AUSSTELLUNGEN

1. März  -  Mai 2004

Montag   1. März  -  26. März 2004         Montag bis Freitag 10 - 17 Uhr
18:00  Eröffnung am 1. März 2004
          Veranstaltung des Evangelisches Bildungswerkes
          Haus der Kirche (Tagungshaus), Goethestraße 26, 10625 Berlin-Charlottenburg

DIE NACHT VOR DEM TODE
Frauengefängnis Barnimstraße 1933-1945
Eine Aussstellung zum Gedenken an zum Tode verurteilte Frauen während der Naziherrschaft.

Die gnadenlose Praxis der Todesstrafe für Frauen ist ein Kennzeichen der Nazidiktatur. Über 300 Frauen verbrachten ihre letzten Tage vor der Hinrichtung in der Barnimstaße. Auf sieben großen Tafeln dokumentiert die Ausstellung die Lebens- und Leidensgeschichte einiger Frauen.

Informationen zu Begleitveranstaltungen bei Herrn Ruppel unter: Tel.: 319 12 11

Eintritt frei 


AB   2. Februar  2004  -  Mai  2004
     Stiftung Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum
     Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte

Pioniere in Celluloid
Juden in der frühen Filmwelt 1910 bis 1925
Eine Ausstellung in den historischen Räumen der Neuen Synagoge Berlin

Ob einer Jude war oder nicht war in den Gründerjahren der Filmbranche kaum von Belang. Wer Unternehmungsgeist, Talent und Ideen mitbrachte bekam seine Chance. In dieser Situation entdeckten viele jüdische Kaufleute, Schauspieler, Autoren und Regisseure ihre Zukunft im Kino. Zu den jüdischen Filmpionieren, die den Aufbau der Filmstadt Berlin und die Geschichte eines neuen Mediums entscheidend prägten, gehörte der Konfektionslehrling Ernst Lubitsch  - später ein erfolgreicher Hollywoodregisseur - ebenso wie der Textilkaufmann Paul Davidson.
Ab 1908 eröffnete er zahlreiche prunkvolle Lichtspielpaläste in Berlin, zehn Jahre später war er der wichtigste Mann für Filmproduktionen in der neu gegründeten Ufa.
Ihnen und den zahllosen weiteren jüdischen Filmschaffenden der 1910er und frühen 1920er Jahre ist diese Ausstellung in der Neuen Synagoge gewidmet. Gezeigt wird eine Kinolandschaft, in der die Geschichte jüdischen Filmschaffens mit zahlreichen Stummfilm-Dokumenten, Bildern, Texten, Objekten, medialen Inszenierungen präsentiert wird. Dokumentiert werden aber auch antisemitische Angriffe auf Juden in der Filmbranche, die bereits 1919 begannen.

Kuratorin der Ausstellung ist Irene Stratenwerth (Hamburg).

Weitere Informationen unter Tel: 88028 307   pioniere-in-celluloid@cjudaicum.de

Öffnungszeiten:
Sonntag bis Donnerstag 10-18 Uhr
Freitag 10-14 Uhr
Samstag geschlossen

Eintritt: € 2,50 / ermäßigt € 1,50

Ernst Lubitsch in "Der Stolz der Firma"
(Regie: Carl Wilhelm, 1914)  
Foto: Bundesarchiv-Filmarchiv, Berlin;
in: Begleitband zur Ausstellung 
Der Stolz der Firma