Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus
„Wir waren Nachbarn“
Veranstalter: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
in Kooperation mit der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in
Berlin
und der
Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG Berlin/Potsdam
Ausstellungseröffnung
(mit noch mehr Biografien)
136 Biografien Jüdischer Zeitzeugen
Ausstellungs-Installation
Musik: Shalom-Chor
Berlin, Christlich-jüdische
Chorgemeinschaft Berlin-Brandenburg unter Leitung von Regina
Yantian
Begrüßung:
Dieter Happel
Stellv.
Bezirksbürgermeister Tempelhof-Schöneberg und
Bezirksstadtrat für Schule, Bildung und Kultur
Jochen Feilcke Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft AG
Berlin/Potsdam
Bernd Streich
Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
Ansprache:
Helmut Stern,
Berliner Philharmoniker i.R., 1928 in Berlin-Schöneberg
geboren, wird als Zeitzeuge den Gedenktag zum anlass nehmen,
um über die Bedeutung der Erinnerung für die Gegenwart zu
sprechen
Musik: Shalom-Chor Berlin
Einführung
von Katharina Kaiser,
Projektleiterin (Kunstamt Tempelhof-Schöneberg), in die
neuen Schwerpunkte der Ausstellung "Wir waren Nachbarn"
Besichtigung der
Ausstellung "Wir waren Nachbarn",
die nach einem Beschluss des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg
seit 2010 dauerhaft im Rathaus Schöneberg zu sehen ist,
gefördert durch eine Anschubfinanzierung des Senats. Zur Zeit
befindet sich die Ausstellung aus baulichen Sicherheitsgründen
(Glasdach) vorübergehend im Saal Hochparterre rechts.
JOUR FIXE der GCJZ Berlin
"Aus meinem Leben"
Gespräch mit Rachel Oschitzki
Dienstag, 25. Januar 2011, Beginn: 16.00 Uhr,
Ort: GCJZ-Geschäftsstelle,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf
Als 14-Jährige gehörte sie 1945 zu den wenigen Überlebenden
von Auschwitz. „DasTodesurteil konnte nicht mehr vollstreckt
werden“, sagt Rachel Oschitzki, geborene Perl, und klagt an: „Die
Mörder haben sich abgesetzt und sind untergetaucht.“ Rachel
Oschitzki will heute davon berichten, was war, damit es nie wieder
geschieht.
Februar2011
GCJZ Berlin
/ Stiftung Neue Synagoge
Berlin
– Centrum Judaicum "Fräulein Rabbiner Jonas"
-
75 Jahre Ordination zur Rabbinerin
Sonderführung
für Mitglieder der GCJZ Berlin
und alle Interessierten Donnerstag, 17. Februar
2011, 16.15 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Oranienburger Straße 28-30, 10117
Berlin-Mitte
„Mir war nie drum zu tun, die Erste zu sein. Ich
wünschte, ich wäre die 100.000!“ - Die Berlinerin Regina Jonas war
die erste Rabbinerin der Welt – und zwar für lange Zeit. Sie
studierte an der Berliner Hochschule für die Wissenschaft des
Judentums und wurde im Dezember 1935 ordiniert. 1942 wurde sie nach
Theresienstadt deportiert und zwei Jahre später in Auschwitz
ermordet. Obwohl es heute weltweit mehr als eintausend Rabbinerinnen
gibt, bleiben manche der von ihr gestellten Fragen immer noch
aktuell.
Eintritt:
GCJZ-Mitglieder 2,00 € (statt 3,50 bzw. 2,50 € )
Nicht-Mitglieder 3,00 € (statt 3,50 €) bzw. ermäßigt 2,50 €.
Die Differenz trägt die GCJZ Berlin.
Führung: kostenfrei. (Wir danken dem Centrum Judaicum.)
Bitte planen sie etwas Zeit für die
Sicherheitskontrolle ein.
Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
Die
Ausstellung kann ab 4.4.2011 über das Centrum Judaicum ausgeliehen
werden.
März
2011
WdB
DIG Berlin und Potsdam /
GCJZ Berlin
/ Bezirksamt
Tempelhof-Schöneberg
(Kunstamt) "AUS MEINEN
ERINNERUNGEN -
DAVOS, BERLIN, PARIS,
MOSKAU, BERLIN"
Ein Abend mit dem
Jahrhundertzeugen Juri
Elperin
Vortrag und
Gespräch
Montag,
7. März 2011,
19.30
Uhr Ort: Rathaus Schöneberg,
Goldener Saal,
John-F.-Kennedy-Platz,
10825 Berlin
1917 als Sohn
russisch-jüdischer Eltern in
Davos geboren, übersiedelt
Juri Elperin als
Fünfjähriger mit seiner
Familie nach Berlin. Nach
dem Machtantritt der
Nationalsozialisten folgen
Ausweisung und Emigration
der Familie zunächst nach
Paris, 1935 nach Moskau, wo
er die
Karl-Liebknecht-Schule
besucht und später
Germanistik studiert. 1941
meldet er sich als
Freiwilliger an die Front,
um gegen Hitler-Deutschland
zu kämpfen. In der
Stalinzeit erlebt Elperin
Ausländerfeindlichkeit und
erneut Antisemitismus. Nach
Stalins Tod 1953
unterrichtet Elperin als
freier Dozent für Lexik und
Phonetik an der Hochschule
für Fremdsprachen in Moskau.
Ohne Begründung entlassen,
übersetzt er seitdem
russische Literatur ins
Deutsche, u.a. Michail
Scholochow, Valentin
Katajew, "Die Kinder vom
Arbat" von Anatoli Rybakow
sowie Gedichte z.B. von Anna
Achmatowa und Iwan Bunin.
Die deutsche Sprache ist für
ihn nicht nur Muttersprache,
sondern auch die Sprache
seiner Identität. Ende der
1990er Jahre erhält Juri
Elperin für seine Verdienste
und infolge seiner Biografie
auch die deutsche
Staatsbürgerschaft. Seit
2000 lebt er wieder in
Berlin. Er bezieht eine
Ehrenpension des
Bundespräsidenten.
Bitte kommen Sie zu diesem
außergewöhnlichen Abend,
bringen Sie Familie und
Freunde mit. Eine Anmeldung
ist nicht erforderlich.
WdB
Veranstaltung
der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin
und der
Katholischen Schule
Liebfrauen anlässlich der
Eröffnung der Woche der
Brüderlichkeit
Tanzwerkstatt No
Limit
SCHMETTERLINGE
FLIEGEN
Ein Requiem für
Kinder
nach der Musik und
den Texten
des "Kaddish for Terezin"
von Ronald Senator
Sonnabend,
12. März 2011,
17.00 Uhr
Ort:
Katholische Schule
Liebfrauen,
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Die Veranstaltung ist für
Schüler besonders geeignet.
In der
Aufführung tanzen erstmals
Kinder aus Klassen der
Gotzkowsky-Grundschule mit,
die im Rahmen ihres
Unterrichtsprojekts "Tanz
mit Schulen" Tanzunterricht
erhalten.(Foto: Sylvia
Landeck)
Die systematische
Vernichtung der Juden im
Nationalsozialismus ist
eines der furchtbarsten
Zeugnisse menschlicher
Grausamkeit. Wie konnte das
geschehen? Was können wir
tun, damit so etwas nie
wieder passiert? Die Antwort
der Choreografin und
Tanzpädagogin Cirsten Behm
darauf ist das Tanzepos
SCHMETTERLINGE FLIEGEN. Mit
250 Kindern und Jugendlichen
entwickelte sie 1997 ein
Tanzstück gegen das
Vergessen, gegen die Angst,
gegen den Hunger und gegen
den Tod. Die Erarbeitung des
Requiems ist eine
Auseinandersetzung aller
Beteiligten mit dem Gedenken
der Opfer des Holocausts,
der Unmenschlichkeit von
Kriegen. Gezeigt wird, dass
Menschen immer wieder in
Dialog treten müssen, um
Gewalt und deren dramatische
Folgen zu vermeiden. Im
Requiem von Ronald Senator
sind Verse und Gedichte von
Kindern des Ghettos
Theresienstadt verarbeitet,
die Cirsten Behm aufgreift,
um Alltag, Gedanken und
Gefühle der Deportierten den
Kindern und Jugendlichen von
heute näher zu bringen. Der
Handlungsschauplatz
Theresienstadt ist ein Ort,
den man als Vorhof zur Hölle
bezeichnen kann. Die meisten
der Tausende von jüdischen
Kindern, Frauen, Männern,
Alten, Schwachen und Kranken
wurden von dort aus nach
Auschwitz gebracht und in
den Gaskammern grausam
ermordet. Von den 15 000
nach Theresienstadt
verschleppten Kindern
überlebten nur etwa 100.
Anmeldung erforderlich
in der Geschäftsstelle der
GCJZ unter:
Berliner
Woche der Brüderlichkeit
13. bis 20. März 2011
Veranstaltungsheft
2011 Hinweise zu
Veranstaltungen in Berlin und
Potsdam
zwischen dem
19.2. und 3.12.2011
60 Seiten Auflage 10.000
Exemplare - vergriffen
Es sind nur noch
einzelne Hefte
lieferbar.
Wir bitten,
das aktuell korrigierte
Heft hier zu downloaden:
Eröffnungsveranstaltung
der Woche der Brüderlichkeit 2011 in Berlin
Sonntag,
13. März 2011, 16.00 Uhr
Katholische Akademie Berlin
Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin Anmeldung
>>
I
Download >>
Begrüßung:
Bernd Streich,
Katholischer
Vorsitzender der
GCJZ Berlin
Grußworte:
Ingeborg
Junge-Reyer,
Bürgermeisterin
von Berlin
Emmanuel Nahshon, Gesandter des
Staates Israel
Msgr. Tobias Przytarski, Domkapitular
(für den
erkranktenGeorg
Kardinal
Sterzinsky)
Lala Süsskind, Vorsitzende der
Jüdischen
Gemeinde zu
Berlin
Friederike von
Kirchbach, Pröpstin der Ev.
Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz
Festvortrag:
Prof.
Dr.Dr. Udo Di
Fabio
Richter des
Bundesverfassungsgerichts
Geb. 1954 in
Walsum;
1970–1980
Kommunalverwaltungsbeamter
bei der Stadt
Dinslaken;
1985–1986
Richter beim
Sozialgericht
Duisburg; 1987
Promotion
Rechtswissenschaften;
1990 Promotion
Sozialwissenschaften;
1993
Habilitation an
der Universität
Bonn; 1993–2003
Professor an den
Universitäten
Münster, Trier,
München; seit
2003 an der
Universität
Bonn; seit 1999
Richter des
Bundesverfassungsgerichts;
Mitglied der
Nordrhein-Westfälischen
Akademie der
Wissenschaften.
Veröffentlichungen
(Auswahl):
Wachsende
Wirtschaft und
steuernder
Staat, 2010;
Gewissen,
Glaube,
Religion, 2.
Aufl. 2009; Die
Kultur der
Freiheit, 2005;
Die
Staatsrechtslehre
und der Staat,
2003; Das Recht
offener Staaten.
Grundlinien
einer Staats-
und
Rechtstheorie,
1998;
Risikoentscheidungen
im Rechtsstaat,
1994.(Foto:
BVG)
Musikalische
Umrahmung:
Chor der
Katholischen Schule
Liebfrauen
unter der
Leitung von Dr.
Larissa Kritschil
Fotoimpressionen
von der
Eröffnungsveranstaltung der
Berliner Woche der
Brüderlichkeit
am 13. März 2011 in
der Katholischen Akademie Berlin,
(c)
Fotos: U.W. Grimm
rbb-abendschau-Kurzbericht vom 13. März
2011
Begrüßung Bernd Streich,
Katholischer Vorsitzender
der GCJZ Berlin
Grußworte Ingeborg
Junge-Reyer Emmanuel Nahshon
Bürgermeisterin von BerlinGesandter des
Staates Israel
Lala Süsskind Vorsitzende der
Jüdischen
Gemeinde zu
Berlin
Msgr. Tobias
Przytarski
Domkapitular
Friederike von
Kirchbach Pröpstin der Ev.
Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz
Festrede Prof. Dr. Dr.
Udo Di Fabio
Richter des
Bundesverfassungsgerichts
Musikalische Umrahmung
Chor der Katholischen Schule
Liebfrauen
Musikalische Leitung: Dr.
Larissa Kritschil
Das "Themenheft" des
Deutschen
Koordinierungrates der
Gesellschaften für
christlich-jüdische
Zusammenarbeit (DKR) ist
traditionell dem
"Jahresthema" gewidmet,
welches den über 80
christlich-jüdischen
Ortsgesellschaften als
Arbeitsgrundlage und
zugleich der im März
stattfindenden "Woche
der Brüderlichkeit" als
Leitmotto dient. 2011
lautet es: "Aufeinander hören - Miteinander leben".
Das Heft versammelt
prominente Autorinnen
und Autoren, die sich
zumeist in
Originalbeiträgen dem
"Jahresthema" widmen.
mehr >>
Artikelauswahl
Themenheft 2011 online
mehr >>
TV- und Rundfunkprogramm
/ Presse
zur
Woche der Brüderlichkeit
2011:
mehr
>>
WdB
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin
Eva Nickel, Ora
Guttmann
LILITH - ADAMS ERSTE
FRAU VOR EVA
Märchen und Geschichten
Montag, 14.
März 2011,
18.30 Uhr
Ort:
Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum,
Seminarraum, 1. Etage,
Oranienburgerstr. 28-30,
10117 Berlin-Mitte
Nur wenige wissen von Adams
erster Frau Lilith, die sich
zu einem bösen Dämon
entwickelte, weil der
schwarze Engel Samael die
Pläne des Allmächtigen durch
kreuzte. Im Talmuth und in
der Kabalah wird Lilith
mehrfach erwähnt. Ursprüng
lich entstammt sie
Babylonischer Zeit. Im Laufe
der Jahrtausende wurde
Lilith mit den bösesten
Geschichten belegt. Sie galt
den Männern als die Dämonin,
die all ihre nicht
kontrollierbaren Emotionen
und Gedanken beherrschte,
mit der Frauen als
Teufelinnen und Hexen
vernichtet werden konnten.
In der Neuzeit entdeckten
Frauen Lilith, und die
Geschichten über Frauen
werden nun freundlicher,
gezielter für die
Emanzipation und für Lilith
ausgelegt. Die Zuhörer
werden einen
Streifzug durch
jahrtausendealte Geschichte
mit den Geschichten über
Lilith in angenehmer Form,
verzaubert durch Märchen und
Geschichten, erleben, die
die Stellung der Frauen im
Matriarchat widerspiegeln.
WdB
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin /
Volkshochschule
Steglitz-Zehlendorf
Jael
Botsch-Fitterling,
Studiendirektorin i.R.
KIBBUZ - BAUSTEIN DES
STAATES ISRAEL
Ein Vortrag zum
100jährigen Bestehen der
Kibbuzim
Dienstag, 15.
März 2011,
18.00 - 19.30 Uhr
Ort:
Volkshochschule
Steglitz-Zehlendorf, Haus der Weiterbildung,
Raum 207, Goethestr. 9-11,
12207 Berlin
Seit Ende des 19.
Jahrhunderts sammelten sich
in Europa Gruppen von jungen
jüdischen Leuten, die
gemeinschaftlich Leben in
Eretz Jisrael gestalten
wollten. Aus diesen Gruppen
bildeten sich Kibbuzim. Sie
gelten heute als Modell für
das "Miteinander-Leben". Die
Kibbuzim haben besondere
Bedeutung für die Gründung
und Entwicklung des Staates
Israel gewonnen. Phasen des
Kibbuz-Lebens werden in
Grundzügen dargestellt und
interaktiv mit den Hörern
diskutiert.
Jael Botsch-Fitterling:
Jüdische Vorsitzende der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin,
wurde in Nahariya/Israel
geboren.
WdB
Gesellschaft
für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin
(GCJZ),
Botschaft des Staates
Israel, Katholische Schule
Liebfrauen, Aktion
Sühnezeichen Friedensdienste
"WIR SIND
BRÜCKENBAUER"
Begegnung von
ehemaligen und
(möglicherweise) künftigen
Teilnehmer(innen) von
Schüleraustauschreisen
Deutschland-Israel
Dienstag, 15.
März 2011,
19.00 Uhr
Ort:
Katholische Schule
Liebfrauen,
Ahornallee 33, 14050 Berlin
Foto:
M. Brinkhoff
• Gespräche, u.a. mit
dem Gesandten des
Staates Israel Emmanuel
Nahshon
• Die Schüler erzählen
von ihren Begegnungen
und Erlebnissen
• Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste stellt
ihre Versöhnungsarbeit
in Israel vor
• Fotos und Videos
• Musik
• Knabberbuffet
Die Veranstaltung wendet
sich insbesondere an alle
Schüler(innen) und
interessierten Lehrer(innen)
der Berliner und Potsdamer
Schulen.
Ansprechpartner:
Michael Brinkhoff, Stellv.
Katholischer Vorsitzender
GCJZ Berlin
WdB
GCJZ
Berlin, Deutsch-Israelische
Gesellschaft Berlin und
Potsdam, Stiftung Neue
Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum
Rachel
Kochawi (Miriam Magall)
"DAS BROT DER ARMUT"
DIE GESCHICHTE EINES
VERSTECKTEN JÜDISCHEN KINDES
Lesung
Mittwoch, 16.
März 2011, 18.30 Uhr
Ort: Centrum Judaicum,
Oranienburger Str. 28-30,
10117 Berlin
Rachel Kochawi ist Miriam
Magall, die sich hinter
einem Pseudonym versteckt.
Ihr Buch ist ihre
Semi-Autobiografie, denn sie
hat einige Namen und Daten
geändert, um noch lebende
Personen zu schützen. Sonst
stimmt praktisch alles, was
im Buch über ihr Leben bis
zum 25. Lebensjahr erzählt
wird, mit tatsächlich
Erlebtem überein. Ihre
Geschichte folgt der
Pessach-Haggada: Sie beginnt
mit dem Kiddusch - hier
werden die Personen
vorgestellt. Darauf folgt
die Sklaverei - ein Kapitel
vom Leben in einer deutschen
Flüchtlingsfamilie in einem
Flüchtlingslager in
Norddeutschland, vom
Missbrauch des geretteten
Kindes durch den Mann, mit
dem die Lebensretterin in
einer so genannten
"Onkelehe" lebt. Das Kapitel
über die Wanderung in der
Wüste beginnt in Warschau,
berichtet vom Einmarsch der
Deutschen und den Folgen für
ihre Familie. Die Eltern und
eine Tante wurden ermordet,
das Mädchen musste sich
verstecken und wurde durch
das Dienstmädchen der
Familie gerettet. Das
Kapitel Hallel, die
Lobpreisung am Ende der
Seder-Feier, schildert die
Einwanderung der Verfasserin
nach Israel. - Miriam Magall
verbrachte die ersten drei
Jahre ihres Lebens versteckt
in einem Keller. Was das
dreijährige Kind erlebte,
schreibt die nunmehr beinahe
alte Frau auf, um sich von
den Gespenstern der
Vergangenheit zu befreien.
Denn auch sie ist eine
Überlebende.
WdB
Veranstaltung
der Botschaft des Staates
Israel und der Gesellschaft
für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin (GCJZ)
mit Unterstützung der
Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz (EKBO)
Eröffnung der
Wanderausstellung
der Botschaft
des Staates Israel
Vortrag -
Filmvorführung - Empfang
Donnerstag,
17. März 2011,
18.00 Uhr
Ort: Jerusalemskirche,
Lindenstraße 85, 10969
Berlin
(U-Bhf. 6 bis Kochstr., dann
5 Min. Fußweg, Bus 248, M 29
bis Jüdisches Museum)
Foto: Botschaft Israel
• Begrüßung:S.E. Yoram Ben-Zeev,
Botschafter des Staates
Israel
• Grußwort:
Bernd Streich,
Katholischer
Vorsitzender der
Gesellschaft für
Christlich-
Jüdische Zusammenarbeit
Berlin
• Grußwort:
Pröpstin Friederike
von Kirchbach,
Evangelische Kirche
Berlin-Brandenburgschlesische
Oberlausitz
• Vortrag:
Alex G. Elsohn
• Vorführung des
Films„The Volunteers“zur
Geschichte der Kibbuzim
• Empfang
Sie träumten von einer
besseren Welt,
in der alle miteinander
teilen, was sie verbrauchen.
Vor 100 Jahren gründeten
junge Juden im heutigen
Israel voller Idealismus die
ersten Kibbuzim. Noch heute
leben in Israel rund 120 000
Menschen in mehr als 270
Kibbuzim. Doch die
gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen
Veränderungen der
vergangenen 100 Jahre sind
auch an den Kibbuzim nicht
spurlos vorübergegangen. -
Wie hat sich der Kibbuz im
Laufe des Jahrhunderts
verändert? Ist die
Kibbuz-Bewegung ihren
ursprünglichen Idealen treu
geblieben? Welchen Einfluss
hatten die Freiwilligen aus
aller Welt, die seit Ende
der 1960er Jahre gekommen
waren, um sich selbst zu
entdecken und eine neue
Lebensform kennen zu lernen?
Alex G. Elsohn: ehem.
Abteilungsleiter der
Plastikfabrik Kibbuz Magen
(Israel); Stiftungsrat in
der Dagmar-Schmidt-Stiftung
(D); Vortragsreisen und
Workshops in Deutschland,
Schweiz, Osterreich,
Holland.
Ehemalige
Kibbuz-Freiwillige sind
ebenso willkommen wie
alle anderen
Interessierten. "100
Jahre Kibbuzim"
>>
Die Ausstellung wurde
bereits in verschiedenen
europäischen Ländern
präsentiert. In Berlin
wird sie nur an diesem
Abend gezeigt. Sie
wandert anschließend in
andere deutsche Städte.
WdB
Gesellschaft
für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin,
Diözesanrat
der Katholiken im Erzbistum
Berlin, Internationalen
Katholischen Missionswerkes
missio e.V. (Diözesanstelle
Berlin), Katholischer
Akademischer Austauschdienst
RELIGIONSFREIHEIT
Zur Bedeutung des
staatlichen Schutzes
religiöser Bekenntnisse und
Weltanschauungen
Bernd Streich,
Diözesanrat,
Katholischer
Vorsitzender GCJZ
Berlin
Johannes Holz,
Referent missio e.V.
Vortrag:
"Religionsfreiheit als
Menschenrecht:Verständnis,
Verletzungen,
Verantwortung"
Prof. Dr. Heiner
Bielefeldt,
UN-Sonderberichterstatter
zum Thema
Religionsfreiheit
Gesprächsrunde:
Weihbischof Dr.
Matthias Heinrich
und Vertreter der
jüdischen und
muslimischen Bevölkerung
Resümee:
P. Dr. Thomas
Eggensperger, KAAD
Moderation:
André Gerth,
missio e.V. München
Religionsfreiheit als
Menschenrecht fordert vom
Staat den Schutz des
privaten und persönlichen
Bekenntnisses, des
öffentlichen Bekenntnisses
zu einer Religion und die
Freiheit, keiner Religion
anzugehören bzw. eine solche
anzunehmen.
Religionsfreiheit gilt als
Weg oder Voraussetzung für
gesellschaftlichen Frieden
und Entwicklung.
Prof. Dr. Heiner Bielefeldt
stellt das Grundverständnis
und die aktuelle Kontroverse
auf internationaler Ebene
vor. In der Diskussionsrunde
mit Vertretern verschiedener
Religionen werden
Rückwirkungen aus Konflikten
in die hiesigen
Religionsgemeinschaften
erörtert. Welche
Auswirkungen hat religiös
motivierte Gewalt außerhalb
Europas in hiesigen
Migranten- und
Religionsgemeinschaften?
Strategien und Hilfsmittel
für eine Verständigung wären
auf lokaler und auf
regionaler Ebene (Berlin)
hilfreich, wie z.B. ein
interreligiöser Rat? Wenn
dem Staat die Rolle der
"respektvollen
Nichtidentifikation"
(Bielefeldt) zukommt, welche
Bedeutung hat dann
öffentliche Repräsentanz von
Religiosität und religiösen
Werten in einer säkularen
und modernen Metropole wie
Berlin?
Ansprechpartner:
Bernd Streich, Diözesanrat
der Katholiken im Erzbistum
Berlin,
Niederwallstraße 8-9, 10117,
Berlin
Tel.: 030-326 84-206
Fax: 030-326 84-203
Die im
Rundbrief Februar/März kurz
angekündigte Veranstaltung
"Estrongo Nachama und der
Shalom-Chor Berlin"
muss leider ausfallen
und steht darum auch nicht
mehr in unserem Ende Februar
erschienenen
Veranstaltungsheft zur Woche
der Brüderlichkeit.
Wir bitten alle
Interessierten um
Verständnis und
weisen
hin auf dias Konzert des
Shalom-Chors am Sonntag, dem
27. März 2011 um 18.00 Uhr
in der St. Marienkirche
am Alexanderplatz.
mehr >>
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Geschäftsführung
WdB
GCJZ Berlin,
Ev. Hilfsstelle für ehemals
Rassenverfolgte (ehem. Büro
Pfarrer Grüber), Inge
Deutschkron Stiftung,
Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum
GRÜBER IN JERUSALEM
Veranstaltung zum 50.
Jahrestag
des Eichmann-Prozesses
Montag, 21.
März 2011,
19.00 Uhr
Ort:
Centrum Judaicum, Großer
Saal,
Oranienburger Straße 28-30,
10117 Berlin
Walter Sylten,
Sohn von Werner Sylten
>> Moderation: Dr.
Peter Krause
>> ,
Universität Konstanz
Am 11. April 1961 begann
der Prozess gegen den
Organisator des Massenmordes
an den europäischen Juden,
Adolf Eichmann. Propst
Heinrich Grüber,
Mitbegründer der Berliner
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit und der
Deutsch-Israelischen
Gesellschaft, war der
einzige deutsche Zeuge im
Prozess. Sein mutiges
Handeln während der Zeit des
Nationalsozialismus - er,
Pfarrer Werner Sylten und
andere hatten mit ihrem
"Büro Grüber" Hunderten
rassisch verfolgten
"Nichtariern" das Leben
gerettet - sowie seine
Haltung im Prozess machten
ihn in Israel und in der
ganzen Welt zum Symbol des
"anderen Deutschlands".
Daran wollen die Zeitzeugen
sich und uns erinnern und
dabei manches in der
deutschen
Nachkriegsgeschichte auch
kritisch hinterfragen.
Eintritt frei
WdB
Jüdische
Volkshochschule Berlin,
Deutsch-Israelische
Gesellschaft Berlin und
Potsdam, GCJZ Berlin
Dr. Juliane Wetzel
DIE MACHT DER BILDER
UND DIE VERWENDUNG VON
STEREOTYPEN IN DER
BERICHTERSTATTUNG
ÜBER ISRAEL UND DEN
NAHOST-KONFLIKT
Zum Thema Israel in den
Medien hat Juliane Wetzel
immer wieder aussagekräftige
Beispiele präsentiert, wie
sehr unsere mediale
Berichterstattung durch die
Verwendung von Stereotypen
geprägt ist, welchen
Einfluss gerade Bilder auf
unsere Wahrnehmung haben,
die eine einseitige
Perspektive auf Israel
zeigen. Der Abend liefert
neueste
Forschungsergebnisse, die
uns vielleicht helfen,
misstrauischer gegenüber
vermeintlichen "Wahrheiten"
zu sein. Dr. phil. Juliane
Wetzel: Wissenschaftlerin am
Zentrum für
Antisemitismusforschung der
TU Berlin.
Jüdische Volkshochschule,
Fasanenstraße 79-80, 10623
Berlin
WdB
Katholische
Akademie in Berlin,
Stiftung Neue
Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum, GCJZ Berlin
Stephan J. Kramer
"WAGNIS ZUKUNFT"
60 Jahre Zentralrat
der Juden in Deutschland
Vortrag
Moderation:
Dr. Hermann Simon
Dienstag, 22.
März 2011,
18.00 Uhr
Ort:
Katholische Akademie Berlin,
Hannoversche Str. 5, 10115
Berlin
60 Jahre nach Gründung des
Zentralrats der Juden in
Deutschland am 19. Juli 1950
zieht das Buch "Wagnis
Zukunft" von Stephan J.
Kramer eine historische und
gesellschaftliche
Zwischenbilanz. Gleichzeitig
zeichnet es einen
Bewusstseinswandel nach, der
sich im Laufe der deutschen
Nachkriegsgeschichte
innerhalb der jüdischen
Gemeinschaft hinsichtlich
der Dauerhaftigkeit
jüdischen Lebens vollzogen
hat. Der historische Bogen
reicht dabei vom
Flüchtlingsdasein, dem
Aufbau der Gemeinden und dem
Leben "auf gepackten
Koffern" bis zum Entschluss
zum Bleiben und der
Errichtung einer neuen
Infrastruktur. Damit
einhergehend haben sich auch
die Aufgaben des Zentralrats
gewandelt, insbesondere in
seiner Funktion als
Vertreter der jüdischen
Gemeinschaft seit der
Wiedervereinigung. Behandelt
werden auch die heutige
Stellung des Zentralrats als
"Moralinstanz", im
interreligiösen Dialog, bei
der Integrationsfrage und im
Dialog mit der Politik.
Anekdotenhaft erzählte
Begebenheiten beleuchten
schlaglichtartig und
durchaus unterhaltsam, mit
welchen Problemen und
Herausforderungen der
Zentralrat zu kämpfen hatte
und hat und wie er sie
bewältigt.
Stephan J. Kramer:
geb. 1968, Generalsekretär
des Zentralrates der Juden
in Deutschland.
Ort:
Theologische Fakultät der
Humboldt-Universität zu
Berlin,
Burgstraße 26 (Hackescher
Markt), 10178 Berlin
Bereits seit Jahrzehnten
unterstützt der ICCJ sein
Jugendforum Young Lea
dership Council (YLC). Auf
lokaler, regionaler und
internationaler Ebene werden
im interreligiösen Dialog
engagierte Menschen
ausgerüstet und angeleitet,
wobei sich das YLC auf
trilateralen Dialog zwischen
Muslimen, Juden und Christen
kon zentriert. Das YLC hält
jedes Jahr eine Konferenz
ab, die eine sorgfältig
ausgewählte Gruppe junger
Führungskräfte aus den
unterschiedlichsten
religiösen Hintergründen und
Herkunftsländern
zusammenbringt. 2010 fand
die Konferenz zum Thema
"Narrativ, Identität und
Aktion: Zusammen leben in
einer pluralisti schen Welt"
in Dublin statt. Die
YLC-Konferenz 2011 wird in
Krakau stattfinden. Im
Rahmen der Woche der
Brüderlichkeit werden wir an
diesem Abend über unsere
Erfahrungen mit den
Konferenz sprechen.
Die Referent(inn)en sind
Mitglieder aus den drei
Religionen und aus
verschiedenen Ländern. Sie
werden davon erzählen, wie
dieser Dialog ihre Sicht
grundlegend verändert hat.
Zusammen mit den Teilnehmern
des Abends wollen wir in
kleinen Gruppen Texte aus
unterschiedlichen
Traditionen gemeinsam
studieren.
Since decades, the ICCJ
supports its youth forum
that aims to equip and train
"interfaithers" on a local,
regional and national level.
The Young Leadership Council
hosts n annual
conference that brings
together a group of
carefully selected young
leaders from diverse
religious backgrounds and
geographical locations. Last
year, for example, our
conference, whose theme was
"Narrative, Identity and
Action: Living
Together in a Pluralistic
World", took place in
Dublin. The YLC conference
2011 is to be hosted in
Krakow. Our focus as a
Council is trilateral
dialogue: Christians,
Muslims and Jews. This
evening as a part of the
Week of Brotherliness will
present our council by
sharing experiences of three
participants from different
regions and religions:
Samsur Choudhury, Yaniv
Feller and Rebecca Brückner
will tell of the ay the
inter-faith dialogue changed
their worldview. We will
also demonstrate one of our
favorite activities, which
is an integral part of any
conference: studying
together texts from
different traditions. This
will be interactive, meaning
that it will involve
participation from the
audience, which will be
divided to small groups.
WdB
Veranstaltung der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin und
der Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum
Pfarrer Johannes Hildebrandt
PROTESTANTISMUS ZWISCHEN ROM
UND JERUSALEM
Vortrag und Gespräch
Dienstag, 5.
April 2011, 18.00 UHr
Ort: Centrum Judaicum,
Seminarraum,
Oranienburger Str. 28-30,
10117 Berlin
Das Judentum ist
schriftorientiert und lebt
aus dem ständigen Gespräch
mit den Texten und über die
Texte. Es kann den
Pluralismus der biblischen
Aussagen und der eigenen
pluralistischen
Gegebenheiten in den
unterschiedlichsten Gemein
den aushalten, weil es treu
den Wortlaut der Tora und
der nachfolgenden Schriften
als Gesprächs- und
Lebensgrundlage bewahrt. Die
Römische Kirche lebt aus den
genormten und verbindlichen
Inhalten der kirchlichen
Konzilien. "Die Schrift
gehört nicht in die Hand des
Kirchenvolkes, geglaubt
wird, was die Kirche sagt".
In der kulturellen
Weltvielfalt der "Heiden
völker" hätte die Kirche
allein mit der
vielschichtigen und in der
Kultur des Landes Israel
beheimateten Schrift nicht
Fuß fassen können.
Protestantismus ist eine
christliche Bewegung, die
der Heilige Vater (zurecht?)
nicht "Kirche" nennt. In der
Reformation wird die Schrift
wieder entdeckt, sola
scriptura. Der
Protestantismus muss deshalb
verschiedene Konzilien
ablehnen, weil sie nicht
schriftgemäß sind, trennt
sich dann aber doch nicht
von allen. Wohin tendiert
nun der Protestantismus mit
seinen vielfältigen und
pluralistischen
Gruppierungen? Ist er mehr
Rom zugeneigt oder mehr
Jerusalem?
Anmeldung erwünscht in der
GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax:
030 - 8270 1961,
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Eintritt frei
WdB
Veranstaltung der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin und
des Anne Frank Zentrums
Berlin
"MARTIN BUBER - PHILOSOPH,
ERZIEHER, MENSCHENFREUND"
Ein Film von Gabriela
Hermer (HR/rbb 2010) -
Filmaufführung und
Diskussion mit der
Filmautorin
Montag, 11. April 2011,
18.00
Uhr
Ort: Anne Frank Zentrum,
Rosenthaler Str. 39, 10178
Berlin (Kino Central, neben
den Hackeschen Höfen)
Martin
Buber ist der vielleicht
berühmteste deutsch-jüdische
Philosoph des 20.
Jahrhunderts. Gemeinsam mit
Franz Rosenzweig hat er das
Alte Testament neu
übersetzt. Zum Auftakt der
Woche der Brüderlichkeit
erinnert alljährlich die
Verleihung der
Buber-Rosenzweig-Medaille an
das Vermächtnis des großen
Philosophen. - Vor allem ist
Buber ein Philosoph der
Versöhnung, ein Mann des
Dialogs, um Feindschaft zu
überwinden. Das machte ihn
zum Brükkenbauer zwischen
Juden und Palästinensern,
zwischen Juden und
Deutschen. Selbst nach den
bitteren Erfahrungen des
Holocaust. Geboren in Wien,
aufgewachsen in Lemberg, kam
Buber nach Deutschland. Aus
der Großstadt zog es ihn
1916 nach Heppenheim in
Hessen. 1938 floh Buber mit
der Familie nach Jerusalem.
Er war 60 Jahre alt, als er
in Palästina eintraf.
Wer war dieser gläubige
Jude, der nie in die
Synagoge ging? Der jüdische
Flüchtling, der den Kontakt
zu den Deutschen suchte? Der
Zionist, der die Politik
seines Landes so scharf
kritisierte wie kaum ein
anderer? Was hat er uns
heute noch zu sagen? Sehr
persönlich zeichnet der Film
das Bild eines
Menschenfreundes, dessen
Engagement für Frieden und
Versöhnung nichts an
Aktualität verloren hat.
(Text nach: PHOENIX)
WdB
Veranstaltung der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin in
Kooperation mit dem
Jüdischen Museum Berlin
JUDENTUM - CHRISTENTUM -
ISLAM:
EIN KULTURHISTORISCHER
VERGLEICH
Führung durch die
Dauerausstellung des
Jüdischen Museums
Donnerstag, 14. April 2011,
16.30
Uhr (Beginn der
Führung: 17.00 Uhr - Wegen
der Sicherheitskrontrollen
wird um rechtzeitiges
Erscheinen gebeten)
Ort: Jüdisches Museum,
Lindenstraße 9-14, 10969
Berlin
"Der Herr unser Gott, der
Herr ist einer!" Die drei
monotheistischen Religionen
Judentum, Christentum und
Islam haben viele
Berührungspunkte:
Schriftkultur, Wissenschaft,
Handel, Rechensysteme zeugen
von jahrhundertlangen
Beziehungen und
gegenseitigen Einflüssen.
Vor dem Hintergrund dieser
historischen Entwicklung
stellt die Führung aktuelle
Bezüge her: Wie werden
Synagogen und Moscheen im
öffentlichen Raum
wahrgenommen? Welchen
Stellenwert haben Judentum
und Islam in christlich
geprägten Gesellschaften?
Die Führung stellt nicht
zuletzt die Frage nach dem
Selbstverständnis religiöser
Minderheiten im heutigen
Deutschland.
Anmeldung erwünscht in der
GCJZ-Geschäftsstelle
(begrenzte Platzkapazität):
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax:
030 - 8270 1961,
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Eintritt frei - Wir
danken dem Jüdischen Museum
Berlin.
Die Führungsgebühr übernimmt
die GCJZ
Mai2011
wahl des Kuratoriums und eines Kassenprüfers der GCJZ
Berlin
Jahresmitgliederversammlung
der GCJZ Berlin
mit wahl des Kuratoriums
Mittwoch, 4. Mai 2011, ab 18.00 Uhr
Ort:
Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstraße 79-80, 10623 Berlin
Zu Beginn der Mitgliederversammlung wird etwas Besonderes
präsentiert werden:
Als Teilnehmerbeitrag für den jährlichen Gedenkwettbewerb des
Berliner Senats haben Schüler der 9. Klasse der Katholischen Schule
Liebfrauen in Zusammenarbeit mit Volker Kühn und Dr. Gottfried
Schwarz einen Dokumentarfilm erstellt, den sie den Anwesenden
vorstellen und über den sie sprechen wollen:
„Die 10. Muse der Juden“. Jüdisches Kabarett in der NS-Zeit
Berlin, den 4. Mai 2011
Sehr geehrte Damen und
Herren,
wir dürfen Sie darüber
informieren, dass am 4.
Mai 2011 die ordentliche
Mitgliederversammlung
2011 unserer
Gesellschaft stattfand.
Satzungsgemäß wurde das
Kuratorium
unserer Gesellschaft
gewählt.
Für Ihre langjährige Mitarbeit im Kuratorium danken wir
insbesondere Frau Ilse Ennig, ehemalige
Stellvertretende Evangelische Vorsitzende der GCJZ Berlin, die
auf eigenen Wunsch aus Altersgründen ausschied, sowie Herrn
Altbischof Dr.
Martin Kruse, der, in Absprache mit unserem Kurator Bischof Dr.
Markus Dröge, ebenfalls auf
eigenen Wunsch aus Altersgründen dem Kuratorium nicht
mehr angehört.
Unsere Kuratorin Frau Margit Loeb-Ullmann ist vor kurzem
leider verstorben.
Wir freuen uns, dass
alle anderen bisherigen
Kuratorinnen und Kuratoren dem neuen
Kuratorium wieder
angehören.
Ebenso freuen wir uns,
Ihnen mitteilen zu
können, dass sich
Frau Ingeborg Buchenau und Herr Reinhard Naumanngern bereit erklärten,
im Kuratorium unserer
Gesellschaft
mitzuarbeiten.
Dem Kuratorium
gehören somit an:
Klaus Uwe Benneter
Dr. Christine
Bergmann
Ingeborg Buchenau
Margret
Dobers-Meerwarth
Bischof Dr. Markus Dröge
Jochen Feilcke
Dr. Wolfram
Friedersdorff
Reinhard Führer
Joachim Hake
Franz von
Hammerstein
Marianne Heinicke
Andreas Hoelscher
Ruth
Jacubowsky-Kiesling
Prof. Dr. Rainer
Kampling
Prof. Ulrich Kledzik OBE
Norbert Kopp
Stephan J. Kramer
Andreas Kugler MdA
Petra Merkel MdB
Prof. Dr. Dr. h.c.
Hans Joachim Meyer
Nathan Milgrom
Rabbiner Prof. Dr.
Andreas Nachama
Claus Näther
Reinhard Naumann
Petra Pau MdB
Hans-Jürgen Pokall
Ruth Recknagel
Dr. Waltraud Rehfeld
Dr. Erika Reihlen
Jürgen Respondek
Dr. Rüdiger Sachau
André Schmitz
Erzbischof Georg
Kardinal Sterzinsky
Lala Süsskind
Walter Sylten
Monsignore Michael
Töpel
Klaus Wowereit
Sehr dankbar sind wir, dass sich als weiterer Kassenprüfer unserer
Gesellschaft
Herr
Kurator Andreas Kugler MdA
wählen ließ, der die bewährten Kassenprüfer, die Herren Kuratoren
Nathan Milgrom und Claus Näther, unterstützen wird.
WdB Veranstaltung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
Dr. Horst Helas,
Historiker
DAS "SCHEUNENVIERTEL" - EIN GHETTO
MIT OFFENEN TOREN
Spuren früheren jüdischen Lebens in
Berlins Mitte
Stadtspaziergang
Donnerstag 5.
Mai 2011, 11.00 - 13.00 Uhr
Treffpunkt: Rosenthaler Straße 40, 10178 Berlin-Mitte
(Nähe S-Bahnhof Hackescher Markt), Eingang der Hackeschen Höfe
Wenige historische Orte
müssen bei diesem Spaziergang helfen, verwischte Spuren früheren
jüdischen Lebens in Berlin-Mitte ins Gedächtnis zu rufen. Am Rande
des "Scheunenviertels" führt der Weg vom Hackeschen Markt zum
ältesten jüdischen Friedhof Berlins in der Großen Hamburger Straße.
Dieser Ort und die benachbarte frühere jüdische Knabenschule dienten
als Sammelstellen für Deportationen in die Vernichtungslager.
Gezeigt wird, wo und wie Juden und Nichtjuden vor 1933 in dieser
Gegend lebten: eher neben- als miteinander. In der Auguststraße wird
ein Mittelpunkt früheren jüdischen Lebens erreicht. Der Rundgang
endet vor der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße.
Am 10. Mai ist 63. Unabhängigkeitstag des
Staates Israel „Yom Ha‘atzmaut“.
Dieser Israeltag wird unter dem Motto „I like Israel“ in Berlin
und bundesweit in 50 Städten gefeiert. Alle Berliner sind
herzlich willkommen, um mehr als 30 Freundschaftsorganisationen
Israels kennen zu lernen.
Sie werden Israel von vielen Seiten erleben können:
- Israelische Köstlichkeiten
von Hoffmanns Catering,
- Israelische Tänze mit Larissa Shein und der
Tanzgruppe Yachad
- Israelische Lieder mit dem Duo Paschanova,
- Amir Levin singt Leonard Cohen’s „Halleluja“ - Sendungen des israelischen Senders in
Berlin „Kol Berlin“
Wir beweisen Ihnen, dass Israel mehr zu
bieten hat, als Sie denken. Vor allem mehr, als nur
Auseinandersetzung mit seinen Nachbarn.
Wer das Land kennt hat viele Gründe, es zu mögen: Weil er den Negev romantisch findet, Freunde in Haifa hat
oder Tel Aviv liebt. Weil er die Bibel ernst nimmt, im Kibbuz
gearbeitet hat oder israelische Kultur mag. Weil er Demokratie
und Aufbauleistung in Israel bewundert und seine Wissenschaftler
schätzt.
Es gibt in Deutschland und in
der ganzen Welt viele Gründe,
an der Seite Israels zu stehen.
15.30 Uhr Grußworte:
Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind
Gesandter des Staates Israel, Emmanuel Nahshon
Vorsitzender der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin &
Potsdam, Jochen Feilcke
Wir gratulieren Israel zum 63.
Geburtstag und unterstützen mit dieser Veranstaltung die
Organisation KKL und deren Projekt Wiederaufforstung des
nördlichen Carmel, der durch einen verheerenden Waldbrand
verwüstet wurde.
Informationen entnehmen Sie bitte auch der Seite
der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam unter:
WdB Veranstaltung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin und des Museums
Blindenwerkstatt Otto Weidt in der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Dr. Horst Helas,
Historiker
"DIE GRENADIERSTRASSE IM BERLINER
SCHEUNENVIERTEL.
EIN GHETTO MIT OFFENEN TOREN"
Buchvorstellung mit dem Autor
Dienstag 10. Mai 2011,
18.00 - 20.00 Uhr
Ort:
Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Str. 39,
10178 Berlin
(Nähe S-Bhf. Hackescher
Markt)
Warum siedelten sich in der Grenadierstraße besonders viele Juden
an? Sie hatten dort täglich einen zähen Kampf zu führen, um ihren
Familien eine bescheidene Existenz zu sichern. Das Buch benennt die
kommunalpolitischen Umstände dafür und stellt ausgewählte
literarische Schilderungen dieses Mühens vor. Fünf
Familienschicksale werden beschrieben, die mit der Grenadierstraße
besonders verbunden waren. Es wird nachgezeichnet, welche
Auswirkungen der jähe Bruch in ihrem Leben durch die
Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten hatte.
Vor der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur
Besichtigung des Museums Blindenwerkstatt Otto Weidt
WdB Veranstaltung der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin, der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft Berlin und Potsdam und des Abraham-Geiger-Kollegs an
der Universität Potsdam
Rückblicke
>>
Prof. Dr. Angelika Neuwirth
Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka
DIE KORANFORSCHUNG UND DIE
WISSENSCHAFT DES JUDENTUMS
Podiumsgespräch
Moderation: Dr.
Gesine Palmer,Religionsphilosophin
Dienstag, 17. Mai 2011,
19.00 Uhr
Ort:
Jüdische Gemeinde zu Berlin, Gemeindehaus, Kleiner Saal,
Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin
Die aktuelle Islam-Debatte wird zumeist mit holzschnittartigen
Argumenten und ohne solide Kenntnis der Ursprünge dieser Religion
geführt. Dabei gab es in Deutschland bereits seit dem 19.
Jahrhundert eine Forschungstradition, die den Koran
historisch-kritisch analysierte und ihn als eine theologische
Auseinandersetzung mit den beiden älteren Religionen erklärte. Die
Orientalistik, zumindest aber die kritische Koranforschung, ging aus
der Wissenschaft des Judentums hervor; Rabbiner Abraham Geiger
(1810-1874) analysierte 1833 in seiner Dissertation "Was hat
Mohammed aus dem Judenthume aufgenommen?" den Koran - ganz nach dem
Modell der damals neu eingeführten historischen Lektüre heiliger
Texte - nicht als göttliche Offenbarung, sondern als menschliche
Schöpfung. Ähnliche Ansätze gab es wenig später auch zeitweise in
der islamischen Welt. Im Gespräch geht es um die Bedeutung einer
historisch-kritischen Quelleninterpretation als Grundlage für
religiöse Emanzipation und für ein aufgeklärtes Religionsverständnis
- im Judentum ebenso wie im Islam.
Prof. Dr. Angelika Neuwirth: Arabistin, Freie Universität
Berlin Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka: Abraham Geiger Kolleg an
der Universität Potsdam
WdB Veranstaltung mit Unterstützung der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
Veranstaltung zum interreligiösen Dialog:
HIMMLISCHE MUSIK IN AUSCHWITZ' HÖLLE
Buchlesung - Gespräch - Konzert mit
Anita Lasker-Wallfisch,
London
Prof. Dr. Michael Wolffsohn,
Historiker (Universität der Bundeswehr München)
Avitall & Band
Donnerstag
26. Mai 2011, 19.00 Uhr
Ort: Zionskirche, Zionskirchstr. 49, 10119 Berlin
U-Bhf. 8 Rosenthaler Platz, Straßenbahn M1 und 12 Haltestelle
Zionskirchplatz
Anita Lasker-Wallfisch ist Überlebende der Shoah. Sie hat Cello
gespielt - im Orchester des Konzentrationslagers Auschwitz. Darüber
hat sie in ihrem Buch "Ihr sollt die Wahrheit erben" geschrieben,
aus dem sie lesen wird. Michael Wolffsohn spricht mit ihr über das
heutige Deutschland und dessen Entwicklung hin zu einer der
beständigsten Demokratien. Mit ihrer Band, zu der auch der
weltbekannte Gitarrist Dominic Miller gehört,
spielt Avitall Lieder aus ihrem Repertoire.
Eintritt (Büro Avitall): 10 Euro / ermäßigt 8 Euro
Ein Teil der Einnahmen geht an das Projekt Ahawah.
Kartenbestellung über:
Büro Avitall / Samuel Urbanik, Helmholtzstraße 5, 12459 Berlin
WdB Veranstaltung der Deutsch-Israelischen
Gesellschaft Berlin und Potsdam und der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
Eckhard-Rainer Kendler
SWINGING CITY UND HEILIGE STÄTTEN
Aus meinem "Reise Tage Buch" vom 25.
Mai bis 3. Juni 2010
Lesung mit Illustration
Montag, 30. Mai 2011, 19.30 Uhr
Ort:
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Seminarraum
Oranienburger Straße 28-31, 10117 Berlin-Mitte
Auch auf seiner zweiten Israel-Reise mit Mitgliedern und Freunden
von DIG Berlin/Potsdam und Berliner GCJZ im Jahr 2010 hielt
Eckhard-Rainer Kendler Eindrücke in einem Tagebuch fest. Die Reise
bot wieder ein dichtes Programm: das moderne Israel mit der
Swinging-City Tel-Aviv, Caesarea, Haifa, Akko, der See Genezareth,
die Golanhöhen, das Tote Meer, die Ausgrabungen in Qumran, Massada
und Beit Shean, das politische Jerusalem mit der Knesset. Die
Vielfalt des Landes faszinierte erneut. Unvergesslich die
Begegnungen: in Tel Aviv mit der 96-jährigen Miriam Weissenstein,
Frau des berühmten Fotografen Rudi Weissenstein, auf dem Golan mit
General i.R. Arik Beckenstein, im Kibbuz Aschdot Ja'akov mit Orna
Schimoni, in Jerusalem mit Eitan Katz von "Ir Amim", der mit uns
eine Tour entlang des Sicherheitszauns/der Mauer machte.
Eckhard-Rainer Kendler: geb. 1944 in Niesky/Oberlausitz, war stellv.
Geschäftsführer des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED), Leiter
eines Fachbereichs des Wissenschaftlichen Dienstes sowie des
Polizei-und Sicherheitsdienstes im Deutschen
Bundestag, Landesdirektor des DED in Ghana.
Juni
2011
Veranstaltung
der GCJZ Berlin, des Österreichischen Kulturforums Berlin und
des Österreichischen Staatsarchivs
Hofrat Dr. Hubert Steiner
WAS AKTEN ERZÄHLEN
Vortrag und Diskussion über die systematische Beraubung
der Wiener jüdischen Bevölkerung
zwischen 1938 und 1945
Der Beitrag des Staatsarchivs an der
Restitution in Österreich
Montag, 6. Juni 2011, 19.00 Uhr (Einlass ab 18:30
Uhr - freie Platzwahl)
Ort: Österreichische
Botschaft, Friedrich Hoess Saal, Stauffenbergstraße
1, 10785 Berlin
Hubert Steiner ist seit 1987 Mitarbeiter des Österreichischen
Staatsarchivs, wo er den Bestand „Finanzen“ betreut. Dieser
umfasst Akten aus der Zeit 1938-1945, anhand welcher sich die
systematische Beraubung der Wiener jüdischen Bevölkerung, die
sofort nach dem „Anschluss“ einsetzte, gut nachvollziehen lässt.
Hubert Steiner spricht in seinem Vortrag über die
Rückstellungsproblematik und die NS-Enteignungen und
-Beraubungen.
Wir bitten um vorherige Anmeldung unter Tel.: 030-202 87 114
Aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen sehen wir uns
gezwungen Sie zu bitten, zu der Veranstaltung einen
Personalausweis, Reisepass, Führerschein o.ä. zur persönlichen
Identifikation mitzuführen.
Veranstaltung der GCJZ
Berlin und der
Stiftung Neue Synagoge
Berlin – Centrum Judaicum
Miriam Magall
Jerusalem –
Heilige Stätten der Juden
Dia-Vortrag
Mittwoch, 15. Juni 2011,
18.30 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge
Berlin - Centrum Judaicum,
Oranienburger Str. 28-30,
10117 Berlin
Bitte planen Sie etwas Zeit
für die Sicherheitskontrolle
ein. Parkplätze stehen nicht
zur Verfügung.
Eintritt frei
Um
das Jahr 928 v.d.Z.
errichtete König Salomo auf
dem Berg Morija einen
Tempel. Er sollte für Juden
in aller Welt das
entscheidende Symbol ihres
Glaubens und ihres Strebens,
ihres Lebens, ihrer
Geschichte und ihres Denkens
werden. Er beflügelte die
Fantasie und die Sehnsucht
der im Jahr 587 v.d.Z. ins
Babylonische Exil Geführten.
Und daran änderte sich auch
nichts, als die Römer unter
Trajan im Jahr 70 d.Z. den
Zweiten Tempel zerstörten.
An seine Stelle tritt das
Beth ha-Knesseth, das „Haus
der Zusammenkunft“, auch
Beth-Midrasch („Lehrhaus“)
genannt, das nach der
Zerstörung des Tempels
ebenfalls dessen Funktion
als Beth-Tfilla („Haus des
Gebets“) übernimmt. Anhand
der Entwicklung des
Synagogenbaus in Jerusalem
lassen sich gleichzeitig die
politischen Ereignisse in
der Stadt verfolgen. Juden
beten nicht nur, sie sterben
auch. Und so spielt das
Beth-Olam („Haus der
Ewigkeit“) oder Beth
ha-Chajim („Haus des
Lebens“) eine nicht
unbedeutende Rolle im
jüdischen Leben. Denn
jüdische Friedhöfe werden
für den Tag angelegt, an dem
der Messias kommt. Die
Geschichte jüdischer
Grabstätten in Jerusalem
beginnt mit dem über 3 000
Jahre alten Friedhof auf dem
Ölberg und geht, vorläufig,
mit dem zivilen und
militärischen Friedhof auf
dem Herzl-Berg zu Ende.
Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961,
E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Juli
2011
Anmeldeschluss wegen
erreichter Teilnehmerzahl!
Wir prüfen derzeit, ob es
evtl. bereits am 3.7.2011
noch einen zweiten
Führungstermin geben wird.
Bei Interesse lassen Sie
sich bitte auf eine
Warteliste setzen und
informieren Sie sich ggf. an
dieser Stelle. Wir bitten um
Verständnis.
Veranstaltung der GCJZ
Potsdam mit Unterstützung der GCJZ Berlin
„Ordnung
und Vernichtung – Polizei im NS-Staat“ Führung
durch die Ausstellung mit Dr. Detlef Graf von Schwerin Sonntag, 3. Juli 2011,
15.00 Uhr
Ort: Deutsches Historisches Museum Berlin, Unter den
Linden 2 Treffpunkt: Eingangshalle des Museums
Dr. Detlef Graf von Schwerin
ist der Ideengeber dieser Ausstellung und war Gründungsmitglied der
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Potsdam e.V.
Anmeldung erwünscht
unter
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de
/ Tel.: 030-8216683 (GCJZ Berlin) oder
Tel. 0331-2703033 (GCJZ
Potsdam)
Eine Ausstellung der Deutschen
Hochschule der Polizei
und des Deutschen Historischen Museums
Projektleitung: Dr. Wolfgang Schulte, Dr. Detlef Graf v.
Schwerin
Kuratoren: Florian Dierl, PD Dr. Mariana Hausleitner, Martin
Hölzl, Andreas Mix
Die Polizei war ein zentrales
Herrschaftsinstrument des NS-Regimes. Von seinen Anfängen bis zu
seinem Untergang konnte es sich auf die Polizei stützen. Nicht
nur die Gestapo, sondern alle Sparten der deutschen Polizei
waren am Terror gegen die politischen und weltanschaulichen
Gegner des NS-Staats beteiligt, zunächst im Innern des Deutschen
Reiches und seit Kriegsbeginn 1939 schließlich in allen von der
Wehrmacht eroberten Gebieten. Besonders in Osteuropa beging die
deutsche Polizei massenhaft Verbrechen an der Zivilbevölkerung.
Die Polizei war maßgeblich am Mord an den europäischen Juden
beteiligt, aber auch an der Verfolgung von Widerstandsgruppen
gegen das nationalsozialistische Besatzungsregime und der
Verschleppung von Zivilisten zur Zwangsarbeit für die deutsche
Kriegswirtschaft. Die Verbrechen verübten Polizisten, die
mehrheitlich in der Weimarer Republik, einem demokratischen
Rechtsstaat, sozialisiert und ausgebildet wurden. Nur wenige von
ihnen mussten sich für die verübten Verbrechen nach 1945 vor
Gericht verantworten. Viele konnten in der Bundesrepublik ihre
Karrieren im Polizeidienst fortsetzen.
Wer waren die Männer und wenigen Frauen in der deutschen
Polizei, die politische und weltanschauliche Gegner des
Nationalsozialismus verfolgten und schließlich ermordeten?
Welche mentalen Voraussetzungen und strukturellen Bedingungen
prägten das Verhalten der Polizeiangehörigen, dass sie das
NS-Regime hinnahmen, sich daran beteiligten und schließlich
vielfach sogar zu Mördern wurden? Wer verweigerte sich den
verbrecherischen Befehlen? Welche Motive waren dafür
ausschlaggebend?
Auf diese grundlegenden Fragen versucht das Ausstellungsprojekt
Antworten zu geben. Getragen wird es von der Deutschen
Hochschule der Polizei in Münster in Kooperation mit dem
Deutschen Historischen Museum in Berlin.
(Text: http://www.dhm.de/ausstellungen/ordnung-und-vernichtung/index.html)
Veranstaltung der GCJZ Berlin und der
Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
„Gute
Geschäfte“ -
Kunsthandel in Berlin 1933 - 1945 Führung durch die Ausstellung des Aktiven Museums im Centrum
Judaicum
mit Christine Kühnl-Sager
Mittwoch, 20. Juli 2011, 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin Bitte planen Sie etwas Zeit für die
Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
Die Führung ist für alle Teilnehmer, der Eintritt für
GCJZ-Mitglieder frei.
Der Kunsthandel in der NS-“Reichshaupstadt“ ist bislang nur
lückenhaft erforscht. In den 1920-er Jahren war Berlin eine der
Metropolen des internationalen Kunsthandels. Ab 1933 nahm die
NS-Politik unmittelbar Einfluss auf diese Branche. Die Ausstellung
zeigt am Beispiel von 14 namhaften und weniger bekannten Berliner
Kunsthandlungen wie das geschah. Die einen wurden Opfer des
antisemitischen Rassenwahns und mussten ihre Geschäfte aufgeben.
Nicht allen gelang es, rechtzeitig zu emigrieren. Andere
profitierten vom Unglück ihrer Kollegen. Einige wurden gar zu
Hehlern beschlagnahmter „entarteter“ sowie ab 1939 in überfallenen
Ländern geraubter Kunstwerke. Raubkunstwerke lagern noch in
deutschen Museen. Danach gesucht wird erst seit kurzer Zeit.
Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Juli 2011 geöffnet.
August2011
Wir trauern um
Dr. Franz von Hammerstein
* 6. Juni 1921 - † 15.
August 2011
Kurator
der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in
Berlin, Mitglied seit
1950.
"Man muss
wachsam sein und den
Anfängen wehren."
Als Sohn des
Generalobersten Kurt
Freiherr von
Hammerstein-Equord
geboren, absolvierte
Franz von Hammerstein
eine Ausbildung zum
Industriekaufmann und
arbeitete bei Krupp.
1944 wurde er wegen der
Beteiligung seiner
Brüder Kunrat und Ludwig
am Attentat gegen Adolf
Hitler von der Gestapo
in Sippenhaft genommen
und anschließend in den
Konzentrationslagern
Buchenwald und Dachau
interniert.
Nach dem Krieg studierte Franz von
Hammerstein in den USA
evangelische Theologie.
Seit 1957 baute er mit
Harald Poelchau die
Evangelische
Berufsschularbeit
(u.a.Haus Kreisau) und
die Evangelische
Industriejugend auf.
1958 gründete er mit dem
Magdeburger
Kirchenjuristen Lothar
Kreyssig die Aktion
Sühnezeichen, die sich
für die Aussöhnung mit
den von Deutschland im
Zweiten Weltkrieg
überfallenen Ländern
einsetzt. Von 1967 bis
1975 war er
Generalsekretär der
Vereinigung.
Pfarrer Dr.
Franz von Hammerstein
war eine der
herausragenden
Persönlichkeiten im
christlich-jüdischen
Dialog, was u.a. 2001
mit seiner Auszeichnung
mit dem
Bundesverdienstkreuz
gewürdigt wurde.
Unvergessen ist seine
Arbeit von 1975 bis 1978 für den Dialog
von Christen und Juden
beim Weltkirchenrat in
Genf sowie im Anschluss
daran als Leiter der
Evangelischen Akademie
Berlin (West). Nicht zuletzt
seiner unermüdlichen
Arbeit ist es zu
verdanken, dass die
Aktion Sühnezeichen
Friedensdienste 1993 mit
der
Buber-Rosenzweig-Medaille
geehrt wurde. Bereits
kurz nach ihrer Gründung
war der damalige Cand.
theol. Franz von
Hammerstein am 14. August 1950 der
Berliner Gesellschaft
für Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit
beigetreten. Somit war
er das langjährigste
Mitglied. Mit seinem
reichen Erfahrungsschatz
stand er uns viele
Jahre als Kurator zur
Seite. Dankbar durften
wir erleben, wie er es
sich bis in die letzten
Monate seines Lebens
trotz Beschwerden nicht
nehmen ließ, an
Veranstaltungen des
christlich-jüdischen
Gesprächs in Berlin
teilzunehmen.
Wir werden Dr. Franz von
Hammerstein sehr
vermissen.
Seiner lieben
Frau Verena und allen
Familienangehörigen
sprechen wir unser tief
empfundenes Beileid
aus.
Im Namen aller Mitglieder
Vorstand und
Geschäftsführung
der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit in Berlin.
Veranstaltung der
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin in
Zusammenarbeit mit der
Senatskanzlei-Kulturelle
Angelegenheiten
Der Berliner
Dialog der Religionen
Vortrag und
Diskussion mit Hartmut Rhein Beauftragter des Senats
von Berlin für Kirchen,
Religions- und
Weltanschauungsgemeinschaften
Dienstag, 27.
September 2011, 18.30 Uhr Ort: Jüdisches
Gemeindehaus,
Kleiner Saal, Fasanenstr.
79/80, 10623 Berlin
Mit mehr als 250 aktiven
Religionsgemeinschaften ist
Berlin europaweit die Stadt
mit der größten religiösen
Vielfalt. Bei so viel
Unterschiedlichkeit geht der
Blick für das Gemeinsame
leicht verloren. Auch der
Größe Berlins mit seinen
zahlreichen Bezirken und
Kiezen mag es geschuldet
sein, dass ein
stadtübergreifender Dialog
der Religionen bisher nicht
zustande gekommen ist,
obwohl an vielen Orten in
Berlin bereits ein reger
Austausch besteht. Dem
Berliner Dialog der
Religionen geht es um die
Suche nach Gemeinsamkeiten,
das Sichtbarmachen von
Schnittmengen, die aus dem
Neben- ein aktives
Miteinander machen können.
Hierbei kann der Staat als
neutraler Partner allerdings
lediglich einen Rahmen
anbieten. Die
Religionsgemeinschaften und
interreligiösen Initiativen
der Stadt sind gefragt, ihn
mit Inhalt zu füllen.
Dr. Annette Weisberg (Kanada)
Zwischen Tradition und Moderne. Jüdische
berufstätige Mütter in Israel
Vortrag und Gespräch
Dienstag, 4. Oktober 2011,
18.30 Uhr
Ort: Jüdisches
Gemeindehaus, Kleiner Saal, Fasanenstraße 79-80, 10623
Berlin
Eintritt frei
Dr. Annette Weisberg,
geboren in Deutschland, lebt seit vier Jahrzehnten in Kanada. Die
christliche Mutter eines modern-orthodoxen Rabbiners interviewte
während ihrer zahlreichen Aufenthalte in der neuen Heimat ihres
Sohnes eine Reihe jüdisch- israelischer berufstätiger Mütter. Mit
faszinierender Offenheit haben sie ihr bemerkenswerte Einblicke in
ihr Leben ermöglicht, die eine Außenstehende so sonst nicht bekommt.
Die Mehrzahl der Frauen ist orthodox, von modern- bis
ultra-orthodox. Es sind Mütter von vier bis 15 Kindern. Unter ihnen
befindet sich eine Immobilienmaklerin, eine Hebamme, die sowohl
muslimische als auch jüdische Frauen betreut ,eine
Psychologieprofessorin, drei orthodoxe Feministinnen, eine im
Staatsdienst arbeitende konvertierte Deutsche, eine Juristin, zwei
Sozialarbeiterinnen, eine Talmudlehrerin an einer Frauenjeschiwa.
"Last but not least" auch die eigene Schwiegertochter, Chana
Weisberg, eine unter jüdisch- religiösen Frauen sehr bekannte
Autorin („EXPECTING MIRACLES. Finding Meaning and Spirituality in
Pregnancy through Judaism“). Annette Weisberg hat aber auch mit
nicht-religiösen Frauen gesprochen: einer ehemaligen Kibbutznik,
einer Modeschöpferin die nach neun Kindern der Religion den Rücken
kehrte , sowie einer Chemikerin, die ihre Zwillinge in einer sehr
unkonventionellen Partnerschaft großzieht, — Sehr persönliche,
vielfältige Einblicke einer Außenstehenden mit Zugang.
Veranstaltung der GCJZ Berlin in
Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum
Miriam
Magall
Auf Jesu Spuren: Kirchen in
Jerusalem
Betrachtet von einer jüdischen
Religionswissenschaftlerin
Montag, 10. Oktober 2011, 18.30 Uhr
Ort: Centrum Judaicum, Seminarraum,
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte
Bitte planen Sie etwas Zeit für die
Sicherheitskontrolle ein. Parkplätze stehen nicht zur Verfügung.
Eintritt frei
Als Kunsthistorikerin und Religionswissenschaftlerin
interessieren Miriam Magall nicht nur die Synagogen in
Jerusalem. Auch die zahlreichen Kirchen mit ihrer 2000-jährigen
Geschichte ziehen sie magisch an. Ihr Interesse für Geschichten
von Menschen führt sie zu den Stätten, an denen Jesus seine
letzten Stunden verbrachte, die im heutigen Jerusalem durch
zahlreiche Kirchen markiert sind. So das Coenaculum, der Raum
des Letzten Abendmahls auf dem Zionsberg. Die Kirche aller
Nationen enthält die „Todesangst-Basilika“. Eine kleine Kirche,
Dominum flevit, erhebt sich an dem Ort, an dem Jesus weinte.
Kirchen oder Kapellen kennzeichnen die Stationen an der Via
Dolorosa bis zur Grabeskirche, die auf eine mehr als
wechselvolle Geschichte zurückschauen kann Eine gewisse
Konkurrenz hat sie in Gestalt des Gartengrabs. Auch der
Grabstätte Marias wird ein Besuch abgestattet, die die
wiederholte Zerstörung der Kirchen um und auf dem Ölberg durch
verschiedene Invasoren weitgehend unbeschadet überstanden hat.
Anmeldung erwünscht in der GCJZ-Geschäftsstelle:
Tel.: 030 - 821 66 83, Fax: 030 - 8270 1961, E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Jahressitzung 2011 des Kuratoriums
der GCJZ Berlin Am 15.
November 2012 fand im
Kathedralforum des
Bernhard-Lichtenberg-Hauses die
Jahreshauptver-sammlung
des Kuratoriums
der Berliner
Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit
(GCJZ) statt. Der
Katholische Vorsitzende
der GCJZ Berlin, Bernd
Streich, gab den Bericht
des Vorstandes zur
Arbeit der GCJZ im Jahre
2011 ("Veranstaltungen /
GCJZ Berlin") und
informierte über die
Woche der
Brüderlichkeit
vom 11. bs 18. März
kommenden Jahres. Die
Woche findet 2012
bundesweit und in Berlin
zum 60. Mal statt. Wir
freuen uns, dass die
Festrede auf
der Berliner
Eröffnungsveranstaltung
am Sonntag, dem 11. März
2012, Frau
Dr.h.c. Charlotte
Knobloch halten
wird.
Die außerordentlich
engagierte Diskussion
der Kuratoren gab viele
Impulse und enthielt
zahlreiche konstruktive
Ideen und sehr konkrete
Vorschläge für eine
noch zeitgemäßere
Arbeit der Berliner GCJZ
für den
christlich-jüdischen
Dialog, deren Wirken
kürzllich - ein Lob, für
das wir uns herzlich
bedanken - als
segensreich für unsere
Stadt bezeichnet wurde
(Kulturstaatssekretär
André Schmitz).
In diesem Sinne: "Suchet
der Stadt Bestes" - wir
werden uns bemühen.
Veranstaltung der
GCJZ Berlin
Jour fixe
Gespräch mit den
Autorinnen Maria Lulkiewicz und Rosemarie Rietz
der
Publikation
"Vergessene
Frauen.
Auch Frauen gestalten das Bistum"
Herausgegeben anlässlich
50 Jahre Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands im Erzbistum
Berlin (kfd)
Dienstag, 22. November 2011, 18.00 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf
Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Das Buch beschreibt das
Leben von 39 bekannten
und weniger bekannten
Frauen, die im 19. und
20. Jahrhundert das
Leben im katholischen
Berlin bereichert haben,
wie zum Beispiel Mary
Leineweber, die ihren
Mann beim Aufbau des
gleichnamigen Kaufhauses
unterstützte, oder
Eva-Maria Buch und Maria
Terwiel, die beide unter
dem Fallbeil in
Plötzensee sterben
mussten.
Veranstaltung der
GCJZ Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Sonderführung
mit
Kuratorin Dr.
Chana Schütz
durch die
Ausstellung
Auf der Suche
nach einer verlorenen Sammlung.
Das Berliner
Jüdische Museum (1933-1938)
Montag, 28.
November
2011, 16.00 Uhr
Ort: Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117
Berlin-Mitte (Treff: Seminarraum, 1.OG)
Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Am 24. Januar 1933 wurde in der
Oranienburger Straße 31 neben der Neuen Synagoge das Berliner
Jüdische Museum eröffnet. Weltweit war es das erste jüdische Museum,
das nicht nur Kunstwerke und historische Zeugnisse der jüdischen
Vergangenheit, sondern auch jüdische Kunst der Moderne sammelte und
ausstellte. Nur eine Woche später kamen die Nationalsozialisten an
die Macht, und es folgte die brutale Verdrängung der Juden aus der
deutschen Gesellschaft und Kultur.
Gespräch mit Mitgliedern des Vorstandes
der Arbeitsgemeinschaft der Kirchen und Religionsgesellschaften in
Berlin e.V.
Montag, 5.
Dezember 2011, 18.30 Uhr
Ort: Geschäftsstelle der GCJZ Berlin,
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin-Wilmersdorf
Um Anmeldung in der GCJZ Berlin wird gebeten:
Tel.: 030 - 8216683 / Fax: 030 - 82701961 / E-Mail:
gcjz.berlin@t-online.de
Die in der AKR aktiven
Religionsgemeinschaften fühlen sich der in der Präambel der Satzung
der AKR formulierten Zielsetzung verpflichtet:
...in
gegenseitiger Achtung ihrer Eigenständigkeit
für die Werte und die Freiheit religiösen Wirkens
gemeinsam einzutreten.
Durch ihre Zusammenarbeit wollen die
Gemeinschaften zu besserer Information über religiöse Themen und zur
Überwindung von Vorurteilen und damit zum gesellschaftlichen Frieden
in Berlin beitragen.
Dezember2011
Programm
im Dezember „Das Geheimnis der Pianistin in der 5. Schublade“
„Ephraim Kishon - Humoresken“
„3 Lustige Witwen und 1 tanzender Rebbe“
„Kurt Tucholsky Kabarett“
„Shabat Shalom“
„Eine unglaubliche Begegnung im Romanischen Café“
Das Jüdische Theater BIMAH Berlin ist
umgezogen: in den ADMIRALSPALAST. Damit ist das Theater nun Teil des
Broadways von Berlin, der Friedrichstraße, und somit auch näher dran
am „Jüdischen Berlin“ im Viertel um die Oranienburger Straße. Hinzu
kommt die günstige Verkehrsanbindung: am S-Bahnhof Friedrichstraße.
Wir gratulieren zum Mut für diesen Neubeginn und wünschen toi, toi,
toi.
Liebe Mitglieder und Interessenten,
„Das jüdische Theater BIMAH ist ein Ort der Toleranz und
Freundschaft“, sagt Dan Lahav, der unermüdliche Intendant des
Theaters. In diesem Sinne sind auch wir, die GCJZ Berlin, seit über
60 Jahren tätig. Jüdische Dramatik, jüdische Literatur, jüdisches
Kabarett, jüdische Musik - diese oft brutal verdrängten,
vergessenen, versunkenen Schätze sollen noch viel mehr Menschen als
bisher, und nicht zuletzt auch junge Leute, kennenlernen.
Darum freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass das Jüdische
Theater BIMAH und die GCJZ Berlin künftig enger zusammenarbeiten
werden bei der Vermittlung jüdischer Kultur in Berlin. Sie werden
also
- ab sofort im Rundbrief und auf unserer Website aktuell über die
neuen und laufenden Produktionen des BIMAH informiert und
- haben als eingeschriebene Mitglieder unserer Berliner GCJZ beim
Besuch der Vorstellungen einen nicht geringen Preisvorteil:
Vollzahler zahlen statt 26 (wochentags) bzw. 28 (am Wochenende und
an Feiertagen) nur 20 Euro pro Eintrittskarte. (Achtung: Die neue
Preisstruktur steht derzeit noch nicht auf der Website des Theaters!
Für alle ermäßigten Karten gelten weiterhin die niedrigeren Preise.)
Kartenbestellungen
mit dem Kennwort: „Christlich-Jüdische Gesellschaft“
Telefon: 030 - 25 11 096,
E-Mail: juedisches.theaterberlin@web.de
Bitte zeigen Sie an der Kasse Ihren Mitgliedsausweis.
Anzünden
Chanukkalichter
in der Synagogengemeinde
Sukkat Schalom Hüttenweg
Mitglieder der GCJZ Berlin sind herzlich eingeladen.
Es wird um eine kleine Spende gebeten. Freitag, 23. Dezember
2011, 19.30 Uhr
Ort: Synagogengemeinde Sukkat Schalom,
Hüttenweg 46, 14195
Berlin
Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Laubenheimer Straße 19, 14197 Berlin - Tel.: 8216683 Fax: 82701961
Bankverbindung: Postgirokonto Berlin - Bankleitzahl 100 100 10 - Kontonummer: 838-106