Heinrich Grüber
(1891 - 1975)

Gründungs- und Kuratoriumsmitglied der Gesellschaft für 
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

Dr. Heinrich Grüber hatte 1938 eine Hilfsstelle für "rassisch" Verfolgte evangelischen 
Glaubens eingerichtet, der er als offenes Zeichen der Verbundenheit seinen Namen gab. 
Das "Büro Pfarrer Grüber " half verfolgten "nichtarischen Christen" im Auftrag der 
Bekennenden Kirche. H. Grüber leitete das Büro von 1938 an. Im Dezember 1940 wurde 
er auf Anordnung Heydrichs in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und 
war von 1941 bis 1943 Häftling im KZ Dachau. 1945 wurde er Propst an der Berliner 
Marienkirche. Von 1949 bis 1958 war er bei der Regierung der DDR als Bevollmächtigter
des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD)  tätig.
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