VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

22. März - 19. August 2004

Montag  22. März 2004
18:00 Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerkes - Theologisch-pädagogisches Institut
         Haus der Kirche, Goethestraße 26, 10625 Berlin-Charlottenburg

Helmut Ruppel und Ingrid Schmidt
DAS TOR ZUR TIEFE
Paul Celan und Paul Klee

Im Blickpunkt der Aufmerksamkeit stehen die Arbeiten von Paul Klee "Angstausbruch" (1939) und "Das Tor zur Tiefe" (1936) und der "Psalm" von Paul Celan. Das biblische Todes- und Lebensverständnis erfährt in den Bildern und Texten ein eigenwilliges Echo, das wahrzunehmen Aufmerksamkeit erfordert und eigener Lebensnot Sprache und Ausdruck gibt.

Eintritt frei

Mittwoch  24. März 2004
18:00- Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick
20:15  Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin

Klaus Sternberg
RELIGION UND GEWALT
Haben monotheistische Religionen eigene Gewaltpotentiale ?
Auswirkungen instrumentalisierender Berufungen auf Religionen
Anmeldung unter Tel: 61 72 54 22

Eintritt: 3 €

mittwochs  24. März - 5. Mai 2004
19:00- Veranstaltung der Volkshochschule Spandau
21:15  Haus der Volkshochschule, Kirchgasse 3, 13597 Berlin-Spandau

SEMINAR: JUDENTUM-CHRISTENTUM-ISLAM
Dr. Alexander Reynolds
Antworten der großen Religionen auf die Grundfragen menschlichen Lebens

Wer heute in Europa nach praktischer Orientierung im Leben sucht, tut dies oft eher beim Buddhismus und anderen "neuen" Religionen als beim Christentum, Judentum oder Islam, die geschichtlich an der Gestaltung der europäischen Zivilisation mitgewirkt haben. In diesem Kurs wollen wir die lebensphilosophischen Kräfte der drei "monotheistischen" Religionen wieder zutage fördern: die oft verwandten, aber auch oft ganz verschiedenen Einstellungen zu menschlichen Grundfragen wie "Angst" und "Hoffnung", "Glück" und "Unglück", "Erfolg" und "Misserfolg".
Es werden für diesen Kurs weder religionswissenschaftliche Vorkenntnisse noch irgendeine Art "Gläubigkeit" vorausgesetzt, wohl aber eine gewisse Bereitschaft, inne zu halten und über allgemeine menschliche Erfahrungen im besonderen Licht jüdischer, christlicher und muslimischer Grundideen nachzudenken.

Voranmeldung in der Volkshochschule erforderlich, Tel: 33 03 50 00

Eintritt: 37 € / ermäßigt 20,50 €

Donnerstag  25. März 2004
18.00  City VHS Mitte, Linienstraße 162, 10117 Berlin-Mitte

Referententeam und Joe Kucera (Jazzsaxophon)
FEST DER KULTUREN: TSCHECHIEN

Nach dem großen Einfluss auf die europäische Geschichte in Gestalt des Königreiches Böhmen und 300 Jahren Zugehörigkeit zur Habsburger Monarchie gehörte die moderne Tschechoslowakei vor dem Zweiten Weltkrieg zu den zehn größten Industrienationen. Komponisten wie Dvorák und Smetana haben ebenso wie der Theaterautor und spätere Präsident Vaclav Havel als bedeutende Persönlichkeiten das Land repräsentiert. Wir werden an diesem Abend tschechische Kultur live erleben mit dem Jazzsaxophonisten Joe Kucera (angefragt), aber auch Einblicke in das südöstlich gelegene Nachbarland bekommen, so dass uns vielleicht die Reiselust packt.
Der europäische Gedanke wird den Abend begleiten und zu interessanten Gesprächen mit Gästen des Abends führen.

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 11

Eintritt frei

Sonntag  28. März 2004          www.berlin-judentum.de
14:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Granitschale im Lustgarten / neben dem Berliner Dom,
         Unter den Linden, 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
ZWISCHEN KUPPELN, KULTURVEREINEN UND CAFÉS
Christen, Juden und Muslime im Diaolog
Stadtrundgang

In den letzten Jahren sind in Mitte zahlreiche Gruppen und Institutionen entstanden, die interreligiösen und / oder interkulturellen Dialog betreiben wie Stiftungen, Frauenzentren, Galerien, Vereine und kirchliche Institutionen. Die Orte und die Konzepte sowie historische Vorläufer heutiger Dialogbemühungen werden vorgestellt, und auch über Fehlformen wird zu reden sein.
Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €

Mittwoch  31. März 2004          www.gcjz-berlin.de
19:00 Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
         Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 29, 10117 Berlin-Mitte

Claudia Dantschke
ANTISEMITISMUS IM POLITISCHEN ISLAM
Vortrag und Diskussion

Der Islamismus bzw. politische Islam ist eine Ideologie, also das Konzept einer Gesellschaftsordnung, deren politische, wirtschaftliche, soziale, juristische, religiöse und kulturelle Grundlage der Islam bildet. Nach dem Niedergang des Sozialismus/Kommunismus sieht sich nun das "islamische" Gesellschaftsmodell als einzige Alternative zum Weltmachtsstreben unter Führung der USA.
(Siehe auführliche Beschreibung auf S.8)

Anmeldung unter Tel: 821 66 83 / gcjz.berlin@t-online.de

Eintritt frei   (Bitte planen Sie Zeit für die Sicherheitskrontrolle ein.)

 


 

 Isaac B. Singer
Isaac B. Singer
Foto:
Nancy Crampton
  

Donnerstag  1. April 2004          www.gcjz-berlin.de
19:00 Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
         in Kooperation mit der Evangelischen Akademie
         Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Dietmar Pertsch, Seminardirektor a.D.
"MEINE GLAUBENSHALTUNG IST EINE REBELLISCHE"
Zum 100.Geburtstag des jiddischen Nobelpreisträgers Isaac B. Singer

Am 14. Juli 2004 wäre der 1991 gestorbene Schriftsteller Isaac Bashevis Singer 100 Jahre alt geworden.
Im Mittelpunkt des Vortrags werden die Wandlungen in Singers Gottesbild und damit vor allem seine Geschichten von Glauben und Zweifel stehen.
(Siehe auführliche Beschreibung auf S.9)
Foto in: Dietmar Pertsch, Isaac B. Singers Geschichten über die ausgelöschte Welt des polnischen Judentums, Hamburg 2003 (Reinhold Krämer Verlag)

Keine Anmeldung erforderlich

Eintritt frei



Donnerstag  1. April 2004
20:00 Veranstaltung der Buch- und Spielhandlung Tabularium
         Krausnickstrasse 23, 10117 Berlin-Mitte

RUNDFUNKVORTRÄGE AUS DEN ZWANZIGER JAHREN ÜBER BERLIN
Alter Benjamin: "Aufklärung für Kinder"
Lesung

Weitere Informationen unter Tel: 2 80 82 03

Eintritt: 4 € / ermäßigt 3 €



Sonntag  4. April 2004          www.berlin-judentum.de
13:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Volksbühne / Rosa-Luxemburg-Platz, 10178 Berlin-Mitte

S-BAHN-TOUR VON BERLIN - MITTE NACH CHARLOTTENBURG

Mascha Kaléko
Ein paar leuchtende Jahre -
mit Gedichten zu ihren Lebensorten

Als Kind ostjüdischer Einwanderer kam sie nach Berlin und wurde durch ihre spritzigen, humorvollen Zeitungsgedichte bekannt. In zahlreichen Gedichten von ihr findet die Atmosphäre verschiedener Berliner Plätze und Straßen, die wir aufsuchen, Niederschlag. Ihre Bücher wurden verboten. Mit Mann und Kind konnte sie erst nach Amerika, später nach Israel emigrieren.

Dauer: 3 - 3 1/2 Stunden

Kosten: 15,50 € / ermäßigt 12,50 € ohne BVG



Freitag  9. April 2004          www.berlin-judentum.de
13:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: S-Bhf. Hackescher Markt / Ausg. Hackescher Markt
         vor Coffeemamas, 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
FRAUENPROTEST IN DER ROSENSTRASSE
und andere Orte des Frauenwiderstands
Stadtrundgang

Recha Freier (Initiatorin der Jugendalijah = Auswanderung),
Sala Kochmann (Widerstandsgruppe Herbert Baum),
Inge Deutschkron (illegal Untergetauchte) und
Hanna Karminski (jüdischer Frauenbund) repräsentieren das Handlungsspektrum
jüdischer Frauen in der Zeit der nationalsozialistischen Verfolgung.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Samstag  10. April 2004          www.berlin-judentum.de
15:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Heimatmuseum Neukölln / Ganghoferstr 3-5 im Hof, 12043 B.-Neukölln

Ray Wolff
JÜDISCHES LEBEN IN NEUKÖLLN
Stadtrundgang

Neukölln als Bezirk der kleinen Leute zog Persönlichkeiten (K. Löwenstein, K. Frankenthal,
H. Nathan und R. Silberstein) an, die Reformprojekte in Pädagogik, Gesundheitswesen und Bibliothekswesen initiierten.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Sonntag  11. April 2004          www.berlin-judentum.de
14:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: S-Bhf. Hackescher Markt / Ausg. Hackescher Markt
         vor Coffeemamas 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
JEWISH DISNEYLAND - DIE VERMARKTUNG DES "JÜDISCHEN"
Stadtrundgang

Der Mythos vom "Jüdischen Viertel" blüht. Was ist Schein und was ist Wirklichkeit?
Welche Bilder über Juden und Jüdinnen sowie jüdisches Leben werden hier weitergegeben?
Welche Stereotypen werden verstärkt? Welches Bedürfnis steht hinter dieser Suche nach dem "Jüdischen"? Was sind "Fakes" und wo findet real jüdisches Leben statt?

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Montag  12. April 2004  www.berlin-judentum.de
13:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Bayrischer Platz / Parkeingang, 10779 Berlin-Schöneberg

Iris Weiss
BAYRISCHES VIERTEL KÜNSTLERISCH UND LITERARISCH
Stadtrundgang

Um den Bayrischen Platz herum, die "jüdische Schweiz", lebten Angehörige der Mittelschicht: Ärzte, Künstler, Beamte, Wissenschaftler (Einstein, Fromm) und Rabbiner (Altmann, Baeck).
Ihr Weg zunehmender Ausgrenzung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen wird durch ein neueres Denkmal - bestehend aus 80 Schildern - aufgezeigt.
Literarisch verarbeitet haben diese Erfahrungen Rabbiner Jakob Petuchowski, Inge Deutschkron, Marcel Reich-Ranicki, Gertrud Kolmar, Ilse Blumenthal Weiss und Yoram Kaniuk.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Donnerstag  22. April 2004          www.berlin-judentum.de
20:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
Buch- und Spielehandlung Tabularium, Krausnickstr. 23, 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
FRAU IM TALLIT
Lesung und Gespräch

Traditionell wird der Bereich des Lernens der männlichen Lebenswelt zugeordnet. In den letzten Jahrzehnten haben sich - maßgeblich durch Einflüsse aus der Frauenbewegung - Veränderungen vollzogen in der Art, dass jüdische Frauen in den nicht-orthodoxen Richtungen des Judentums für sich gleiche Partizipationsmöglichkeiten gefordert und verwirklicht haben. Dies findet seinen Ausdruck in neuen Formen des Umgangs mit der hebräischen Bibel (feministische Torahkommentare), Liturgien und erzählende Texte, die eine Sprache verwenden, die Frauen einschließt (gender inclusive), bis zur Möglichkeit, dass Frauen Rabbinerinnen werden sowie der Aufbau von Frauennetzwerken im Bereich Erziehung, Bildungsarbeit, Sozialarbeit, Therapie.

Dauer: 1 1/2 - 2 Stunden

Kosten: 4 € / ermäßigt 3 €


Sonntag  25. April 2004          www.berlin-judentum.de
13:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
Start: Literaturhandlung / Joachimstaler Str. 13, 10719 Berlin-Charlottenburg

Iris Weiss
BERLIN VON WEST NACH OST
Mit der S-Bahn zu drei Zentren Jüdischen Lebens heute
Stadtrundfahrt

Die S-Bahn-Tour verbindet die Orte, an denen sich heute die wichtigsten öffentlichen Orte jüdischen Lebens befinden, zeigt ihre geschichtlichen Hintergründe auf und erschließt neuere Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Jüdischen Gemeinde.
- Charlottenburg gewann Anfang des 20. Jahrhunderts an Bedeutung als es in bürgerlichen Kreisen "in" wurde, in den neuen Westen zu ziehen. Hier entstand die erste Synagoge außerhalb von Alt-Berlin (heute: Gemeindezentrum) sowie zahlreiche Gemeindeeinrichtungen.
- In Berlin-Mitte liegen die Anfänge jüdischen Lebens: Hier haben sich in den letzten Jahren wieder jüdische Institutionen angesiedelt.
- In Prenzlauer Berg war das Zentrum der Ostberliner Jüdischen Gemeinde. Durch das Lauder-Lehrhaus ist hier ein neuer Mittelpunkt im Entstehen und außerdem wird dieses Jahr der 100. Geburtstag der Synagoge Rykestraße begangen.

Dauer: 3 - 3 1/2 Stunden

Kosten: 15,50 € / ermäßigt 12,50 € ohne BVG



Montag  26. April 2004
17:30- Volkshochschule Treptow-Köpenick
19.45 Jüdisches Museum Lindenstr 9-14, 10117 Berlin-Mitte

BESUCH IM JÜDISCHEN MUSEUM
Mit Siebenmeilenstiefeln durchs Museum
Führung

Kosten: 2,50 € zuzüglich 5 € Führung


Montag  26. April 2004          www.digberlin.de
19:30 Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitgemeinschaft Berlin
         Auswärtiges Amt, Besucherzentrum, Werderscher Markt 1,
         10117 Berlin-Mitte U-Bhf. Hausvogteiplatz

Zweite Veranstaltung in unserer Reihe:
"Botschafter zum 40. Jubiläum der Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel"

Gespräch mit Botschafter a.D. Klaus Schütz
Klaus Schütz

Sonntag  2. Mai 2004          www.berlin-judentum.de
10:00- Veranstaltung von berlin-judentum.de
18:00  Veranstaltungsort wird nach der Anmeldung bekanntgegeben

Iris Weiss
MACHT - VERANTWORTUNG - ERBE
Die fünf Töchter des Zelophchad
Christlich-jüdisches Bibliodrama

Bibliodrama als Midrasch (nach Peter Pitzele) zu: Was ist unser Erbe, welche Räume wollen wir uns erschließen und füllen. Welche Impulse stellen uns unsere Traditionen dafür zur Verfügung und was symbolisieren die fünf Töchter Noa, Milka, Hogla, Machla und Tirzah?
Die jüdische Tradition hat die Auslegungsform des Midrasch (von "erforschen") entwickelt. Fragen, die im biblischen Text - dem "schwarzen Feuer"- offen bleiben, werden dadurch beantwortet. "Midrasch" ist sowohl ein Prozess als auch dessen Ergebnis.
Peter Pitzele, ein amerikanischer Jude, hat daraus in den letzten 20 Jahren eine Arbeitsweise entwickelt, mit der die "Zwischenräume zwischen den Buchstaben" - die jüdische Tradition spricht hier vom "weißen Feuer" - ganz neu zu reden beginnen und die Teilnehmenden zu Auslegern des Textes gemacht werden.
Jede/r bringt etwas Vegetarisches für das gemeinsame Mittagessen mit.

Anmeldung bis 16. April unter Tel: 4 53 53 04 oder bibliodrama@hagalil.com

Kosten: 40 € / ermäßigt 32 €



Donnerstag  13. Mai 2004          www.konzerthaus.de
20:00 Veranstaltung des Musikclubs im Konzerthaus Berlin
         Gendarmenmarkt, 10117 Berlin-Mitte

MUSICA REANIMATA - GESPRÄCHSKONZERT
Oskar Fried
Ein zu Unrecht vergessener Komponist?

Förderverein zur Wiederentdeckung NS-verfolgter Komponisten und ihrer Werke "musica reanimata" e.V. in Zusammenarbeit mit dem Konzerthaus Berlin und dem Deutschlandfunk Köln.

Informationen und Bestellungen unter Tel: 203 09 - 21 01 / 21 02

Karten: 8 €



Samstag  15. Mai 2004          www.konzerthaus.de
20.00 Veranstaltung des Musikclubs im Konzerthauses Berlin
         Gendarmenmarkt, 10117 Berlin-Mitte

MUSICA REANIMATA - GESPRÄCHSKONZERT
"Traum - Hoffnung - Wirklichkeit"
Gesprächskonzerte mit Stefan Litwin III

"Wirklich ich lebe in finsteren Zeiten"
Musik und Widerstand - mit Werken von Leos Janácek, Victor Ullmann u.a.

Informationen und Bestellungen unter Tel: 203 09 - 21 01 / 21 02

Karten: 12 €


Sonntag  16. Mai 2004          www.digberlin.de
17:00 Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin
         Synagoge Rykestraße, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Avitall Gerstetter, Kantorin, und Shalom-Chor Berlin
KONZERT
ANLÄßLICH DES JOM JERUSHALAJIM

(Jerusalemtag am 19. Mai)

Kartenvorbestellung unter Tel: 28 39 52 15

Eintritt: 10 €
Ermäßigung für Berechtigte: 5 €
(nur an der Abendkasse)
 
Shalom-Chor Berlin
Shalom-Chor Berlin, Avitall Gerstetter



Sonntag  23. Mai 2004          www.berlin-judentum.de
17:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Granitschale im Lustgarten / neben dem Berliner Dom
         Unter den Linden, 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
ZWISCHEN KUPPELN, KULTURVEREINEN UND CAFÉS
Christen, Juden und Muslime im Dialog
Stadtrundgang

In den letzten Jahren sind in Mitte zahlreiche Gruppen und Institutionen entstanden, die interreligiösen und/oder interkulturellen Dialog betreiben wie Stiftungen, Frauenzentren, Galerien, Vereine und kirchliche Institutionen. Die Orte und die Konzepte sowie historische Vorläufer heutiger Dialogbemühungen werden vorgestellt, und auch über Fehlformen wird zu reden sein.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Sonntag  30. Mai 2004          www.berlin-judentum.de
17:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: S-Bhf. Hackescher Markt / Ausg. Hackescher Markt
         vor Coffeemamas 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
JEWISH DISNEYLAND - DIE VERMARKTUNG DES "JÜDISCHEN"
Stadtrundgang

Der Mythos vom "Jüdischen Viertel" blüht. Was ist Schein und was ist Wirklichkeit? Welche Bilder über Juden und Jüdinnen sowie jüdisches Leben werden hier weitergegeben? Welche Stereotypen werden verstärkt? Welches Bedürfnis steht hinter dieser Suche nach dem "Jüdischen"? Was sind "Fakes" und wo findet real jüdisches Leben statt?

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Montag  31. Mai 2004          www.berlin-judentum.de
13:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Bayrischer Platz / Parkeingang, 10779 Berlin-Wilmersdorf

Iris Weiss
BAYRISCHES VIERTEL KÜNSTLERISCH UND LITERARISCH
Stadtrundgang

Um den Bayrischen Platz, der "jüdischen Schweiz", lebten Angehörige der Mittelschicht: Ärzte, Künstler, Beamte, Wissenschaftler (Einstein, Fromm), Rabbiner (Altmann, Baeck).
Ihr Weg zunehmender Ausgrenzung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen wird durch ein neueres Denkmal - bestehend aus 80 Schildern - aufgezeigt. Literarisch verarbeitet haben diese Erfahrungen Rabbiner Jakob Petuchowski, Inge Deutschkron, Marcel Reich-Ranicki, Gertrud Kolmar, Ilse Blumenthal Weiss und Yoram Kaniuk.

Dauer: 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Sonntag  13. Juni 2004          www.berlin-judentum.de
15:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Literaturhandlung / Joachimstaler Str. 13, 10719 Berlin-Charlottenburg

Iris Weiss
WEGE INS JÜDISCHE CHARLOTTENBURG
und zu Orten der jüdischen Avantgarde der Zwanziger Jahre
Stadtrundgang

Ab der letzten Jahrhundertwende war es "in" nach Charlottenburg zu ziehen. Jüdische Künstler und Literaten prägten maßgeblich das kulturelle Leben in den Zwanziger Jahren in Theatern und Kabaretts rund um den Kudamm. In Cafés traf sich die Literaten- und Malerszene.
Zahlreiche jüdische Institutionen entstanden. Nach 1945 hatte das Westberliner Gemeindeleben hier seinen Mittelpunkt. Seit kurzem haben sich auch einige internationale Organisationen hier niedergelassen vom Chabad Zentrum, dem Masorti-Lehrhaus bis zur Union Progressiver Juden.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Mittwoch 16. Juni 2004 www.berlin-judentum.de
18:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Senefelder Platz /Denkmal, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

Lara Dämmig
JÜDISCHES LEBEN IM PRENZLAUER BERG
Anfänge - DDR-Zeit - heute
Stadtrundgang

Damals wie heute ist der Bezirk von sozialen Veränderungen geprägt. Wie jüdisches Leben in der DDR aussah und welche neueren Entwicklungen es gibt, zeigt diese Führung.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Sonntag  20. Juni 2004          www.berlin-judentum.de
18:00 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Start: Haus Ungarn / Karl-Liebknecht-Straße 9 (gegenüber Marienkirche)

10178 Berlin-Mitte

Iris Weiss
PROJEKT AUFKLÄRUNG - MOSES MENDELSSOHN UND DIE FOLGEN
Stadtrundgang

An der Schwelle zur Moderne gab Moses Mendelssohn wichtige Impulse zur Erneuerung des jüdischen Bildungswesens. Orte des Lernens und Lehrens (Lehrhaus, jüdische Freischule, Rabbinerseminar, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Religionsschulen etc.) werden mit ihrem Selbstverständnis sowie ihren Aufgaben im Wandel der Zeiten dargestellt.
Sie begründeten Berlins Ruf als "Jerusalem des Nordens". Wir hören von wichtigen Personen, die mit den jeweiligen Lern-Orten verbunden sind (Moses Mendelssohn, Abraham Geiger, Esriel Hildesheimer, Leo Baeck, Regina Jonas u.a.) und lernen neue Orte jüdischen Lernens heute kennen.

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €



Freitag  19. August 2004             www.berlin-judentum.de
19:30 Veranstaltung von berlin-judentum.de
         Café Impuls, Breite Strasse 49, 13187 Berlin-Pankow

Micha Eun und Iris Weiss
ORTE ERINNERN

Diavortrag zu über 45 Denkmalen in der Berliner Stadtlandschaft, die an die Beiträge jüdischer Bürger zum Berliner Leben, ihre Ausgrenzung, Vertreibung und Ermordung erinnern.
Was wird mit welchen Mitteln thematisiert und was wird ausgespart? Welche künstlerischen Mittel werden verwendet?

Dauer: 2 Stunden

Kosten: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €