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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.
Gegründet am 24. November 1949

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Ständiger Arbeitskreis
von Juden und Christen in Berlin
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Last but not least >>


Zum 75. Jahrestag der Verkündung der rassistischen "Nürnberger Gesetze" durch die Nationalsozialisten am 15. September 1938:
General Pattons Kriegsbeute

US-Nationalarchiv erhielt vermeintliches Original der NS-Rassegesetze…
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Auf der Suche nach der Tradition
Die Ordination des Rabbiners der Jüdischen Gemeinde Potsdam, Shlomo Afanasev, ist ein Ereignis
30.08.2010 Märkische Allgemeine >> POTSDAM - Das Ereignis war sogar Radio Vatikan jüngst eine Ankündigung wert: „Am 30. August findet in der Leipziger historischen Synagoge der Israelitischen Religionsgemeinschaft die Ordination von zwei Rabbinern des Berliner Rabbinerseminars statt.“ Einer der beiden, Shlomo Afanasev, wird ab dem 1. September sein neues Amt als Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Potsdam antreten.
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Neuer DKR-Schirmherr:
Bundespräsident Christian Wulff
24. August 2010. Bundespräsident Christian Wulff hat die Schirmherrschaft über den Deutschen Koordinierungsrat (DKR) der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit  übernommen.
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Foto: Jesco Denzel, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

 

Antisemitismus bedroht die Demokratie - Presseerklärung des Deutschen Koordinierungsrates (DKR) der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

20. Juli 2010. Präsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates - Dachverband von mehr als 80 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit - sind tief besorgt über antisemitische Äußerungen und Taten in jüngster Zeit. mehr >>

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Petra Pau zu Israel, Gaza und Nahost

Die Politikerin Petra Pau (DIE LINKE) soll laut FOCUS ihre Parteikolleginnen Annette Groth und Inge Höger, die sich an der internationalen Gaza-«Solidaritätsflotte» beteiligt hatten, kritisiert haben. Wer sich über den Standpunkt von Frau Pau, Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin, zu Israel, Gaza und Nahost authentisch informieren will, kann dies unter folgendem Link tun: "Shalom und Salam" (Bundestag, 29. Mai 2008, "60 Jahre Israel" Rede von Petra Pau - als PDF >>  -  als Video bei Youtube).

Foto: DBT

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Das Gewissen der Antisemiten
von Alan Posener
10.07.2010 WELT ONLINE >> - Kommentar. Darf man Israel kritisieren? Selbstverständlich. Ist Kritik an Israel an sich schon antisemitisch? Selbstverständlich nicht. Aber es gibt Israelkritik, die in Antisemitismus übergeht. Dafür gibt es drei Kriterien ...
Foto: Jenny Posener

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Zweite gemeinsame Sitzung der Vorstände
der GCJZ Berlin und Potsdam

In einer herzlichen Atmosphäre fand am 17. Juni 2010 in Potsdam die zweite gemeinsame Sitzung der Vorstände der Berliner und der Potsdamer Gesellschaft für Chrisltich-Jüdische Zusammenarbeit statt.

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Kirche mit antisemitischen Sprüchen beschmiert
02. Juni 2010, KREUZBERG. Die Kirche am Marheineckeplatz in Kreuzberg ist am Dienstag mit antisemitischen Sprüchen und einem Hakenkreuz beschmiert worden. mehr >>

Brandanschlag auf Synagoge in Worms
Abscheuliche Tat im Schutz der Dunkelheit

17. Mai 2010. Auf die Synagoge in Worms (Rheinland-Pfalz) ist ein Brandanschlag verübt worden. mehr >>

18. Mai 2010. Der Deutsche Koordinierungsrat (DKR)
der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verurteilt den Anschlag auf die Raschi-Synagoge in Worms
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»Ich hätte einen öffentlichen Aufschrei erwartet!«
18. Mai 2010. Zentralratspräsidentin Charlotte Knobloch über den Anschlag in Worms, Hass auf Jüdisches und Israelkritik - Jüdische Allgemeine, 18. Mai 2010 mehr >>

 


Vor 200 Jahren geboren: Abraham Geiger, jüdischer Reformer mehr >>


Zum 75. Jahrestag der Verkündung der rassistischen "Nürnberger Gesetze" durch die Nationalsozialisten am 15. September 1938:

Letzte Woche übergab die kalifornische Huntington Library ein Originalexemplar der „Nürnberger Rassegesetze“, die den Anfang vom Ende der europäischen Juden einleiteten, an das US-Nationalarchiv (NARA). „Nun ist unsere Sammlung über die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse wirklich komplett“, zitierte die Washington Post eine stolze NARA-Sprecherin. „Dies ist genau das Dokument, welches uns fehlt.“
Wie gelangte dieses historisch bedeutsame Schriftstück in die USA? Rückschau: Ein Soldat der 3. US-Armee fand das Dokument 1945 zufällig in einem Bankschließfach im bayerischen Eichstätt und schenkte es seinem Chef, George S. Patton. Der General war als notorischer Souvenirjäger bekannt. Nazi-Dolche, Helme sowie eine druckfrische Ausgabe von Hitlers „Mein Kampf“ gehörten zu seinen Trophäen. Bei einem kurzen Heimaturlaub übergab Patton das Papier an die Huntington Library, wo es für Jahrzehnte im Archiv verschwand. 1999 tauchte das vermeintlich verschollene Schriftstück wieder auf und verursachte ein kurzzeitiges Rauschen im internationalen Blätterwald. Auch ein namhafter Historiker, wie etwa Saul Friedländer von der kalifornischen Universität UCLA, erklärte seinerzeit gegenüber der Washington Post: „Es ist als hätten wir eine Originalkopie der US-Verfassung gefunden.“
Unter Fachleuten ist jedoch schon lange bekannt, dass sich das Original-Manuskript des NS-Gesetzes im Nürnberger Stadtarchiv befindet. Gibt es nun mehrere Urschriften? Die Aktenlage ist etwas verzwickt. Von den „Nürnberger Gesetzen“, existierten vier Fassungen, die vermutlich alle von Hitler unterschrieben wurden. Bereits 1961 publizierte der ehemalige „Rassereferent“ im Reichsinnenministerium Bernhard Lösener in den Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte einen Aufsatz zur Entstehungsgeschichte des schändlichen Textes. Hitlers Entschluss, auf dem Nürnberger Parteitag 1935 ein spezielles „Judengesetz“ zu verkünden, scheint eine ziemlich abrupte Entscheidung gewesen zu sein. Es blieben nur zwei Tage, um eine Verordnung zusammenzuschustern, welches Ehen, wie auch den außerehelichen Geschlechtsverkehr zwischen Juden und „Ariern“ verbietet. Zusätzlich verlangte Hitler noch ein Reichsbürgergesetz, das eine Vorrechtsstellung für „Deutschblütige“ und eine Entrechtung der jüdischen Bürger enthalten sollte. Für diesen Entwurf hatten wir „nur etwas über eine Stunde Zeit gehabt“, schreibt Lösener in seiner Abhandlung.
Welchen genauen Text Hitler verkünden wollte, erfuhren die Autoren erst während der Reichstagssitzung. Die Verordnung wurde am 15. September 1935 verabschiedet und einen Tag später im Reichsgesetzblatt veröffentlicht. Seit 1938 befindet sich das mit Schreibmaschine getippte Original-Manuskript im Besitz der Stadt Nürnberg. Der damalige Nazi-Oberbürgermeister Willi Liebel hatte die Ausfertigung seinerzeit feierlich überreicht bekommen. Der Völkische Beobachter berichtete ausführlich über die Schenkung.
Im US-Original ist unter Paragraph 2 des so genannten Blutschutzgesetzes, das eine sexuelle Beziehung zwischen Juden und „Ariern“ untersagt, eine handschriftliche Korrektur eingefügt. Der Ausdruck „außerehelicher Geschlechtsverkehr“ wurde in „außerehelicher Verkehr“ umformuliert. Im Exemplar der Nürnberger ist diese Berichtung bereits übernommen worden. „Wir haben die letzte Fassung und somit das eigentliche Original“, erklärte der Leiter des Nürnberger Stadtarchivs, Michael Diefenbacher. Beiden Dokumenten ist jedoch eines immer noch gemein: Sie bilden die juristische Grundlage zur Vernichtung des europäischen Judentums.
(Posted By TLV-01 On י"ט באלול ה'תש"ע (29. August 2010 @ 21:55 - haGalil.com)

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20. Juli 2010
Antisemitismus bedroht die Demokratie - Presseerklärung des Deutschen Koordinierungsrates (DKR) der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit

Präsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates - Dachverband von mehr als 80 Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit - sind tief besorgt über antisemitische Äußerungen und Taten in jüngster Zeit, die nicht selten in antizionistischem Gewand und mit anti-israelischer Pseudo-Legitimation auftreten.  Dass diese rassistischen und antidemokratischen Erscheinungen durch Äußerungen von Bundestagsabgeordneten begünstigt werden, ist ein deutliches Warnsignal für unsere Gesellschaft. Denn nicht weniger besorgniserregend ist der Umstand, dass man sich weitgehend in der Gesellschaft bereits mit der Existenz des Antisemitismus und dem öffentlichen Auftreten von Antisemiten abgefunden hat. Hier liegt die eigentliche Gefahr für unsere Demokratie; denn nur eine Demokratie, die gegen Diskriminierung und Hass bereit ist zu kämpfen, wird die Rechte ihrer Bürger sichern können.
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10.07.2010 WELT ONLINE >> - Kommentar
Das Gewissen der Antisemiten

von Alan Posener

Darf man Israel kritisieren? Selbstverständlich. Ist Kritik an Israel an sich schon antisemitisch? Selbstverständlich nicht. Aber es gibt Israelkritik, die in Antisemitismus übergeht. Dafür gibt es drei Kriterien, die man übrigens auch anwenden kann, um zwischen Kritik an den USA und Antiamerikanismus, Kritik an Deutschland und Deutschenfeindlichkeit, Kritik am Islam und Islamophobie zu unterscheiden. Es sind die "drei D's": Dämonisierung, Diffamierung, Delegitimierung. Wo die im Spiel sind, haben wir es mit Antisemitismus zu tun.
Nehmen wir die "Frankfurter Rundschau" von vorgestern. In einer Rezension des israelkritischen Buchs "Die Angst vor dem Frieden" des Linkszionisten Moshe Zimmermann macht Feuilletonchef Arno Widmann eine "Lücke" in Zimmermanns Analyse aus: "Könnte es nicht sein, dass die Angst vor dem Frieden auch daher rührt, dass die Israelis nur zu genau wissen, dass die Gründung des Staates Israel Unrecht war?" Hallo? Im Versailler Vertrag versprochen, von der UNO beschlossen - kaum ein Staat dieser Erde kann sich auf eine deutlichere Legitimität berufen als Israel! Aber gerade die stellt Widmann in Abrede. So wird Israelkritik zu Antisemitismus umfunktioniert.
In derselben Ausgabe - ein merkwürdiger Zufall - wird auch ein Artikel des Studenten Amanullah Kariapper abgedruckt, der die pakistanische Sektion eines internationalen Netzwerks gegründet hat, das einen umfassenden Boykott Israels organisieren will. Vordergründig geht es im Artikel um die Angriffe islamischer Terroristen auf Moscheen in Lahore, bei denen mehr als hundertzwanzig Muslime starben - ein Beweis für die zynische Menschenfeindlichkeit der Terroristen, die mit den Taliban verbündet sind.
Aber der Verschwörungstheoretiker Kariapper sieht dahinter andere Drahtzieher: "Das US-Militär und die Finanzmarkt-Haie, die von den Konflikten der so genannten AfPak-Region profitieren. Dazu gehören auch die Falken unter den indischen Sicherheitskräften, israelische Denkfabriken und Verbände wie die US-amerikanische pro-israelische Lobby AIPAC." Für die Mordaktionen radikaler Muslime werden also auch jüdische "Denkfabriken"(!) und die amerikanische Israel-Lobby mitverantwortlich gemacht. Selbstverständlich ohne den Schatten eines Beweises. Das ist Diffamierung und Dämonisierung. So wird der Antisemitismus hoffähig gemacht. Ekelhaft.

Zu A. Posener siehe auch >>

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02. Juni 2010, KREUZBERG
Kirche mit antisemitischen Sprüchen beschmiert

Eine Kirche in Kreuzberg ist am Dienstag mit antisemitischen Sprüchen beschmiert worden. Ein Kirchenmitarbeiter alarmierte gegen 6 Uhr früh die Polizei. Unbekannte Täter hatten mit roter Farbe beleidigende Parolen an einen Seiteneingang des evangelischen Gotteshauses am Marheineckeplatz geschrieben, wie ein Polizeisprecher erst am Mittwoch mitteilte. Entdeckt wurde dann auch ein Hakenkreuz an dem Gebäude. Der Staatsschutz ermittelt.
(ddp/svo) Quelle: Tagespiegel
 

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17. Mai 2010
Brandanschlag auf Synagoge in Worms
Abscheuliche Tat im Schutz der Dunkelheit

 

Auf die Synagoge in Worms (Rheinland-Pfalz) ist ein Brandanschlag verübt worden. In der Nacht zum Montag, 17. Mai, haben unbekannte Täter ein Fenster des Gebäudes mit einem Brandsatz eingeworfen und die Synagoge an mehreren Stellen mit einer brennbare Flüssigkeit angezündet. Der Brand konnte durch die Feuerwehr schnell gelöscht werden, so dass diese bis auf rußgeschwärzte Wände nicht ernsthaft beschädigt wurde.
Die Synagoge aus dem 12. Jahrhundert, die während der Novemberpogrome 1938 von den Nationalsozialisten zerstört und erst 1961 wieder aufgebaut wurde, ist nun abermals in Brand gesetzt worden. An dieser Stelle ist vor allem die Zivilgesellschaft gefragt. Vorfälle wie dieser dürfen nicht bagatellisiert und einfach zur Tagesordnung übergegangen werden. Vielmehr  sollten die Bemühungen auf gesamtgesellschaftlicher Ebene intensiviert werden, präventiv gegen solche hasserfüllten und antisemitischen Taten vorzugehen.

Berlin, 17. Mai 2010
Beauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin für die Bekämpfung des Antisemitismus
Vorsitzender des Jüdischen Forums für Demokratie und gegen Antisemitismus (JFDA)
fon: +49 (0)170 632 74 21
fon2: +49 (0)30 880 28 357
fax: +49 (0)30 880 28 250
Oranienburger Straße 28-30
10117 Berlin

18. Mai 2010
Der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verurteilt den Anschlag auf die Raschi-Synagoge in Worms

Präsidium und Vorstand des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verurteilen den Brandanschlag auf die Raschi-Synagoge in Worms auf Schärfste.
Er ist nicht nur ein Anschlag auf die jüdische Gemeinschaft in Deutschland, sondern auch auf unsere gemeinsame Geschichte und Kultur in Europa. Er ist zudem ein Beleg, wie Antiisraelismus in gewalttätigen Antisemitismus umschlägt.
Bad Nauheim, 18. Mai 2010

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Woche der Brüderlichkeit 2011

13. bis 20. März 2011

Motto:
„Aufeinander hören – Miteinander leben“


Zentrale Eröffnungsveranstaltung
des Deutschen Koordinierungsrates
der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit:

Sonntag, 13. März 2011
in Minden


Buber-Rosenzweig-Medaille
Preisträger der Buber-Rosenzweig-Medaille 2011:
Navid Kermani

PDF Download Pressemitteilung

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Eröffnungsveranstaltung
der Woche der Brüderlichkeit 2011 in Berlin:

Sonntag, 13. März 2011, 16.00 Uhr

 

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Woche der Brüderlichkeit 2010

Weitere Veranstaltungen
unter

Woche der Brüderlichkeit 2010 in Potsdam

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Eröffnungveranstaltung Berlin

  • Fotoimpressionen mehr >>

  • Festvortrag Bischof Dr. Markus Dröge mehr >>

  • Grußwort Bürgermeisterin Ingeborg Junge-Reyer mehr >>

  • Grußwort Vorsitzende Jüdische Gemeinde zu Berlin Lala Susskind mehr >>


  • Veranstaltungsheft

    Hinweise zu Veranstaltungen in Berlin und Potsdam
    im Zeitraum Ende Februar bis Oktober 2010

    60 Seiten,
    Auflage 10.000
    Vegriffen - es können nur noch wenige einzelne Hefte abgegeben werden.
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    Download >>
     des vollständigen Heftes mit Korrekturen und aktuellen Änderungen !!! >>



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enthält u.a.:
Jael Botsch-Fitterling (Jüdische Vorsitzende der GCJZ Berlin):
Jüdische Schulen in Deutschland seit der Shoa - Verlorene Maßstäbe
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Bestellunng >> über GCJZ Berlin (5 € plus Porto)
 


  • TV- und Rundfunkprogramm / Presse  mehr >>


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Aktuelle Veranstaltungen
(Auswahl - siehe auch "Andere Veranstalter")



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Veranstaltung der GCJZ Potsdam
Dienstag, 14. September 2010, 19.00 Uhr,
Jüdische Gemeinde Potsdam, Schloßstr.1,
"Toleranz – zwischen Mut und Gleichgültigkeit". Was leistet Lessings Ringparabel für die Orientierung und den Zusammenhalt in einer offenen Gesellschaft?
Vortrag und Diskussion von und mit Pfr.i.R. Christoph Schröder, ehemal. Direktor des Gymnasiums auf Hermannswerder
Das Thema Toleranz ist vielschichtig und sollte immer wieder neu durchdacht werden. Es hat zu tun mit dem Motto der diesjährigen Interkulturellen Woche
„Teilhaben – Teil werden“ und auch mit dem Jahresthema der Gesellschaften für
christlich-jüdische Zusammenarbeit für 2011 „Einander zuhören – miteinander leben“.
Einladung PDF Download



Mittwoch, 15. September 2010, 19.30 Uhr
Ort: DIG, Auguststraße 80, 10117 Berlin
The Eichmann trial and today's difference between Germany and Israel in the prosecution of the last living Nazis
Vortrag von Prof. Yechiam Weitz von der Universität Haifa
Um Anmeldung wird gebeten.
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Veranstaltung der GCJZ Berlin  und der GCJZ Potsdam in Zusammenarbeit mit der Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum anlässlich der


Dienstag, 21. September 2010, 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin

Sonderführung durch die Ausstellung

"Nitzolim – Überlebende"
Fotografien von Aliza Auerbach

Ausstellung im Centrum Judaicum
Eintritt: 3,00 € / ermäßigt 2,00 €
 

Anmeldung erbeten unter
Tel: 030-8216683
E-Mail: gcjz.berlin@t-online.de

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Katholische Akademie zu Berlin
Dienstag, 19. Oktober 2010, 15.00 Uhr,
Ort: Katholische Akademie zu Berlin, Hannoversche Str. 5,  10115 Berlin
Mut - Wagemut - Torheit?
Widerstand im "Dritten Reich"
mit Gisela Faust, Religiöse Gesellschaft der Freunde (Quäker) Berlin

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WdB (Veranstaltung der GCJZ Berlin)
Mittwoch, 20. Oktober 2010,
19.00 Uhr
Ort: Jüdisches Gemeindehaus Fasanenstraße
Jesus von Nazareth im Spiegel jüdischer Forschung
Vortrag von Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka


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Anmeldung >>


Katholische Akademie zu Berlin
Dienstag, 16. November 2010, 15.00 Uhr,
Ort: Katholische Akademie zu Berlin, Hannoversche Str. 5,  10115 Berlin
Zwischen Hoffnung und Enttäuschung. Kirchen in Deutschland zwischen 1945 und 1949
mit Prof. Dr. Hans Joachim Meyer
, Staatsminister a. D., 1997 bis 2009 Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin

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Deutscher Koordinierungsrat (DKR) der
Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit
Donnerstag, 25. November 2010, um 17.00 Uhr
Ort: Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum
Judaicum, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin
Rabbiner-Brandt-Vorlesung 2010
Aus Anlass seines 60. Geburtstages im Jahre 2009 hat der Deutsche Koordinierungsrat (DKR) mit einer neuen Tradition begonnen: einer jährlich stattfindenden Rabbiner-Brandt-Vorlesung.


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Um Anmeldung wird gebeten.

Initiative Berliner Kinderksulptur
Dienstag, 31. August 2010, 18.00 Uhr,
Ort: an der Skulptur „Kindertransport“ Georgenstrasse (am S-Bhf. Friedrichstrasse
Gedenkveranstaltung anlässlich des 71. Jahrestages des letzten Kindertransports im August 1939 und des Beginns des Zweiten Weltkrieges am 1. September 1939
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PDF Download Einladung
 


Evangel. Kirchengemeinde Berlin-Dahlem, Topographie des Terrors
Freitag, 3.9. / Sonnabend, 4.9. 2010 Widerstand lernen
Ein Seminar über die Bekennende Kirche
Veranstaltungsorte: St. Annen-Kirche, Martin-Niemöller-Haus, Dokumentationszentrum Topographie des Terrors

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Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin in Kooperation mit der Senatskanzlei-Kulturelle Angelegenheiten, dem Rosa-Luxemburg-Gymnasium Berlin-Pankow und er Historischen Kommission zu Berlin
Donnerstag, 16. September 2010, 15.00 Uhr, Kissingenstraße 25 (Ecke Prenzlauer Promenade, 13189 Berlin-Pankow

Enthüllung der
Berliner Gedenktafel

zu Ehren der Stillen Helden
Dorothea und Georg Möhring


PDF Download Pressemitteilung (demnächst)

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Vgl. auch:




Anmeldeschluss: 20. September 2010
Kursbeginn: 11. Oktober 2010

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WdB (Veranstaltung der GCJZ Berlin und des Lichtig Verlages)


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15. Kunstauktion

Sonntag,
24. Oktober 2010,
14.00 Uhr,
Ort: Kirche zum Heiligen Kreuz, Zossener Str. 65, Berlin-Kreuzberg

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www.kunstauktion.ekbo.de


Ausstellung
Stadtgeschichtliches Museum Spandau, Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum, Museum für Vor- und Frühgeschichte
Das Verhängnis der Mark Brandenburg - Der Berliner Hostien-schändungs-prozess von 1510


Dauer: 21. Juni 2010 – 30.Januar 2011
Dienstag, 2. November 2010, 16.30 Uhr
Sonderführung für die Mitglieder und Interessenten der GCJZ Berlin und der GCJZ Potsdam
durch Kunstamts- und Museumsleiterin Andrea Theissen und Dr. Hermann Simon, Direktor des Centrum Judaicum
Ort: Zitadelle Spandau - Zeughaus, Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Wir bitten um Anmeldung >>

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Ausstellung
131 Biografien jüdischer Zeitzeugen im Rathaus Schöneberg
Seit 24. Januar 2010 als Dauerausstellung
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Pressemitteilung des Vereins
"frag doch!" :
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Wir gratulieren herzlich:

1960 bis 2010 - 50 Jahre
Institut Kirche und Judentum
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Debatten

Brief
des Vorstandes

des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-
jüdische Zusammenarbeit e. V.
vom 16.01.2010

an Papst Benedikt XVI.:
Sorge um Heiligsprechung von Pius XII.
Wortlaut auf der DKR-Website >>

PDF Download Pressemitteilung vom 10.05.2010
 

Erklärung der Mitgliederversammlung

des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-
jüdische Zusammenarbeit e. V.
vom 09. Mai 2010 zum

„Hilferuf“ christlicher Palästinenser


Wortlaut auf der DKR-Website >>
PDF Download Pressemitteilung vom 10.05.2010

DIG unterstützt Aufruf der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
14. Mai 2010. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Dr. h.c. Johannes Gerster, begrüßt und unterstützt die Aufforderung der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit an den Weltkirchenrat, seine Zustimmung zum "Kairos-Aufruf" palästinensischer Christen (
PDF Download ) zurückzunehmen.
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EKD-Ratsvorsitzender versichert dem DIG-Präsidenten: Die Evangelische Kirche wird an der tiefen Solidarität mit Israel festhalten
17. Mai 2010. Präses Nikolaus Schneider ließ den Präsidenten der DIG wissen: Die EKD „wird an der tiefen Solidarität mit Israel festhalten und sich an dem Bemühen um Gerechtigkeit und Frieden nach Kräften beteiligen“...
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Zum Leitartikel der Katholischen SonntagsZeitung für Deutschland 17./18. 1. 2009 und anderen aktuellen Irritationen

Offener Brief der GCJZ Berlin
an Herrn Voß von der Katholischen SonntagsZeitung mehr >>

Stellungnahme
von Professor em. Dr. Hanspeter Heinz, Vorsitzender des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken
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Williamson und die Folgen
Dialog - Debatte - Dokumente

Jüdisch-christlicher Dialog in Berlin
Erklärung der Berliner GCJZ
Antisemitismus hat keinen Platz in der Gesellschaft, nicht in den Religionen und nicht in den Kirchen. Von dieser Überzeugung lassen wir uns leiten.
Einen „Scherbenhaufen“ in den christlich-jüdischen Beziehungen darf es nicht geben. Wir werden auf dem gemeinsamen Weg des jüdischen-christlichen Dialogs in Berlin weitergehen.
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"Den Weg des vertrauensvollen Dialogs fortsetzen"
Treffen von Vertretern des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Deutschen Bischofskonferenz am 18.11.2009
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"Nein zur Judenmission
Ja zum Dialog zwischen
Juden und Christen
"

Erklärung des Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, 9. März 2009
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PDF Download 

25. Februar 2010, Jour fixe: Ja zum Dialog zwischen Juden und Christen - Ein Jahr Erklärung „Nein zur Judenmission“ mit Bernd Streich, Katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
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Antisemitismus in Europa
Eine Umfrage zeigt, dass antisemitische Vorurteile weit verbreitet sind, vor allem in Polen und Spanien. Österreich ist im Mittelfeld. Die Briten sind am tolerantesten.
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"Bin Laden geht - die islamistische Revolution kommt"
Der Vortrag von Knut C. Teske am Mittwoch, dem 21. Oktober 2009, um 17.30 Uhr, im Seminarraum des Centrum Judaicum, steht auf vielfachen Wunsch hier nun bereit zum
Download   PDF .
Wir danken dem Referenten.
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"12 BERLINER THESEN" mehr >>

Download (deutsch):
Flyer (de) PDF
Kopierfassung (kurz, de) PDF
Kopierfassung (Plakat A 3, de) PDF

Download The Twelve Points of Berlin PDF

DABRU EMET (Redet Wahrheit)
Eine jüdische Stellungnahme zu Christen und Christentum
National Jewish Scholars Project
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Lion Feuchtwanger
Berlin und Feuchtwanger
Wie eine Schule ihren Namen vergaß mehr >>

PDF Download
Ein Brief mit (hoffentlich) Folgen mehr >>
PDF Download

Internationales Lion-Feuchtwanger-Jahr 2008/2009
Rückblick mehr >>

 

 
 

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Vereinsleben

Vorstand, Kuratorium, Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin:

  • Nächste Sitzung des Vorstandes >>: 1. September 2010, 18.00 Uhr

  • Zweite gemeinsame Sitzung der Vorstände der GCJZ Berlin und Potsdam
    In einer herzlichen Atmosphäre fand am 17. Juni 2010 in Potsdam die zweite gemeinsame Sitzung der Vorstände der Berliner und der Potsdamer Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit statt. Die Vorstände informierten sich gegenseitig über wichtige Vorhaben aus jüngster Zeit und berieten über bevorstehende Projekte. Es wurde über Möglichkeiten einer, im wahrsten Sinne des  Wortes, naheliegenden Kooperation beider Gesellschaften gesprochen, wie zum Beispiel in Vorbereitung des 75. Jahrestages des Gedenkens an die November-Pogrome von 1938 und bei der Förderung des christlich-jüdischen Dialogs in der Region Berlin-Brandenburg. Die Vorstände verabredeten, künftig zweimal im Jahr gemeinsame Sitzungen durchzuführen.

  • >> Tätigkeitsbericht >> 2009 der GCJZ Berlin: PDF Download


 


Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,

Dr. Markus Dröge,
wurde auf der Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin am 28. April 2010
zum Mitglied des Kuratoriums der GCJZ Berlin gewählt.
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Die Mitgliederversammlung der GCJZ Berlin am 28. April 2010 wählte
alle Mitglieder des bisherigen Vorstandes erneut zu Vorstandsmitgliedern
und bestätigte sie in ihren bisherigen Ämtern.
Zu Kassenprüfern wurden erneut die Herren Claus Näther und Nathan Milgrom gewählt.

Neuer DKR-Schirmherr: Bundespräsident Christian Wulff

Foto: Jesco Denzel, Presse- und Informationsamt der Bundesregierung






























 

DKR-Präsidium und Vorstand neu gewählt (9. Mai 2010)        PDF mehr >>
 

NEUE MITGLIEDER
der GCJZ Berlin
Das Jahr 2009 zeigte, wie unverzichtbar das vertrauensvolle Gespräch zwischen Christen und Juden ist. Wir freuen uns, dass sich weitere an diesem Gespräch interessierte Menschen entschlossen haben, unserer Gesellschaft als Mitglieder beizutreten, wie:

Dr. Markus Dröge
Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz
> "Der Teamspieler". Ein Porträt des neuen BIschofs
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Lala Süsskind

Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

> Rede am Israelsonntag 16.08.2009 mehr >>

Norbert Kopp

Bürgermeister des Bezirks Steglitz-Zehlendorf von Berlin


Prof. Dr. Hans Joachim Meyer

Präsident a.D. des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK)
> Interview anlässlich der WdB 2009
mehr >>


60 Bilder aus 60 Jahren
aus dem Bildarchiv der GCJZ Berlin
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Das GCJZ-KURATORIUM
(gewählt am 7. Mai 2009)
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Der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz,
Dr. Markus Dröge,
wurde auf der
Mitgliederversammlung >> der GCJZ Berlin am 28. April 2010
zum Kurator gewählt.
 


Aufruf:
60 Jahre GCJZ Berlin
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Veranstaltungen

Veranstaltungen der GCJZ Berlin

Veranstaltungstipps

2010:

2009:

2008:

 

2010:

2009:

2008:

 


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Ständiger Arbeitskreis von Juden und Christen in Berlin


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Auf ein Wort


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Neuwahl des Kuratoriums und der Schatzmeisterin der GCJZ Berlin

Berlin, den 7. Mai 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,
wir dürfen Sie darüber informieren, dass am 7. Mai 2009 die ordentliche Mitgliederversammlung 2009 unserer Gesellschaft stattfand.
Satzungsgemäß wurde das Kuratorium unserer Gesellschaft gewählt.
Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber gehört dem neuen Kuratorium auf eigenen Wunsch und in Absprache mit unserem Kurator Altbischof Dr. Martin Kruse nicht mehr an, da demnächst die Neuwahl des Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz ansteht.
Wir freuen uns, dass alle anderen bisherigen Kuratoren dem neuen Kuratorium wieder angehören.
Ebenso freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass sich weitere Persönlichkeiten gern bereit erklärten, im Kuratorium unserer Gesellschaft mitzuarbeiten.

Dem Kuratorium gehören an:

Klaus Uwe Benneter
Dr. Christine Bergmann
Margret Dobers-Meerwarth
Bischof Dr. Markus Dröge *
Ilse Ennig
Jochen Feilcke
Dr. Wolfram Friedersdorff
Reinhard Führer
Joachim Hake
Franz von Hammerstein
Marianne Heinicke
Andreas Hoelscher

Ruth Jacubowsky-Kiesling
Prof. Dr. Rainer Kampling

Prof. Ulrich Kledzik OBE
Norbert Kopp

Stephan J. Kramer

Altbischof Dr. Martin Kruse
Andreas Kugler MdA
Margit Loeb-Ullmann
Petra Merkel MdB

Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Meyer

Nathan Milgrom
Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama
Claus Näther
Petra Pau MdB
Hans-Jürgen Pokall
Ruth Recknagel
Dr. Waltraud Rehfeld
Dr. Erika Reihlen
Jürgen Respondek
Dr. Rüdiger Sachau
André Schmitz
Erzbischof Georg Kardinal Sterzinsky
Lala Süsskind
Walter Sylten
Monsignore Michael Töpel
Klaus Wowereit

Weiterhin freuen wir uns, dass als neues Mitglied des Vorstandes unserer Gesellschaft

Frau Staatssekretärin a. D. Gabriele Thöne

gewählt wurde. Sie tritt die Nachfolge unseres verstorbenen langjährigen Schatzmeisters Klaus-Dieter Schulze an.

Mit freundlichem Gruß,
gez. Ulrich Werner Grimm

Geschäftsführer
 

* Hinzugewählt am 28.04.2010

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Jüdisch-christlicher Dialog in Berlin

Erklärung der GCJZ Berlin

5. Februar 2009

Antisemitismus hat keinen Platz in der Gesellschaft, nicht in den Religionen und nicht in den Kirchen. Von dieser Überzeugung lassen wir uns leiten.
Mit Entsetzen und Empörung haben wir, der Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin, die Leugnung des Holocaust durch einen Vertreter der Priesterbruderschaft St. Pius X. zur Kenntnis nehmen müssen.

Die Rücknahme der Exkommunikation von vier unerlaubt geweihten Bischöfen der Piusbruderschaft hat für Verwirrung gesorgt. Diese Rücknahme ist uns unverständlich und nicht nachvollziehbar, denn die Priesterbruderschaft St. Pius X. erkennt die Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils nicht an, lehnt den Dialog, insbesondere auch mit den Juden, ab und ist mit antijudaistischen, antisemitischen Aussagen hervorgetreten.

Obwohl sich beide Ereignisse inhaltlich unterscheiden, hat die Wahrnehmung in der Gesellschaft und das öffentliche Echo besonders in den Medien gezeigt, dass beide Vorgänge zusammengesehen werden. Deshalb betonen wir:

Wir verurteilen die Leugnung des Holocaust und jeden Antisemitismus aufs Schärfste.

Wir unterstützen alle Äußerungen, in denen die Leugnung der Shoa verurteilt wird.

Wir werden das Miteinander von Christen und Juden, das in den vergangenen 60 Jahren nicht zuletzt auch durch die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aufgebaut wurde und in ihnen gewachsen ist, nicht zerstören lassen.

Es ist erstaunlich und erschreckend, wie viel in wenigen Tagen infrage gestellt wird, besonders auch das, was in mehreren Jahrzehnten gewachsen ist: Vertrauen und Zusammenarbeit. Einen „Scherbenhaufen“ in den christlich-jüdischen Beziehungen darf es nicht geben.
Wir werden auf dem gemeinsamen Weg des jüdischen-christlichen Dialogs in Berlin weitergehen.


Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
in Berlin
Vorstand:
Jael Botsch-Fitterling
(Jüdische Vorsitzende)
Bernd Streich (Katholischer Vorsitzender)
Ulrich Schürmann
(Evangelischer Vorsitzender)
Dr. Hermann Simon
(Stellv. Jüdischer Vorsitzender)
Michael Brinkhoff
(Stellv. Katholischer Vorsitzender)
Barbara Faccani
(Stellv. Evangelische Vorsitzende)
Klaus-Dieter Schulze (Schatzmeister)

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Offener Brief an Herrn Voß von der Katholischen SonntagsZeitung

Berlin, den 27. Januar 2009

Sehr geehrter Herr Voß!
Am Holocaust-Gedenktag schreiben wir Ihnen diese Zeilen.

Stellen Sie sich doch bitte einmal mit etwas Empathie vor, was es heißt, wenn Ihr Wohngebiet ständig von Raketen bedroht wird und ein normales Leben nicht mehr möglich ist... Dies ist seit Jahren die Lage in Sderot und im Süden Israels. Kein Staat der Welt kann und darf im Interesse seiner Bürger und Bürgerinnen dies hinnehmen. Würden Sie nicht auch im Hinblick auf Ihre Familie eine Reaktion des Staates einfordern?

Israel hat nur vom Lebens- und Überlebensrecht, was jedem Land zusteht, Gebrauch gemacht. Das ist definitiv nicht mit einem Blutrausch zu vergleichen. Sicherlich sind bei jeder Militäraktion die Verhältnismäßigkeit der Mittel einzuhalten. So sind diesbezüglich kritische Rückfragen beim Gazakrieg durchaus zulässig. An solcherart Differenzierung sind Sie jedoch in Ihrem Kommentar nicht interessiert. Dies verrät schon Ihre einseitige Diktion und Ihre polemische Wortwahl und Sprache.

Am Holocaust-Gedenktag haben wir die Hölle von Auschwitz vor Augen. Wie können Sie da die Situation in Gaza mit einem Konzentrationslager vergleichen? Trotz der unbestrittenen Leiden der Menschen in Gaza, die durch die militärische Intervention sicherlich noch potenziert wurden - es gibt keinen industriell betriebenen Massenmord in Gaza.

Was bezwecken Sie mit diesem unsäglichen Vergleich? Für uns von der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit kann es nur so erklärt werden, dass Sie nicht auf der Basis von „Nostra Aetate“ des Zweiten Vatikanischen Konzils stehen, dass Sie ein Problem mit dem Judentum haben und als Christ in Deutschland nichts aus der Vergangenheit gelernt haben. Denn sonst würden Sie eine andere Einstellung zu Israel und seinem Existenzrecht haben.

Abschließend möchten wir Ihnen versichern, dass wir der jüdischen Gemeinde Berlin mitteilen werden, dass Sie mit Ihren Ansichten ein negatives Randphänomen im Berliner Katholizismus darstellen. Sie sind in keiner Weise repräsentativ für den deutschen Katholizismus.

Mit freundlichen Grüßen,
für den Vorstand der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V.
gez.
Bernd Streich      (Kath. Vorsitzender)
Michael Brinkhoff (Stellv. kath. Vorsitzender)


Kopie: Lala Süsskind, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

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Zum 50. Todestag Lion Feuchtwangers

Artikel des Publizisten Ulrich Werner Grimm, GCJZ-Geschäftsführer
"die kirche", 21.12.2008, S.14

>> Der vollständige Artikel

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Themen des christlich-jüdischen Dialogs fest verankern
Wort aller ev. kirchenleitenden Organe in Bayern zur Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses

Landessynode, Landesbischof, Landessynodalausschuss und Landeskirchenrat der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern haben heute [5.12.2008] bei der Synodaltagung in Straubing ein „Wort aller kirchenleitenden Organe zur Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses“ verabschiedet.
Zehn Jahre nach der Erklärung „Juden und Christen“ bei der Herbstsynode 1998 in Nürnberg nimmt die Kirchenleitung der bayerischen Landeskirche  vor allem Aufgaben für die künftige Entwicklung des christlich-jüdischen Verhältnisses in den Blick. Besonders in Aus- und Fortbildung von Haupt- und Ehrenamtlichen sollen die Themen des christlich-jüdischen Dialogs fest verankert werden. Gefordert wird auch eine kritische Auseinandersetzung mit den antijüdischen Äußerungen Martin Luthers. Der Dialog von Christen und Juden soll künftig über den religiösen Bereich hinaus auch praktische Bedürfnisse der jüdischen Gemeinden – z.B. die Integration russischer Juden – ernst nehmen. Konkret stellt das Wort fest, dass für die Bayerische Landeskirche alle Aktivitäten undenkbar sind, die das Ziel einer Konversion von Juden zum Christentum verfolgen. Die Existenz des Staates Israel soll in keiner Weise in Frage gestellt werden. Kritik an der Politik des Staates Israel darf nicht für neuen Antisemitismus mißbraucht werden.

Der vollständige Text im Wortlaut Download

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Stellungnahme von Präsidium und Vorstand des DKR:
„Jüdischer Hass auf die katholische Kirche“

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Zum 100. Geburtstag von Albrecht Goes
(22. März 1908 bis 23. Februar 2000)

Albrecht Goes in der Berliner GCJZ

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Was wird morgen sein?
Von Bettina Klix

„Wer sagt denn, dass man nicht auch einer finsteren Geschichte einiges Licht abgewinnen kann, wie man helles Feuer schlägt aus dunklem Stein?“, schrieb der Pfarrer und Dichter  Albrecht Goes (1908 – 2000), der im Zweiten Weltkrieg Lazarett- und Gefängnisgeistlicher war. Mit diesem Erzählungsband, den der S. Fischer Verlag zu Goes 100.Geburtstag 2008 unter dem Titel „Was wird morgen sein?“ herausbrachte, beweist er ein ums andere Mal, dass ihm genau das gelingt. Besonders in den Novellen und Geschichten, die den Krieg und die Shoah zum Thema haben, wie „Das Löffelchen“, das berühmte „Brandopfer“, aber auch in kleineren Stücken wie „Das mit Katz“ oder „Begegnung in Ungarn“ zeigt er seine Meisterschaft. Wir können aber auch den reifenden Erzähler in seiner Entwicklung begleiten, da die Texte chronologisch geordnet sind. Da sind viele Entdeckungen zu machen, wie die „Steglitzer Kindheit 1917“. Albrecht Goes, Freund Martin Bubers und ein wichtiger Wegbereiter der christlich-jüdischen Verständigung, ist es wert, von einer jüngeren Generation wiederentdeckt zu werden. Da eine seiner bekanntesten und wichtigsten Erzählungen „Unruhige Nacht“ in der Sammlung nicht enthalten ist, muss ohnehin zu anderen Büchern gegriffen werden. Aber hier kann die Begeisterung ihren Anfang nehmen.
(Zuerst erschienen in der evangelischen Wochenzeitung Die Kirche)
Albrecht Goes: Was wird morgen sein

Fischer Verlag,
366 Seiten,
9,95 €
 

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Antisemitismus in Europa

Jeder dritte Europäer glaubt, Juden haben zu viel Macht. Eine Umfrage zeigt, dass antisemitische Vorurteile weit verbreitet sind, vor allem in Polen und Spanien. Österreich ist im Mittelfeld. Die Briten sind am tolerantesten.

Antisemitische Vorurteile sind laut einer Studie der Anti-Defamation League (ADL) in Europa weit verbreitet. Die am Dienstag in New York veröffentlichte Umfrage ergab, dass mehr als ein Drittel der Befragten zu viel Macht von Juden in Wirtschaft und Finanzwelt sehe. Auch gebe fast die Hälfte an, dass Juden loyaler gegenüber Israel als ihrem Heimatland seien.
Für die Studie befragte die ADL nach eigenen Angaben von Anfang Dezember bis Mitte Jänner je 500 Personen in sieben europäischen Ländern, und zwar in Deutschland, Frankreich, Österreich, Polen, Ungarn, Spanien und Großbritannien. Die Befragten wurden demnach mit Vorurteilen konfrontiert, die sie als "wahrscheinlich wahr" oder "wahrscheinlich falsch" einstufen sollten. mehr >>

11.02.2009 | 16:12 |  (DiePresse.com)

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Publikation des Anne-Frank-Zentrums

Text: Anne-Frank-Zentrum

Rezension des Theologen Hans Maaß für COMPASS

 

www.annefrank.de

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Buchtipp
ISBN 978-491-72508-9
19,90 €
www.patmos.de

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Buchtipp

"Liverpool Street" von Anne C. Voorhoeve
Ravensburger Buchverlag
480 S.
Rezension von Bettina Klix

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Buchtipp

"Der Kitharaspieler" von Chaim Noll
Verbrecher Verlag, Berlin, 2008,
815 S.

Rezension von Bettina Klix

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Bibel-Wissenschaftler Erich Zenger gestorben

Im Alter von 70 Jahren ist am 4. April der Münsteraner Theologe Erich Zenger gestorben. Er zählte zu den renommiertesten alttestamen-tarischen Bibel-Wissenschaftlern im deutschsprachigen Raum. Für seine Verdienste um den christlich-jüdischen Dialog wurde Erich Zenger 2009 mit der Buber-Rosenzweig-Medaille ausgezeichnet. Hervorgetreten war Zenger, der von 1973 bis zu seiner Emeritierung im Jahr 2004 an der Universität Münster lehrte, unter anderem durch seine Arbeiten am Psalmenbuch. Seine "Einführung in das Alte Testament" gilt als Standardwerk der Bibel-Wissenschaften. (Quelle: WDR)

Nachruf des Deutschen Koordinierungsrates DKR mehr >> / PDF Download
Zum Nachlesen von und über Erich Zenger mehr >>


Vorstand und Geschäftsführung der Berliner Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sprechen ihr tiefes Bedauern über den Verlust aus und kondolieren Angehörigen, Freunden sowie Kolleginnen und Kollegen.

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Arabische Übersetzung des Romans „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von Amos Oz

Die Familie eines israelischen Arabers, der bei einem Terroranschlag im Jahre 2004 ermordet wurde, hat durch eine Spende die Übersetzung des Romans „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von Amos Oz ins Arabische ermöglicht.
George Khoury, ein arabisch-israelischer Student, war auf seiner abendlichen Joggingrunde im Jerusalemer Stadtteil French Hill, als ein Terrorist ihn für einen Juden hielt und erschoss. Die Familie entschied sich daraufhin, die Übersetzung des Romans von Amos Oz zu finanzieren, um ein besseres Verständnis und Miteinander zwischen Juden und Arabern zu fördern.
Das Buch wurde von Jamal Gnaim in Zusammenarbeit mit dem „Institut für die Übersetzung Hebräischer Literatur“ übersetzt und vom Verlag Yedioth Books herausgegeben, der auch die russische Übersetzung des Buches verlegt. Die arabische Version soll zunächst im arabischen Sektor in Israel verkauft werden, später auch in Ägypten und anderen arabischen Staaten.
„Wie erwartet, war es schwer, das Buch ins Arabische zu übersetzen“, so Gnaim, der 1943 in der zentralisraelischen arabischen Stadt Baka al-Garbiyeh geboren wurde. „Es ist eine schwierige Sprache und die Welt, in der der Autor lebt, ist mir fremd. Aber irgendwie versuchte ich in seinen Kopf zu gelangen und ich hoffe, ich habe eine gute Arbeit geleistet.
Das Thema ist mir nicht fremd. Ich lebe in Israel und ich kann Hebräisch. Ich las das Buch und liebte es. Ich wusste, meine Aufgabe ist nicht einfach, doch ich versuchte nah an der Quelle zu bleiben, die mir heilig ist.“
Das Buch basiere auf der Sprache und den Assoziationen von Amos Oz, auf der hebräischen Literatur und dem zionistischen Gedanken und es sei wichtig, dass andere dieses Milieu ebenfalls kennenlernten, so Gnaim.
Zwei weitere Bücher von Amos Oz sind bereits ins Arabische übersetzt: „Mein Michael“, das seit 1990 in Ägypten hervorragende Rezensionen erhielt, und „Sumchi“, das in Jordanien herausgegeben wurde.
(Haaretz, 08.09.2008)

 
Heinrich-Heine-Preis für Amos Oz
Der berühmte Schriftsteller Amos Oz wird als erster Israeli den diesjährigen Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf erhalten. Die Verleihung soll am 13. Dezember in Heines Heimatstadt stattfinden. Altbundespräsident Richard von Weizsäcker wird Oz den mit 50 000 Euro dotierten Preis überreichen.
Quelle: Botsachaft des Staates Israel

Israelischer Nobelpreis für Chemie 2009

Die israelische Professorin Ada Yonath vom Weizmann Institute of Science erhielt am 7. Oktober 2009 den Nobelpreis für Chemie. Damit ist sie die achte israelische Nobelpreisträgerin: Menachem Begin erhielt 1978 den Friedensnobelpreis (gemeinsam mit dem ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat), Yitzhak Rabin und Shimon Peres erhielten 1994 den Friedensnobelpreis (gemeinsam mit Yassir Arafat), Daniel Kahneman erhielt 2002 den Wirtschaftsnobelpreis, Aaron Ciechanover und Avram Hershko erhielten 2004 den Chemienobelpreis (gemeinsam mit Irwin Rose), Robert J. Aumann erhielt 2005 den Wirtschaftsnobelpreis (gemeinsam mit Thomas C. Schelling)
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