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60. Gründungstag der GCJZ Berlin BERLINER GEDENKTAFEL für die Stillen Helden Familie MÖHRING |
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Aktuell: Wir freuen uns, mitteilen zu können, dass die Gemeinnützige Baugenossenschaft Steglitz eG am 8.12.2009 der Anbringung der Gedenktafel an der Fassade des Hauses Kissingenstraße 25 zugestimmt hat. |
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Die Benfizveranstaltung zugunsten des neu entstehenden, bundesweit ersten Autismus-Zentrums Arno-Holz-Straße 10 in Berlin-Steglitz fand am Donnerstag, dem 5. November 2009, um 20.00 Uhr, im ehemaliges Jüdischen Waisenhaus in Berlin-Pankow, Berliner Straße, statt. Schauspielerin Corinna Harfouch (Abb 2) hatte sich ohne zu zögern zur Lesung aus dem Buch "Die Hand der Miriam" von Nejusch (d.i. Nea Weißberg-Bob, 3.Abb.) bereit erklärt. Im beeindruckenden Betsaal des Hauses, dessen bei Restaurierungsarbeiten wiederentdeckte Kassettendecke einst vom Zigarettenfabrikanten Garbaty gestiftet wurde, sangen Jalda Rebling, am Akkordeon kongenial begeleitet von Franka Lampe (Abb.6). Die Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind (Abb. 4), sprach persönlich gehaltene, warme Grußworte. Frau Dr. Bärbel Wohlleben (Abb. 5) von der "Autismus Deutschland. Vereinigung zur Förderung von Menschen mit Autismus, Landesverband Berlin e.V.", stellte den Anwesenden die Anliegen des Vereins vor. Unter den Zuhörern der Kooperationsveranstaltung des Lichtig-Verlages und der GCJZ Berlin war auch deren Stellvertretende Evangelische Vorsitzende, Barbara Faccani (Abb.1, 1.v.l.). (Fotos: U.W.Grimm) |
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Der sehr gut besuchte Vortrag von Knut C. Teske "Bin Laden geht - die islamistische Revolution kommt" am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 17.30 Uhr, im Seminarraum des Centrum Judaicum, war eine Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit der DIG Berlin/Potsdam und dem Centrum Judaicum, . Man spürte: Das Thema liegt den Menschen brennend auf der Seele, Information wird gebraucht, Besorgnis und Hoffnungen brauchen ein rationales Fundament. Knut C. Teske, einer der führenden Journalisten des Spinger Verlages, stellte vor dem Hintergrund jahrelanger Recherchereisen in islamisch geprägte Teile der Welt seine Sicht des radikalen Islam vor. Unter den im Anschluss an den ausführlichen Vortrag lebhaft diskutierenden Zuhörern waren auch Prof. Dr. Ernst Cramer (Abb.li., 2.v.l.) und zahlreiche andere Journalisten sowie der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam und GCJZ-Kurator, Jochen Feilcke (re. Abb, 1.v.r.), und dessen Stellvertreterin Meggi Jahn (2.v.r.). (Foto: U.W.Grimm)
Wir danken dem Referenten
für die Möglichkeit zum
Download seines
Vortrages:
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"Oscar Tietz - Eine preußisch-jüdische Kaufmannsbiografie" hieß der Vortrag von Nils Busch-Petersen am Dienstag, dem 8. September 2009, in der Oranienburger Straße, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin in Kooperation mit dem Centrum Judaicum. Die wegen des S-Bahn-Chaos`, das an diesem Tag seinen Höhepunkt ereicht hatte, nur wenigen Besucher konnten einen exzellenten Vortrag des Hauptgeschäftsführers des HBB Handelsverband Berlin-Brandenburg e.V. miterleben: ein Stück Berliner Wirtschaftsgeschichte, das durch die Pleite des Karstadt-Konzerns von aktueller Brisanz ist. 1884 eröffnete Oscar Tietz zusammen mit seinem Onkel Hermann Tietz das erste Warenhaus der Firma in München. Nach modernen Verkaufsprinzipien baute der Visionär und Stratege Oscar Tietz ab 1900 eine Warenhauskette in Berlin auf, mit den bekannten Häusern in der Leipziger Straße, am Alexanderplatz und in der Frankfurter Allee. Bemerkenswert ist, dass sich die Forschungen Busch-Petersens zu einer deutsch-polnischen Freundschaftsgeschichte ausweiteten und das Andenken an deutsche jüdische Wirtschaftspioniere in Polen befördert hat. Da das Thema und die Art der Darstellung es wert sind, werden wir versuchen, Niels Busch-Petersen für eine Wiederholung seines Vortrags zu gewinnen. (Foto: U.W.Grimm) |
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7. Juli 2009:
Festveranstaltung |
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Die Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Potsdam hatte
am Sonntag, dem 21. Juni
2009, eingeladen zur
Besichtigung des
Einstein-Hauses in Caputh. Etwa 40 Mitglieder der
Gesellschaft und der
Jüdischen Gemeinde Potsdam
waren gekommen, um sich
durch die kompetenten
Führer(innen) des
Einstein-Forums erzählen zu
lassen, was Albert Einstein
1929 nach Caputh zog. Im
Anschluss an die Führung
traf man sich bei selbst
gebackenem Kuchen und einem
Tässchen Kaffee im
wunderschönen neuen
Gemeindehaus der alten
Kirche in Caputh zu einem
Gespräch in herrlichster
Umgebung und bei bestem
Wetter. Es war ein
gelungener
Sonntagnachmittag, für den
der GCJZ Potsdam herzlich
gedankt sei.
(Fotos: U.W.Grimm) |
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Zu der von der Berliner GCJZ in der Woche der Brüderlichkeit veranstalteten Trialogtheater-Vorführung "Wir Urenkel Abrahams" am 7. März 2009 mit der Kantorin und Schauspielerin Jalda Rebling aus jüdischer Sicht, dem Schauspieler und Pantomimen Burkhart Seidemann aus christlicher Sicht und dem Geschichtenerzähler Saddek El-Kebir aus muslimischer Tradition kamen weit über 100 Interessierte in das ehemalige Jüdische Waisenhaus in Pankow (heute Cajewitz-Stiftung). In der Aufführung im ehemals synagogalen Betsaal mit seiner rekonstruierten, ehedem vom Pankower Zigarettenfabrikanten Garbaty gesponserten einmaligen Kassetttendecke wurde auf heiter-besinnliche Weise mit einem Schuss Ironie gewürzt gefragt, wie es denn möglich sei, dass aus einer gemeinsamen Wurzel drei verschiedene Bäume wachsen, wenn doch die drei Buchreligionen übereinstimmend gemeinsam den Urvater Abraham verehren. Und wenn schon verschiedene Bäume - wären deren Früchte nicht zusätzlicher Reichtum statt Grund zur Feindschaft? Denn Abraham kannte nur den einen und einzigen Gott. Den Zuschauern wurde mit der von der Senatskanzlei-Kultrurelle Angelgenheiten großzügig geförderten Improvisationstheater-Vorstellung ein ernster, wie befreiender Abend voller vergnüglich-himmlischer Erleuchtungen bereitet, der der weltmusikerfahrene Musiker Dietrich Petzold auf verschiedenen Instrumenten begleitete. (Fotos: U.W.Grimm) |
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Eröffnung der Ausstellung "Wir waren Nachbarn" am 25. Januar 2009 im Rathaus Schöneberg - Gedenkveranstaltung anlässlich des Jahrestages der Befreiung von Auschwitz und des internationalen Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus. Kooperationsveranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam und des Bezirksamtes (Veranstalter: Kunstamt ) Tempelhof-Schöneberg von Berlin. (Fotos: U.W.Grimm) |
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| V.o.n.u.: Katharina Kaiser (Kuratorin), Dieter Hapel (Stellv. Bezirksbürgermeister), Ruth Jacoby (Schwedische Botschafterin. Tochter des Anwalts Dr. Helmut Jacoby, der 1933 Berlin verlassen musste). | |
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V.l.n.r.: Jochen Feilcke (Vorsitzender der DIG Berlin/Potsdam), Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende GCJZ Berlin), Ilja Bergh (Komponist und Pianist aus Kopenhagen; floh 1934 aus Berlin nach Dänemark), Barbara Faccani (Stellv. Evangel. Vorsitzende GCJZ Berlin) im Gespräch mit Botschafterin Ruth Jacoby. |
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Ausstellungshalle im Rathaus Schöneberg mit der Ausstellungs-Installation „Wir waren Nachbarn“, die 130 Biografien Jüdischer Zeitzeugen präsentierte. |
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