|
Veranstaltungen
der
GCJZ Berlin |
2010
|
Januar
Februar
März
April
Mai
Juni
Juli
August Sommerpause
September
Oktober
November
Dezember
|
|
Januar
2010 |
Gedenktag
für die Opfer des
Nationalsozialismus
„Wir waren
Nachbarn“
Veranstalter:
Kunstamt
Tempelhof-Schöneberg in
Kooperation mit der GCJZ
Berlin und der DIG
Berlin-Brandenburg
131 Biografien
Jüdischer Zeitzeugen
Ausstellungs-Installation
Eröffnung:
24. Januar 2010, um 18.30
Uhr Ort:
Rathaus Schöneberg,
Foyer,
J.-F.-Kennedy-Platz
 |
|
Rückblick >> |
|
|
  |
|
TOP |
|
Februar 2009 |
|
WdB2010
 |
|
|
TOP |
WdB2010
 |
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
mehr >> |
PDF
Download
Erklärung des
Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der
deutschen Katholiken, 9. März 2009
|
|
TOP |
|
März
2010 |
|
Berliner
Woche der Brüderlichkeit
7. bis 14. März 2010
Veranstaltungsheft
zur Berliner Woche der Brüderlichkeit
Hinweise zu
Veranstaltungen in Berlin und
Potsdam
im Zeitraum Ende Februar bis
Oktober 2010
60 Seiten,
Auflage 10.000
Vegriffen - es können nur
noch wenige einzelne Hefte
abgegeben werden.
mehr >>
Download
>>
des
vollständigen Heftes
mit Korrekturen
und
aktuellen
Änderungen !!!
>>
|
|
 |
|
Fotoimpressionen
von der
Eröffnungsveranstaltung in
der Französischen
Friedrichstadtkirche am
Berliner Gendarmenmarkt, an
der 380 Gäste
teilnahmen.
(c)
Fotos: U.W. Grimm
 
V.l.n.r:
Rabbiner Prof.
Dr. Nathan Peter Levinson,
Senatsbeauftragter für
Kirchenfragen Hartmut
Rhein,
GCJZ-Kurator Prof. Dr.
Hans
Joachim Meyer,
Vorsitzender DIG
Berlin/Potsdam und
GCJZ-Kurator Jochen
Feilcke,
GCJZ-Kuratorin MdB Petra
Merkel / Rabbiner Dr.
Chaim Z. Rozwaski (Abb.
re., außen re.)
 
V.l.n.r:
Vizepräsidentin
des Deutschen Bundestages
und GCJZ-Kuratorin Petra
Pau, Vorsitzender des
Diözesanrates
der Katholiken
im Erzbistum Berlin Wolfgang Klose,
Frau
Streich / Katholischer
GCJZ-Vorsitzender Bernd
Streich,
Vorstand von
Zoo und Tierpark Berlin und
GCJZ-Schatzmeisterin Gabriele Thöne, Stellv.
Evangelische
GCJZ-Vorsitzende Barbara
Faccani, Maya Zehden
 
V.l.n.r:
Bischof Dr. Markus Dröge, Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde
zu Berlin und GCJZ-Kuratorin Lala
Süsskind,
Erzbischof und
GCJZ-Kurator Georg
Kardinal Sterzinsky, Bürgermeisterin
Ingeborg Junge-Reyer,
Evangelischer
GCJZ-Vorsitzender Ulrich
Schürmann, Frau
Schürmann / Herr
Botsch-Fitterling,
Jüdische GCJZ-Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling,
Vorsitzender des Präsidiums
der
Repräsentantenversammlung
der Jüdischen Gemeinde zu
Berlin Michael Joachim,
Stellv. Katholischer
GCJZ-Vorsitzender Michael Brinkhoff,
GCJZ-Kuratotin Dr.
Waltraud Rehfeld (BVN
Berlin),
GCJZ-Kurator
Altbischof Martin Kruse
Begrüßung und Grußworte
 
Ulrich Schürmann,
Evangelischer Vorsitzender
der GCJZ Berlin /
Ingeborg Junge-Reyer,
Bürgermeisterin von Berlin
Grußwort von Bürgermeisterin
Ingeborg Junge-Reyer:
PDF
Download
 
Lala
Süsskind, Vorsitzende der
Jüdischen Gemeinde zu Berlin
/ Georg Kardinal
Sterzinsky, Erzbischof
von Berlin
Grußwort von
Lala
Süsskind:
PDF
Download
Festrede

Dr. Markus Dröge
Bischof der Evangelischen
Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz
Die vollständige Rede:
PDF
Download
Musikalische Umrahmung
 
Chasan Jalda Rebling
/ Gethsemanekantorei
unter der Leitung von
Christoph Zschunke,
Joachim Vetter
(Orgel)
>> mehr


Barbara Faccani,
Stellv. Evangelische
Vorsitzende der GCJZ Berlin,
dankt Jalda Rebling,
der Gethsemanekantorei und
Joachim Vetter (Orgel) und
bittet zum Empfang
|
|
Motto
des DKR zur Woche der
Brüderlichkeit 2010:
"Verlorene Maßstäbe"
Minderjährige Jugendliche,
die sich ins Koma saufen.
Mündige Erwachsene, die als
Gastwirte Alkohol
aus-schenken als sei es
Zuckerwasser. Profitgierige
Banker und Manager, die mit
hochriskanten
Finanzge-schäften Milliarden
in den Sand setzen.
Politiker, die ihr Amt als
Freifahrtschein zum
Amtsmissbrauch nut-zen.
Kirchenvertreter, die in
falsch verstandener
Profilierungsnot Jahrzehnte
des Fortschritts im
interreligiösen Dialog zur
Disposition stellen… Es scheint, als seien
allerorten jegliche Maßstäbe
verloren, die des gesunden
Menschenverstandes nicht
minder als jene der
bürgerlichen Demokratie, von
sozial- und moralethischen
Grundlagen als Maßstäbe des
Handelns ganz zu schweigen. Was ist los in dieser Welt
der verlorenen Maßstäbe? Und
welche Maßstäbe sind es
eigentlich, deren Verlust
wir beklagen? Können sie
„wieder gewonnen“ werden?
Sollen sie es? Oder haben
sie versagt und wir müssen
neue Maßstäbe entwickeln?
Welche Maßstäbe, die es in
Erinnerung zu rufen gälte,
bieten unsere religiösen
Traditionen an? Oder krankt
der mitunter beklagenswerte
und für immer mehr Menschen
wenig attraktive Zustand der
Religionen ebenfalls an dem
Phänomen der verlorenen
Maßstäbe? Quelle:
Deutscher Koordinierungsrat
der Gesellschaften für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit (DKR) Dr. Eva Schulz-Jander Dr. Hans Maaß Dr. Christoph Münz Rudolf W. Sirsch
Themenheft der
Woche der Brüderlichkeit
2010

Das "Themenheft" des
Deutschen
Koordinierungrates der
Gesellschaften für
christlich-jüdische
Zusammenarbeit (DKR) ist
traditionell dem
"Jahresthema" gewidmet,
welches den über 80
christlich-jüdischen
Ortsgesellschaften als
Arbeitsgrundlage und
zugleich der im März
stattfindenden "Woche
der Brüderlichkeit" als
Leitmotto dient. 2010
lautet es: "Verlorene
Maßstäbe".
Das Heft versammelt
prominente Autorinnen
und Autoren, die sich
zumeist in
Originalbeiträgen dem
"Jahresthema" widmen.
mehr >>
Bestellunng
>>
Artikelauswahl
-
Themenheft 2010 online
mehr >>
-
Jael
Botsch-Fitterling
(Jüdische
Vorsitzende der GCJZ
Berlin):
Jüdische Schulen in
Deutschland seit der
Shoa - Verlorene
Maßstäbe
Die in den letzten
Jahrzehnten
entwickelten Modelle
einer Schule für
Juden in Deutschland
stehen vor großen
Herausforderungen:
Aus der politisch
gewollten Verteilung
der Zuwanderer auf
die Bundesländer
wurde ein breit
gestreuter Aufbau
jüdischer Gemeinden.
Es entsteht ein
neues Judentum in
Deutschland.
Anstelle der durch
die Shoa
vernichteten
deutsch-jüdischen
Bildungssymbiose
wird die Schaffung
einer eigenständigen
jüdischen Kultur in
den neuen Gemeinden
zur zentralen
Aufgabe. Mit den
jüdischen Schulen
werden Maßstäbe
gesetzt für eine
sich entwickelnde
jüdische
Gemeinschaft in
Deutschland.
Download
PDF
-
SAMSON HOCHFELD: Die Goldene Regel:
Was du nicht willst,
das man dir tu’, das
füg auch keinem
anderen zu
Zu
den schöpferischen
Leistungen des
Judentums gehört die
Entdeckung des
Mitmenschen und
damit der
Menschheit. Die
Sorge der
nichtjüdischen
antiken Denker
konzentriert sich um
das Ich, nach dem
Wohl und...
mehr >>
-
Andrea Nahles:
Die Bedeutung
religiöser
Überzugungen in der
Politik
mehr >>
Download
PDF
-
FJODOR M.
DOSTOJEWSKI: Der Großinquisitor
[…] Die
Menschen erwarteten
Ihn, liebten Ihn,
hofften auf Ihn wie
ehemals. So viele
Jahrhunderte hatte
die Menschheit in
leidenschaftlichem
Glauben gefleht:
'Herr Gott,
erscheine uns!' So
viele Jahrhunderte
hatten sie...
mehr >>
-
BRÜDER GRIMM: Vom Fischer und
seiner Frau
Von dem
Fischer und seiner
Frau Es war einmal
ein Fischer und
seine Frau, die
wohnten zusammen in
einem alten Topfe,
dicht an der See,
und der Fischer ging
alle Tage...
mehr >>
TV- und
Rundfunkprogramm
zur Woche
der
Brüderlichkeit
2010
mehr
>>
|
|
TOP |
WdB2010
 |
|
|
TOP |
|
Neuer Termin:
16. September 2010, 15.00 Uhr
>>
WdB2010
 |
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
|
TOP |
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010

Anmeldung
>>
erwünscht
Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
April 2010 |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
Rückblick >> |
|
|
TOP |
|
WdB2010
-
Kooperationsveranstaltung DIG Berlin/Potsdam und
GCJZ Berlin
 |
|
|
TOP |
Der
Bischof der Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Dr. Markus Dröge,
wurde auf der Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin
am 28. April 2010
zum Mitglied des Kuratoriums der GCJZ
Berlin gewählt.
 |
|
>> Tätigkeitsbericht 2009
der GCJZ Berlin:
PDF
Download |
|
Im
Präsidium:
Wahlleiter GCJZ-Kurator Claus Näther,
GCJZ-Schatzmeisterin Gabriele Thöne und die
GCJZ-Vorsitzenden
Barbara Faccani (stellv. evangel.),
Bernd Streich (kath., Versammlungsleiter),
Michael Brinkhoff (stellv. kathol.),
Jael Botsch-Fitterling (jüd.),
Dr. Hermann Simon (stellv. jüd.),
Ulrich Schürmann (evangl.)
Weitere Fotoimpressionen:
Rückblicke >>
Die Mitgliederversammlung
der GCJZ Berlin am 28. April 2010 wählte
alle Mitglieder des bisherigen
Vorstandes erneut zu Vorstandsmitgliedern
und bestätigte sie in ihren bisherigen Ämtern.
Zu Kassenprüfern wurden erneut
die Herren Claus Näther und
Nathan Milgrom gewählt.
|
|
|
TOP |
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
|
TOP |
|
Mai 2010 |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
WdB2010

Preis für Studierende: 8,00 Euro
Literaturhinweise zur Vorbereitung:
PDF
Download
Die Teilnehmer(innen) werden gebeten mitzubringen:
- Altes Testament / Neues Testament
- Koran (soweit vorhanden)
Rückblick >>
|
|
|
TOP |
|
Juni 2010 |
|
 |
|
TOP |
|
WdB2010
Verschoben!
Neuer Termin:
Donnerstag, 7. Oktober 2010,20.00
Uhr, Neuer Ort:
Centrum Judaicum
 |
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >> |
|
|
TOP |
|
WdB2010

Rückblick >>
|
|
TOP |
|
Juli 2010 |
|
Veranstaltung
der GCJZ Berlin und der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker)
Berlin
Dienstag,
6. Juli 2010, 18.00 Uhr
Ort: Religiöse Gesellschaft der Freunde
(Qäker),
Planckstr. 20, 10117 Berlin
(am S-Bhf. Friedrichstr., Rückseite Admiralspalast)
Denk-Mal!
Die Gedenk-Skulptur der Kindertransporte
an der Berliner Friedrichstraße.
Vortrag - Gespräch - Besichtigung
mit Gisela Faust und
Lisa Schäfer
Anmeldung erbeten:
Tel.: 8212776
E-Mail:
berlin@quaeker.org
Weitere Informationen:
www.kindertransporte.de
Rückblick >>
|
|
TOP |
|
Veranstaltung der GCJZ
Berlin
Donnerstag, 8. Juli 2010,
17.00 Uhr,
Ort: GCJZ-Geschäftsstelle,
Laubenheimer Str. 19, 14193
Berlin
Zur Situation in
Israel und Gaza
Jour fixe mit
Jael
Botsch-Fitterling |
|
TOP |
|
August 2010 |
|
Sommerpause |
|
TOP |
|
September 2010 |
|
Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ)
Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten
Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow
Historische Kommission zu Berlin
Enthüllung
der
Berliner Gedenktafel
zu
Ehren der Stillen Helden
Dorothea und Georg Möhring
Donnerstag, 16. September 2010,
15.00 Uhr,
Ort: Kissingenstraße 25 (Ecke Prenzlauer Promenade), 13189
Berlin-Pankow
PDF
Download
Pressemitteilung (demnächst)
Dorothea
und Georg Möhring, deren behinderte Tochter Beate sowie die
Pflegetochter Jutta versteckten zwischen 1943 und 1945, 18 Monate
lang, in ihrer kleinen Zwei-Zimmerwohnung in der Kissingenstraße 25
in Berlin-Pankow das jüdische Ehepaar Margarete und Siegmund
Weltlinger vor den Nazis und retteten es damit vor der Deportation.
Bis heute sind die Möhrings, die aus christlicher Überzeugung
handelten, „Unbesungene Helden”.
Das Handwerkerehepaar
fühlte sich der Christlichen Wissenschaft zugehörig. Dorothea und
Georg Möhring waren bescheidene Menschen, über deren Leben nur wenig
bekannt ist. Die Rettungstat ist überliefert durch Siegmund
Weltlinger, der 1954 in dem von der Berliner GCJZ publizierten
Rundfunkvortrag „Hast du es schon vergessen?“ von der Zeit im
Versteck und über seine Retter berichtete.
Angeregt wurde die Gedenktafel 2003
durch Schüler einer 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums
Berlin-Pankow. Sie hatten die Rettungstat erforscht und 230 Euro für
die Tafel gesammelt. Für ihr Forschungsprojekt „Spuren des
Nationalsozialismus — Eine Gedenktafel für Familie Möhring” bekamen
sie einen Preis der Bundeszentrale für politische Bildung.
Auf der Grundlage des
Projektberichtes schrieb der Autor Ulrich Werner Grimm die Szenische
Lesung „Die Möhrings und die Weltlingers”. Unter Anleitung ihrer
Klassenlehrerin Karin Manns brachten die Schüler Ideen ein, wählten
Musik aus, stellten Abbildungen zur Verfügung und brachten die
Lesung in der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum in
der Oranienburger Straße anlässlich des 55. Gründungstages der
Berliner GCJZ im Jahre 2004 zur Aufführung.
Die Berliner GCJZ hatte den Schülern versprochen, ihr
Gedenktafelprojekt zu unterstützen.
Nachdem
der Bezirk Pankow von Berlin die Tafel genehmigt und der Berliner
Senat dankenswerterweise finanzielle Hilfe zugesagt hatten, nahm
2009 die Historische Kommission zu Berlin die Tafel in das „Berliner
Gedenktafel“-Programm auf.
Mit der von der
Königlichen Porzellanmanufaktur KPM aus weißem Porzellan
produzierten „Berliner Gedenktafel“ ehrt Berlin auf würdige Weise
die Stillen Helden Dorothea und Georg Möhring für ihre Rettungstat.
Auch die neue Gedenkstätte Stille Helden in der Rosenthaler Straße
will die Tat der Familie Möhring würdigen. Das von der Vereinigung
ehemaliger Pankower Realgymnasiasten und Eosander-Schüler PAREGYTEN
gesponserte Provisorium der Tafel wurde am 24. November 2009, dem
60. Gründungstag der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit, durch Staatssekretär André Schmitz und andere der
Öffentlichkeit präsentiert (vgl. www.gcjz-berlin.de /
Rückblicke 2009
>>).
Dass es sich dabei vorerst um das Provisorium der Gedenktafel
handelte, ist ein auch bei anderen Berliner Gedenktafeln übliches
Verfahren, wenn bestimmte Voraussetzungen noch nicht gegeben sind.
In diesem Fall fehlte die inzwischen vorliegende Genehmigung des
Eigentümers des Hauses, Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz,
zur Anbringung der Tafel an der Hausfassade Kissingenstraße 25 Ecke
Prenzlauer Promenade.
Nach
einem Aufruf der GCJZ Berlin wurden fast. 2000 Euro für die
Anfertigung und Anbringung der Gedenktafel gespendet.
Damit hat großes
bürgerschaftliches Engagement geholfen, die Tafel zum größten Teil
zu finanzieren.
Eine für den 8. März 2010 anlässlich der Woche der Brüderlichkeit
anberaumte Enthüllung der Tafel musste von der Senatsverwaltung für
Kultur kurzfristig abgesagt werden. Der harte Winter ließ eine
bautechnisch fehlerfreie Anbringung der Tafel an die Hausfassade
nicht zu. Dafür präsentierte an diesem Tag eine 10. Klasse des
Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in der überfüllten Aula ihrer Schule die
Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor einem begeisterten Publikum (vgl.
www.gcjz-berlin.de /
Rückblicke 2010
>>). Was die ca. 30 Schüler in nur drei
Projekttagen unter der Anleitung ihres jungen Lehrers Sven Ernst
Sprenger erreicht hatten – bis zu einem Antrag für eine Anerkennung
von Dorothea und Georg Möhring als „Gerechte unter den Völkern“
durch die Forschungs- und Gedenkstätte Yad Vashem (Israel) -, ist
beeindruckend und Beispiel gebend. Die Schüller erzielten wirkliche
Forschungsergebnisse (Fakten zu den Kindern der Möhrings und denen
der Weltlingers, zu unbekannten Lebensdaten der Familie Möhring) und
erarbeiteten eine exzellente Projektpräsentation in Form eines
semiprofessionellen Videos. Die zehnte Klasse brachte damit ein
Forschungsprojekt zum Abschluss, das vor sieben Jahren eine andere
Schülergeneration begonnen hatte.
Mit der Enthüllung der Berliner Gedenktafel für die Familie Möhring
am 16. September 2010 – einen Tag nach dem 75. Jahrestag der
Verkündung der antisemitischen „Nürnberger Gesetze“ durch das
NS-Regime – findet das Schülerprojekt von 2003 nun seinen
Abschluss. Die Rosa-Luxemburg-Oberschule will sich, auf Anregung der
GCJZ Berlin, dem Thema „Erinnerungskultur in Berlin-Pankow“ weiter
widmen.
Der spätere Landespolitiker Siegmund Weltlinger (1886-1974)
war einer der sehr wenigen jüdischen Verfolgten, die trotz des
Erlittenen unmittelbar nach der Befreiung vom Nationalsozialismus
die Kraft hatten, ihre Hand zur Versöhnung auszustrecken. Der
„deutsch fühlende Jude“ Weltlinger wurde Referent für jüdische
Angelegenheiten beim Magistrat bzw. Senat Berlins. 1949 gehörte er
zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Zwei Jahrzehnte war
Weltlinger erster jüdischer Vorsitzender der Berliner GCJZ. Die GCJZ
ernannte ihn zu ihrem zweiten Ehrenpräsidenten nach Ernst Reuter.
Weltlinger war Abgeordneter der CDU-Fraktion des Berliner
Landesparlaments und dessen Alterspräsident. Berlin verlieh ihm die
Ernst-Reuter-Medaille und die Würde eines Stadtältesten. Seine
Grabstätte auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde in der Heerstraße
ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.
Für weitere Informationen:
Telefon:
(030) 821 66 83 —
Fax:
(030) 82 70 19 61 —
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Vgl. auch:
|
|
|
|
BERLIN:
Freitag, 17. September
bis
Sonntag, 03. Oktober
2010
www.ekd.de/interkulturellewoche
Veranstaltung
der
Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ)
in Zusammenarbeit mit
der
Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum
Judaicum
anlässlich der
Interkulturellen Woche
2010
Sonderführung durch die
Ausstellung
"Nitzolim –
Überlebende"
Fotografien von
Aliza Auerbach
Ausstellung im Centrum
Judaicum bis 27. Januar
2011
Dienstag,
21. September 2010,
17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue
Synagoge Berlin -
Centrum Judaicum,
Oranienburger Str.
28-30, 10117 Berlin
Aliza Auerbach zeichnet
das Schicksal
Überlebender der Schoah
fotografisch nach.
Portraits von Geflohenen
aus den verschiedenen
Ländern Europas, die
sich nach Israel retten
konnten, werden von
Fotos persönlicher
Erinnerungsstücke
begleitet. Abschluss
jeder Fotoserie bildet
ein aktuelles
Familienfoto.
Führung
kostenlos
Eintritt:
3,00 € / ermäßigt 2,00 €
Anmeldung erbeten
unter
Tel: 030-8216683
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
|
|
|
TOP |
|
Oktober 2010 |
WdB2010
Achtung - Verschoben vom 11. Juni
2010
Neuer Termin:
Donnerstag, 7. Oktober 2010,20.00
Uhr, Neuer Ort:
Centrum Judaicum

 
Info-Flyer:
PDF
Download
|
|
|
TOP |
|
WdB2010
 |
|
TOP |
|
November 2010 |
|
|
|
TOP |
|

Dienstag, 2. November 2010, 16.30 Uhr
Sonderführung
für die Mitglieder und Interessenten der GCJZ Berlin und der GCJZ
Potsdam
Durch die Ausstellung führen:
Andrea Theissen; Kunstamts- und Museumsleiterin,
und
Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum
Wir bitten um
Anmeldung
>> |
|
TOP |
|
Dezember 2010 |
|
|
|
TOP |
|
|
|