologischen, politischen und wirtschaftlichen Aspekte des
prekären Verhältnisses von Christen und Juden in damaliger Zeit
geben können.
Vortrag
Dr. Adolfo Roitman
Israel-Museum, Jerusalem, Direktor des Schreins des Buches und
Kurator der Schriftrollen vom Toten Meer
„A Human Sanctuary:
Two Alternative Approaches to Jerusalem
and the Temple in Ancient Judaism“ Dienstag, 22. Juni 2010 um 18.00 Uhr
Ort: Sächsische Landesvertretung, Brüderstraße 11/12, 10178 Berlin
Dr. Adolfo Roitman wurde 1957 in Buenos Aires geboren. Er schloss
sein Studium an der Universität von Buenos Aires mit einem M.A. in
Anthropologie ab, erhielt einen zweiten M.A. in Vergleichender
Religionswissenschaft von der Hebräischen Universität in Jerusalem
und wurde 1986 am Seminario Rabínico Latinoamericano in Buenos
Aires zum Rabbiner ordiniert. 1993 promovierte er an der Hebräischen
Universität inSecond Temple Literature and Religion.
2005 wurde er Ehrendoktor des Rocky Mountain College (Montana, USA).
Roitman ist seit 1994 der Kurator für die Schriftrollen vom Toten
Meer und Direktor des Schreins des Buches am Israel-Museum in
Jerusalem.
Der englischsprachige Vortrag findet im Vorfeld der Ausstellung
„Fragmente der Erinnerung. Fragmente der Erinnerung. Der Tempel
Salomonis im Dresdner Zwinger" der Staatlichen Kunstsammlungen
Dresden statt, die vom 25. Juni bis zum 5. September 2010 im Neuen
Grünen Gewölbe und im Wallpavillon des Zwingers zu sehen ist.
Die Vertretung des Freistaates Sachsen beim Bund ist gut mit
öffentlichen Nahverkehrsmitteln zu erreichen (siehe
Einladungskarte). Anmeldung zum 18. Juni 2010 per Email unter hoffmann@geiger-edu.de
Juli2010
Abschlussveranstaltung zur Wanderausstellung
„Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen Fußball“
des Centrum Judaicum
Donnerstag, 1. Juli 2010,
17.00 bis
18.30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT),
Friedrichstr. 50,
10117 Berlin
Am
1. Juli 2010 findet in der Geschäftsstelle des Bündnisses für
Demokratie und Toleranz (BfDT) eine Abschlussveranstaltung zu der
Wanderausstellung „Kicker, Kämpfer, Legenden – Juden im deutschen
Fußball“ des Centrum Judaicum stattfinden. Experten wie Klaus Schultz,
Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Thomas Hafke, Leiter des
Fan-Projekts Bremen e.V., und
Vernen Liebermann, Fußballspieler beim TuS Makkabi Berlin
e.V., diskutieren über die Ausstellung und ihre Aktualität im
heutigen Fußball, aber auch über die integrative Kraft des Sports
und jüdisches Leben in seinem Facettenreichtum.
Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Potsdam Die jüdische Frau in der
Medizin der Moderne Vortrag von Prof.
Dr. Dr. Andreas Enders, Mittwoch, 21. Juli
2010, 12.00 Uhr, Universität
Potsdam, Haus 8, Raum 0.64
Der Referent ist Leiter der Gynäkologischen Klinik der Charité in
Berlin. Er hat in Geschichte der Medizin mit einer Dissertation über
die deutsch-jüdischen Ärzte im 18. und 19. Jh. promoviert und ist
ein profunder Kenner der Materie.
Initiative Berliner Kinderksulptur
Gedenkveranstaltungen anlässlich des 71. Jahrestages des letzten
Kindertransports im August 1939
und des Beginns des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939
Dienstag, 31. August 2010
18.00 Uhr Ort: an der Skulptur „Kindertransport“
Georgenstrasse (am S-Bhf. Friedrichstrasse) Programm:
Das
Schüler-Symphonieorchester des Droste Hülshoff-Gymnasiums spielt
unter Leitung von Michael Riedel Werke von Tschaikowski und
Brahms
Gedenkworte:
-Dr. Christian
Hanke, Bürgermeister des Stadtbezirks Mitte von Berlin
-Andrew
Noble >>
, Gesandter
der
Botschaft
>> des Vereinigten Königreichs Großbritannien und
Nordirland
-Gesandter
der
Botschaft des Königreichs der Niederlande
-Dieter
Glietsch, Polizeipräsident in Berlin (angefragt)
Schüler lesen
aus Kurzbiografien der Kinder der Kindertransporte.
Die Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, der Zeitzeuge und
Schöpfer der Skulptur, Frank Meisler (Tel Aviv), und der Zeitzeuge
Sir Erich Chairman AJR (London) werden anwesend sein. Vgl. auch >>
19.30 Uhr
Aufführung des Oscar-prämierten
Dokumentarfilms
"Into the arms of strangers - Kindertransport in eine fremde Welt"
Ort: Bilndenwerkstatt „Otto Weidt",
Rosenthaler Str.
39, Berlin-Mitte (Nähe Hackescher Markt). - Vgl. auch
2. September 2010, 19.30 Uhr -
Kontakt:
Initiative Berliner Kinderskulptur, Lisa Schäfer, Müggelseestr. 14,
10247 Berlin, E-Mail: schaefer.lisa@berlin.de
Initiative
Berliner Kinderksulptur
Aufführung des Oscar-prämierten
Dokumentarfilms
"Into the arms of strangers - Kindertransport in eine fremde Welt" Donnerstag, 2. September 2010, 19.30
Uhr
Ort:
Johanna-und-Jochen-Klepper-Haus, Rathausstr. 28, 12105
Berlin-Mariendorf
(Ecke Kaiserstraße und Martin-Luther-Gedächtniskirche) Vgl. auch >>
Grußwort
des Botschafters
des Staates Israel, Yoram Ben-Zeev ,
zum jüdischen Neujahr 5771
Veranstaltung der GCJZ Potsdam Dienstag, 14.
September 2010, 19.00 Uhr,
Jüdische Gemeinde Potsdam, Schloßstr.1, "Toleranz – zwischen Mut und
Gleichgültigkeit". Was leistet Lessings
Ringparabel für die Orientierung und den Zusammenhalt in einer
offenen Gesellschaft? Vortrag und Diskussion von
und mit Pfr.i.R. Christoph Schröder,
ehemal. Direktor des Gymnasiums auf
Hermannswerder
Das Thema Toleranz ist vielschichtig und sollte immer wieder neu
durchdacht werden. Es hat zu tun mit dem Motto der diesjährigen
Interkulturellen Woche
„Teilhaben – Teil werden“ und auch mit dem Jahresthema der
Gesellschaften für
christlich-jüdische Zusammenarbeit für 2011 „Einander zuhören –
miteinander leben“.
Einladung
PDF
Download
Alle
Unterrichtsmaterialien werden den Teilnehmern vor Beginn des Kurses
zugeschickt
bzw. stehen als Downloads zur Verfügung. Hierzu gehören insb. auch
die Yad Vashem Materialien:
- Tommy
- Hannales Rettung
- Gern wäre ich geflogen - wie ein Schmetterling
- Die Tochter, die wir uns immer gewünscht haben
- Bilder des Holocaust
- Durch unsere Augen
Zusätzlich
bietet der Kurs eine Fülle von ergänzenden Primär- und
Sekundärquellen an. Tagebücher, Videos,
Kunst, Literatur und Fotografien ermöglichen hierbei einen
multiperspektivischen Zugang zum Thema und zeichnen
ein facettenreiches Bild jüdischen Lebens vor, während und auch nach
dem Holocaust.
Katholische Akademie zu Berlin Dienstag, 19.
Oktober 2010, 15.00 Uhr,
Ort: Katholische Akademie zu Berlin,
Hannoversche Str. 5,
10115 Berlin Mut - Wagemut
- Torheit?
Widerstand im "Dritten Reich" mit Gisela Faust, Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker)
Berlin Gisela
Faust wurde 1923 in Dortmund geboren und ist in Berlin aufgewachsen.
Bis heute prägt die Mitgliedschaft bei den Quäkern ihr Leben. Unter
dem Terror des Nationalsozialismus solidarisierten sich die Quäker
mit den Verfolgten und organisierten Kindertransporte nach England.
Mitunter verweigerten sie sogar den Kriegsdienst. wie erklärt sich
dieser Mut und diese Zivilcourage? Was treibt, sich einzumischen und
zu helfen?
Montag, 8.
November 2010 - Beginn: 19.00 Uhr Ort: Atrium der FAZ-Hauptstadtredaktion, Mittelstraße 2-4,
10117 Berlin
72.
Jahrestag der Novemberpogrome von 1938
Veranstaltungen in
Berlin und Potsdam
Die Auswahl der
Veranstaltungen stellt keine
Wertung dar. Wir
freuen uns über ergänzende
Hinweise auf weitere
Veranstaltungen.
Botschaft des
Königreichs der Niederlande,
der Carlsen Verlag und das
Anne Frank Zentrum.
Mit freundlicher
Unterstützung der Botschaft
der Vereinigten Staaten von
Amerika
MIttwoch,
10. November 2010, Beginn: 19.00 Uhr
Ort: Botschaft des
Königreichs der Niederlande
in Berlin, Klosterstraße 50, 10179
Berlin
Buchpremiere
»Anne Frank - Eine grafische
Biografie« Bitte melden
Sie sich an unter:
bln-pcz@minbuza.nl
Tel. 030 - 209 56 420
Bitte bringen Sie Ihren
Personalausweis mit.
Katholische Akademie zu Berlin Dienstag, 16.
November 2010, 15.00 Uhr,
Ort: Katholische Akademie zu Berlin,
Hannoversche Str. 5,
10115 Berlin Zwischen
Hoffnung und Enttäuschung.
Kirchen in Deutschland zwischen 1945 und
1949 mit Prof. Dr. Hans Joachim Meyer,
Staatsminister a. D., 1997 bis 2009 Präsident des Zentralkomitees
der deutschen Katholiken, Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin
Die Zeit in Deutschland
vom Kriegsende bis zur Gründung bzw. Neuorganisation zweier
deutscher Staaten als Teile der deutschen Nation zählt zu den
kompliziertesten Abschnitten der deutschen Geschichte. Wie war die
Situation der Kirchen? Professor Meyer (geb. 1936) war in diesen
Jahren in Rostock. Vielleicht war es diese Zeit, die ihn prägte und
zu einem außerordentlich engagierten Christen in der DDR und im
wiedervereinigten Deutschland werden ließ.
"Beni, Oma und ihr Geheimnis" ist eine
Enkel-Großeltern-Geschichte für alle Generationen, die vom
Erinnern und Vergessen, von Ordnung und Chaos, vom jüdischen
Leben im heutigen Deutschland und vom nicht immer einfachen,
jedoch liebevollen Miteinander der Generationen handelt.Das Buch
wurde mittels aufwändig und fantasievoll gestalteter Dioramen -
kleiner Kulissen und Bühnenbilder - von der Berliner Künstlerin
Anna Adam illustriert.
und der
Fachbereich
Jewish Studies/Holocaust Studies
laden ein zur Ringvorlesung
Grundzüge des Judentums
Vorlesungen
für Hochschulangehörige und Gäste
jeweils mittwochs, 18.15 - 19.30 Uhr auf dem Campus des Touro College Berlin
Am Rupenhorn 5
14055 Berlin
24. Nov. 2010 Prof. Dr. Andreas Nachama
Die Hebräische Bibel und ihre Kommentatoren am Beispiel der
Schöpfungsgeschichte
1. Dez. 2010 Prof. Dr. Johannes Tuchel
Widerstand von Juden – Jüdische Partisanen im Zweiten Weltkrieg
8. Dez. 2010 Dr. Klaus Herrmann
Emanzipation, Akkulturation und Zionismus: Chanukka im Wandel
der Zeiten oder wie aus Händels Judas Maccabaeus ein
israelisches Kinderlied wurde
15. Dez. 2010 Prof. Dr. Viktoria Hertling
Pollak. Wien -- New York -- Madison (Wisconsin)
5. Jan. 2011 Prof. Dr. Brian Crawford
„There are Nazis in our House!?“ Difficulties in representing
perpetrators at the
Mirroring Evil exhibit at New York‘s Jewish Museum in
2002.
12. Jan. 2011 Dr. Mark Swatek-Evenstein
Der Holocaust vor israelischen Gerichten in den 1950er Jahren
19. Jan. 2011 Prof. Dr. Hajo Funke
Schwarzer Erlösungs-Antisemitismus als Kern der politischen
Religion im Nationalsozialismus
Eintritt frei
Anmeldungen sind erforderlich und werden per E-Mail (lander@touroberlin.de)
oder Telefon ( 030-300 686 64 ) erbeten
Deutscher Koordinierungsrat (DKR) der
Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2010 Aus
Anlass seines 80. Geburtstages im Jahre 2009 hat der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) mit einer neuen Tradition begonnen: einer
jährlich stattfindenden Rabbiner-Brandt-Vorlesung. Sie soll den
Namensgeber, Landesrabbiner em.
Dr.h.c. Henry G. Brandt (Augsburg), Jüdischer Präsident
des DKR, für seine Impulse im interreligiösen Gespräch ehren sowie
der von ihm geforderten Klärung der Positionen im
christlich-jüdischen Gespräch dienen.
Um Anmeldung
bis 18.11. 2010 wird gebeten über Deutscher Koordinierungsrat Bad Nauheim
Tel.: 06032-91110 / Fax: 06032-911125 /
E-Mail:
info@deutscher-koordinierungsrat.de
Einladung
PDF
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(1,1 MB)
„ENTSCHÄDIGT“ Dokumentarfilm | 80 Min.
Regie: Lilly Engel
Sonnabend, 18.12.2010
19.00 Uhr
Ort: Studio der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, Berlin 10557
Jeder Holocaust Überlebende hatte nach 1953 Anspruch auf eine
Entschädigung durch den deutschen Staat. Die Höhe der Zahlungen
wurde nach ärztlichen Gutachten bestimmt, die auf der ganzen Welt
von deutschen Ärzten ausgestellt wurden. So auch in Los Angeles.
NS- Verfolgte erinnern sich an das erste Aufeinandertreffen mit
ihren "Vertrauensärzten" aus Deutschland- dem Land, dem sie meinten
entfliehen zu können. Kann eine Entschädigung das Erlittene wieder
gut machen? Der Film erzählt vom Schicksal, vom Zweifel und der
Vergebung der Opfer. Die Ärzte berichten aus ihrer Sicht von
Untersuchungen, den Grenzen, aber auch den Möglichkeiten der
deutschen Bürokratie.
Wir freuen uns sehr über Ihr Kommen. Die Macher des Films werden
anwesend sein.
Lilly Engel und Team
"Fräulein Rabbiner Jonas" - 75 Jahre
Ordination zur Rabbinerin
Regina Jonas
Foto: Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum
Eine Sonderaustellung
der Stiftung Neue Synagoge Berlin –
Centrum Judaicum
Oranienburger Straße, Berlin-Mitte
"Mir war nie drum zu tun, die Erste
zu sein.
Ich wünschte, ich wäre die 100.000!"
Regina Jonas
Vor 75 Jahren, am 27. Dezember 1935
(den 1. Tewet 5969), wurde Regina
Jonas (1902 - 1944) ordiniert. Die
breitere Öffentlichkeit erfuhr erst
im Jahr 1992, fast sechs Jahrzehnte
später, dass die Berlinerin die
erste Rabbinerin der Welt war - und
zwar für lange Zeit. Jonas hatte an
der Berliner Hochschule für die
Wissenschaft des Judentums studiert.
1942 wurde sie nach Theresienstadt
deportiert und zwei Jahre später in
Auschwitz ermordet. Ohne Kenntnis
der von Regina Jonas zur Diskussion
gestellten Fragen, ob Frauen das
rabbinische Amt bekleiden können,
wurde ab 1970 Jahren in den USA über
die Frauenordination diskutiert.
Obwohl es heute weltweit mehr als
eintausend Rabbinerinnen gibt,
bleiben manche der von Regina Jonas
aufgestellten Fragen immer noch
aktuell.
Die Ausstellung über
Rabbinerin Regina Jonas ist
noch bis zum 4. April
2011 in Berlin zu sehen
und kann danach über das
Centrum Judaicum ausgeliehen
werden.
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin
e.V.
Laubenheimer Straße 19,
14197 Berlin - Tel.: 8216683
Fax: 82701961
Bankverbindung:
Postgirokonto Berlin -
Bankleitzahl 100 100 10
- Kontonummer: 838-106