VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 
19. März bis
24. Juni 2007
 
 
Montag  19. März 2007
20:00-  Veranstaltung der Evangelischen Trinitatis-Kirchengemeinde
21:30   Leibnizstraße 79, 10625 Berlin-Charlottenburg
           Bus A 110; U-Bhf. Deutsche Oper; S-Bhf. Charlottenburg

Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
Das HUNDERTGULDENBLATT
Mit Rembrandts Augen die Bibel lesen
Einführung und Gespräch

Rembrandt sei weniger daran interessiert gewesen, "Gott im Menschen zu finden als vielmehr den Menschen in Gott", sagt der Rembrandtkenner Simon Schama in "Rembrandts Augen". Wir blicken auf das ganze Evangelium in einem Bild, eine Erinnerung an das Rembrandt-Jahr.

Keine Anmeldung, Eintritt frei


 
Martin Doerry
Martin Doerry
Mittwoch  21. März 2007
19:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
          in Kooperation mit dem Centrum Judaicum,
          Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 30, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Martin Doerry (Spiegel-Redakteur und Historiker)
"REDET WAHRHEIT"
Vortrag und Buchpräsentation

"Redet Wahrheit" (Sacharja 8,16) lautet in diesem Jahr das Motto der Woche der Brüderlichkeit. Martin Doerry nimmt diesen Appell zum Anlass, um über die Rolle der Medien im Konflikt der Kulturen zu sprechen.
Außerdem wird Martin Doerry sein neues Buch vorstellen "Nirgendwo und überall zu Haus"- Gespräche mit 24 Überlebenden des Holocaust. Die Interviews mit prominenten Persönlichkeiten der jüdischen Welt, von Elie Wiesel über Arno Lustiger bis zu Ruth Klüger, schildern dramatische Lebensläufe in der NS-Zeit - diskutiert werden aber auch aktuelle Formen des Antisemitismus. Alle Fotos aus dem Buch werden auf großer Leinwand zu sehen sein.

Nirgendwo und überall zu Haus

 




Montag  26. März   bis   Freitag  30. März 2007
 9:00-   Veranstaltung der Arbeit und Leben e.V.,
17:00    Landesarbeitsgemeinschaft für pol. Bildung von DGB und VHS
            DGB-Haus, Keithstr. 1-3, 10787 Berlin-Schöneberg

Michaela Krause, Niko Rollmann
WELTRELIGIONEN IN BERLIN
Veranstaltungsreihe / Seminar

Viele Menschen beschäftigen sich mit religiösen Fragen und gerade in der Metropole Berlin sind die großen Weltreligionen präsent und sei es auf den zweiten Blick: Die Katholische Kirche mit St. Hedwig, der Vertretung der Deutschen Bischofskonferenz und der neuen Gesandtschaft des Vatikans, die Evangelische Kirche mit dem Berliner Dom und der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die Reformierten mit der Französischen Kirche, das Judentum mit dem Gemeindehaus in der Fasanenstraße und dem Centrum Judaicum mit der Neuen Synagoge, die Russisch Orthodoxe Kirche nicht nur in Wilmersdorf, die Strömungen des Islam von den liberalen bis zu den orthodoxen Gemeinden und auch die fernöstliche Oase im Buddhistischen Haus in Frohnau. Wir wollen Gespräche führen bei der Katholischen Bischofskonferenz, mit einem Superintendenten der Evangelischen Kirche, loten die Unterschiede zwischen Reformierten und Lutheranern aus, werden zu Gast sein in der neuen Moschee am Columbiadamm und bei der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Darüber hinaus wollen wir die Rolle der Kirchen zwischen Anpassung und Widerstehen in der Zeit des Nationalsozialismus und der DDR beleuchten.

Anmeldung unter Tel: 030 / 210 00 66-21

Teilnahmebeitrag: 80 € / ermäßigt 40 € (mit Teilverpflegung)


 Elmar Brok
Elmar Brok
Montag  26. März 2007
17:30   Kooperationsveranstaltung der DIG-Berlin mit der Konrad Adenauer Stiftung
           Akademie der KAS, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin-Tiergarten

Elmar Brok, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des EU-Parlaments
EU-RATSPRÄSIDENTSCHAFT UND ISRAEL
Der Beitrag Europas zum Frieden im Nahen Osten


Elmar Brok ist seit 1980 Mitglied des Europäischen Parlaments.
Er ist Mitglied des Vorstands der Fraktion der EVP-ED, zudem Vorsitzender des Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten des EP.

Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle e-Mail: schalom@digberlin.de
unter Tel.: 030 / 28 39 5-215, Fax: 030 / 28 39 5-216

Eintritt frei

Mittwoch  28. März 2007
19:00-  Veranstaltung der Evangelischen Grundschule Kleinmachnow
21:00   Schwarzer Weg 3, 14532 Kleinmachnow, Tel. 03328 / 339846

Helmut Ruppel, Pfarrer und Studienleiter i.R.
"WENN DEIN KIND DICH FRAGT…"
Über Lust und Last, Kinder zu haben - soziale und biblisch-theologische Aspekte
Einführung und Gespräch

Kind sein ist ein gefahrvoller Lebensabschnitt. Fürsorge und Verantwortung den Kindern gegenüber erlischt nach biblischem Zeugnis lebenslang nicht. Eltern haben zu biblischen Zeiten ihre Kinder nicht weniger geliebt, als sie es heute tun, doch die Verteilung der Rechte und Pflichten war genauer geregelt, gewährleisteten Kinder doch die Volkswerdung Israels. …


Donnerstag  29. März 2007
17:30-  Veranstaltung der City VHS Berlin-Mitte,
21:30   Linienstr. 162, 13347 Berlin-Mitte, Raum 04

Roya Vahedi-Stolp
FEST DER KULTUREN
Persien

Der Termin zum Frühlingsanfang ist nicht zufällig gewählt. Nach der Tradition des Indo-Iranischen Festes Norooz, das schon fast 5000 Jahre alt ist, wird dieser Tag als Erinnerung an die Thronbesteigung König Jamshids mit Gesang und Freude gefeiert. Da die Sitten und Bräuche vor, während und nach dem Norooz-Fest viel mit Fruchtbarkeit und dem Gedeihen des Lebens zu tun haben, ist es immer wieder ein Fest voller Hoffnung, Zuversicht und Freude.
Wie die Einbettung in die heutige Zeit des Irans erfolgt, erfahren Sie an diesem Abend umrahmt von Musik und kulinarischen Kostproben aus dem Land aus Tausend und einer Nacht.

Telefonische Anmeldung: 030 / 200 92 74 27, Eintritt frei


 
Erlöserkirche
Erlöserkirche
Donnerstag 12. April 2007
16:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
und     Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin-Mitte
17:00

Dr. Jakob Eisler, Ausstellungskurator
"DEUTSCHE IM HEILIGEN LAND"
Führung durch die Ausstellung im Berliner Dom

Im Heiligen Land lebten am Vorabend des 1. Weltkrieges über 3.000 deutsche Christen, von denen der größte Teil (ca. 2.500) aus dem evangelischen Württemberg kam. Als Missionare und Siedler leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Entwicklung Palästinas, der heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
Ziel der Ausstellung ist es, die tiefen und zum Teil auch bleibenden Spuren der deutschen Missions- und Siedlungstätigkeit im Bild darzustellen.

Die Ausstellung wurde vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart unter der Leitung von Dr. Eisler konzipiert. Es werden vor allem Aufnahmen des Stuttgarter Fotografen Paul Hommel aus der britischen Mandatszeit (1918-1948), gezeigt.

Eintritt in die Ausstellung: für Gruppenteilnehmer frei
Führung für Mitglieder der GCJZ kostenlos, alle anderen 2 € an die GCJZ
Anmeldung für beide Führungen bei der GCJZ unter Tel.: 030/ 821 66 83
(Weitere Informationen: Seite 38)


Dieter Fitterling
Dieter Fitterling
 
 
 
 

Montags  16. April   bis   2. Juli 2007   (10 Termine)
17:15-  Veranstaltung der Volkshochschule Steglitz - Zehlendorf,
18:45   Onkel-Tom-Str. 14, Raum 21, 14163 Berlin-Zehlendorf

Dieter Fitterling
RASSISCH VERFOLGTE UND DP - JUDEN IM BERLINER SÜDWESTEN 1945-1948

Der Neubeginn jüdischen Lebens erfolgt zwangsläufig im Konflikt zwischen den in Berlin Überlebenden, den Rückkehrern aus den Konzentrationslagern und den aus Osteuropa nach Berlin flüchtenden Displaced Persons.
In diesem Kurs soll insbesondere die Entwicklung in den damaligen Bezirken Berlin-Steglitz und Berlin-Zehlendorf beleuchtet werden. Im Mittelpunkt wird die Frage stehen, wie nach dem Ende der nationalsozialistischen Herrschaft das Erbe der Rassenverfolgung im Rahmen der Kommunalpolitik behandelt wird.

Anmeldung unter Tel.: 030 / 902 99 2371, Fax: 030 / 90 299 2376

Teilnehmerbeitrag: 19 €

Montag  16. April 2007
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
          in Kooperation mit dem Standortkommando der Bundeswehr
          Julius-Leber-Kaserne, Kurt-Schumacher-Damm 41, 13405 Berlin-Reinickendorf

General Victor von Wilcken, Standortkommandant Berlin
Dr. Peter Wittig, Ministerialdirektor im Auswärtigen Amt
"DEUTSCHE BLAUHELME IN NAHOST"
Vortragsveranstaltung

Seit dem Oktober 2006 beteiligt sich die Bundesrepublik am UNIFIL-Einsatz, der nach dem Waffengang im Sommer einen Waffenstillstand zwischen Israel und seinen Gegnern im Libanon erneut garantieren soll. Um die verstärkten UNIFIL-Bodentruppen im Süden des Libanon in ihren Überwachungsaufgaben zu unterstützen, übernahm ein deutscher Marineverband die Beobachtung der libanesischen Küste. Damit sind deutsche Soldaten erstmals in der Konfliktregion Nahost präsent.
Bundeswehr - Unifil
Bundeswehr - Unifil
Foto: Bundeswehr, Hornfeck

Wir haben Ministerialdirektor Dr. Peter Wittig, den Leiter der Abteilung "Vereinte Nationen"
des Auswärtigen Amtes eingeladen, um über die deutsche Beteiligung am UNIFIL-Einsatz
und deren politische Bedeutung vorzutragen.
Anschließend steht er zu einer Diskussion mit den Gästen der Bundeswehr Berlin und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, AG Berlin, zur Verfügung.

Anmeldung in der DIG-Geschäftsstelle unter:
Tel.: 030 / 283 95-219, Fax: 030 / 283 95-2 16,
e-Mail: schalom@digberlin.de

Eintritt frei

Dienstag  17. April 2007
20:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
22:00   in Kooperation mit der Initiative Haus Wolfenstein e.V.,
           Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz

Ein Film von Rena und Thomas Giefer
"MIT DEM MUT DER VERZWEIFELTEN"
Vorstellung des Films mit anschließender Diskussion mit Rena Giefer

Die deutschen und europäischen Juden gelten weithin als wehrlose Opfer.
Dieser Film dokumentiert eine andere Realität. Tatsächlich gab es eine breite Palette des Widerstands von Juden gegen Krieg und Vernichtung. Widerstand hat sich unter nahezu aussichtslosen Bedingungen formiert, wo immer es möglich war. Ein Widerstand, der in der offiziellen Geschichtsschreibung nur selten erwähnt und kaum gewürdigt wird.

Anmeldung erbeten unter Tel.: 030 / 821 66 83
Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €


Donnerstag  19. April 2007
20:00   Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
           Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Ort der Information -
           Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin- Mitte, S-Bahn Unter den Linden
           U-Bahn Mohrenstraße, S-Bahn & U-Bahn Potsdamer Platz

IM VISIER DES TERRORS
Leiden und Selbstbehauptung unter der NS-Herrschaft
Vortragsreihe

Dr. Dietmar Schulze, Senckenbergisches Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Frankfurt am Main
Der Neue Mensch
"Rassenhygiene", Nationalsozialismus und "Euthanasie"

Eintritt frei


Freitag  20. April 2007
19:00   Veranstaltung von KONTAKTE / KOHTAKTbI
           Verein für Kontakte zu Ländern der ehemaligen Sowjetunion
           Feurigstraße 68, 10827 Berlin-Schöneberg
           Bus M 48, Kaiser-Wilhelm-Platz; S-Bhf. Schöneberg

Helmut Ruppel, Peter Lind
DIE KOMMISSARIN
Spielfilm, UdSSR 1967/1988

Die Kommissarin hat in der Schlafkammer der armen jüdischen Kesselflickerfamilie in Berditschew einen Sohn geboren.
Die Rote Armee musste sie zurücklassen, die zaristischen "Weißen" stehen vor der Stadt.
"Eine Macht ist weg - die andere noch nicht da. Das ist die beste Zeit für die Menschen, Genossin Wawilowa", sagt Jefim, der Kesselschmied.

Anmeldung unter Tel.: 030 / 78 70 52 88,  Eintritt frei


Dieter Fitterling
Dieter Fitterling
Samstag  21. April 2007
13:00-  Veranstaltung der Initiative Haus Wolfenstein, Verein zur Erhaltung der
15:00   Synagoge Steglitz und zur Förderung interkultureller Begegnung e.V.,
           Treffpunkt: Hermann-Ehlersplatz an der Spiegelwand, Berlin-Steglitz

Dieter Fitterling, Historiker
22. STEGLITZER SPIEGELWAND RUNDGANG
Auf den Spuren ehemaliger jüdischer Bürger
Führung

Vor Ort an den Plätzen ihrer seinerzeitigen Wohnung oder beruflichen Tätigkeit wird erinnert an Leben und Wirken von Menschen, die zu Opfern der Rassenpolitik im nationalsozialistischen Deutschland wurden.

Keine Anmeldung, Kostenbeitrag: 5 €

  
 
  
   
 
 Dan Wolf
Dan Wolf
Sonntag  22. April 2007
18:00   Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           und des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin
           Rathaus Schöneberg, Raum 195, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Bln-Schöneb.
           U-Bahn: U4 Rathaus Schöneberg, Bus: 104, 204, M46
            
Anläßlich der FINISSAGE DER AUSSTELLUNG 'WIR WAREN NACHBARN'

Jens Huckeriede, Regisseur
"RETURN OF THE TÜDELBAND" - GEBRÜDER WOLF STORY
Film und anschließend Diskussion mit dem Regisseur

Der junge jüdische Amerikaner Dan Wolf ist in Hamburg auf der Suche nach seiner Geschichte auf den Spuren seiner berühmten Vorfahren, der Gebrüder Wolf. Ihr Tüdelband-Lied ist bis heute Hamburgs heimliche Hymne.

Eintritt frei,   Infos zum Film: www.gebrüderwolf.de

Mittwoch  25. April 2007
16:00  Veranstaltung der City VHS Berlin-Mitte, Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte
          Treffpunkt: Lilienthalstraße 3 A, 10965 Berlin-Kreuzberg

DIE APOSTOLISCHE NUNTIATUR
Führung

Die Apostolische Nuntiatur ist die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhls (des Vatikans). Seit 1925 hatte sie ihren Sitz in der Rauchstraße, der im 2. Weltkrieg zerstört wurde. Der Neubau nach Plänen des Architekten Prof. Dieter Georg Baumewerd (Münster) wurde 2001 fertiggestellt. Die Kapelle enthält, was die künstlerische Ausgestaltung angeht, Arbeiten von C. Bonanotte, W. Buschulte, J. Niemeier und M. J. Fernandez. Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten erfahren Sie, was ein Nuntius ist und welche Aufgaben die Apostolische Nuntiatur hat.

Teilnahme nur nach telefonischer Anmeldung: 030 / 200 92 74 27


Donnerstag  26. April 2007
18:00  Veranstaltung der Katholischen Akademie e.V.
          in Kooperation mit dem Geschichtsforum Jägerstraße e.V.
          Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

JÜDISCH-CHRISTLICHE GESPRÄCHSREIHE
Veranstaltungsreihe

Dr. Ernst Siebel, Berlin
DAS QUARTIER DER MENDELSSOHN
I. Die Ge-Schichten der Jägerstraße
Führung

Teil 2 am 31. Mai
Anmeldung erforderlich unter: Tel.: 030 / 28 30 95-0, Fax: -147

Teilnahme: 5 €


Donnerstag  26. April 2007
19:30  Veranstaltung der Katholischen Akademie e.V.
          in Kooperation mit dem Geschichtsforum Jägerstraße e.V.
          Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

JÜDISCH-CHRISTLICHE GESPRÄCHSREIHE
Veranstaltungsreihe

Dr. Sebastian Panwitz, Berlin
Vortrag

Anschließend Klaviermusik von Wilhelm Friedmann Bach, Fanny Hensel,
Clara Schumann und Daniel Göritz. Am Flügel: Matt Rubenstein, Berlin

Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €


Freitags  27. April   bis  22. Juni 2007       (8 Termine)
18:15-  Veranstaltung der City VHS Mitte
19:45   Linienstr. 162, Berlin-Mitte, Raum 39

Ömer Tulgan
DISSIDENTEN IM OSMANISCHEN REICH -
Kalenderi-, Bektaschi- und Melami-Orden

Während in den islamischen Staaten die rechtgläubigen Christen und Juden eine weitgehende Glaubensfreiheit genossen, wurden islamische pantheistische Richtungen in der Regel von Anfang an verfolgt.
Drei von diesen Bewegungen waren im Osmanischen Reich besonders wichtig:
Kalenderi, die wohl älteste Sufibewegung überhaupt, Melami, die unter den Handwerkern verbreitet war und die nicht sunnitische Bektaschi-Alewitische Bewegung, die auch heute eine breite Basis unter der Bevölkerung hat. Theologisch-philosophisch gesehen haben diese Richtungen viele Gemeinsamkeiten mit dem Neo-Platonismus und indischen sowie fernöstlichen Philosophien.

Anmeldung unter Tel: 030 / 2000 92 74 11 bei Frau Bartels

Teilnehmerbeitrag: 17 €


Donnerstag  3. Mai 20067

Israel-Aktionstag zum israelischen Unabhängigkeitstag in Berlin

Diesjähriges Motto: Israel als Kulturland         Weitere Informationen unter www.ili.de

Jerusalem, Panorama
Jerusalem, Panorama
i like Israel
 


Donnerstag  3. Mai 2007
20:00  Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
          Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Ort der Information -
          Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin- Mitte, S-Bahn Unter den Linden,
          U-Bahn Mohrenstraße, S-Bahn & U-Bahn Potsdamer Platz

IM VISIER DES TERRORS
Leiden und Selbstbehauptung unter der NS-Herrschaft
Vortragsreihe

Dr. Detlef Garbe, Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme
KAMPFANSAGE AN DAS "BIBELFORSCHERTUM" -
Die Verfolgtengruppe der Zeugen Jehovas

Eintritt frei

Julia Brauch
Julia Brauch
 
 
 
 
 

Montag  7. Mai 2007
19:30  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
           Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 30, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Julia Brauch
(K)EINE GEMEINSAME SPRACHE?
KOLLEKTIVE SELBSTBILDER IN ISRAEL UND IN DEUTSCHLAND
Vortrag

"Volk" oder "Nation" sind Begriffe, die in Israel höchsten Respekt genießen, während sie in der Bundesrepublik vielen verdächtig erscheinen. Wie prägen diese unterschiedlichen Wahrnehmungen unsere Wertvorstellungen, und welche Konsequenzen - auch für die deutsch-israelischen Beziehungen - ergeben sich aus ihnen? Ist der "unbeschwerte" WM-Nationalismus möglicherweise Anzeichen dafür, dass sich die Selbstbilder von Deutschen und Israelis einander annähern?

Julia Brauch hat in Marburg, Jerusalem und Berlin Politikwissenschaften studiert und arbeitet seit ihrem Eintritt als Postdoc in das DFG-Graduiertenkolleg "Makom" (Ort und Orte im Judentum) an einer Arbeit über Israel als Gegenstand jüdischer Visionen und Konflikte. Ihre Dissertation ist bei Campus unter dem Titel "Nationale Integration nach dem Holocaust. Israel und Deutschland im Vergleich" erschienen. Publiziert hat sie u.a. zum israelischen Historikerstreit sowie zur rechtsnationalen und religiösen Prägung der politischen Kultur Israels.

Eintritt frei


Mittwoch  23. Mai 2007
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin
          in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung
          Hiroshimastraße 17, 10786 Berlin-Tiergarten

Im Rahmen der gemeinsamen neuen Reihe von DIG Berlin und FES
"JENSEITS DES KONFLIKTS? SOZIALE UND WIRTSCHAFTLICHE
HERAUSFORDERUNGEN DER ISRAELISCHEN GESELLSCHAFT"

Dr. Roby Nathanson
DIE AUSWIRKUNGEN DES ISRAELISCH-ARABISCHEN KONFLIKTS
AUF DIE WIRTSCHAFTLICHE SITUATION IN ISRAEL

Das Beispiel des Libanon-Krieges

Nach der erfolgreich durchgeführten Reihe von DIG Berlin und FES mit dem Titel "Shalom we Bitachon - Die Debatte um Frieden und Sicherheit in Israel" mit vier Veranstaltungen wollen sich die Partner nunmehr auf ein Thema konzentrieren, dass nur scheinbar "jenseits des Konflikts" liegt. Dr. Roby Nathanson wird in seinem Vortrag aufzeigen, welche Konsequenzen der anhaltende Konflikt bzw. die kriegerischen Auseinandersetzungen in Nahost für Israels Wirtschaft und Gesellschaft hat und noch haben wird.

Roby Nathanson ist Leiter des Israelischen Institutes für Wirtschafts- und Sozialforschung. Die Jugendstudie "Haltung der israelischen Jugend zu persönlichen, sozialen und nationalen Fragen. Eine vergleichende Studie, 1998-2004" wurde im Jahr 2004 von ihm herausgegeben.

Mehr zum "Israeli Institute for economical and social Research" finden Sie
unter http://www.iiesr.org.il.

Eintritt frei


Donnerstag  31. Mai 2007
          Veranstaltung der Katholischen Akademie e.V.
          in Kooperation mit dem Geschichtsforum Jägerstraße e.V.,
          Mendelssohn-Remise, Jägerstraße 51, 10117 Berlin-Mitte

JÜDISCH-CHRISTLICHE GESPRÄCHSREIHE
Veranstaltungsreihe

           Dr. Ernst Siebel, Berlin
18:00   DAS QUARTIER DER MENDELSSOHN
           II. Das Quartier der Emanzipation
           Führung
           Hamburgische Landesvertretung u.a.

Anmeldung erforderlich unter: Tel.: 030 / 28 30 95-0, Fax: -147
Teilnahme: 5 €

           Hanna Lund, Historikerin, Berlin
19:30   Vortrag

Anschließend Musik von Giacomo Meyerbeer und Joseph Joachim
(Op. 9 Hebräische Melodien für Bratsche und Klavier)

Eintritt: 10 € / ermäßigt 5 €


Montag 4. Juni 2007
19:00   Veranstaltung der Katholischen Akademie e.V.
           Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

JÜDISCH-CHRISTLICHE GESPRÄCHSREIHE
Veranstaltungsreihe

Professor Dr. Daniel Krochmalnik, Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
IM GARTEN DER SCHRIFT
Der vierfache Schriftsinn im Juden- und Christentum

Fachtagung

Christen können ohne Studium des Judentums ihre Quellen nicht verstehen, Juden könnten jüdische Quellen studieren, ohne das Christentum zu kennen. Aber für den gemeinsamen Dialog ist ein Verständnis der Leseart der Schriften im Juden- und Christentum erforderlich.


Dienstag  5. Juni 2007
20:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
22:00   in Kooperation mit der Initiative Haus Wolfenstein e.V.
           Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz

Ingrid Damerow
LEBEN DER JUDEN IN WEISSRUSSLAND
unter deutscher Besatzungsherrschaft und stalinistischer Nachkriegsdiktatur 1941-1954
Lesung aus den Erinnerungen von Ruvim Kozhernikow aus Gorodok, Weissruss.

Im Rahmen der Forschung über die deutsche Herrschaft in Russland, über Judenverfolgung und Shoa ist auch die Kenntnis über Lebenswege der deutschen und polnischen Juden wesentlich gewachsen. Wenig bekannt ist dagegen über das Schicksal der ehemals sowjetischen Juden, zumal wenn sie aus Weissrussland stammen.

Die von der Historikerin Ingrid Damerow erstmals ins Deutsche übersetzten Erinnerungen geben Hinweise auf bisher zu wenig bekannte Lebensverhältnisse und verweisen zugleich auf neue Aufgaben künftiger Forschung.

Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €


Donnerstag  7. Juni   -   Montag  11. Juni 2007
          Veranstaltung der Katholischen Akademie e.V.
          Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

JÜDISCH-CHRISTLICHE GESPRÄCHSREIHE
Veranstaltungsreihe

JUDEN - CHRISTEN - MUSLIME
Heimat Deutschland?

Das Seminar hat zum Ziel, die Fremdheit, bedingt durch das Nichtwissen von dem jeweils Anderen, aufzulösen. Juden, Christen und Muslime, aber auch nichtreligiös gebundene Teilnehmer sollen eingeladen werden zu erfahren, was das Gemeinsame und Trennende dieser drei Religionen ist. Dabei geht es auch um kulturelle Besonderheiten.
Neben einer kurzen Einführung in das Judentum, Christentum und den Islam, sollen Synagogen, eine Kirche und eine Moschee besucht, sich mit den Lebensriten und der damit verbundenen Kultur beschäftigt werden.

Programm und weitere Informationen auf Anfrage: Tel.: 030 / 283 09 50


Donnerstag  14. Juni 2007
20:00  Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
          Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Ort der Information -
          Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin- Mitte
          S-Bahn Unter den Linden, U-Bahn Mohrenstraße, S- & U-Bahn Potsdamer Platz

IM VISIER DES TERRORS
Leiden und Selbstbehauptung unter der NS-Herrschaft
Vortragsreihe

Manfred Lahnstein, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft a.D.
"Massel und Chuzpe - wie Blanka und Rudolf den Holocaust überlebten"


Alexandra Nocke
Alexandra Nocke
 
 
 
 
 
 
 
Montag  18. Juni 2007
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
          in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung,
          Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 30, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Alexandra Nocke
WO LIEGT ISRAEL?
Diskussionen um Israels regionale und kulturelle Zugehörigkeit

Wo liegt Israel? Im Orient oder im Okzident, in Europa, in der Levante oder - was der formal-geographischen Zuordnung entspricht - gar in Asien? Seit seiner Gründung ist Israel ein Land auf der Suche nach seiner Identität. Dieser Vortrag beleuchtet den öffentlichen Diskurs um Identitätsformation im modernen Israel und diskutiert die Frage nach Israels geographischer und kultureller Zugehörigkeit. Anhand einiger Beispiele aus Alltagskultur, Werbung, Pop-Musik und Literatur soll besonders die Diskussion um die sog. Mittelmeer-Option und ihr Potential für Israel und die gesamte Region beleuchtet werden.

Zu Alexandra Nocke: Dissertation an den Universitäten Potsdam und Tel Aviv über Israels Mittelmeerkultur. Studium der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim. Studien- und Arbeitsaufenthalte in Israel und den USA. Zahlreiche Publikationen zum Thema Kultur und Identität sowie Kunst und Fotografie in Israel.
Alexandra Nocke lebt als Kulturwissenschaftlerin und freie Kuratorin in Berlin.


Dieter Fitterling
Dieter Fitterling
Sonntag  24. Juni 2007
14:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
16:00   Treffpunkt: Hermann-Ehlers-Platz an der Spiegelwand

Dieter Fitterling, Historiker
SPUREN DER NS RASSENPOLITIK 1933-1945
IM BLUMENVIERTEL LICHTERFELDE
Führung

Die Spurensuche führt über das SS - Wirtschafts-Verwaltungs-Haupt-Amt zu einem Bereich,
in dem Orte der Täter und Wohnungen von Vertretern der rassisch Verfolgten in unmittelbarer Nachbarschaft zu finden sind.

Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 821 66 83
Ende: S-Bhf. Botanischer Garten; Kostenbeitrag: 5 €


   

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