AUSSTELLUNGEN 27. Januar bis
22. April 2007

Samstag  27. Januar   -   Freitag  23. Februar 2007     Montag bis Freitag 9-18 Uhr
          Rathaus Lichtenberg, Möllendorfstr. 6, 10367 Berlin- Lichtenberg

Montag   5. Februar - Donnerstag  22. Februar 2007
          Rathaus Treptow-Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin-Köpenick

Samstag  3. März - Donnerstag   22. März 2007    Eröffnungsveranstaltung: 3. März 11 Uhr
          Rathaus Charlottenburg-Wilmersdorf, Otto-Suhr-Allee 100, 10585 Berlin-Charl.

          Veranstaltung der Friedensbibliothek, des Anti-Kriegs-Museums
          und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz

DER GELBE STERN
Wanderrausstellung

Anlässlich des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus am 27.Januar wird die Ausstellung "Der gelbe Stern" gezeigt. Die Exposition dokumentiert in aussagekräftigen Bildern und Texten das Leben der Juden in Deutschland zwischen 1900 und 1945 und zeigt, wie aus einem friedlichen Nebeneinander zweier Kulturen ein Spannungsfeld entstand, das sich in systematischem Massenmord an der jüdischen Bevölkerung in Deutschland entlud.

Der 1926 in Breslau geborene Heinz Corny-Kallmann, Sohn deutsch-jüdischer Eltern,
entkam dem Holocaust 1939 durch Emigration nach England.
1976 kehrte Corny-Kallmann nach Berlin zurück und engagiert sich seitdem öffentlich für die Aufklärung über die Judenverfolgung in Nazi-Deutschland und das Wachhalten der Erinnerung an ein schreckliches Kapitel deutscher Geschichte. Er berichtet in Schulen, Kirchen, auf Seminaren und Ausstellungen über Erfahrungen und Erlebnisse und wirbt für Toleranz und friedliches Miteinander der Menschen.

Heinz Corny-Kallmann bietet interessierten Besuchern, vor allem Schülern an, sie durch die Ausstellung zu führen.
Anmeldung über die Jüdische Gemeinde zu Berlin, Tel.: 030-88 02 82 32 / 34









Fotos:
Landesarchiv
Berlin
André Schmitz bei einer Ausstellungs-Eröffnung
André Schmitz bei einer Ausstellungseröffnung
Zeitzeuge Heinz Corny-Kallmann
und Zeitzeuge Heinz Corny-Kallmann


Montag  29. Januar   bis  22. April 2007     Montag  -  Donnerstag   von 10-18 Uhr
                                                                  Samstag   u.  Sonntag  von 10-17 Uhr
          Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin
          Rathaus Schöneberg, Ausstellungshalle
          John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg
          Fahrverbindung: U-Bahn: U4 Rathaus Schöneberg, Bus: 104, 204, M46

"WIR WAREN NACHBARN" - 109 BIOGRAFIEN JÜDISCHER ZEITZEUGEN
Zeitzeugenausstellung

Zum dritten Mal eröffnete die Intervallausstellung "Wir waren Nachbarn" am 28. Januar 2007 im Rathaus Schöneberg zum Gedenktag an die Befreiung von Auschwitz. Jeweils für drei Monate etabliert sie sich nun in der Kontinuität einer 20-jährigen fortschreitenden Erinnerungsarbeit als ein wichtiger Gedenkort in Berlin. Wie schon durch das ungewöhnliche 80-teilige Denkmal ist das Bayerische Viertel in Schöneberg, an dessen Rand das Rathaus liegt, zu einem exemplarischen Ort für den Bezirk und für das kollektive Gedächtnis der Stadt geworden.

Das war nur möglich, weil jüdische Zeitzeugen, ehemalige Nachbarn, die heute in aller Welt verstreut leben, bereit waren, ihre Erinnerungen zu erzählen und Bilder, Dokumente und Briefe zur Verfügung zu stellen. Sie erzählen Geschichten von Kinder- und Jugendträumen, von Schule und Beruf, von der langsamen Ausgrenzung und von der sich steigernden alltäglichen Abwendung früherer Freunde bis hin zu Ablehnung und Denunziation durch Kollegen und Mitbewohner, auch von Leid und Tod vieler Familienangehöriger, denen es nicht gelungen ist, rechtzeitig zu entkommen. Über 16.000 jüdische Bürger lebten vor 1933 in Schöneberg, über 2.000 in Tempelhof. Nur etwa 10.000 konnten fliehen und fanden Aufnahme in vielen Ländern der Erde.

In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt des Begleitprogramms zur Ausstellung auf den Formen von Erinnerungsarbeit, dem Erfahrungswissen von Zeitzeugen und dem Dialog zwischen den Generationen.




Dan Wolf
Dan Wolf
Sonntag  22. April 2007     Finissage   
18:00   Rathaus Schöneberg

          Jens Huckeriede, Regisseur
          "RETURN OF THE TÜDELBAND" - GEBRÜDER WOLF STORY
          
Film und anschließend Diskussion mit dem Regisseur

Der junge jüdische Amerikaner Dan Wolf ist in Hamburg auf der Suche nach seiner Geschichte auf den Spuren seiner berühmten Vorfahren, der Gebrüder Wolf. Ihr Tüdelband-Lied ist bis heute Hamburgs heimliche Hymne.

Eintritt frei,   Infos zum Film:
www.gebrüderwolf.de


Anmeldung und Information zur Ausstellung:
Führungen für Gruppen und Schulklassen (auch freitags) nach Anmeldung unter:
Kunstamt: 030 / 7560-4703 oder -6964

hausamkleistpark-berlin@t-online.de
www.hausamkleistpark-berlin.de
Foto: Kunstamt Tempelhof-Schöneberg

Wir waren Nachbarn


  
  
 
Erlöserkirche, Jerusalem
Erlöserkirche
Sonntag  18. Februar 2007
            Veranstaltung des Landeskirchlichen Archivs Stuttgart im Berliner Dom
            Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin-Mitte

DEUTSCHE IM HEILIGEN LAND
Der deutsche Beitrag zum kulturellen Wandel in Palästina

10:00 Festgottesdienst zum 155. Jahresfest des Jerusalemvereins im Berliner Dom

12:30 Ausstellungseröffnung
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender des Evangelischen Kirche in Deutschland

Im Heiligen Land lebten am Vorabend des 1. Weltkrieges über 3.000 deutsche Christen, von denen der größte Teil (ca. 2.500) aus dem evangelischen Württemberg kam. Als Missionare und Siedler leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Entwicklung Palästinas, der heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.

Ziel der Ausstellung ist es, die Tiefen und zum Teil auch bleibenden Spuren der deutschen Missions- und Siedlungstätigkeit im Bild darzustellen. Städteplanung und Landwirtschaft, Handwerk und beginnende Industrialisierung geraten ebenso in den Blick wie das aus der Missionstätigkeit entfaltete Engagement im Bereich der Bildung und Diakonie.
Dokumentiert wird hier der Höhepunkt der deutschen Tätigkeit im Heiligen Land.

Die Ausstellung wurde vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart konzipiert.
Es werden vor allem Aufnahmen des Stuttgarter Fotografen Paul Hommel aus den Jahren 1927-1931, also während der britischen Mandatszeit (1918-1948), gezeigt.

Im Anschluss bietet Dr. Jakob Eisler eine Führung durch die Ausstellung an.

Montag  19. Februar   bis   Sonntag  15. April 2007
     Berliner Dom    Öffnungszeiten der Ausstellung:   Montag - Samstag 9-19 Uhr
                                                                               Sonntag, Feiertag 12-19 Uhr

Informationen zur Ausstellung unter Tel.: 030 / 20 26 91 02
Eintritt: 5 € / ermäßigt 3 €                                          
Fotos: Landeskirchl. Archiv Stuttgart


Talitha Kumi Eingang, Jerusalem

und Unterricht



 

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