AUSSTELLUNGEN                                                                 18. Januar  -  6. Mai 2005

18. Januar - 3. April 2005      Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr
Eine Veranstaltung des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg
Im Foyer des Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz, 10825 Berlin

Ausstellung "Wir waren Nachbarn" - 92 Biografien jüdischer Zeitzeugen
Anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei



8. März - 6. Mai 2005   So. bis Do. 10-18 Uhr,   Fr. 10-14 Uhr
1. September - 30. September 2005       www.cjudaicum.de
Veranstaltung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte

"relativ jüdisch. Albert Einstein - Jude, Zionist, Nonkonformist"

Im Rahmen des Einsteinjahres 2005, einer gemeinsamen Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur, konzentriert sich diese Ausstellung der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum auf Einsteins Verhältnis zum Judentum. Anlass für das Einsteinjahr 2005 ist der 100. Jahrestag der Relativitätstheorie sowie der 50. Todestag Albert Einsteins.

"Am 29. Januar 1930 gab Albert Einstein in unserer Synagoge ein Konzert. Auch dies war Ausdruck dafür, wie sehr er sich mit der jüdischen Gemeinschaft identifizierte. Das Verhältnis zu ihr bezeichnete er als 'stärkste menschliche Bindung' seines Lebens." (Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum). Die erste Ausstellung des Einsteinjahres zeigt durch Originaldokumente, Multimedia-Installationen, Reproduktionen und Fotos Einsteins Beziehungen zur Berliner Jüdischen Gemeinde, seinen Einsatz für die verfolgten osteuropäischen jüdischen Flüchtlinge und seine Einstellung zu zionistischen Ideen. Erstmals in Deutschland präsentiertes Film- und Audiomaterial soll den Besuchern einen unmittelbaren Zugang zum Thema ermöglichen.

Einstein verstand sich stets als Teil der jüdischen Schicksalsgemeinschaft. Hatte er sich seit seiner Jugend als "konfessionslos" bezeichnet, entwickelte Einstein mit dem Umzug nach Berlin im Jahr 1914 und unter dem Eindruck des wachsenden Antisemitismus der Zwanziger Jahre eine tiefe Verbundenheit mit der jüdischen Gemeinschaft. Einstein wurde zu einem kritischen Unterstützer des Zionismus.


Albert Einstein, Studentenkonferenz 1924
Albert Einstein, Studentenkonferenz 1924
Foto: Centrum Judaicum

An das Konzert in der Neuen Synagoge erinnernd, finden in den Sommermonaten 2005 Konzerte auf der Freifläche der Neuen Synagoge statt. Begleitend zur Ausstellung präsentieren internationale Experten im Rahmen einer Vortragsreihe (März bis September 2005) Aspekte der Biographie Albert Einsteins. Themen sind u.a. "Einstein in Berlin", "Exodus der Wissenschaft. Die Verfolgung von jüdischen Wissenschaftlern in Berlin 1933-1945", "Einstein und die Ermordung der europäischen Juden" sowie "Einstein und der Zionismus."

Weitere Informationen unter Tel: 880 28 - 307

Eintritt: 2,50 € / ermäßigt 1,50 €