Autoren
 

Dr. Ella Barowsky
Geboren 1912 in Berlin; Volkswirtschaftlerin und Politikerin, Stadtälteste von Berlin, Ehrenvorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., frühere Tätigkeiten u.a.: Bürgermeisterin des Bezirks Berlin-Schöneberg, stellv. FDP-Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus zu Berlin, Direktorin der Stiftung Lette-Verein.

Jael Botsch-Fitterling, geb. Schachtel
Geboren 1941 in Jerusalem; Studium der Biologie, Chemie und Physik an der Johann Wolfgang von Goethe Universität Frankfurt a. M. und der Freien Universität Berlin, Fachbereichsleiterin für Naturwissenschaften an der Oberstufe der Kopernikus-Oberschule (Gesamtschule) in Berlin-Steglitz, Studiendirektorin, ehrenamtliche Tätigkeiten u.a.: Mitglied des Landesschulbeirats Berlin, jüdische Vorsitzende der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., Repräsentantin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Vorsitzende des Schulausschusses der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Gründungsmitglied von "KESHER - Israelis in Berlin".
Der Aufsatz "Judesein unter Christen" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift.

Michael Brinkhoff
Geboren 1962 in Haltern/Westfalen; Lehramtsstudium (SEK I + II) Katholische Theologie, Erziehungswissenschaften und Sportwissenschaft in Münster und Tübingen, wissenschaftliche Tätigkeit im Fachbereich Erziehungswissenschaften in Münster, Referendariat in Wuppertal, seit 1993 Lehrer an der Katholischen Schule Liebfrauen in Berlin, ehrenamtliche Tätigkeiten u.a.: stellvertretender katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V., verschiedene Aktivitäten zum jüdisch-christlichen Dialog (Schülerwettbewerb und Schüler-Austauschprojekt mit Jerusalem), ehrenamtliches Engagement in der Katholischen Kirche.
Das Interview mit Prof. Dr. Lorenz Weinrich "...wenn man um Deutschland nicht mehr fürchten muß" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift.

Dr. Josef Foschepoth
Geboren 1947; ehemaliger Generalsekretär des Deutschen Koordinierungsrats der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.(DKR), Präsident der AKAD Hochschulen für Berufstätige Stuttgart.
Der Beitrag "Die Gründung der ersten Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland" ist die bisher noch nicht publizierte und vom Autor überarbeitete Fassung eines Vortrags, den er 1998 auf Einladung der Hamburger Universität in der Katholischen Akademie Hamburg hielt. Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung zum Abdruck in dieser Festschrift. Ausführliche Quellenhinweise in: Josef Foschepoth, Im Schatten der Vergangenheit. Die Anfänge der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, Göttingen 1993.

Ulrich Werner Grimm
Geboren 1954; Berufsausbildung und Tätigkeit als Werbekaufmann; Studium der Philosophie, Geschichte und Kulturtheorie, Abschluß als Diplomphilosoph; Journalist, Redakteur, Lektor, Texter und Ghostwriter, Hörspielautor, Forschungen und Publikationen zur Berlingeschichte.

Dr. Joachim Kramarz
Geboren 1931 in Gleiwitz (Oberschlesien); römisch-katholisch, Oberstudiendirektor i.R., bis 1996 Direktor des Marie-Curie-Gymnasiums in Wilmersdorf, über 20 Jahre Vorsitzender des Deutschen Philologenverbandes - Landesverband Berlin (später Berlin/ Brandenburg), heute Vorsitzender der TheaterGemeinde Berlin/ Brandenburg, Mitglied der CDU Berlin, engagiert für den deutsch-jüdischen Dialog durch 20 Reisen mit Schülern und Lehrern nach Israel, Verfasser der ersten Biographie über Claus Graf Stauffenberg, Inhaber des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse.
Der Aufsatz "Ein schlichtes Denkmal" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift (als Vorabdruck erschienen in: Katholische Kirchenzeitung, 55. Jg., Nr. 40 / 10. 10. 1999, S.3)

Rabbiner Prof. Dr. Nathan Peter Levinson
Geboren 1921 in Berlin; Schüler am Berlinischen Gymnasium zum Grauen Kloster, 1940 Abitur im einzig aufrechterhaltenen Jüdischen Gymnasium in Berlin, kurze Zeit Studium an der von Leo Baeck geleiteten Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums in Berlin (im heutigen Gebäude des Zentralrats der Juden in Deutschland); 1941 Emigration über Polen, Rußland, Korea und Japan in die USA; von 1950 bis 1953 Landesrabbiner in Berlin, später Militärrabbiner der amerikanischen Luftwaffe und Landesrabbiner in Hamburg und Schleswig-Holstein; Initiator der Gründung der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg; ab 1965 fast 20 Jahre lang jüdischer Vorsitzender des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit (DKR), zusammen mit dem katholischen Pater Willehad Paul Eckert und dem evangelischen Pfarrer Martin Stöhr; im Zusammenhang mit seiner Arbeit im DKR 1976 Wahl zum Präsidenten des Internationalen Rates der Christen und Juden (ICCJ), dessen Vizepräsident ehrenhalber er heute noch ist - während seiner Präsidentschaft wurde der Rat von London nach Heppenheim, in das ehemalige Haus Martin Bubers, verlegt. N. P. Levinson erhielt für sein Lebenswerk zahlreiche Auszeichnungen, darunter im Juni 1999 für seine herausragenden Bemühungen um den christlich-jüdischen Dialog das Bundesverdienstkreuz.
Der Bericht "Juden und Christen im heutigen Deutschland" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift.

Dr. Andreas Nachama
Geboren 1951 in Berlin; Studium der Geschichtswissenschaften und Judaistik an der Freien Universität Berlin, Promotion 1981, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl Neuere Geschichte der Ruhruniversität Bochum, seit 1981 leitender Mitarbeiter der Berliner Festspiele, Geschäftsführer der Ausstellung "Topographie des Terrors", seit 1997 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.
Der Beitrag "Zur Geschichte der Jüdischen Gemeinde 1945 bis 1998" ist die überarbeitete und bisher noch nicht publizierte Fassung eines Vortrags, den der Autor im Dezember 1998 auf Einladung der Katholischen Akademie Berlin in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum" hielt. Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung zum Abdruck in dieser Festschrift.

Prof. Dr. Peter von der Osten-Sacken
Geboren 1940; 1973 bis 1993 Professor für Neues Testament an der Kirchlichen Hochschule Berlin (West), ab 1994 für Neues Testament und christlich-jüdische Studien an der Humboldt-Universität Berlin, seit 1974 Leiter des (zunächst an der Hochschule, seit 1994 an der Universität ansässigen) Instituts Kirche und Judentum.
Der Aufsatz "Zum christlich-jüdischen Verhältnis in evangelischer Sicht. Beobachtungen und Erfahrungen" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift.

Angelika Salomon
Geboren 1954 in Gotha; Ingenieurstudium in Berlin (Dipl.-Ing.), nach 1990 postgraduales Zusatzstudium in Berlin mit Abschluß Dipl.-Ing. Wirtschaftswissenschaften, seit März 1992 Referentin an der Katholischen Akademie Berlin.
Der Erfahrungsbericht "Dialog fordert Konfrontation" ist ein Originalbeitrag für diese Festschrift.

Dr. Rafael Seligmann
Geboren 1947 in Tel Aviv; Studium Politische Wissenschaften und Neuere Geschichte in München und Tel Aviv (1972 bis 1979), lebt als Schriftsteller und freier Publizist in Berlin, Buchveröffentlichungen: "Rubinsteins Versteigerung" (1989), "Die jiddische Mamme" (1990), Der Musterjude" (1997), "Der Milchmann" (1999).
Der Beitrag "Klezmer, Klemperer und Harmoniesucht" ist die vom Autor für diese Festschrift wesentlich erweiterte Fassung eines zuerst in "Die Welt" vom 9. März 1999 erschienen Essays.

Dr. Hermann Simon
Geboren 1949 in Berlin; Studium der Geschichte und Orientalistik an der Humboldt-Universität zu Berlin, 1971 Abschluß als Diplomhistoriker, Graduiertenstudium in Prag zur Spezialisierung auf Orientnumismatik, 1976 Promotion mit einer Arbeit über mittelalterliche orientalische Münzen, Arbeit auf diesem Gebiet von 1977 bis 1988, seit Juli 1988 Direktor der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum", Vorsitzender der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, stellvertretender jüdischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Die Erinnerungen "Anwalt ohne Recht" notierte der Autor anläßlich der gleichnamigen Ausstellung im Berliner Centrum Judaicum. Wir danken dem Autor für die freundliche Genehmigung zum Abdruck in dieser Festschrift.