Veranstaltungen der GCJZ Berlin

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Tätigkeitsbericht  2016 der GCJZ Berlin:  Download >>

 

Berliner

Jahresmotto 2017
Nun gehe hin und lerne

Das christlich-jüdische Gespräch in Berlin und Potsdam

 

Veranstaltungshinweise

vom

Mitte Februar

bis

Dezember 2017
A5

Bestellung über

GCJZ Berlin, Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin -

E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Kosten: Porto

 

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Veranstaltungen

der GCJZ Berlin und ihrer Kooperationspartner >>

 

Januar 2017

27. Januar - Internationaler Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
 

Veranstalter: "frag doch!" Verein für Begegnung und Erinnerung e.V.
Eine Kooperation des Projekts Wir waren Nachbarn, des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg, der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (GCJZ Berlin) und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG AG Berlin/Potsdam)

 

 

 

 

 

Bezirksamt Steglitz-Zehlendorf von Berlin

 

Initiative Haus Wolfenstein

 

 

Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

 

 

 

 

laden ein:

 

Am 27. Januar 1945 wurde das Konzentrationslager Auschwitz durch die Rote Armee befreit. - Aus diesem Anlass wird seit 2005 laut UN-Beschluss alljährlich der

 

Internationale Holocaust-Gedenktag

begangen.

 

Gedenken mit Kranzniederlegung an der "Steglitzer Spiegelwand"

zur Erinnerung an die aus dem Bezirk deportierten Opfer des Nationalsozialismus.

 

Mittwoch, 27. Januar 2017

13.00 Uhr

Hermann-Ehlers-Platz

 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit, sich zur

 

Offiziellen Feierstunde des Bezirks

an der Gedenksäule für das ehemalige Außenlager des KZ Sachsenhausen

Wismarer Straße (Eugen-Kleine-Brücke), 15.00 Uhr,

zu begeben.

 

Die Initiative Haus Wolfenstein, Wrangelstr. 10, 12165 Berlin, ist ein gemeinnütziger Verein zur Erhaltung der ehemaligen Synagoge Steglitz und zur Förderung interkultureller Begegnung

 

 

Februar 2017

 

 

März 2017

65. Berliner Woche der Brüderlichkeit

  Presseinfo

 

Festliche Eröffnung

am 5. März 2017, 16.00 Uhr,

 in der Katholischen Akademie Berlin, Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

 

  Ablauf

 

 

 

Eröffnung der Woche der Brüderlichkeit 2017 in der Katholischen Akademie
Kurzbericht vom 5. März 2017

(Ggf.: rechte Maustaste - "Aktualisieren")

 

2 Mb


 

Festrede:

Erzbischof Dr. Heiner Koch

 

 

 

"Nun gehe hin und lerne"

  Die Rede >>

 

Begrüßung:

Bernd Streich
Katholischer GCJZ-Vorsitzender

 

Grußworte:

Dr. Klaus Lederer
Bürgermeister, Senator für Kultur und Europa

 

Dr. Gideon Joffe
Jüdische Gemeinde zu Berlin

 

Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge
Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

 


Preisverleihung

DEKALOG- Schüler-Schreib-Wettbewerb

“Woher weiß ich, was gut ist?“
  Presseinfo

 

Musikalische Umrahmung:

Schüler_innen-Chor und Leistungskurs Musik (11./12. Jahrgang)

der Katholischen Schule Liebfrauen, Berlin

 

 

Begegnung zum Gespräch

 

 


  Bericht von der Eröffnungsveranstaltung

 

Fotoimpressionen von der Eröffnungsveranstaltung:

Bernd Streich

Dr. Klaus Lederer

Dr. Gideon Joffe

Bischof Dr. Dr. h.c. Markus Dröge

Festredner Erzbischof Dr. Heiner Koch

Preiträger des DEKALOG Schüler-Schreibwettbewerbs "Woher weiß ich, was gut ist?"

v.l.n.r.: Dr. K. Lederer, Dr. G. Joffe, Susanne Schröder

v.l.n.r: Prof. Dr. L.v.Pufendorf, Natalja Pastian-Gause, Preisträgerin,

Susanne Schröder

v.l.n.r.: Joachim Hake, Michael Grüber (dah.: Angelika Salomon, Marianne Heinicke), Dr. Hermann Simon (dah.: Msgr. Michael Töpel), Frau Sylten, Walter Sylten (dah.: Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken, Ingeborg Buchenau)

v.l.n.r.: Bernd Streich, Erzbischof Dr. Heiner Koch (2.R..: Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka) Dr. Gideon Joffe, Prof. Ulrich Kledzik (2.R.), Dr. Klaus Lederer, Gerry Woop (2.R.), Bischof Dr.Dr.h.c. Markus Dröge, Präsident Ralf Wieland, Vizepräsident. Dieter Dombrowski, Ulrich Schürmann, Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann, Sara Nachama, Norbert Kopp

Chor und Leistungskurs Musik (11./12. Jahrgang) der Katholischen Schule Liebfrauen Berlin unter der Leitung von Dr. Larissa Niekisch


 

Jahresprogrammheft 2017

mit Veranstaltungshinweisen für Berlin und Brandenburg

von Mitte Februar 217 bis Januar 2018

 

Bestellung über:

GCJZ Berlin,
Laubenheimer Str.  19,
14197 Berlin

E-Mail:

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Kosten: Porto

 

 

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V. 23.2.2017

  • 184 verschiedene Veranstaltungen:
    Vorträge, Vorlesungen, Diskussionen und Gespräche, Stadtführungen, Ausstellungen, Konzerte, Buchlesungen, Gottesdienste, Gedenkveranstaltungen, Filmaufführungen und -gespräche, Tagungen, Workshops, Vernissagen, Exkursionen und andere - zum christlich-jüdischen Gespräch, interreligiösen Dialog, zur jüdischen Religion, Geschichte und Kultur, zur Auseinandersetzung mit Antisemitismus und NS-Vergangenheit - darunter auch 18 Veranstaltungen anlässlich des Reformationsjubiläums und des Deutschen Evangelischen Kirchentages, 17 zu Israel, 16 von muslimischen Organisationen und zu islamischen Themen, 12 aus dem Land Brandenburg.
     

  • von über 300 mitveranstaltenden Einzelpersonen und Institutionen aus Berlin und Brandenburg (zum ersten Mal über Potsdam hinaus).

 


 

Buber-Rosenzweig-MedailleBuber-Rosenzweig-Medaille 2017

Traditionell verleiht unser Dachverband Deutscher Koordinierungsrat (DKR) bei der zentralen Eröffnungsfeier (5. März 2017 in Frankfurt am Main) der Woche der Brüderlichkeit die Buber-Rosenzweig-Medaille. Preisträger ist in diesem Jahr die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden KLAK.

Lernen als bleibender Auftrag! Sich nicht mit einmal Erkanntem zufrieden geben, sondern einsehen, antworten und weiterfragen — als Einzelne, als Kirche, als Gesellschaft. Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 wollen wir fragen: Wo fand diese Einsicht in der Evangelischen Kirche ihre praktische Umsetzung? Seit Jahrzehnten bestehen in den einzelnen Landeskirchen Arbeits- und Studienkreise, die sich der theologischen Aufarbeitung kirchlicher Judenfeindlichkeit in Theologie und Praxis widmen. Sie wirkten aktiv an der Erarbeitung kirchlicher Erklärungen zum Verhältnis von Theologie und Kirche zum Judentum mit und haben diese größtenteils auch angestoßen. Aus ihnen entstand bereits 1970 die Konferenz der Landeskirchlichen Arbeits- und Studienkreise, kurz KLAK genannt, die sich im Lauf der Zeit durch Beitritt weiterer Landeskirchen ständig vergrößerte. Es war daher nahe liegend, wenn nicht gar unumgänglich, im Reformationsjahr 2017 mit einer Abkehr von Luthers judenfeindlichen Äußerungen und Schriften, eine Gruppe als Preisträger auszuzeichnen, die nicht nur repräsentativ für diese Neubesinnung steht, sondern wesentliche Beiträge dazu geleistet hat. Die Buber-Rosenzweig-Medaille 2017 wird daher an die Konferenz Landeskirchlicher Arbeitskreise Christen und Juden (KLAK) verliehen. Ihre Ziele beschreibt sie u.a. so: „Die jüdischen Wurzeln des christlichen Glaubens entdecken und annehmen; die grundlegende Bedeutung des Verhältnisses von Kirche und Israel für unseren Glauben bewusst machen; antijüdische Tendenzen in der Überlieferung der Kirche, in Theologie und in unserem Glauben wahrnehmen und überwinden; Informationen über das Judentum erarbeiten und bereitstellen".

  Presseinfo des Deutschen Koordinierungsrates >>


 

Themenheft zur Jahresarbeit 2017
style="font-family: Arial Narrow"> Herausgeber: Deutscher KoordinierungsRat (DKR) der Nauheim


66 Seiten, Großformat, zahlr. Abb.,

Preis: 5 Euro plus ggf. Porto Versand

Bestellung über die GCJZ Berlin

Das neue „Themenheft 2017“ des Deutschen Koordinierungsrates ist wie stets dem aktuellen Jahresthema gewidmet. Es enthält interessante Beiträge namhafter Autoren, die sich mit den theologischen, politischen, kulturellen und pädagogischen Aspekten des Jahresthemas auseinandersetzen. Zu den Autoren gehören diesmal unter anderem Hans Maaß, Christian Wiese, Reinhold Boschki, Bernd Schröder, Klaus Wengst, Ulrich Schwemer, Michael Stürmer, Elie Wiesel, Carl Bossard, Eiliana Renner, Micha Brumlik, Bruno Landthaler, Eva Schulz-Jander, Martin Kloke, Karl-Josef Kuschel, Peter Nothaft, A. Pfotenhauer, K. Hartenfeller, Miriam Claudi, Natascha Janovskaja, Leonard Fein, Ron Kronish, Judith Nagel, Herbert Bettelheim, Wolfgang Hammerl, Gil Yaron, Petra Kunik.

Das "Themenheft 2017" wurde diesmal von Schülern der I. E. Lichtigfeld-Schule Frankfurt am Main (in Trägerschaft der Jüdischen Gemeinde) mit Bildern ansprechend versehen. Darüber hinaus gibt es Beiträge unter dem Stichwort "Themenheft online", die in voller Länge in der Mediathek der DKR- Homepage zu lesen sind: www.deutscher-koordinierungsrat.de

 

 

WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT IN POTSDAM

Eröffnungsveranstaltung
Montag  I  6. März 2017  I  Ort: Potsdam Museum (Altes Rathaus)

 

Vortrag und Gespräch

 

Donnerstag, 9. März, 18.30 Uhr

Ort: Berliner Dom, Sophie-Charlotte-Saal, Eingang Portal 2 (Arkaden), Am Lustgarten, 10178 Berlin

 

Dr. Irmgard Schwaetzer,

Präses der EKD-Synode

Absage an die Judenmission – Endlich oder jetzt erst und wie weiter?

Vortrag und Gespräch zur Kundgebung der Synode der EKD 2016 “Christen und Juden als Zeugen der Treue Gottes“ - Moderation: Ulrich Schürmann, Evangelischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Kirche in Deutschland -> www.gcjz-berlin.de, www.ekd.de

 

Am geschichtsträchtigen 9. November 2016 hat sich die EKD-Synode in Magdeburg einstimmig gegen die Missionierung von Juden ausgesprochen. Damit knüpft sie an die Erklärung zu Luthers Antijudaismus aus dem Jahr 2015 an, in der sie sich von Luthers Schmähungen gegenüber den Juden distanziert hatte. „Wir bekräftigen: Die Erwählung der Kirche ist nicht an die Stelle der Erwählung des Volkes Israel getreten. Gott steht in Treue zu seinem Volk“, heißt es in der Erklärung 2016. „Christen sind – ungeachtet ihrer Sendung in die Welt – nicht berufen, Israel den Weg zu Gott und seinem Heil zu weisen. Alle Bemühungen, Juden zum Religionswechsel zu bewegen, widersprechen dem Bekenntnis zur Treue Gottes und der Erwählung Israels.“ Dies sei auf dem Weg der Einkehr und Umkehr im Verhältnis der evangelischen Christen zu den Juden „ein weiterer Schritt“, meint die Präses der EKD-Synode Dr. Irmgard Schwaetzer. War dieser Schritt längst überfällig? Warum wurde er erst jetzt gegangen? Welche Schritte müssen und können folgen? Gibt es aktuell, angesichts von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus, nicht viel wichtigeres, als den Dialog zwischen Christen und Juden? Zu diesen und anderen Fragen diskutiert Dr. Irmgard Schwaetzer mit dem Moderator Ulrich Schürmann und den Gästen einer brisanten Veranstaltung.

 

Über die EKD und ihre Synode: Die EKD ist die Gemeinschaft von 20 lutherischen, reformierten und unierten Landeskirchen. 22,3 Millionen evangelische Christinnen und Christen in Deutschland gehören zu einer der 14.412 Kirchengemeinden. Die Synode der EKD ist neben Rat und Kirchenkonferenz eines der drei Leitungsorgane der EKD. Zu den Aufgaben der Synode zählen die Erarbeitung von Kundgebungen und Beschlüssen zu Fragen der Zeit sowie die Begleitung der Arbeit des Rates der EKD durch Richtlinien. Die Synode berät und beschließt auch den Haushalt und die Kirchengesetze. Geleitet wird die Synode vom Präsidium unter dem Vorsitz von Präses Dr. Irmgard Schwaetzer. Sie ist zugleich Mitglied des 15-köpfigen Rates der EKD. Vorsitzender des Rates der EKD ist Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm.

 

Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle unter Telefon: 030-821 66 83 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei

 

Text der EKD-Kundgebung Christen und Juden als Zeugen der Treue Gottes“

Download Ankündigung   >>

 
 

Gottesdienst

 

Sonntag, 12. März, 10 Uhr

Ort Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz 1, 10789 Berlin

 

Zum Abschluss der „Woche der Brüderlichkeit“

„…nun gehe hin und lerne“

5. Mose 5,1 – Psalm 119,105 – Matth. 11,29 – 1. Thess. 1,9

Predigt: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für interreligiösen Dialog, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) - Musik: Kantorin Aviv Weinberg, Jüdische Gemeinde zu Berlin (Gesang), Albrecht Guendel-vom Hofe (Klavier) – Fürbitte: Ulrich Schürmann, Evangelischer Vorsitzender GCJZ Berlin

 

Veranstalter: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin -> www.ekbo.de, www.gcjz-berlin.de

 

Veranstalter: Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin -> www.ekbo.de, www.gcjz-berlin.de

 

Wir wissen so viel. Aber was lernen wir (daraus)? Hillel, der große jüdische Denker, schrieb: „Was dir nicht lieb ist, das tue auch deinem nächsten nicht. Das ist die ganze Tora. Alles andere ist Kommentar. Nun gehe hin und lerne“. Wir leben in unübersichtlichen Zeiten. einfache Lösungen im Schwarz-Weiß-Denken haben Konjunktur. Wie kann ich lernen, die Geister zu unterscheiden; zu erkennen, was wirklich tragfähig ist, was nur Lug und Trug?

 

 

Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

 

Dienstag, 14. März 2017, 19.30 Uhr

Ort Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Reihe >>Brennpunkt Religion <<

„Abgrenzen! Ausgrenzen!“ –
Luther und die anderen Religionen

Referent: Dr. Andreas Goetze, Landespfarrer für den interreligiösen Dialog (EKBO)

 

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin -> www.urania.de, www.ekbo.de, www.gcjz-berlin.de

 

Die Juden als Brüder – aber nur, wenn sie sich bekehren! Sont Vertreibung und Schlimmeres. Den Koran fand Martin Luther nützlich zu übersetzen, damit die Irrlehren erkennbar werden. Seine Haltung zu den anderen Religionen war wie die vieler Menschen in seiner Zeit: Abgrenzen und Ausgrenzen: Gleichzeitig hat Luther die Gewissensfreiheit neu in das Zentrum des Glaubens gerückt – und war mutig,  gegen Kaiser und Kirche vor dem Reichstag in Worms aufzustehen. Die Liebe und Vergebung, ja sogar die „Toleranz Gottes“ hat er betont – und doch hat er abgewertet und gedroht. - Wie lassen sich diese Widerspräche verstehen? Muss man Luther gegen Luther lesen? Und welche Bilder prägen unsere Sicht auf die anderen bis heute? Eine Spurensuche.

 

Eintritt 8.- Euro, für Studierende 3.- Euro, Mitglieder der Urania und der GCJZ 4,50 Euro.

 

Weitere Termine: -> 21.Februar / 11. April / 16. Mai / 13. Juni / 19. September / 10. Oktober / 14. November / 12. Dezember

 

 

 

Focus-Gottesdienst

 

Sonntag. 19. März 2017,  11.30 Uhr

Ort Luisenkiche, Gierkeplatz 4, 10585 Berlin

 

Jael Botsch-Fitterling, Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin

Nun Gehe hin und lerne – eine jüdische Perspektive auf den interreligiösen Dialog

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin -> www.gcjz-berlin.de, www.jd-berlin.de

 

Das Zitat Rabbi Hillels „Nun gehe hin und lerne“ ist das Jahresthema 2017 des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Unter diesem Motto wirft Studiendirektorin a. D. Jael Botsch-Fitterling einen Blick auf den interreligiösen Dialog. Sie wurde 1941 in Jerusalem geboren, hat in Frankfurt und Berlin Biologie, Chemie und Physik studiert und fast 40 Jahre unterrichtet. Ehrenamtlich war sie in der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin aktiv und ist seit 1991 die jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin.

 

Anmeldung erbeten in der GCJZ-Geschäftsstelle unter Telefon: 030-821 66 83 / E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

 

 

April 2017

Film und Gespräch

 

Sonntag, 2. April 2017, 15.00 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Kinodokumentarfilm von Karin Kaper

und Dirk Szuszies

"Wir sind Juden aus Breslau"

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933

 

Film (108 Min. – ab 12 Jahre)

und

Filmgespräch mit:

 

Dr. Klaus Lederer

Bürgermeister und Senator für Kultur und Europa

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka

Kurator GCJZ Berlin, Direktor Abraham Geiger Kolleg

Dr. Andreas Goetze

Landespfarrer für Interreligiösen Dialog

Karin Kaper und Dirk Szuszies

Regisseure

 

 

 

 

 

 

 

 

Veranstalter: Urania, Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Deutsch-Polnische Gesellschaft Berlin und dem Bundesverband, Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin und Brandenburg e.V. (i.G.)

 

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet: Esther Adler, Gerda Bikales, Anita Lasker-Wallfisch, Renate Lasker-Harpprecht, Walter Laqueur, Fritz Stern, Guenter Lewy, David Toren, Abraham Ascher, Wolfgang Nossen, Eli Heyman, Mordechai Rotenberg, Max Rosenberg, Pinchas Rosenberg. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden. Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. Der Heimat endgültig beraubt, entkamen sie in alle rettenden Himmelsrichtungen und bauten sich in den USA, England, Frankreich, und auch in Deutschland ein neues Leben auf. Nicht wenige haben bei der Gründung und dem Aufbau Israels wesentlich mitgewirkt. Die 14 Zeitzeugen erinnern nicht nur an vergangene jüdische Lebenswelten in Breslau. Ihre späteren Erfahrungen veranschaulichen eindrücklich ein facettenreiches Generationenporträt. Einige von ihnen nehmen sogar den Weg in die frühere Heimat auf sich, reisen ins heutige Wrocław, wo sie einer deutsch-polnischen Jugendgruppe begegnen. Gerade in Zeiten des zunehmenden Antisemitismus schlägt der Film eine emotionale Brücke von der Vergangenheit in eine von uns allen verantwortlich zu gestaltende Zukunft.

 

Musik: Bente Kahan, Simon Wallfisch, Patrick Grant, Carlo Altomare

Produktion und Verleih: Karin Kaper Film

www.judenausbreslaufilm.de

 

Eintritt 9 € / ermäßigt 7,50 € - Urania-Mitglieder 5,50 €

 

Wie war's?

Zu der gut besuchten Veranstaltung am 2. April 2017 kamen am ersten sonnigen Frühlingssonntagnachmittag des Jahres - mit dem Großereignis des Berlin-Marathon - in den Kinosaal der Urania 200 Gäste, darunter u.a. auch GCJZ-Kurator Rabbiner Jonah Sievers und Gattin sowie die GCJZ Kuratorinnen Marianne Heinicke und Ingeborg Buchenau, Mitglieder und Interessenten der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin-Brandenburg und der Deutsch-Polnischen Gesellschaft. Gemeinsam mit den Regisseuren Karin Kaper und Dirk Szuszies begrüßte Dr. Ingolf Ebel von der Urania die Zuschauer.

 

Der besondere Wert des Dokumentarfilms besteht darin, eine ganze Reihe von Zeitzeugen an den Plätzen ihrer Kindheit und Verfolgung in Breslau sowie an ihren neuen, über die ganze Welt verstreuten Heimtorten begleitet, beobachtet und befragt zu haben. Zeitzeugen, die uns und den jungen Menschen, die ihnen im Film begegneten, nach menschlichem Ermessen nicht mehr allzu lange werden Auskunft geben können. Auf diese Weise wird dieser Film selbst zu einem Zeitzeugnis und Dokument menschlicher Schicksale aus der Zeit der Schoa und des Exils, das für die meisten letztlich zur Heimat wurde. -

 

 

 

V.l.n.r.: Regisseurin Karin Kaper, Senator Dr. Lederer, Rabbiner Prof. Dr. Homolka, U. W. Grimm, MdL Sabine Berninger

 

Auch wenn Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka in der Podiumsrunde mit Blick auf die jüdische Geschichte und die Schoa meinte: "Letztlich haben Juden keine Heimat." Dabei dachte er, wie er betonte,   auch an seine im Film gezeigte norwegische Freundin Bente Kahan, die den Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde in Wroclaw, Gleichgewicht, geheiratet hatte und heute dort, in Polen, Seminare für skandinavische Juden organisiert sowie eine rege Gemeinde- und Erinnerungsarbeit leistet, wie den jährlichen Marsch der gegenseitigen Verständigung zur Mahnung und in Erinnerung an die Pogrome des 9. November 1938. Der GCJZ-Kurator und Direktor des Abraham Geiger Kollegs erinnerte daran, dass die Wissenschaft des Judentum schließlich erstmals von Geiger in Breslau etabliert wurde. So sei es auch wichtig und richtig, das das ebenfalls von Rabbiner Homolka geleitete  Ernst-Ludwig-Ehrlich-Studienwerk enge Beziehungen zu  Wroclaw in den Fragen der Rabbinerausbildung und auf dem Gebiet der Jüdischen Studien unterhält.

 

Landespfarrer Dr. Andreas Goetze (3.v.l.) moderierte die  Podiumsrunde. Er erwähnte, dass auch die Jüdische GCJZ-Vorsitzende, Jael Botsch-Fitterling (1.v.l. im Gespräch mit Dr. Goetze), die er herzlich begrüßte, familiäre Wurzeln in Breslau hat.

 

Besonders herzlich begrüßten Dr. Goetze und das Publikum den extra zur Veranstaltung aus Erfurt angereisten Zeitzeugen Wolfgang Nossen (1.v.r.; 2.v.r.: GCJZ-Geschäftsführer U. W. Grimm). Dass er den beschwerlichen Weg hin und zurück an einem Tag bewältigen konnte, war der Begleitung durch die Thüringer Linke-Landtagsabgeordnete Sabine Berninger (2.v.l.; Sprecherin für Flüchtlingspolitik und Obfrau in der Enquetekommission Rassismus, Vorsitzende des Kuratoriums der Landeszentrale für politische Bildung) zu verdanken. Wolfgang Nossen lebte lange Jahre in Israel, war dort aktiv am Aufbau und in mehreren Kriegen an der Verteidigung des Staates beteiligt und fühlt sich auch heute immer noch  "auf Probe" in Deutschland lebend. Dass er von 2005 bis 2012 als Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Thüringens tätig war und heute im hohem Alter immer noch eine aktive Zeitzeugenarbeit leistet, beweist allerdings, dass er seine "Probezeit" bestmöglich nutzen will.

 

Dass die Themenfelder Erinnerung an die Schoa, Kampf gegen Antisemitismus und Antizionismus für Dr. Klaus Lederer  Herzensanliegen sind, hat er in seiner kurzen Amtszeit bereits vielfach bewiesen. Wenn er also meinte, dass es heute in der erinnerungspolitischen Arbeit nicht mehr allein um Betroffenheit gehen kann, sondern eine Erinnerungskultur unter den differenzierten Zeitgegebenheiten erforderlich ist, so macht er solche Aussagen nicht allein deshalb, weil sie zum Amtsverständnis des Kultur- und Europa-Senators der deutschen Hauptstadt gehören: "Kein Schlussstrich der Erinnerung heißt eben auch: Erinnern heute neu denken!", twitterte der Senator nach der Veranstaltung (Abb. links).

 

 

 

 

 

Vortrags- und Gesprächsforum in der Urania

 

Dienstag, 11. April 2017, 19.30 Uhr

Ort: Urania, An der Urania 17, Berlin-Schöneberg (Bus: M19, 106,187 von U-Nollendorfplatz)

 

Reihe >>Brennpunkt Religion <<

Luther wollte mehr -

Über den Reformator und seinen Glauben

Referent: Dr. Eugen Drewermann, freier Schriftsteller und Buchautor

 

Veranstalter: Urania Berlin e. V. in Zusammenarbeit mit dem Berliner Missionswerk/ Ökumenisches Zentrum und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Berlin

 

Was glaubte Martin Luther und was wollte er erreichen? Wie können wir ihn heute wieder entdecken und neu verstehen? Was würde Luther zum Zustand der christlichen Kirchen sagen? Nach 500 Jahren Spaltung zieht der Theologe und Lutherkenner Eugen Drewermann eine schonungslos kritische Bilanz. Haben die Katholiken dazugelernt? Und was haben die reformatorischen Kirchen aus ihrem Erbe jenseits allen Streits und abwegigen Debatten gemacht, was ist ihnen geblieben?

 

Eintritt 8 €, für Studierende 3 €, Mitglieder der Urania und der GCJZ 4,50 €.

 

Weitere Termine: -> 21. Februar / 14. März / 16. Mai / 13. Juni / 19. September / 10. Oktober / 14. November / 12. Dezember

 

Bebilderter Vortrag

 

Donnerstag, 20. April 2017, 18.00 Uhr

Ort: Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund, Mohrenstraße 64, 10117 Berlin (U-Bhf. Mohrenstraße)

 

„Sage mir: Ist das deutsch geredet?“ -

Martin Luthers Bedeutung für die deutsche Sprache

Vortrag und Gespräch von und mit Thomas Diecks

 

Veranstalter: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

 

Martin Luther ist nicht nur ein theologischer Reformator gewesen. Seine Bibelübersetzung leistete auch einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Sprache. Die Lutherbibel trug maßgeblich dazu bei, dass sich im deutschsprachigen Raum eine einheitliche Schriftsprache etablieren konnte. Thomas Diecks stellt Martin Luther als kongenialen Übersetzer und Sprachschöpfer vor, dem wir viele Redewendungen verdanken, die wir auch heute noch gebrauchen. - Thomas Diecks: geb. 1958 in Oldenburg (Oldb), Studium der Germanistik und Philosophie in Heidelberg und Halifax/Kanada, Literaturkritiker, Rundfunkautor und Publizist in Berlin.

 

Eintritt frei

 

Allen Interessierten sei ebenfalls empfohlen:

 

Kleine Ausstellungs-Präsentation in der Landesvertretung Thüringen zum

Weltkulturerbeantrag zum jüdischen Erbe

- Die Präsentation ist nur noch bis Ende April 2017 zu sehen -

 

Thüringen hat ein reiches jüdisches Erbe. In der in großen Teilen intakten Altstadt von Erfurt haben sich einmalige bauliche Zeugnisse der bedeutenden jüdischen Gemeinde aus der Zeit zwischen dem ausgehenden 11. und der Mitte des 14. Jahrhunderts erhalten: Dabei handelt es sich um die Alte Synagoge, eine der ältesten, größten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Synagogen, die zugehörige Mikwe (jüdisches Ritualbad) und einen Profanbau. Ergänzt und aufgewertet werden die Bauzeugnisse durch eine einzigartige Fülle von Sachzeugnissen wie Grabsteine, Handschriften und den weltweit einmaligen "Erfurter Schatz". Gemeinsam geben sie Aufschluss über das jüdische Gemeinde- und Alltagsleben sowie die Koexistenz von Juden und Christen in mittelalterlichen Städten – in einer Komplexität, die mit keiner bekannten Stätte vergleichbar ist. In Erfurt lässt sich exemplarisch die frühe Blütezeit mitteleuropäischer jüdischer Kultur nachvollziehen. 

 

Aus diesen Gründen streben der Freistaat Thüringen und die Landeshauptstadt Erfurt im engen Zusammenwirken für das jüdische Erbe des Mittelalters den Titel „UNESCO-WELTERBE“ an und werben dabei für ein gemeinsames Vorgehen der Schum-Städte mit Erfurt.

Bis Ende April zeigt die Landesvertretung des Freistaats Thüringen beim Bund eine Tafelausstellung zur Erfurter Unesco-Bewerbung und räumt der Landeshauptstadt somit besondere Aufmerksamkeit ein. 

 

Es lohnt sich also, ein klein wenig früher zu kommen.

 

 

 

Auch in diesem Jahr werden am

Jom Haschoa

ab 9 Uhr

vor dem Gemeindehaus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin in der Fasanenstraße

die

Namen der 55.696 ermordeten Berliner Juden

aus dem Gedenkbuch des Landes Berlin verlesen.

 

Bitte beteiligen Sie sich!

 

Für Rücksprachen wenden Sie sich bitte an die

 

Jüdische Gemeinde zu Berlin

vorstand@jg-berlin.org

Tel. 030 / 88028-0

 

 

Jubiläumsfeier

 

Montag, 24. April 2017, 18 Uhr

Ort: Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin

 

Zweihundert – und kein Ende!

Jubiläumsfeier zum Erscheinen der 200. „Jüdischen Miniatur“

mit Verlegerin Nora Pester, Herausgeber Dr. Hermann Simon, Julius H. Schoeps, Frank Stern und vielen Autoren der Reihe - Benno Lehmann (Schauspieler, Sänger, Puppenspieler) singt und spielt Werke von Hanns Eisler u.a.. - Kleiner Empfang

 

Veranstalter: Hentrich&Hentrich Verlag, Stiftung Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum und Mendelssohn-Gesellschaft in Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin

 

Frank Stern: „Franz Rosenzweig. Denker der jüdischen Moderne“ – 200. Jüdische Miniatur – F. Rosenzweig (1886–1929) ist einer der bedeutendsten deutsch-jüdischen Intellektuellen des 20. Jahrhunderts. Lange Jahre galt er vor allem als Philosoph und moderner Vordenker des deutsch-jüdischen Gesprächs. Neuere Forschungen zeigen Franz Rosenzweig darüber hinaus als Historiker der Moderne, als Vertreter einer die jüdische Geschichte integrierenden Welt- und Politikgeschichte, als Literatur- und Kulturwissenschaftler, als leidenschaftlich Liebenden und streitbaren Intellektuellen. Rosenzweigs Werk und Wirken ist durchzogen vom Ringen um ein zeitgemäßes Judentum, dessen Aktualität sowohl für das heutige Denken in der jüdischen Diaspora als auch für ein tieferes Verständnis der jüdischen Existenz im Land Israel noch umfassend zu erschließen ist. Nach ihm und Martin Buber ist die vom Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit alljährlich anlässlich der Woche der Brüderlichkeit verliehene Medaille benannt.

 

Anmeldung erbeten unter Telefon: 030-609 23 865 / E-Mail: buero@hentrichhentrich.de

Eintritt frei

 

 

MAi 2017

 

 

 

Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin/Potsdam mit vielen Kooperationspartnern

 

69. Israelischer Unabhängigkeitstag
Yom HaŽatzmaut 5777

 

 

Bundesweite „I like Israel“-Tage rund um den Yom Haatzmaut

 

LET’S CELEBRATE! - Israeltag

 

Freitag, 12. Mai 2017

Ort: Wittenbergplatz neben dem KaDeWe

 

Um den 14. Mai – dem Unabhängigkeitstag des Staates Israel – wird auf Initiative von »I like Israel« (ILI) in verschiedenen deutschen Städten jährlich der ISRAELTAG gefeiert. Die DIG Berlin/Potsdam organisiert auch in diesem Jahr mit Kooperationspartner in Berlin ein vielseitiges Programm.

 

Die GCJZ ist mit einem gemeinsamen Stand mit der DIG Berlin/Potsdam vertreten.

 

Wer mitmachen will, wende sich bitte an die DIG-Geschäftsstelle, Simone Bach-­Sliwinski:

E-Mail: schalom@digberlin.de oder per FAX: 030 – 28 39 51 16.

Detaillierte Informationen demnächst auf der Website der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin/Potsdam unter: www.digberlin.de/cat/dig-termine

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am 22. Mai 2017 fand im Jüdischen Gemeindehaus Fasanenstraße die Jahresmitgliederversammlung der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

 

 

 

Den Tätigkeitsbericht über die 2016 geleistete Arbeit erstatte Jael Botsch-Fitterling, Jüdische GCJZ-Vorsitzende, den Finanzbericht Schatzmeister Norbert Kopp.

 

 

Ingeborg Buchenau erstattete den Bericht der Kassenprüfer und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die einstimmig erfolgte.

 

 

Nach wie vor stellt sich die finanzielle Situation der GCJZ Berlin als äußerst kompliziert dar und bedarf dringend einer wesentlichen Verbesserung. Dankbar ist die GCJZ für die Unterstützung durch wichtige gesellschaftliche Akteure unserer Stadt, wie die Jüdische Gemeinde, die beiden christlichen Kirchen, den Senat von Berlin, den Handelsverband Berlin-Brandenburg und andere Institutionen, wie den Berlin Capital Club, und zahlreiche Einzelpersönlichkeiten.

 

Die GCJZ Berlin ist sich ihrer Verantwortung im und für den Dialog der Religionen in unserer Stadt bewusst. Das institutionalisierte Gespräch zwischen Christen und Juden ist das historisch erste Beispiel  eines gelungenen interreligiösen Dialogs in Deutschland. Es ist ein Beispiel dafür, dass und wie auch die anstehenden komplizierten Aufgaben angesichts der derzeitigen Gefährdungen der  demokratisch-pluralistischen Zivilgesellschaft, wie Rechtspopulismus und Antisemitismus, bewältigt werden können.

 

 

Auf diese Gefährdungen, insbesondere durch den Antisemitismus, wies auf der Versammlung GCJZ-Kuratorin Petra Pau MdB in ihrem Vortrag über den 2. Antisemitismus-Bericht des Unabhängigen Expertenkreises hin. Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages überreichte für deren Arbeit der GCJZ dankenswerterweise eine größere Anzahl des Antisemitismus-Berichts, der sonst leider nur käuflich erworben werden kann.

 

Es wurde betont, dass sich die grundlegenden Ziele der Berliner GCJZ nicht geändert haben: Im Mittelpunkt stehen die Solidarität und der Dialog mit unseren jüdischen Gesprächs-partnern.

 

Zur satzungsgemäßen Neuwahl des Kuratoriums waren zahlreich Kuratorinnen und Kuratoren erschienen: Ingeborg Buchenau, Nils Busch-Petersen, Dr. Wolfram Friedersdorff, Joachim Hake, Dr. Gideon Joffe, Prof. Ulrich Kledzik ObE, Prof. Dr. Dr.h.c. Hans-Joachim Meyer, Petra Pau MdB, Heinz Rothholz, Dr.h.c. André Schmitz, Rabbiner Jonah Sievers, Lala Süsskind, Msgr. Michael Töpel.

 

 

 

Dem bisherigen Kuratorium wurde für sein Engagement herzlich gedankt, insbesondere den langjährigen Kurator_innen

 

 

Dr. Erika Reihlen und Reinhard Führer,

die aus Altersgründen nicht wieder kandidierten.

 

Alle anderen bisherigen Mitglieder des Kuratoriums wurden wiedergewählt und nahmen die Wahl an.

 


 

Neue Mitglieder im Kuratorium:

 

Erzbischof Dr. Heiner Koch

 

Dr. Anja Siegemund


Dr.h.c. Nikolaus Schneider

 

 


 

Das Kuratorium

der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammmenarbeit

in Berlin e.V.:

 

Rabbiner Daniel Alter

Klaus Uwe Benneter

Ingeborg Buchenau

Nils Busch-Petersen

Margret Dobers-Meerwarth

Bischof Dr. Dr.h.c. Markus Dröge

Jochen Feilcke

Dr. Wolfram Friedersdorff

Joachim Hake

Marianne Heinicke

Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka

Dr. Gideon Joffe

Prof. Dr. Rainer Kampling

Prof. Ulrich Kledzik OBE

Erzbischof Dr. Heiner Koch

Stephan J. Kramer

Andreas Kugler MdA

Petra Merkel

Prof. Dr. Dr.h.c. Hans Joachim Meyer

Reg. Bürgermeister Michael Müller

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama

Petra Pau MdB

Ruth Recknagel

Heinz Rothholz

Dr. Rüdiger Sachau

Dr. h.c. André Schmitz

Dr. h.c. Nikolaus Schneider

Rabbiner Jonah Sievers

Dr. Anja Siegemund

Dr. Hermann Simon

Lala Süsskind

Walter Sylten

Monsignore Michael Töpel

 

 

 

(c) Fotos: Margrit Schmidt (6) / U.W.Grimm (1) / privat (3)

 

 
Juni 2017

 

 

 

 

 

 

Juli 2017

Sommerpause

 
August 2017

Sommerpause

 
September 2017

 

"...hatte diesem Dienst mein Leben ganz geweiht"
REFORMER UND RETTER
Der Thüringer Pfarrer Werner Sylten -

Ermordet vor 75 Jahren

 

Dienstag, 5. September 2017 - 19.00 Uhr

Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund,

Mohrenstr. 64, 10117 Berlin (am U Mohrenstr.)

 

 

Foto (c)privat: Werner Sylten mit seinen Söhnen Reinhard und Walter

Gedenkveranstaltung

der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Kooperation mit der

Evangelischen Kirche Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz und der

Stiftung "Evangelische Hilfsstelle für ehemals Rasseverfolgte - Heinrich Grüber"

 

Mit freundlicher Unterstützung der Vertretung des Freistaats Thüringen beim Bund.

 

Film "Mit Zivilcourage gegen Rassenhass" (Ausschnitte)

Vortrag Landesbischof i.R. Prof. Dr. Christoph Kähler

"Von den Lebensleistungen des Pfarrers Werner Sylten" (AT)

Podiumsgespräch

Stehempfang

Um Anmeldung wird gebeten (E-Mail) >>

Weitere Informationen zu Werner Sylten:

 

Widerstand !? -

Evangelische Christinnen und Christen im Nationalsozialismus -

Werner Sylten

http://de.evangelischer-widerstand.de/#/menschen/Sylten

 

 

 

 

 
Oktober 2017

 

 

 

 
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