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Weitere Veranstaltungen
zur Woche der Brüderlichkeit
unter
"GCJZ Berlin "
und
"Andere Veranstalter"
und unter "Rückblicke"
WdB -
Woche der Brüderlichkeit
2010
in
Potsdam
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WdB
Sonntag, 14. März
2010,
9.30 Uhr, Ort:
Fanzösischer Dom am Gendarmenmarkt
Predigt
von Dr. Christian Staffa,
Geschäftsführer Aktion Sühnezeichen Friedensdienste
(Preisträgerin der
Buber-Rosenzweig-Medaille 1993).
Den Gottesdienst gestaltet Stephan Frielinghaus.


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Einladung
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Antwortkarte
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12. April 2010, 18.00 Uhr,
Ort: Jüdisches
Gemeindehaus, Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin
Gedenkstunde zum 67. Jahrestag des Aufstandes im Warschauer
Ghetto und zum Andenken an die Opfer des Nationalsozialismus (Jom
Ha Shoa)
mit anschließender
Lesung der Namen der 55.696 ermordeten Berliner Juden
Die Lesung wird ununterbrochen vom 12. 4. 2010, 20.00 Uhr, bis
zum 13. 4. 2010, 23.00 Uhr, vor dem Jüdischen Gemeinde andauern.
Die Jüdische Gemeinde bittet die Berlinerinnen und Berliner
aktiv und auch ohne Anmeldung an dieser Lesung teilzunehmen.
Zur besseren Koordination wird aber um Anmeldung gebeten für den
Zeitraum vom 12. 4. (ab 20.30 Uhr) bis 13. 4. (8.00 Uhr) und
vom 13.4. (ab 20.00 Uhr)bis 23.00 Uhr) unter Tel. Nr.: 880 28
206
Das GCJZ-KURATORIUM
(gewählt am 7. Mai 2009)
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NEUE MITGLIEDER
der GCJZ Berlin
Das Jahr 2009 zeigte, wie
unverzichtbar das
vertrauensvolle Gespräch
zwischen Christen und Juden
ist. Wir freuen uns, dass
sich weitere an diesem
Gespräch interessierte
Menschen entschlossen haben,
unserer Gesellschaft als
Mitglieder beizutreten, wie:
Dr. Markus Dröge
Bischof der
Evangelischen Kirche
Berlin-Brandenburg-schlesische
Oberlausitz
>
"Der Teamspieler".
Ein Porträt des neuen
BIschofs
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Lala Süsskind
Vorsitzende der
Jüdischen
Gemeinde zu Berlin
>
Rede am Israelsonntag 16.08.2009
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Norbert Kopp
Bürgermeister des
Bezirks
Steglitz-Zehlendorf von Berlin
Prof. Dr. Hans Joachim Meyer
Präsident a.D. des
Zentralkomitees
der deutschen Katholiken (ZdK)
>
Interview anlässlich der WdB 2009
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Rückblick:
7. Juli 2009:
Festveranstaltung
60
Jahre Deutscher Koordinierungsrat DKR
der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Berlin, Französische
Friedrichstadtkirche
Festrede von
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel;
Grußworte von Charlotte Knobloch (Präsidentin des Zentralrats
der Juden in Deutschland), Dr. Heinrich Mussinghoff Bischof
von Aachen (Stellvertretender Vorsitzender der Deutschen
Bischofskonferenz) und Bischof Dr. Wolfgang Huber
(Vorsitzender des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland)
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"Nein zur Judenmission –
Ja zum Dialog
zwischen
Juden und Christen"
Erklärung des
Gesprächskreises "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der
deutschen Katholiken, 9. März 2009
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25. Februar 2010, Jour fixe:
Ja zum Dialog zwischen Juden
und Christen -
Ein Jahr
Erklärung „Nein zur Judenmission“
mit
Bernd
Streich, Katholischer Vorsitzender
der Gesellschaft für
Christlich-Jüdische
Zusammenarbeit Berlin
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DABRU EMET
(Redet
Wahrheit)
Eine jüdische Stellungnahme
zu Christen und Christentum
National
Jewish Scholars Project
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Williamson und die Folgen
Dialog -
Debatte
-
Dokumente
Jüdisch-christlicher Dialog
in Berlin
Erklärung der
Berliner GCJZ
Antisemitismus hat keinen
Platz in der Gesellschaft,
nicht in den Religionen und
nicht in den Kirchen. Von
dieser Überzeugung lassen
wir uns leiten.
Einen „Scherbenhaufen“ in
den christlich-jüdischen
Beziehungen darf es nicht
geben. Wir werden auf dem
gemeinsamen Weg des
jüdischen-christlichen
Dialogs in Berlin
weitergehen.
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"Den Weg des vertrauensvollen
Dialogs fortsetzen"
Treffen von Vertretern des
Zentralrats der Juden in Deutschland
und der Deutschen Bischofskonferenz
am 18.11.2009
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Zum Leitartikel
der Katholischen
SonntagsZeitung für
Deutschland 17./18. 1. 2009
und anderen aktuellen
Irritationen
Offener Brief der GCJZ Berlin
an Herrn Voß
von der
Katholischen SonntagsZeitung
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Stellungnahme
von
Professor em. Dr. Hanspeter Heinz,
Vorsitzender des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim
Zentralkomitee der deutschen Katholiken
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Lion Feuchtwanger
Berlin und Feuchtwanger
Wie
eine Schule ihren Namen
vergaß
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Ein Brief
mit (hoffentlich) Folgen
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Internationales
Lion-Feuchtwanger-Jahr
2008/2009
Rückblick
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"Bin
Laden geht - die
islamistische Revolution
kommt"
Der Vortrag von Knut C. Teske
am Mittwoch,
dem 21. Oktober 2009, um
17.30 Uhr, im Seminarraum
des Centrum Judaicum, steht
auf vielfachen Wunsch hier
nun zum
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bereit.
Wir danken dem Referenten.
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 11.
März 2010, 20.00 Uhr,
Ort:
Zwölf-Apostel-Kirchengemeinde
Berlin-Schöneberg,
Gemeindesaal:

Gesprächsabend
anlässlich der Enthüllung
der Gedenktafel für Adolf
Kurtz (1891-1975), Pfarrer
der Zwölf-Apostel-
Kirchengemeinde
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Montag, 15. März
2010, 19.00 Uhr, Ort:
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße:
Blick aus der
Ferne?, Vortrag von Dr.
Annette Weisberg (Kanada)
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Anmeldung
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Dienstag, 16. März
2010, 16.00 Uhr, Ort:
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße:
Prof. Dr.
Detlev Cramer liest aus
seinem aurobiografischen
Bericht
"Geschichten einer
Gefangenschaft"
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Donnerstag, 18.
März 2010, 19.30 Uhr,
Ort: Landesvertretung
Baden-Württemberg:
"Benedettinische Wende"?
Streitgespräch
mit
Alan Posener und
Matthias Matussek
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Montag, 22. März
2010, 17.00 Uhr, Ort:
Rotes Rathaus,
Luise-Schroeder-Saal:
Es bgeann in
Berlin - Ein Leben für
Frieden und Gerechtigkeit,
Bericht der
Jahrhundertzeugin Sonja
Sonnenfeld
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Foto: Sonnenfeld
WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 25.
März 2010, 19.30 Uhr,
Ort: Jüdisches Museum
Berlin:
"Stellt mir
eine Frage", Roman-Lesung
mit dem amerikanischen Autor
Steven Bloom
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 8.
April 2010, 19.30 Uhr,
Ort: Urania:
100 Jahre Tel
Aviv, Vortrag und Gespräch
mit Igal Avidan / Moderation: Dr. Hermann
Simon
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Montag, 12. April
2010, 18.00 Uhr, Ort:
GCJZ-Geschäftsstelle:
"Damit ihr Hoffnung
habt" - die Kirchen auf dem
Weg zum 2.Ökumenischen
Kirchentag, Gespräch mit
Bernd Streich
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Mittwoch, 14. April
2010, 19.0 Uhr, Ort:
Centrum Judaicum:

Familie Tietz
- Preußisch-jüdische
Kaufmannsbiografien,
Vortrag
und Gespräch
mit Nils
Busch-Petersen
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Anmeldung
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Foto: privat
WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Mittwoch, 21. April
2010, 19.00 Uhr, Ort:
Centrum Judaicum:
Jesus im
Trialog zwischen Judentum,
Christentum und Islam,
Vortrag und Diskussion mit
Dr. Sabine Kebir
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 29.
April 2010, 18.30 Uhr,
Ort: Centrum Judaicum:
"Mit Eichmann stand
Bonn vor Gericht". Die
Instrumenatlisierung des
Eichmann-Prozesses durch die
DDR, Vortrag von Dr. Peter
Krause
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WdB
(Veranstaltung
in Koop. mit GCJZ)
Donnerstag, 6. Mai
2010, 19.30 Uhr, Ort:
Jüdisches Gemeindehaus
Fasanenstraße:
"Reise in das
Herz des Feindes", Lesung
und Diskussion mit dem Autor
Najem Walli
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WdB
(Veranstaltung
mit Unterstützung der GCJZ)
Dienstag, 11. Mai
2010, 19.0 Uhr, Ort:
Centrum Judaicum:
Feministische Kritik
heiliger Texte im Judentum,
Christentum und Islam, Ein
Workshop nicht nur für
Studierende und Pädagogen
mit Dr. Sabine Kebir
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Freitag, 11. Juni
2010, 20.00 Uhr, Ort:
Ehemal. Jüdisches Waisenhaus
Berlin-Pankow:
"Schabbat
ha-Malka - Königin der
Jontefftage", Buchlesung mit
Jalda Rebling
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WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Sonnabend, 12. Juni
2010, 9.00 bis 18.00
Uhr:
Busexkursion zum
ehemal. Jüdischen
Kinderlandschulheim Caputh,
mit Aufführung eines
Features von Ingeborg
Papenfuß
Wir bitten um verbindliche
Anmeldung
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WdB
(Veranstaltung
mit Unterstützung der GCJZ)
Montag, 21. Juni
2010, 17.00 Uhr, Ort:
Blindenwerkstatt Otto Weidt
Rosenthaler Straße:

Jugend trifft:
Inge
Deutschkron
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Foto: privat
WdB
(Veranstaltung
der GCJZ)
Mittwoch, 20.
Oktober 2010, 19.00 Uhr,
Ort: Jüdisches Gemeindehaus
Fasabnenstraße:
Jesus von
Nazareth im Spiegel
jüdischer Froschung, Vortrag
von Rabbiner Prof. Dr.
Walter Homolka
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Anmeldung
>>
Antisemitismus in Europa
Eine Umfrage zeigt,
dass antisemitische
Vorurteile weit verbreitet
sind, vor allem in Polen und
Spanien. Österreich ist im
Mittelfeld. Die Briten sind
am tolerantesten.
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„Wer
sagt denn, dass man nicht auch einer finsteren Geschichte einiges
Licht abgewinnen kann, wie man helles Feuer schlägt aus dunklem
Stein?“, schrieb der Pfarrer und Dichter Albrecht Goes (1908 –
2000), der im Zweiten Weltkrieg Lazarett- und Gefängnisgeistlicher
war. Mit diesem Erzählungsband, den der S. Fischer Verlag zu Goes
100.Geburtstag 2008 unter dem Titel „Was wird morgen sein?“
herausbrachte, beweist er ein ums andere Mal, dass ihm genau das
gelingt. Besonders in den Novellen und Geschichten, die den Krieg
und die Shoah zum Thema haben, wie „Das Löffelchen“, das berühmte
„Brandopfer“, aber auch in kleineren Stücken wie „Das mit Katz“ oder
„Begegnung in Ungarn“ zeigt er seine Meisterschaft. Wir können aber
auch den reifenden Erzähler in seiner Entwicklung begleiten, da die
Texte chronologisch geordnet sind. Da sind viele Entdeckungen zu
machen, wie die „Steglitzer Kindheit 1917“. Albrecht Goes, Freund
Martin Bubers und ein wichtiger Wegbereiter der christlich-jüdischen
Verständigung, ist es wert, von einer jüngeren Generation
wiederentdeckt zu werden. Da eine seiner bekanntesten und
wichtigsten Erzählungen „Unruhige Nacht“ in der Sammlung nicht
enthalten ist, muss ohnehin zu anderen Büchern gegriffen werden.
Aber hier kann die Begeisterung ihren Anfang nehmen.
(Zuerst erschienen in der evangelischen Wochenzeitung Die Kirche)
Albrecht Goes: Was wird morgen sein
Fischer Verlag,
366 Seiten,
9,95 €
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Die
Familie eines israelischen Arabers, der bei einem Terroranschlag im
Jahre 2004 ermordet wurde, hat durch eine Spende die Übersetzung des
Romans „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ von Amos Oz ins
Arabische ermöglicht.
George Khoury, ein arabisch-israelischer Student, war auf seiner
abendlichen Joggingrunde im Jerusalemer Stadtteil French Hill, als
ein Terrorist ihn für einen Juden hielt und erschoss. Die Familie
entschied sich daraufhin, die Übersetzung des Romans von Amos Oz zu
finanzieren, um ein besseres Verständnis und Miteinander zwischen
Juden und Arabern zu fördern.
Das Buch wurde von Jamal Gnaim in Zusammenarbeit mit dem „Institut
für die Übersetzung Hebräischer Literatur“ übersetzt und vom Verlag
Yedioth Books herausgegeben, der auch die russische Übersetzung des
Buches verlegt. Die arabische Version soll zunächst im arabischen
Sektor in Israel verkauft werden, später auch in Ägypten und anderen
arabischen Staaten.
„Wie erwartet, war es schwer, das Buch ins Arabische zu übersetzen“,
so Gnaim, der 1943 in der zentralisraelischen arabischen Stadt Baka
al-Garbiyeh geboren wurde. „Es ist eine schwierige Sprache und die
Welt, in der der Autor lebt, ist mir fremd. Aber irgendwie versuchte
ich in seinen Kopf zu gelangen und ich hoffe, ich habe eine gute
Arbeit geleistet.
Das Thema ist mir nicht fremd. Ich lebe in Israel und ich kann
Hebräisch. Ich las das Buch und liebte es. Ich wusste, meine Aufgabe
ist nicht einfach, doch ich versuchte nah an der Quelle zu bleiben,
die mir heilig ist.“
Das Buch basiere auf der Sprache und den Assoziationen von Amos Oz,
auf der hebräischen Literatur und dem zionistischen Gedanken und es
sei wichtig, dass andere dieses Milieu ebenfalls kennenlernten, so
Gnaim.
Zwei weitere Bücher von Amos Oz sind bereits ins Arabische
übersetzt: „Mein Michael“, das seit 1990 in Ägypten hervorragende
Rezensionen erhielt, und „Sumchi“, das in Jordanien herausgegeben
wurde.
(Haaretz, 08.09.2008) |