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Rückblicke |
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2008
I
2009
I
2010 I
2011 |
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WdB
2010
(Veranstaltung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem
Jugendhilfezentrum „Gertrud Feiertag“ Caputh und der Ev.
Kirchengemeinde Caputh)
Busausflug in das
ehemalige jüdische Kinder-Landschulheim Caputh
Exkursion mit Aufführung eines Features von Ingeborg Papenfuß
Sonnabend 12. Juni 2010, 9.00-18.00 Uhr
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Verleihung des Heinrich-Stahl-Preises
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
an Rechtsanwalt Dr. Albert Meyer und
Dr. Hermann Simon (u.a. Stellv. Jüdischer Vorsitzender der
GCJZ Berlin)
Dienstag, 1. Juni 2010, 19.00 Uhr
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WdB (Kooperationsveranstaltung DIG Berlin/Potsdam, Jüdische
Volkshochschule und GCJZ)
"Reise in das Herz des Feindes"
Lesung und Diskussion mit dem Autor
Najem Walli
Donnerstag, 6. Mai 2010, 20.00 Uhr, Ort: Jüdisches
Gemeindehaus Fasanenstraße
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WdB (Veranstaltung
der GCJZ)
"Damit ihr Hoffnung habt" -
Die Kirchen auf dem Weg zum 2.Ökumenischen
Kirchentag
Gespräch mit Bernd Streich
Dienstag, 4. Mai 2010, 18.00 Uhr,
Ort:
GCJZ-Geschäftsstelle
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WdB (Kooperationsveranstaltung
Friedrich-Naumann-Stiftung, DIG Berlin/Potsdam und
GCJZ Berlin)
"Mit Eichmann stand
Bonn vor Gericht".
Die
Instrumentalisierung des
Eichmann-Prozesses durch die
DDR Vortrag von
Dr. Peter Krause
Donnerstag, 29.
April 2010, 18.30 Uhr,
Ort: Centrum Judaicum
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WdB 2010
(Kooperationsveranstaltung
GCJZ Berlin,
Jüdischer Nationalfonds/JNF-KKL, Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum,
Urania))
100 Jahre Tel
Aviv
Vortrag und Gespräch mit Igal Avidan
Moderation: Dr. Hermann
Simon
Donnerstag, 8.
April 2010, 19.30 Uhr,
Ort: Urania
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WdB 2010
(Kooperationsveranstaltung
Jüdisches Museum Berlin
und GCJZ Berlin)
"Stellt mir
eine Frage"
Roman-Lesung
mit dem amerikanischen Autor
Steven Bloom und seinem Sohn
David
Donnerstag, 25.
März 2010, 19.30 Uhr,
Ort: Jüdisches Museum
Berlin
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WdB 2010
"Benedettinische Wende"?
Streitgespräch mit Alan
Posener und Matthias
Matussek
Donnerstag, 18. März
2010, 19.30 Uhr, Ort:
Landesvertretung
Baden-Württemberg
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WdB 2010
"Geschichten einer
Gefangenschaft"
Prof. Dr.
Detlev Cramer liest aus
seinem autobiografischen
Bericht Dienstag, 16. März
2010, 16.00 Uhr, Ort:
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße
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WdB 2010
"Suchet der Stadt Bestes"
Georg Kardinal
Sterzinsky (Erzbischof von
Berlin) und Lala Süsskind
(Vorsitzende der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin) im
Gespräch
Moderation: Bernd Streich
Montag, 8. März 2010, 19.00 Uhr,
Ort:
Bernhard-Lichtenberg-Haus:
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WdB 2010
- Woche der Brüderlichkeit in Potsdam
Eröffnungsveranstaltung Montag,
8. März 2010,
18.00 Uhr, Haus der
Brandenburgisch-Preußischen
Geschichte,
Am Neuen Markt, Potsdam
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WdB 2010 -
Berliner Woche der
Brüderlichkeit
Eröffnungsveranstaltung Sonntag,
7. März 2010,
16.00 Uhr, Französische
Friedrichstadtkirche am
Gendarmenmarkt
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Ausstellung
Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Stiftung Neue
Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Museum für Vor- und
Frühgeschichte
Das
Verhängnis der Mark Brandenburg
Der Berliner Hostien-
schändungsprozess
von
1510
Dauer: 21. Juni 2010 – 30.Januar 2011
Dienstag, 2. November 2010, 16.30 Uhr
Sonderführung für die Mitglieder und
Interessenten der GCJZ Berlin und der GCJZ Potsdam
durch Kunstamts- und
Museumsleiterin Andrea Theissen und Dr. Hermann Simon,
Direktor des Centrum Judaicum
Ort: Zitadelle Spandau - Zeughaus, Am Juliusturm 64, 13599
Berlin
Wir bitten um
Anmeldung
>>
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Veranstaltung der Gesellschaften für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin und Potsdam, des Abraham Geiger Kollegs an
der Universität Potsdam und des Verlags Hentrich&Hentrich
Mittwoch, 20. Oktober 2010, 19.00 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße
Jesus von Nazareth
im Spiegel jüdischer Forschung
Vortrag
von
Rabbiner
Prof. Dr.
Walter Homolka
Eintritt frei
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Anmeldung
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Veranstaltung der GCJZ Berlin und der GCJZ
Potsdam
in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum
anlässlich der

Dienstag,
21. September 2010, 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Sonderführung durch die Ausstellung
"Nitzolim – Überlebende"
Fotografien von Aliza Auerbach
Ausstellung im Centrum Judaicum
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Gesellschaft
für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ)
Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow
Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten
Historische Kommission zu Berlin
Enthüllung
der
Berliner Gedenktafel
zu
Ehren der Stillen Helden
Dorothea und Georg Möhring
Donnerstag, 16. September 2010,
15.00 Uhr,
Ort: Kissingenstraße 25 (Ecke Prenzlauer Promenade), 13189
Berlin-Pankow
Laudator:
Prof. Dr. Johannes Tuchel, Leiter
Gedenkstätte Deutscher Widerstand
>>
Grußworte:
Hartmut Rhein,
Beauftragter für Kirchen, Religions- und
Weltanschauungsgemeinschaften
Inge Hake,
Christian Science Deutschland
>>
Mitwirkende:
Schüler und Lehrer
des
Rosa-Luxemburg-Gymnasiums Berlin-Pankow
>>
PDF
Download: Pressemitteilung I
Einladung
Dorothea
und Georg Möhring, deren behinderte Tochter Beate sowie die
Pflegetochter Jutta versteckten zwischen 1943 und 1945, 18 Monate
lang, in ihrer kleinen Zwei-Zimmerwohnung in der Kissingenstraße 25
in Berlin-Pankow das jüdische Ehepaar Margarete und Siegmund
Weltlinger vor den Nazis und retteten es damit vor der Deportation.
Bis heute sind die Möhrings, die aus christlicher Überzeugung
handelten, „Unbesungene Helden”.
Das Handwerkerehepaar
fühlte sich der Christlichen Wissenschaft zugehörig. Dorothea und
Georg Möhring waren bescheidene Menschen, über deren Leben nur wenig
bekannt ist. Die Rettungstat ist überliefert durch Siegmund
Weltlinger, der 1954 in dem von der Berliner GCJZ publizierten
Rundfunkvortrag „Hast du es schon vergessen?“ von der Zeit im
Versteck und über seine Retter berichtete.
Angeregt wurde die Gedenktafel 2003
durch Schüler einer 10. Klasse des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums
Berlin-Pankow. Sie hatten die Rettungstat erforscht und 230 Euro für
die Tafel gesammelt. Für ihr Forschungsprojekt „Spuren des
Nationalsozialismus — Eine Gedenktafel für Familie Möhring” bekamen
sie einen Preis der Bundeszentrale für politische Bildung.
Auf der Grundlage des
Projektberichtes schrieb der Autor Ulrich Werner Grimm die Szenische
Lesung „Die Möhrings und die Weltlingers”. Unter Anleitung ihrer
Klassenlehrerin Karin Manns brachten die Schüler Ideen ein, wählten
Musik aus, stellten Abbildungen zur Verfügung und brachten die
Lesung in der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum in
der Oranienburger Straße anlässlich des 55. Gründungstages der
Berliner GCJZ im Jahre 2004 zur Aufführung.
Die Berliner GCJZ hatte den Schülern versprochen, ihr
Gedenktafelprojekt zu unterstützen.
Nachdem
der Bezirk Pankow von Berlin die Tafel genehmigt und der Berliner
Senat dankenswerterweise finanzielle Hilfe zugesagt hatten, nahm
2009 die Historische Kommission zu Berlin die Tafel in das „Berliner
Gedenktafel“-Programm auf.
Mit der von der
Königlichen Porzellanmanufaktur KPM aus weißem Porzellan
produzierten „Berliner Gedenktafel“ ehrt Berlin auf würdige Weise
die Stillen Helden Dorothea und Georg Möhring für ihre Rettungstat.
Auch die neue Gedenkstätte Stille Helden in der Rosenthaler Straße
will die Tat der Familie Möhring würdigen. Das von der Vereinigung
ehemaliger Pankower Realgymnasiasten und Eosander-Schüler PAREGYTEN
gesponserte Provisorium der Tafel wurde am 24. November 2009, dem
60. Gründungstag der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit, durch Staatssekretär André Schmitz und andere der
Öffentlichkeit präsentiert (vgl. www.gcjz-berlin.de /
Rückblicke 2009
>>).
Dass es sich dabei vorerst um das Provisorium der Gedenktafel
handelte, ist ein auch bei anderen Berliner Gedenktafeln übliches
Verfahren, wenn bestimmte Voraussetzungen noch nicht gegeben sind.
In diesem Fall fehlte die inzwischen vorliegende Genehmigung des
Eigentümers des Hauses, Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz,
zur Anbringung der Tafel an der Hausfassade Kissingenstraße 25 Ecke
Prenzlauer Promenade.
Nach
einem Aufruf der GCJZ Berlin wurden fast. 2000 Euro für die
Anfertigung und Anbringung der Gedenktafel gespendet.
Damit hat großes
bürgerschaftliches Engagement geholfen, die Tafel zum größten Teil
zu finanzieren.
Eine für den 8. März 2010 anlässlich der Woche der Brüderlichkeit
anberaumte Enthüllung der Tafel musste von der Senatsverwaltung für
Kultur kurzfristig abgesagt werden. Der harte Winter ließ eine
bautechnisch fehlerfreie Anbringung der Tafel an die Hausfassade
nicht zu. Dafür präsentierte an diesem Tag eine 10. Klasse des
Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in der überfüllten Aula ihrer Schule die
Ergebnisse ihrer Projektarbeit vor einem begeisterten Publikum (vgl.
www.gcjz-berlin.de /
Rückblicke 2010
>>). Was die ca. 30 Schüler in nur drei
Projekttagen unter der Anleitung ihres jungen Lehrers Sven Ernst
Sprenger erreicht hatten – bis zu einem Antrag für eine Anerkennung
von Dorothea und Georg Möhring als „Gerechte unter den Völkern“
durch die Forschungs- und Gedenkstätte Yad Vashem (Israel) -, ist
beeindruckend und Beispiel gebend. Die Schüller erzielten wirkliche
Forschungsergebnisse (Fakten zu den Kindern der Möhrings und denen
der Weltlingers, zu unbekannten Lebensdaten der Familie Möhring) und
erarbeiteten eine exzellente Projektpräsentation in Form eines
semiprofessionellen Videos. Die zehnte Klasse brachte damit ein
Forschungsprojekt zum Abschluss, das vor sieben Jahren eine andere
Schülergeneration begonnen hatte.
Mit der Enthüllung der Berliner Gedenktafel für die Familie Möhring
am 16. September 2010 – einen Tag nach dem 75. Jahrestag der
Verkündung der antisemitischen „Nürnberger Gesetze“ durch das
NS-Regime – findet das Schülerprojekt von 2003 nun seinen
Abschluss. Die Rosa-Luxemburg-Oberschule will sich, auf Anregung der
GCJZ Berlin, dem Thema „Erinnerungskultur in Berlin-Pankow“ weiter
widmen.
Der spätere Landespolitiker Siegmund Weltlinger (1886-1974)
war einer der sehr wenigen jüdischen Verfolgten, die trotz des
Erlittenen unmittelbar nach der Befreiung vom Nationalsozialismus
die Kraft hatten, ihre Hand zur Versöhnung auszustrecken. Der
„deutsch fühlende Jude“ Weltlinger wurde Referent für jüdische
Angelegenheiten beim Magistrat bzw. Senat Berlins. 1949 gehörte er
zu den Gründungsmitgliedern der Berliner Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ). Zwei Jahrzehnte war
Weltlinger erster jüdischer Vorsitzender der Berliner GCJZ. Die GCJZ
ernannte ihn zu ihrem zweiten Ehrenpräsidenten nach Ernst Reuter.
Weltlinger war Abgeordneter der CDU-Fraktion des Berliner
Landesparlaments und dessen Alterspräsident. Berlin verlieh ihm die
Ernst-Reuter-Medaille und die Würde eines Stadtältesten. Seine
Grabstätte auf dem Friedhof der Jüdischen Gemeinde in der Heerstraße
ist ein Ehrengrab des Landes Berlin.
Für weitere Informationen:
Telefon:
(030) 821 66 83 —
Fax:
(030) 82 70 19 61 —
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Vgl. auch:
-
1.12.2004:
Szenische Lesung "Die Möhrings und die Weltlingers"
in
der Stiftung "Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum" -
GESCHICHTE
>>
-
24.11.2009:
Präsentation der BERLINER GEDENKTAFEL für die Stillen Helden
Familie MÖHRING
anlässlich des 60. Gründungstages der GCJZ Berlin -
Rückblicke 2009
>>
-
8.03.2010:
Öffentliche Präsentation des Schülerprojekts anlässlich der
Enthüllung der
Berliner Gedenktafel für die Stillen Helden Dorothea und Georg
Möhring -
Rückblicke 2010
>>
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Veranstaltung
der GCJZ Berlin und der Religiösen Gesellschaft der Freunde (Quäker)
Berlin
Dienstag,
6. Juli 2010, 18.00 Uhr
Ort: Religiöse Gesellschaft der Freunde
(Quäker),
Planckstr. 20, 10117 Berlin
(am S-Bhf. Friedrichstr., Rückseite Admiralspalast)
Denk-Mal!
Die Gedenk-Skulptur der Kindertransporte
an der Berliner Friedrichstraße.
Vortrag - Gespräch - Besichtigung
mit Gisela Faust und
Lisa Schäfer
Foto: Montage des ersten, heftig umstrittenen Entwurfs des
Denkmals in die lokale Situation am S-Bahnhof Friedrichstraße. |
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Abb.1: Frau Gisela
Faust, seit beinahe 70 Jahren Mitglied der Berliner Religiösen
Gesellschaft der Freunde (Quäker), und die Publizistin Lisa Schäfer,
Initiatorinnen des Denkmals, berichteten über dessen Entstehung.
Abb.2.:
Käthe Kallmann gibt einen Überblick darüber, wie erfolgreich die
Berliner Skulptur und das Internet dabei waren, nach 60 Jahren die
Schwester von Heinz Kallmann, ihres erkrankten Ehemannes, in Kanada
ausfindig zu machen. Heinz Kallmann war als Kind mit einem der
Transporte gerettet worden.
Abb.3: Unter den
Anwesenden Mitglieder der Initiative Berliner Kinderskulptur (v.r.n.l.:
Autorin Lisa Schäfer, Gisela Faust, Hauptkommissar Detlef Thiele
von der Landespolizeischule Berlin, Volker Hobrack, Vorsitzender der
Gedenktafelkommission der BVV Mitte von Berlin).
Abb.4:
Re. neben Lisa Schäfer Franz Michalski, dessen Gattin, dessen Bruder
Peter Michalski (vormals Redaktionsleiter im Axel Springer
Auslandsdienst London) und Gattin. Die Geschichte der Familie
Michalski ist in der Gedenkstätte "Stille Helden" (Berlin,
Rosenthaler Straße) dokumentiert.
Abb.5:
Gisela Faust legt Blumen am Denkmal nieder.
Abb. 6:
Die Telnehmer der Veranstaltung besichtigen das denkmal unmittelbar
neben dem S-Bahnhof Berlin-Friedrichstraße.
Abb. 7 u. 8:
Zwei in das S-Bahngebäude eingelassene Informationstafeln geben
Auskunft über den historischen Hintergrund des Denkmals und dessen
Entstehung.
Fotos: U.W.Grimm (Abb. 1,2, 5-8) / Karen Arndt (Abb. 3, 4)
Einen kurzen Überblick gibt die Ausarbeitung Nr. 76/08 (27.11.2008)
des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages
"November 1938: Beginn der Kindertransporte nach Großbritannien"
von Dr. Jana Leichsenring:
PDF
Download
Vgl. auch >> |
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WdB
2010
(Veranstaltung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin in Kooperation mit dem
Jugendhilfezentrum „Gertrud Feiertag“ Caputh und der Ev.
Kirchengemeinde Caputh)
Busausflug
in das ehemalige jüdische Kinder-Landschulheim Caputh
Exkursion mit Aufführung eines Features von Ingeborg Papenfuß
Sonnabend 12. Juni
2010, 9.00-18.00
Uhr |
Treffpunkt:
9.00 Uhr, Fehrbelliner Platz,
10707 Berlin-Wilmersdorf (U-Bhf. Fehrbelliner Platz)
Ablauf:
Treffpunkt: 9.00
Uhr Fehrbelliner Platz
Abfahrt: ca. 9.30
Uhr mit Reisebusunternehmen ab Fehrbelliner Platz
Ankunft Caputh:
ca. 10.30 Uhr am Gemeindezentrum der Evangelischen Kirche Caputh
Aufführung des
Features von Ingeborg Pappenfuß, Gespräch mit der Autorin und mit
Ulrike Hart, Geschäftsführerin der Gemeinnützigen Gesellschaft für
Soziale Hilfen in Berlin-Brandenburg (SHHB
Weiterfahrt:
ca. 13.00 Uhr zum Jugendhilfezentrum „Gertrud Feiertag“ (ehemaliges
Jüdisches Kinderlandschulheim).
Wir danken sehr herzlich dem Gemeindezentrum Caputh und den
Mitarbeiterinnen des Jugendhilfezentrums für die Gastfreundschaft
mit Kaffee und Kuchen. |
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V.o.l.n.u.r.: Auf dem Weg
nach Caputh (Abb. 1) - Im Gemeindezentrum der Evangelischen
Gemeinde
Caputh begrüßte Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende der
GCJZ Berlin, die Anwesenden (Abb. 2)
... - unter ihnen die ehemaligen Bewohner des jüdischen
Kinderheimes, Herr Ettlinger (1.v.re.) und Frau
Rosenthal (2. v.li.), die extra aus England angereist war, die
Leiterin der
Gemeinnützigen Gesellschaft
für Soziale Hilfen in Berlin-Brandenburg (SHBB), Ulrike
Hart (1.v.r.) und
Frau Margret Giebler (hi.R.m.) vom
Ev. Gemeindezentrum (Abb.
3). - Autorin Ingeborg Papenfuß stellt ihr Feature vor (Abb.
4). - Freudiges
Wiedersehen von Herrn Ettlinger und seiner Verwandten Frau
Botsch-Fitterling (Abb. 5) - Ingeborg
Papenfuß und Frau Rosenthal (Abb. 6) - Kaffeetrinken im
Gemeinschaftsraum des heutigen
Jugendhilfezentrums, das nach der Gründerin und ersten Leiterin des
Heimes, Gertrud Feiertag, benannt
ist. Unter den Gästen der aus Hamburg angereiste
Vorstandsvorsitzende (3.v.l.) der Gemeinnützigen
Gesellschaft für Soziale Hilfen in Berlin-Brandenburg, Herr Dietrich
Herfurth (Abb. 7) - Mit großer
Freundlichkeit umsorgten die Mitarbeiterinnen des
Jugendhilfezentrums ihre Gäste (Abb.6).
Dafür allen ein herzliches Dankeschön!
Fotos: U.W.Grimm
Zum Feature:
Ingeborg Papenfuß
„Hier
wird man nie wieder weggehen wollen“
Das jüdische Landschulheim in Caputh
"Das glaubt man ja gar nicht, wie wichtig das ist: Leute von
Zuhause! Weil, das gibt es doch nicht ein zweites Mal." Die Caputher
Lehrerin Sophie Friedländer, die heute in London lebt. Im Grunde
haben sie es immer gewusst, dass sie hier nicht bleiben durften, im
jüdischen Landschulheim in Caputh nach 1933. Aber sie haben es
geliebt, dieses Zuhause mitten im Deutschland des
Nationalsozialismus; die jüdischen Kinder, die hier lernen und leben
konnten. Mehr als hundert, unterschiedlichen Alters, fanden eine
Zuflucht. Das Heim erhielt keinerlei staatliche Gelder, finanzierte
sich aus privaten Quellen. Es gab keine regulären Lehrbücher oder
-pläne. Die Zöglinge wurden an allem gebildet, was Haus, Garten,
Dorf, Wald und Wasser in der Havel-Landschaft vor den Toren Potsdams
zu bieten hatten. Sie malten, musizierten, spielten Theater. Im
Hinblick auf die drohende Emigration wurden Sprachen unterrichtet.
Am 10. November 1938 war mit all dem Schluss. SA-Leute und andere
Dorf-Bewohner zerstörten das Heim. Erziehern und Zöglingen gelang
die Flucht. Heute sind sie in aller Welt zerstreut. Einige von ihnen
hat die Autorin in London und Berlin wieder gefunden. Sie berichten
von jenen Jahren in Caputh und geben so dem Haus seine Geschichte
zurück. |
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Veranstaltung der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin.

Die GCJZ Berlin gratuliert Ihrem
Stellvertretenden Jüdischen Vorsitzenden, Dr. Hermann Simon, und Dr.
Albert Meyer sehr herzlich
Dr. Albert Meyer und Dr. Hermann Simon
werden mit dem Heinrich-Stahl-Preis 2010 für ihr
Engagement für den Erhalt des größten jüdischen
Friedhofs in Europa geehrt. Benannt ist der
Preis nach Heinrich Stahl, der von 1933
bis 1940 letzter Vorsitzender der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin in der Zeit der
nationalsozialistischen Verfolgung war. Er wurde
am 13. April 1868 in Berlin geboren und starb am
4. November 1942 im KZ Theresienstadt. Weitere
Preisträger der unregelmäßig vergebenen,
undotierten Ehrung waren unter anderem Albrecht
Goes (1962), Axel C. Springer (1982), Paula
Salomon-Lindberg (1998) Heinz Striek (2001)
sowie Hans Wall (2004).
Albert Meyer, tätig als Rechtsanwalt und
Notar, war viele Jahre ehrenamtlich Mitglied
einiger Ausschüsse der Jüdischen Gemeinde zu
Berlin und zwei Jahre lang ihr Vorsitzender
(2004/2005). Er wurde am 2. August 1947 in
Berlin geboren, ging in der Schweiz und in
England zur Schule und studierte Jura an der
FU-Berlin. Er ist Gründer und Mäzen der
Reform-Synagoge Hüttenweg. In seiner Zeit als
Vorsitzender wandte sich Albert Meyer an den
Regierenden Bürgermeister mit der Forderung,
Berlin solle sich dafür einsetzen, dass der
Jüdische Friedhof in Weißensee in die
UNESCO-Weltkulturerbeliste aufgenommen wird.
Damit brachte er einen noch nicht
abgeschlossenen Prozess ins Rollen.
Hermann Simon ist Historiker und seit
Bestehen der Stiftung Neue Synagoge Centrum
Judaicum ihr Direktor. Er wurde am 21. April
1949 in Berlin geboren, lebte im Ostteil der
Stadt und war schon Mitglied der dortigen,
kleinen Jüdischen Gemeinde. Sein Studium an der
Humboldt-Universität und in Prag umfasste
Geschichte und Orientalia. Von 1975 bis 1988
arbeitete er bei den Staatlichen Museen zu
Berlin. Er war 1997 bis 2001 Vorsitzender der
Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde
zu Berlin und 2003 und 2007 im Wahlausschuss.
Seit seiner Bar-Mitzwa ist er Beter der Synagoge
Rykestraße und seit der Wende dort Mitglied des
Vorstandes.
( Quelle:
Jüdische Gemeinde
zu Berlin >> )
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WdB
2010
(Kooperationsveranstaltung DIG Berlin/Potsdam, Jüdische
Volkshochschule und GCJZ Berlin)
"Reise in das Herz des Feindes"
Lesung und Diskussion mit dem Autor
Najem Walli
Moderation: Maya Zehden
Donnerstag, 6. Mai 2010, 20.00 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße |
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Najem
Wali wurde 1956 in Basra/Irak geboren. Er studierte deutsche
Literatur an der Universität Bagdad, wurde 1980 unter Saddam Hussein
ins Exil gezwungen, studierte in Hamburg Germanistik und arbeitete
für die arabische Zeitung "Al Hayat". Nach Studienaufenthalten in
Madrid, Oxford und Florenz lebt er heute als freier Journalist,
Publizist und Autor in Berlin. Seine bekanntesten Romane sind "Die
Reise nach Tell al-Lahm" (Hanser, 2004) und "Jussifs Gesichter" (Hanser,
2008).
Najem Wali wagte es, Tabus zu brechen. Nach der Einladung zu einer
Konferenz in Haifa zum Thema „Quo Vadis Irak?" erkundete er das
„Land des Feindes“. Wer dorthin reist, gilt bei vielen Arabern als
Verräter. Wali begegnete vielen unterschiedlichen Menschen.
Gemeinsam ist ihnen die Hoffnung auf Frieden und Dialog im
Nahost-Konflikt. Mit seinem Buch beklagt Wali die „Rückentwicklung“,
die er in der gesamten arabischen Welt feststellt. Der von vielen
Arabern verhasste Staat Israel habe trotz Krisen und Kriegen in
seiner jungen Geschichte eine echte und reife Demokratie gebildet,
meint der Autor: „Wir Iraker mit unserer Jahrtausende alten Kultur
haben das nicht geschafft.“ Eine seiner Hauptthesen: „Das Schüren
des Hasses gegen Israel in der arabischen Welt rührt daher, dass die
Mächtigen von eigenem Versagen ablenken wollen." Kritik an der
israelischen Besatzung in den palästinensischen Gebieten übt Wali
nur am Rande: „Ich bin gegen die Besatzung“, betont er, aber „diese
Diskussion überlasse ich meinen israelischen Kollegen. Wenn wir es
auf beiden Seiten schaffen, die eigene Gesellschaft kritisch zu
beleuchten, dann ist das ein Schritt zu Versöhnung und Frieden.“
Wali setzt sich gegen jede Form von Extremismus, für die Anerkennung
Israels in weiteren arabischen Ländern sowie eine Zweistaatenlösung
in Nahost ein.
Fotos: Meggie Jahn |
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WdB
2010
(Veranstaltung
der GCJZ)
"Damit ihr Hoffnung habt" -
Die Kirchen auf dem Weg zum 2. Ökumenischen
Kirchentag
Gespräch mit Bernd Streich
Dienstag, 4. Mai 2010,
18.00 Uhr
Ort:
GCJZ-Geschäftsstelle
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Bernd
Streich ist Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und Mitglied der
Ratsleitung des Ökumenischen Rates Berlin.
Kirchentage fragen nach Maßstäben, hinterfragen den Zeitgeist, geben
Zeugnis im Vertrauen auf Gott; Kirchentage setzen auf Dialog - auch
auf den Dialog zwischen Juden und Christen. In einer Zeit von
Umbrüchen und einer tief greifenden Vertrauenskrise sind
Kirchentage, zumal ökumenische, eine besondere Herausforderung. Vom
12. bis 16. Mai findet in München der 2. Ökumenische Kirchentag
statt. - Was haben Kirchen noch zu sagen? Worauf dürfen wir hoffen?
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WdB
2010
(Kooperationsveranstaltung
Friedrich-Naumann-Stiftung, DIG Berlin/Potsdam und
GCJZ Berlin)
"Mit Eichmann stand
Bonn vor Gericht".
Die
Instrumentalisierung des
Eichmann-Prozesses durch die
DDR
Vortrag von
Dr. Peter Krause
Moderation: Jochen Feilcke
Donnerstag, 29.
April 2010, 18.30 Uhr
Ort: Centrum Judaicum
PDF Download
Einladung |
 
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Dr. phil. Peter Krause
arbeitet an der Universität Konstanz. 2002 erschien sein Buch "Der
Eichmann-Prozess in der deutschen Presse" (Campus Verlag,
Fritz-Bauer-Institut), das auf seiner Dissertation basiert, die
Prof. Dr. Gesine Schwan (Abb. r.o, 1.v.r.) betreut hatte. Auf
einer gut besuchten Kooperationsveranstaltung im Centrum Judaicum
(bei dem wir uns für die Gastfreundschaft herzlich bedanken) stellte
Dr. Krause die Ergebnisse seiner Forschungsarbeit vor. Für die
Friedrich-Naumann-Stiftung Für die Freiheit (FDP) begrüßte deren
Leiterin des Büros Berlin-Brandenburg, Frau Kolb (Abb. l.u.),
die Anwesenden herzlich, für die GCJZ Berlin deren Stellv.
Evangelische Vorsitzende, Barbara Faccani (Abb. r.o., 3.v.l.;
links neben ihr: Franz von Hammerstein, Gisela Faust)). Jochen
Feilcke, Vorsitzender des dritten Kooperationspartners, der DIG
Berlin/Potsdam, moderierte die sich an den Vortrag anschließende
Diskussion, in der u.a. Eva Nickel (Abb. r.u.) in die
Zuschauer sehr bewegender Art das Wort ergriff.
Die Gefangennahme Adolf Eichmanns im Frühjahr 1960 und der Prozess
1961 in Jerusalem waren wichtig für die "Vergangenheitsbewältigung"
in Deutschland und ein Kristallisationspunkt der innerdeutschen
Spannungen in den Zeiten des Kalten Krieges. Die DDR nahm für sich
in Anspruch, den "Faschismus" mit Stumpf und Stil ausgerottet zu
haben und ein neues, "demokratisches" und "antifaschistisches"
Deutschland aufzubauen. Dem "Westen" wurde hingegen vorgeworfen, ein
revanchistisches Regime errichtet zu haben, wo ehemalige Nazis
wieder an der Macht seien und einen neuen Krieg vorbereiten würden.
Personen, wie Hans Maria Globke, der Adenauer-Vertraute und frühere
Kommentator der Nürnberger Gesetze, wurden vom SED-Regime - und von
nicht wenigen in der Bundesrepublik - als Beweis für diese
Behauptung angesehen. Die Bundesregierung ihrerseits musste auf
diese Anwürfe reagieren. Sie versuchte, die Bedeutung ehemaliger
Nazis in Westdeutschland herunterzuspielen, um so den Schaden für
das Ansehen der noch jungen Bundesrepublik in der Welt zu begrenzen.
Am Beispiel der Berichterstattung über den Eichmann-Prozess in den
Medien von DDR und Bundesrepublik soll verdeutlicht werden, mit
welchen "Bildern" und rhetorischen Mitteln dieser
geschichtspolitische Kampf ausgefochten wurde.
Am Rande der Veranstaltung wurde die Idee besprochen,
anlässlich des 50. Jahrestages des Eichmann-Prozesses im
kommenden Jahr ein Kolloquium durchzuführen. Für Ideen und
Unterstützung wenden Sie sich bitte an die
GCJZ Berlin.
Fotos: U.W.Grimm |
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Der
Bischof der Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Dr. Markus Dröge,
wurde auf der Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin
am 28. April 2010
zum Mitglied des Kuratoriums der GCJZ
Berlin gewählt.
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>> Tätigkeitsbericht 2009
der GCJZ Berlin:
PDF
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Abb.1, v.l.n.r.: Im Präsidium
Wahlleiter GCJZ-Kurator Claus Näther, GCJZ-Schatzmeisterin
Gabriele Thöne
und die
GCJZ-Vorsitzende Barbara Faccani (stellv. evangel.), Bernd
Streich (kath.), Michael Brinkhoff (stellv.
kathol.), Jael
Botsch-Fitterling
(jüd.), Dr. Hermann Simon (stellv. jüd.), Ulrich Schürmann (evangl.)
-
Abb.2: Wahl von Bischof Dr. Markus Dröge zum
GCJZ-Kurator.
 
Abb.3: Die
Mitgliederversammlung wurde geleitet von Bernd Streich,
Katholischer GCJZ-Vorsitzender. -
Abb 4: GCJZ-Kuratorin Ruth Jakubowsky-Kiesling (mit
Blumenstrauß) wurde für 55 Jahre GCJZ-Mitgliedschaft,
Kurator Walter Sylten
(li. neben R. J.-K.) zum 80. Geburtstag, Ruth Recknagel
(1.R.li.) zum 85 Geburtstag,
Kurator Franz von Hammerstein (abwesend)
für 60 Jahre GCJZ-Mitgliedschaft gratuliert.
 
Abb. 5: GCJZ-Kuratoren Ruth Recknagel
und Reinhard Führer (Präsident Deutsche
Kriegsgräberfürsorge),
Evangel.
GCJZ-Vorsitzender Ulrich Schürmann. - Abb 6: Stellv.
Kathol. GCJZ-Vorsitzender Michael Brinkhoff.
im Gespräch mit
GCJZ-Kurator Jochen Feilcke (Vorsitzender DIG
Berlin/Potsdam).
 
Abb. 7: Stellv. Evangel.
GCJZ-Vorsitzende Barbara Faccani (Bildmitte) begrüßt Herrn
Patermann, li. daneben
Petra Merkel MdB
(Vorsitzende Haushaltsausschuss des DBT) im Gespräch mit dem
Stellv. Kathol. GCJZ-
Vorsitzenden Michael Brinkhoff; re. neben
B. Faccani Herr Pfarrer Theo Lorenz; re. i. Vordergrund
GCJZ-
Kurator Prof. Ulrich Kledzick OBE im Gespräch mit dem
Evangel.
GCJZ-Vorsitzenden Ulrich Schürmann. -
Abb.8 v.l.n.r.:
GCJZ-Kuratorin Ruth Recknagel im Gespräch mit Frau Inge
Buchenau,
Stellv. Jüd.
GCJZ-Vorsitzender Dr. Hermann Simon im Gespräch mit
der Jüd. GCJZ-Vorsitzenden Jael Botsch-Fitterling;
sitzend 4.v.l. Frau Bernard, 1.v.r. GCJZ-Kuratorin Ruth
Jakubowsky-Kiesling. |
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WdB
2010
(Veranstaltung
der GCJZ)
Jesus im
Trialog zwischen Judentum,
Christentum und Islam
Vortrag und Diskussion mit Dr. Sabine
Kebir
Moderation:
Barbara Faccani
Mittwoch, 21. April 2010,
19.00 Uhr Ort: Centrum
Judaicum |
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Privatdozentin Dr. Sabine
Kebir, promovierte
Literaturwissenschaftlerin
und habilitierte
Politologin, lehrte von 1977
bis 1988 in Algerien. Heute
lebt sie in Berlin als
Autorin von Sach- und
Kinderbüchern sowie
Belletristik. Ihre
Hauptthemen sind
Demokratietheorie, Frauen,
Islam und Islamismus. Thora,
Bibel, und Koran verglich
sie als
Literaturwissenschaftlerin
in ihren literarhistorischen
Voraussetzungen und
Bedingtheiten: Der Jude
Jehoschua Ben Joseph wurde
zu Jesus, dem Sohn des
christlichen Gottes. Wenig
bekannt sei, dass er als Isa
Ben Meriam zu den großen
Propheten des Islam zählt.
Historisch wurde er ein
Symbol der Abgrenzung
zwischen den drei
abrahamitischen Religionen,
die mehr gemeinsam hätten,
als es Fundamentalisten
aller Couleur hören wollten.
Zu der Veranstaltung im
Centrum Judaicum (bei dem
wir uns für die
Gastfreundschaft bedanken),
waren etwa dreißig Gäste
gekommen, darunter
GCJZ-Kurator Franz von
Hammerstein (Abb l.
2.v.l.). Barbara Faccani,
Stellvertretende
Evangelische Vorsitzende der
GCJZ Berlin, ergänzte das
sich an den Vortrag
anschhließende Gespräch mit
praktischen Erfahrungen aus
ihrer jahrzehntelangen
interkulturellen
Integrationsarbeit.
Eine Fortsetzung findet das
Thema am 20. Oktober 2010
mit dem Vortrag von
Rabbiner Prof. Dr. Walter
Homolka
"Jesus
von Nazareth im Spiegel
jüdischer Forschung".
Fotos: U.W.Grimm |
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WdB
2010
(Veranstaltung
der GCJZ)
Familie Tietz
- Preußisch-jüdische
Kaufmannsbiografien
Bildervortrag
und Gespräch von und
mit
Nils Busch-Petersen
Mittwoch, 14. April
2010, 19.00 Uhr
Ort:
Centrum Judaicum |
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Nils Busch-Petersen,
Hauptgeschäftsführer des HBB
Handelsverband
Berlin-Brandenburg, forscht
seit Jahren und mit
Leidenschaft nach den
Wurzeln und zu den bewegten
Lebensgeschichten der
jüdischen Unternehmerfamilie
Tietz, die nicht nur in
Berlin-Brandenburg
Warenhausgeschichte schrieb.
Die Forschungsergebnisse
publizierte Nils
Busch-Petersen in mehreren
Kurzbiografien in der von Dr. Hermann Simon, dem
Direktor der Stiftung Neue
Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum (bei der wie uns
für die Gastfreundschaft
herzlich bedanken),
herausgegebenen Reihe
"Jüdische Minituren" des
Hentrich&Hentrich Verlages.
1894 eröffnete Oscar Tietz
sein erstes Warenhaus der
Firma Hermann Tietz in
München. Nach modernen
Verkaufsprinzipien baute der
Visionär und Stratege Oscar
Tietz ab 1900 eine
Warenhauskette in Berlin
auf, mit Häusern in der
Leipziger Straße, am
Alexanderplatz und in der
Frankfurter Allee. Namen wie
KaDeWe und Herti kennt nicht nur jeder
Berliner. Zur Familie Tietz
gehörten weitere
Unternehmerpersönlichkeiten,
wie Leonard Tietz und
andere, an die ebenso
erinnert wurde wie daran,
dass die Wurzeln der
Familie in Birnbaum liegen.
Birnbaum ist ein besonderer
Ort der deutschen
Handelsgeschichte, das
heutige polnische Miedzychod
ein interessantes Ziel, um
mitten in Europa gelebter
Toleranz zu begegnen, die
das Andenken an die jüdische
Unternehmerfamilie Tietz
beeindruckend lebendig hält.
Aus dem Ort stammen -
bemerkenswerterweise - noch
ander Waren- und
Kaufhausgründer, wie z.B.
die Familie Ury, deren
berühmtester Spross der
Maler Lesser Ury ist.
Fotos Abb. 1 u. 2: U.W.Grimm |
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WdB 2010
(Kooperationsveranstaltung GCJZ Berlin, Jüdischer Nationalfonds/JNF-KKL,
Stiftung Neue Synagoge Berlin-Centrum Judaicum, Urania))
100 Jahre Tel
Aviv
Vortrag und Gespräch
von und mit Igal Avidan
Moderation: Dr. Hermann
Simon
Donnerstag, 8.
April 2010, 19.30 Uhr
Ort: Urania |
 
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Die Stadt Tel Aviv gilt als das kulturelle
und wirtschaftliche Zentrum des modernen Israel. Das Interesse der
Berliner an dieser Stadt ist
offensichtlich groß, denn über 250 Besucher
kamen in das Urania-Haus, um dem kurzweiligen Vortrag des
israelischen Journalisten Igal Avidan zu lauschen. Begrüßt wurden
die Gäste der Kooperationsveranstaltung von GCJZ Berlin, Jüdischem
Nationalfonds JNF-KKL, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum und Urania von Urania-Fachbreichsleiter Dr. Wilfried Karl (Abb.o.r.).
„Jerusalem betet und Tel Aviv feiert“, besagt ein israelisches
Sprichwort. Aber nur wenige wissen, dass die 400.000-Einwohner-Stadt
gerade erst 100 Jahre alt wurde. Die 60 Gründerfamilien wollten die
Basis eines zionistischen Zentrums in Palästina schaffen – in guter
Nachbarschaft mit den einheimischen Arabern aus Jaffa. Der in Berlin
lebende israelische Journalist und Buchautor Igal Avidan
beantwortete u.a. folgende Fragen: Inwieweit stellte Tel Aviv
die Grundlage für den Staat Israel? Wie hat sich die Nachbarschaft
zwischen Tel Aviv und Jaffa verwandelt? Wie wurde Tel Aviv als die
„weiße Bauhausstadt“ wiedergeboren? Und was ist der heiligste Ort in
dieser profanen Stadt? Selten zu sehende historische Fotos der
"weißen Stadt" des bekannten Stadtfotografen Weissenstein
sowie aktuelle Aufnahmen illustrierten das gesprochene Wort. Dr.
Hermann Simon, der Direktor der Stiftung Neue Synagoge Berlin -
Centrum Judaicum und Stellvertretender Jüdischer Vorsitzender der
GCJZ Berlin, moderierte das anschließende Gespräch.
Fotos: U.W.Grimm |
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WdB
(Kooperationsveranstaltung
Jüdisches Museum Berlin und GCJZ
Berlin)
"Stellt mir
eine Frage"
Roman-Lesung
mit dem amerikanischen Autor
Steven Bloom
und seinem Sohn David
Moderation:
Matthias Renger
Donnerstag, 25.
März 2010, 19.30 Uhr
Ort: Jüdisches Museum
Berlin,
Lindenstraße 9-14, 10969
Berlin |
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Fotos (1 u.3): U.W. Grimm
Foto 2: Wallstein-Verlag (Gudrun-Holde Ortner) |
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„... eine kleine funkelnde
Geschichte, die das
Kunststück fertigbringt,
leicht und zugleich schwer
zu sein“, schrieb die
Süddeutsche Zeitung über
dieses Buch von Steven
Bloom.
1950 im Brooklyner Viertel
Brownsville. Fast täglich
treffen sich Archie
Feinstein, Meyer Woolf, Izzy
und noch ein paar andere
New Yorker Juden. Die
Schrecken antisemitischer
Verfolgung haben sie ins
amerikanische Exil
getrieben. Dem Schlimmsten
sind sie damit entgangen,
schleppen aber doch an ihrer
Vergangenheit. So
amerikanisch sie sich geben,
so wenig selbstverständlich
ist ihnen vieles. Beim
Kaffee debattieren sie über
Gott und die Welt: Liebe,
Ehe, Eifersucht,
Alltagssorgen, Koreakrieg,
Rassismus und manches mehr.
Einer Meinung sind sie
selten. Aber zu jedem Thema
weiß einer einen Witz.
Steven Bloom, geb.
1942 in Brooklyn/New York,
als Sohn eines polnischen
Juden, lebt in Heidelberg.
Er arbeitete als
Rundfunkjournalist in den
USA und seit vielen Jahren
an der Heidelberger
Universität als Dozent für
amerikanische Landeskunde.
David Bloom, geboren
in Heidelberg.
Tanzausbildung,
Berufsmusiker, zur Zeit
Student der
Ernst-Busch-Hochschule/Hochschulübergreifendes
Zentrum Tanz Berlin. |
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WdB
(Kooperationsveranstaltung
DIG Berlin/Potsdam und GCJZ
Berlin)
"Es begann in
Berlin - Ein Leben für
Frieden und Gerechtigkeit"
Bericht der
Jahrhundertzeugin Sonja
Sonnenfeld
Montag, 22. März
2010, 17.00 Uhr
Ort: Rotes Rathaus,
Luise-Schroeder-Saal |
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Abb. o.l.:Das zahlreich
erschiene Publikum im
Louise-Schröder-Saal;
Abb.o.r.: Sonja Sonnenfeld
während ihres lebhaften
Vortrages; Abb.u.l.
(v.l.n.r.): Jochen Feilcke
(Vorsitzender der DIG AG
Berlin/Potsdam, Kurator der
GCJZ Berlin), Sonja
Sonnenfeld, I.E. Ruth Jacoby
(Botschafterin des
Königreichs Schweden),
Kulturstaatssekretär André
Schmitz (Kurator der GCJZ
Berlin), Ulrich Schürmann
(Evangelischer Vorsitzender
der GCJZ Berlin); Abb.u.r.:
Sonja Sonnenfeld im Kreis
deutscher
Familienangehöriger. Fotos: U.W. Grimm |
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Staatssekretär für Kultur
André Schmitz begrüßte
die 97-jährige Sonja
Sonnenfeld und überreichte
ihr als Gastgeschenk einen
Schal, ein Kleidungsstück,
das sie besonders mag. Sonja
Sonnenfeld war als
Zweijährige mit ihren Eltern
nach Deutschland gekommen.
Sie hatte noch das Berlin
der Weimarer Republik
erlebt sowie den
Nationalsozialismus. Lebhaft
berichtete sie über ihren
Kampf gegen Antisemitismus
und Judenverfolgung, für
Toleranz und
multikulturelles
Zusammenleben und die
Bedeutung weiblicher
Zivilcourage. 1938 verlässt
die 1912 in Schweden
geborene Jüdin Deutschland
und setzt sich fortan für
humanitäre Dienste ein. Seit
1979 engagiert sie sich als
treibende Kraft für die
Freilassung von Raoul
Wallenberg, den Retter der
Juden aus Budapest, aus
sowjetischer Haft.
Couragiert streitet sie auch
heute noch für ein
friedliches und
respektvolles Miteinander
der Kulturen. "Alle können
mit allen - wenn man's nur
richtig anpackt!" und
"Selber denken!", betonte
Sonja Sonnenfeld mehrmals.
Mit ihrer unverwechselbaren
kämpferischen Art
begeisterte sie die etwa 90
Zuhörer, darunter die
Botschafterin des
Königreichs Schweden in
Deutschland, I.E. Ruth
Jacoby,
Tochter des Anwalts Dr.
Helmut Jacoby, der 1933
Berlin verlassen musste. |
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
"Benedettinische Wende"?
Streitgespräch
mit Alan Posener und
Matthias Matussek
Moderation:
Ulrich Schürmann
Donnerstag, 18. März 2010,
19.30 Uhr
Ort: Landesvertretung
Baden-Württemberg,
Tiergartenstraße 15, 10785
Berlin
Aus aktuellem Anlass
konnte Pater Klaus Mertes
SJ, Rektor des
Canisius-Kollegs Berlin, an
dem Gespräch nicht
teilnehmen, wie ursprünglich
im gedruckten
Veranstaltungsheft zur Woche
der Brüderlichkeit 2010
angekündigt. Auch der
Veranstaltungsort musste
verlegt werden. Der
Vertretung des Landes
Baden-Württemberg
sind wir sehr dankbar,
dass sie uns so schnell
geholfen hatte sowie für ihr
herzliche Gastfreundschaft
in ihrem beeindruckenden
Gebäude. Ebenso dankbar sind
wir
Herrn Matthias
Matussek für
seine kurzfristige Zusage.
Unser Dank gilt auch dem
Hotel AMANO
(Direktorin Corinna
Schuster) für das
Sponsoring.
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  Streitschriften wollen
Streit provozieren. Ihre
Thesen sind strittig,
die streitbaren
Verfasser umstritten,
weshalb es nicht viele
gibt, die das Wagnis,
eine Streitschrift zu
veröffentlichen und sich
der Diskussion zu
stellen, eingehen. Wer
legt sich schon gern mit
Gott und der Welt an?
Oder zumindest mit Papst
und Vatikan, wie der
Welt-Journalist
Alan Posener
(Abb. li.). „Benedikts Kreuzzug“
heißt seine 2009
erschienene Schrift
(Ullstein Verlag). Der
Autor unterstellt dem
Vatikan einen „Angriff
auf die moderne
Gesellschaft“. Ebenso
streitbar - und glaubensfest -
hatte das der renommierte SPIEGEL-Redakteur
Matthias Matussek
(Abb. re.)
hinterfragt. Der bekennende Katholik
schildert in „Als
wir jung und schön waren" (Fischer Verlag, 2009) seine
katholische Kindheit und Internatszeit.
Die rund 60 Gäste erlebten
ein vom Evangelischen
Vorsitzenden der Berliner
GCJZ, Ulrich Schürmann (Abb.
1, mi.), moderiertes
anspruchsvolles
Streitgespräch.
Fotos: U.W. Grimm (Abb.1
u.2.), Jenny Posener, M.
Matussek (priv.)
Zu A. Posener
siehe
auch >> |
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Prof. Dr.
Detlev Cramer liest aus
seinem autobiografischen
Bericht
"Geschichten einer
Gefangenschaft"
Einführung: Prof.
Ulrich Kledzik OBE
Dienstag, 16. März
2010, 16.00 Uhr
Ort: Jüdisches
Gemeindehaus Fasanenstraße |
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In dem autographischen Buch
"Geschichten einer
Gefangenschaft" (Waxmann
Verlag,
3.Auflage 2008) schildert
der Autor seine sowjetische
Kriegsgefangenschaft von
1945 bis 1948. Diese
Erinnerungen sind sein
erzählender Gedenkstein
der Menschlichkeit – ein die
Zuhörer der Lesung tief
berührender Dank an die
russische Bevölkerung, die
durch Überlebenshilfen dem
jungen deutschen
Kriegsgefangenen, dem
ehemaligen Feind, durch
humanes Verhalten immer
wieder das Überleben
ermöglicht hatte, wie zum
Beispiel Dr. Glinka, ein
sowjetischer Militärarzt im
Gefangenenlager. Detlev
Cramer stellt die Erlebnisse
während seiner
Gefangenschaft in den
geschichtlichen Zusammenhang
mit dem, was nach 1933 in
Deutschland geschah und nie
vergessen werden darf. So
erinnert er sich an das Jahr
1938, als jüdische
Mitschüler ganz plötzlich „verschwanden“.
Detlev Cramer,
bis 1991 Professor an der
Freien Universität Berlin,
ist Gründer der
Orchestergemeinschaft „Integration durch
Musizieren“. Er hat in über
200 Lesungen im In- und
Ausland zur Thematik
Erinnern statt Verdrängen große
Beachtung gefunden.
Bundespräsident
Köhler verlieh ihm für
Verdienste um die
Völkerverständigung mit
Polen und Russland das
Bundesverdienstkreuz I.
Klasse.
Prof. Ulrich Kledzik OBE
(Abb. 2, re.) ist Mitglied
des Kuratoriums der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin.
Fotos: U.W. Grimm |
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
"Blick aus der
Ferne?" -
Vortrag von Dr. Annette
Weisberg
(Kanada)
Montag, 15. März
2010, 19.00 Uhr
Ort: Jüdisches
Gemeindehaus Fasanenstraße |
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„Wer sein Vaterland nicht
kennt, hat keinen Maßstab
für fremde Länder.“ (Goethe)
Umgekehrt empfindet es
Annette Weisberg. Sie
vermittelte in ihrem Vortrag
alte und neue Eindrücke von
Deutschland aus der
Perspektive einer
Ausgewanderten, illustrierte
ihre Erfahrungen mit
Einwanderern und
Ureinwohnern Kanadas, die um
authentische, religiöse und
moralische Maßstäbe ringen.
Sie beschrieb die Suche nach
ethischer und religiöser
Zugehörigkeit in ihrer
eigenen Familie und
reflektierte sehr persönlich
über Israel, der Wahlheimat
ihres Sohnes.
Dr. Annette Weisberg,
als Katholikin im
Nachkriegsdeutschland
geboren, lebt seit vierzig
Jahren in Kanada, wo sie
Kinder von Einwanderern wie
auch Ureinwohnern
unterrichtet. Aus ihrer Ehe
mit einem Amerikaner
jüdischer Herkunft gingen
drei Kinder hervor, von
denen der Älteste
konvertierte und nun als
modern orthodoxer Rabbiner
in Israel lebt. 2009 hielt
sie in verschiedenen
deutschen Gesellschaften für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit den Vortrag
„Du bist uns eine Brücke“,
2010 den Festvortrag zur
Eröffnung der Woche der
Brüderlichkeit in
Recklinghsausen. (Abb. 1 re.
u. 3 li.: Barbara Faccani,
Evangelische Vorsitzende der
GCJZ Berlin)
Fotos: U.W. Grimm |
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WdB
(Veranstaltung
der
Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
Berlin-Schöneberg mit
Unterstützung der GCJZ
Berlin)
Gesprächsabend
anlässlich der Enthüllung
der Gedenktafel
für Adolf
Kurtz (1891-1975),
Pfarrer
der Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
Donnerstag,
11. März 2010, 20.00 Uhr
Ort:
Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
Berlin-Schöneberg,
Gemeindesaal
Pfarrer Adolf Kurtz
(1891-1975) war in der Zeit
von 1922 bis 1948 Pfarrer an
der
Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
und seit 1933 aktives
Mitglied der Bekennenden
Kirche. Er half u.a. während
der NS-Diktatur vor allem
vielen verfolgten und
bedrängten Christen
jüdischer Herkunft, indem er
Schulunterricht und dann
auch Ausreisen organisierte.
Nach dem Krieg setzte sich
Pfarrer Kurtz in England
aktiv für die Versöhnung
zwischen Deutschen und
Briten ein.
Eröffnung und Begrüßung:
Pfarrer Dr. Andreas Fuhr
Moderation des Abends:
Hans-Günter Menzler
Beitrag zu Adolf Kurtz,
seinem Wirken damals und der
Bedeutung für die Gemeinde
heute: Pfarrer Heinz-Hermann
Wittrowsky
Gespräch
mit dem KIrchenhistoriker
Dr. Hartmut Ludwig |
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Die "12 Thesen von
Berlin" -
Vortrag und
Diskussion mit
Prof. Dr.
Rainer Kampling
Dienstag, 9. März
2010, 18.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue
Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum,
Oranienburger Str. 28-30,
10117 Berlin
Im Sommer 1947 versammelten
sich 65 Juden und Christen
aus 19
Ländern im schweizerischen
Seelisberg. Sie kamen
zusammen, um ihre tiefe
Trauer über die Schoa
auszudrücken, ihre
Entschlossenheit, den
Antisemitismus zu bekämpfen,
und ihren Wunsch, stärkere
Beziehungen zwischen Juden
und Christen zu fördern. Sie
veröffentlichten einen
Aufruf in Gestalt von zehn
Thesen an die christlichen
Kirchen, ihr Verständnis des
Judentums sowie die
Beziehungen zwischen
Judentum und Christentum zu
reformieren und zu erneuern.
- Im Sommer 2009
veröffentlichte der
Internationale Rat der
Christen und Juden (ICCJ)
auf seiner Tagung in Berlin
einen neuen Aufruf an die
christlichen als auch an die
jüdischen Gemeinden in der
ganzen Welt. Er erinnert an
das Jubiläum der
Seelisberger Versammlung,
die zugleich der
Ausgangspunkt des ICCJ war.
Der heutige Aufruf spiegelt
die Notwendigkeit wider, die
Zehn Thesen von Seelisberg
in Übereinstimmung mit den
Fortschritten des
interreligiösen Dialogs seit
jenem bahnbrechenden
Dokument des Jahres 1947 zu
verfeinern. Der neue Aufruf
enthält – als Ziele
präsentierte –12 Punkte, die
sich an Christen und Juden,
an christliche und jüdische
Gemeinden gemeinsam richten.
Prof. Dr. Rainer Kampling
ist
Mitglied des Kuratoriums der
GCJZ Berlin. Er leitet das
Seminar für Katholische
Theologie an der FU Berlin.
Foto: U.W. Grimm |
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"12
BERLINER THESEN" |
PDF
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www.iccj.org |
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WdB
(Veranstaltung
der Arbeitsgruppe
„Christlich-Jüdischer
Dialog“ des Diözesanrates
der Katholiken im Erzbistum
Berlin)
"Suchet der Stadt
Bestes"
(Jer 29,7)
-
Im
Gespräch:
Georg Kardinal
Sterzinsky, Erzbischof von
Berlin, und
Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin,
Moderation: Bernd Streich
Montag,
8. März 2010, 19.00 Uhr
Ort:
Bernhard-Lichtenberg-Haus,
Tagungsraum, Hinter der
Katholischen Kirche 3, 10117
Berlin |
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Das vom Diözesanrat der
Katholiken im Erzbistum
Berlin organisierte Gespräch
mit
Kardinal Sterzinsky
(Abb. re.), Erzbischof von
Berlin, und
Lala Süsskind,
Vorsitzende der Jüdischen
Gemeinde zu Berlin, beide
Mitglieder des Kuratoriums
der Berliner Gesellschaft
für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit (GCJZ), ging
der Frage nach, wie sich
Juden und Christen in das
gesellschaftliche Leben der
Stadt Berlin einbringen und
wie die entsprechenden
Aktivitäten der beiden
Religionsgemeinschaften
stärker vernetzt werden
können. Themen des Gesprächs
waren in diesem Zusammenhang
u.a.: die Bedeutung von
Religion für die
Gesellschaft, die
Notwendigkeit
gesellschaftlicher Bildung,
die Stellung des
Religionsunterrichts in
Berlin, die Diskussion um
den Sonntag und die
Bedeutung der im vergangenen
Jahr vom Internationalen Rat
der Christen und Juden
verabschiedeten „12 Thesen
von Berlin“ für unsere
konkrete Situation. Das
Gespräch wurde moderiert von
Bernd Streich (Abb.1
li.), Vorsitzender des
Sachausschusses „Ökumene und
interreligiöser Dialog“,
Katholischer Vorsitzender
der GCJZ Berlin. Dass das
Gerspräch in freundlicher
Atmosphäre und dem andern
gegenüber aufgeschlossner
Weise, aber auch
stellenweise kontrovers
verlief, war zwar nicht
anders zu erwarten, machte
es zugleich aber durchaus
auch sehr kurzweilig. Die
Fragen der Zuschauer zeugten
von Neugier auf- und
Interesse aneinander. Fotos: U.W. Grimm |
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Öffentliche Präsentation
des Schülerprojekts
anlässlich der Enthüllung
der Berliner Gedenktafel
für
die Stillen Helden Dorothea
und Georg Möhring
Montag, 8. März 2010,
14.30 Uhr, Ort:
Rosa-Luxemburg-Gymnasium
Berlin-Pankow |
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Die
für 16.00 Uhr angekündigte Gedenktafelenthüllung
in der Kissingenstraße 25
durch den Staatssekretär für
Kulturelle Angelegenheiten
André Schmitz in Verbindung
mit der Historischen
Kommission zu Berlin musste aus
bautechnischen Gründen
abgesagt worden. Grund: die
Wetterkapriolen des langen
Winters. Über
den neuen Termin werden
Senatskulturverwaltung und
GCJZ Berlin rechtzeitig
informieren. |
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Die
Präsentation der
Projektergbnisse einer
zehnten Klasse des
Rosa-Luxemburg-Gymnasiums
war ein großer Erfolg und für
alle Teilnehmer (darunter
Vertreter der Berliner GCJZ,
wie Kurator Prof. Ulrich
Kledzik OBE, und der
Vorsitzende des Vereins
ehemaliger Pankower
Realgymnasiasten und ehemal.
Eosander-Schüler PAREGYTEN,
Werner Buntrock) ein
beindruckendes Erlebnis. Was die ca. 30
Schüler in nur drei
Projekttagen unter der
Anleitung ihres jungen
Lehrers Sven Ernst Sprenger
(Abb. 9) erreicht haben, ist
einfach fantastisch – bis
zur bestätigten Annahme des
Antrags für eine Anerkennung
von Dorothea und Georg
Möhring als „Gerechte unter
den Völkern“ durch die
Forschungs- und Gedenkstätte
Yad Vashem (Israel). Die
Begeisterung in der
überfüllten Aula war
großartig. Die Familie Möhring, Eltern
und zwei Töchter, hatten von
1943 bis 1945 das jüdische
Ehepaar Margarete und
Siegmund Weltlinger
versteckt und so vor der
Deportation bewahrt.
Siegmund Weltlinger war nach
1945 ein Berliner Politiker
(u.a. Alterspräsident des
Berliner Abgeordnetenhauses)
und erster Jüdischer
Vorsitzender der Berliner
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit. Die Schüller erzielten
wirkliche
Forschungsergebnisse (Fakten
zu den Kinder der Möhrings
und denen der Weltlingers,
zu unbekannten Lebensdaten
der Familie Möhring) und
erarbeiteten eine exzellente
Projektpräsentation in Form
eines semiprofessionellen
Videos. Die zehnte Klasse brachte
damit ein Forschungsprojekt
zum Abschluss, das vor sechs
Jahren eine andere zehnte
Klasse der Schule unter
Leitung der Lehrerin Karin
Manns begonnen hatte. Diese
Klasse hatte 2003/2004 die
Gedenktafel für Familie
Möhring angeregt und
ebenfalls hervorrgagende
Ergenisse vorgelegt, die es
wert waren von der
Bundeszentrale für
politische Bildungsarbeit
ausgezeichnet zu werden. So
konnten sich mehrere
Schülergenerationen durch
handelndes Lernen engagieren
und beweisen. Im Namen der GCJZ Berlin
bedankten sich herzlich die
Evangelischen Vorsitzenden
Ulrich Schürmann (Abb. 9)
und Barbara Faccani sowie
Geschäftsführer Ulrich
Werner Grimm bei den
Schülern und Lehrern. Fotos: U.W. Grimm
Vgl. auch:
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Eröffnungsveranstaltung
der Woche
der Brüderlichkeit in
Potsdam
Montag, 8. März 2010, 18.00
Uhr
Haus der
Brandenburgisch-Preußischen
Geschichte,
Am Neuen Markt, Potsdam
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Zentrale Eröffnungsveranstaltung
des Deutschen
KoordinierungsRates (DKR)
der Gesellschaften für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
am
7. März 2010 in Augsburg
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mit der Verleihung der

Buber-Rosenzweig-Medaille
an
Daniel Libeskind
PDF
Download

Foto: DKR
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Siehe auch
TV- und
Rundfunkprogramm
zur Woche
der
Brüderlichkeit
2010
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Berliner
Woche der Brüderlichkeit
7. bis 14. März
2010
Jahresthema:
"Verlorene
Maßstäbe"
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-
Veranstaltungsheft
zur Berliner Woche der Brüderlichkeit
Hinweise zu
Veranstaltungen in Berlin und
Potsdam
Zeitraum aller
Veranstaltungsangebote: 11. Februar bis 20. Oktober 2010
60 Seiten, Auflage 10.000
Download
>>
des
vollständigen Heftes
mit Korrekturen
und
aktuellen
Änderungen
>> Grußworte:
Evaneglischer
GCJZ-Vorsitzender Ulrich
Schürmann, Regierender Bürgermeister
Klaus
Wowereit, Bischof Dr.
Markus Dröge, Georg Kardinal Sterzinsky, Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde Lala Süsskind
mehr >>
-
Eröffnungsveranstaltung der Berliner Woche der
Brüderlichkeit 2010
Presseinformation
>> mehr

Sonntag,
7. März 2010,
16.00 Uhr, Französische
Friedrichstadtkirche am
Gendarmenmarkt
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Grußworte:
Ulrich Schürmann,
Evangelischer Vorsitzender
der GCJZ Berlin Ingeborg Junge-Reyer,
Bürgermeisterin von Berlin
Georg Kardinal Sterzinsky,
Erzbischof von Berlin Lala Süsskind, Vorsitzende
der Jüdischen Gemeinde
Festrede:
Dr. Markus Dröge
Bischof der Evangelischen
Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz Foto: EKBO
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Musikalisches
Rahmenprogramm:
Chasan Jalda
Rebling
Gethsemanekantorei unter
der Leitung von
Christoph Zaschunke
Joachim Vetter
(Orgel)
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Fotoimpressionen
von
der Eröffnungsveranstaltung
 
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Gedenktag
für die Opfer des
Nationalsozialismus
„Wir waren
Nachbarn“
Seit 2010 als
Dauerausstellung
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131 Biografien
Jüdischer Zeitzeugen
präsentiert die Ausstellungsinstallation
im Rathaus Schöneberg am
J.-F.-Kennedy Platz, die nun als
Dauerausstellung für
zwei Jahre gezeigt wird. Der Veranstalter,
das
Kunstamt
Tempelhof-Schöneberg,
eröffneten in Kooperation
mit der GCJZ Berlin und der
DIG Berlin-Brandenburg die
Ausstellung am 24. Januar
2010, um 18.30 Uhr,
anlässlich des Gedenktages
für die Opfer des
Nationalsozialismus, dem
27. Januar.
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Ausstellungshalle im Rathaus
Schöneberg mit der
Ausstellungs-Installation
„Wir waren Nachbarn“ Fotos: U.W. Grimm |
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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin - Bankleitzahl 100 100 10 - Kontonummer: 838-106
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