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Die
Gesellschaft für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin (GCJZ) wird
im November 2009 seit 60 Jahren
bestehen. In dieser Zeit hat sie
sich darum bemüht, das Verständnis,
die Zusammenarbeit und den
religiösen Dialog zwischen Juden und
Christen zu fördern. Neben der
religiösen Basis sieht die GCJZ ihre
Aufgabe aber auch darin, aktuelle
gesellschaftliche Probleme
anzusprechen und gegebenenfalls
gegenzusteuern. Auch heute noch gibt
es viele Gründe und Möglichkeiten,
sich zu engagieren:
• Wir kennzeichnen Ursachen und
Folgen von Antisemitismus und
Fremdenfeindlichkeit in unserem
Land.
• Wir widersprechen in der
Öffentlichkeit menschenverachtenden
Äußerungen.
• Wir leisten ständig
Aufklärungsarbeit in Form von
Vorträgen und Seminaren,
veranstalten Exkursionen und
stadtgeschichtliche Führungen und
besuchen Lesungen und
Theateraufführungen, Ausstellungen
und weitere kulturelle
Veranstaltungen, um damit die Ziele
der Gesellschaft zu erreichen. Diese
sind: Vorurteile zu beseitigen, das
Verständnis der Menschen
untereinander zu fördern und die
Zusammenarbeit mit Institutionen und
anderen Religionsgemeinschaften,
insbesondere zwischen christlichen
und jüdischen, zu vertiefen.
Als Hauptveranstaltung des Jahres
findet seit 1951 alljährlich im März
die Woche der Brüderlichkeit (WdB)
statt. Die festliche
Eröffnungsveranstaltung ist für die
politische und religiöse
Gesellschaft Berlins eine feste
Größe. Für die Gestaltung der WdB
regt die GCJZ rund 250 befreundete
Organisationen, Institutionen und
Kooperationspartner an,
Veranstaltungen zur
christlich-jüdischen Thematik
anzubieten. Diese werden dann von
der GCJZ gesammelt und in dem
bekannten Heft mit
Veranstaltungshinweisen
herausgegeben, um es dann an 10.000
öffentliche und private Adressen
darunter Schulen, Volkshochschulen,
Bibliotheken, interessierte Gruppen
und Einzelpersonen zu versenden.
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