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Auf der Matinee zum und am 50. Todestag Lion Feuchtwangers am 4. Adventssonntag, dem 21. Dezember 2008, diskutierten im Centrum Judaicum zahlreiche Studenten der TU Berlin (Fachbereich Medienwissenwchaften) und andere Interessierte, darunter die stellv. Evangelische GCJZ Vorsitzende Barbara Faccani, mit den Nachrichtenagentur-Chefredakteuren Thomas Rietig (The Associated Press GmbH - AP), Hans-Jürgen Röder (Evangelischer Presse-Dienst - epd) und Joachim Widmann (Deutscher Depeschendienst GmbH - ddp) die Frage, ob der der runde Todestag eines Autors wie Lion Feuchtwanger heute eine Nachricht wert ist. Die von den Studenten selbst engagiert geführte Debatte stand unter der Leitung des Medienwissenschaftlers und Feuchtwanger-Spezialisten Prof. Dr. Friedrich Knilli (TU Berlin). Am frühen Nachmittag wurde der preisgekrönte Spielfilm "GOYA" (DEFA/Lenfilm) gezeigt. In den Film führte der Filmproduzent Dr. Michael Esser ein. Dr. Marduk Buscher leitete die Filmdiskussion, in der es um die Fragen ging, ob dieser Spielfilm des Regisseurs Konrad Wolf aus dem Jahre 1971 eine adäquate Adaption des gleichnamigen Feuchtwanger-Romans ist und ob der Film heutigen ästhetischen und zeithistorischen Ansprüchen gerecht wird. (Fotos: U.W.Grimm) |
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Wir hörten Chanukkageschichten und feierten Weihnacht am 3. Adventssonntag, 14. Dezember 2008, im Gästehaus des Klosters Karmel Regina Martyrum Berlin am Heckerdamm 232. Die liebenswürdigen Schwestern (Abb.re.: Priorin Marie-Luise) hatten sich sehr viel Mühe gemacht, den Rahmen für einen angenehmen Nachmittag zu schaffen. Wie jedes Jahr brachten die Gäste lecker Selbstgebackenes mit. Der Musikwissenschaftler Dr. Jascha Nemzov (Abb.re.mitte) erzählte über traditionelle jüdische Musik zum Chanukkafest. (Fotos: U.W.Grimm) |
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"Das christlich-jüdische Gespräch in der DDR - Wunsch und Wirklichkeit" war das Thema eines Vortrags von Johannes Hildebrandt, ehemaliger Pfarrer an der Sophien-Kirche, am 29. Oktober 2008 im Centrum Judaicum. Gekommen waren etwa 30 Zuhörer, darunter Mitglieder der AG Judentum und Christentum, die von Pfarrer Hildebrandt viele Jahre geleitet wurde und zur DDR-Zeit 600 Mitglieder umfasste. Johannes Hildebrandt beeindruckte durch seine methodische Art der Darstellung und sein synmpathisches Auftreten. Im Verlauf der Veranstaltung machte Herr Hildebrandt die Zuhörer zu Akteuren, indem er sie in ein Midrasch-Spiel einbezog, dass am Schluss zu Ergebnissen führte, die alle verblüfften. |
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Johannes Hildebrandt (li.)
während seines Vortrags am
29.10.2008 im Centrum
Judaicum, re: Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin. (Foto: U.W.Grimm) |
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Die Veranstaltung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 2. November 2008 |
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"Ein bibelfester Atheist. Anmerkungen zum Werk von Lion Feuchtwanger
(1884 - 1958) aus Anlass
seines 50. Todestages"
nannte Manfred Flügge seinen
Vortrag am 7. Oktober 2008
im Großen Saal des Centrum
Judaicum, einer Veranstaltung der GCJZ Berlin
in Kooperation mit dem
Aufbau Verlag Berlin und der
Stiftung Neue Synagoge
Berln. Flügges Resümee:
Feuchtwanger, der Verfasser
historischer Romane, ist
noch lange nicht historisch,
ist er doch immer noch lesbar
und aktuell. |
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Zum Vergrößern bitte Foto anklicken. |
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Foto o.r.: Bernd
Streich, Katholischer
Vorsitzender der Berliner
GCJZ, und Manfred Flügge
(re.). Foto u.r.: Während des Vortrags von Manfred Flügge im Großen Saal des Centrum Judaicum (v.l.n.r. in der 1.R. u.a.: Prof. Dr. Friedrich Knilli, Michael Brinkhoff, Barbara Faccani, Jael Botsch-Fitterling, Dr. Hermann Simon). |
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Fotos: U.W. Grimm |
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Rezension "Ein
bibelfester Atheist" von U.
W. Grimm: |
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| Manfred Flügge bei 3sat (Frankfurter Buchmesse 2008) | ||
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Ester Golan (in Berlin geboren, heute Jerusalem) und zwei ihrer Enkel erzählten ihre Familiengeschichte anlässlich des 70. Jahrestages des ersten Kindertransportes nach England (21. Dezember 1938). Die Veranstaltung im Rahmen des Zeitzeugenprojektes "LeDor Dor... Von Generation zu Generation" am 22. September 2008, ab 19.30 Uhr, im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße 79/80, wurde getragen von Aktion Sühnezeichen, GCJZ Berlin und DIG Berlin-Potsdam. |
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| Fotos: U.W. Grimm | ||
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"Ich protestiere also bin ich. Erinnerungen eines Unangepassten" lautet der Titel des autobiografischen Buches von Gabriel Berger, aus dem der Autor auf einer Veranstaltung der GCJZ Berlin am 21. August 2008 im Kleinen Saal des Jüdischen Gemeindehauses in der Fasanenstraße las. - An dieser Stelle sei auch der Jüdischen Gemeinde herzlich gedankt, in deren Räumen wir zu Gast sein durften. - Anschließend an die Lesug diskutierten die rund 40 Zuhörer, unter ihnen der Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, Ulrich Schürmann, angeregt mit dem Autor über dessen literarisch geschilderten Lebensweg und seine Erfahrungen als eines in Frankreich im Versteck in einer kommunistischen jüdischen Familie Geborenen, der im Polen der Nachkriegszeit seine Kindheit verlebte, als Jugendlicher mit der Familie in die DDR kam, dort Physik studierte und einen Beruf ausübte, sich mit der Staatsmacht anlegte, um dem empfunden Eingesperrtsein entfliehen zu können, in Stasihaft kam und in die Bundesrepublik freigekauft wurde. |
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Die Lesung in Ausschnitten auf www.babel-tv.de - Sendung vom 12. Oktober 2008 |
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Helene Jacobs - Die Berliner GCJZ gedachte am 13. August 2008 ihres vor 15 Jahren verstorbenen Mitglieds. Die junge Frau hatte während der NS-Dikatatur "Nichtariern", verfolgten Jüdinnen und Juden mutig geholfen. Nach der Befreiung vom Nationalsozialismus hatte sie sich mit aller Kraft für eine konsequente zumindest materielle "Wiedergutmachung" an den Überlebenden der Shoa eingesetzt sowie für den Dialog zwischen Christen und Juden engagiert. Barbara Faccani, stellv. Evangelische Vorsitzende der Berliner GCJZ, würdigte in ihrer Begrüßungsrede die Selbstlosigkeit von Helene Jacobs vor und nach 1945. |
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Foto
o.r.: Gedenktafel für
Helene Jacobs
(25.02.1906-13.08.1993) an
ihrem ehemaligen Wohnhaus
Bonner Straße 2 in
Berlin-Wilmersdorf. |
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"Habe Mut!" -
Rede des Publizisten Ulrich
Werner Grimm, derzeit
Geschäftsführer i.V. der
GCJZ in Berlin e.V.,
anlässlich der Gedenkminute
vor dem ehemaligen Wohnhaus
von H. Jacobs, Bonner Straße
2 in Berlin-Wilmersdorf, am
13.08.2008:
Beate
Kosmala: |
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Hinweis: Filmveranstaltungen zum Thema Widerstand Themenschwerpunkt September 2008: "Stille Helden" Gedenkstätte Deutscher Widerstand |
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| "Das hat es bei uns nicht gegeben" - Austellung und Podiumsdiskussion | ||
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Die Eröffnung der Ausstellung und die anschließende Podiumsdiskussion stießen auf ein lebhaftes Interesse bei etwa 100 Besuchern. Die Berliner GCJZ war durch ihre Jüdische Vorsitzende Jael Botsch-Fitterling und den Geschäftsführer Ulrich Werner Grimm vertreten. |
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