VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 
      13. März - 22. Mai 2006

 
Eldad Beck
Eldad Beck
Foto: privat
Montag   13. März 2006                    www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
            Jüdische Gemeinde, Fasanenstr.78/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

            Eldad Beck
            Israel vor den Wahlen
            Vortrag und Diskussion

             Eldad Beck ist Deutschlandkorrespondent der größten israelischen Tageszeitung
            "Yedioth Achronot"

            Eintritt frei

Mittwoch   15. März 2006                     www.gcjz-berlin.de
20:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            in Kooperation mit dem Haus der Kirche, Goethestr.26-30, 10625 Berlin-Charl.
            Nähe U-Bhf. Deutsche Oper / U-Bhf. Wilmersdorfer / S-Bhf. Charlottenburg

            Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
            Was Christen vom Judentum lernen können
            Anstöße - Materialien - Entwürfe

Vorstellung der erweiterten Neuausgabe des Buches "Was Christen vom Judentum lernen können", herausgegeben von A. Lohrbächer, Kohlhammer Verlag Stuttgart 2006

Moderation: Michael Brinkhoff, stellvertretender katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

            Eintritt frei

 



Dieter Fitterling
Dieter Fitterling
Foto: privat

Montag   20. März 2006 - 19. Juni 2006
18:00-   Veranstaltung der Volkshochschule Steglitz- Zehlendorf
19:30    Ort: Bürgertreff S-Bhf. Lichterfelde West, Hans-Sachs-Str. 4 e, 1.Stock, Raum 2

            
Dieter Fitterling
            Nationalsozialistische Kommunalpolitik
            und "soziale Ghettoisierung" der Juden 1933-1945
            Vortrag

Grundlinien und Entscheidungspunkte nationalsozialistischer Kommunalpolitik werden am Beispiel der "Reichshauptstadt" dargelegt. Dabei soll insbesondere die Entwicklung in Ortsteilen des Berliner Südwesten beleuchtet werden.
Im Mittelpunkt stehen Entrechtung und gesellschaftliche Isolierung der rassisch Verfolgten sowie die Rückwirkung dieses Prozesses auf "Volksgemeinschaft" und sozialen Alltag im damaligen Berlin.

            Anmeldung unter Tel: 030 / 90 29 9 50 20

            Kursgebühr: 19 € / ermäßigt 14 € ( 8-20 Teilnehmer)


 
 


Joel Lion
Fotos:
Isr. Botsch.

Montag   20. März 2006  
19:30    Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
            Fasanenstraße 78/79, 10623 Berlin-Charlottenburg

            Botschaftsrat Joel Lion, Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Botschaft des Staates Israel
            Zionismus - Antizionismus
            & das problematische Israelbild in den Medien

            Vortragsreihe

Kaum ein Tag vergeht, an dem die Nachrichten die Entwicklung in Israel nicht ganz oben auf ihrer Agenda haben. Sie werden leider oft verkürzt, verzerrt und ohne den historischen oder den konkreten Kontext dargestellt. Bei den Diskussionen rund um die Zukunft Israels wird daraufhin immer wieder die Legitimität eines jüdischen Staates und auch der Zionismus als Ideologie in Frage gestellt. Doch auch im 21. Jahrhundert, 56 Jahre nach Wiederherstellung der jüdischen Souveränität, ist der Zionismus für die Zukunft des Staates Israel ein existentieller Bestandteil. So wie der Antisemitismus Juden ihre individuellen Rechte in der Gesellschaft abspricht, so greift der Antizionismus das jüdische Volk als Nation auf internationaler Ebene an - Israel wird oft zum Zwecke einer einseitigen, unverhältnismäßigen Verurteilung auf der internationalen Bühne, aber ebenso in den Medien herangezogen.

            Siehe auch Hinweise vom 27. Februar 2006

            Eintritt frei


Dienstag   21. März 2006
18:00-   Veranstaltung der VHS Treptow-Köpenick
19:30    in Kooperation mit der Lokalen Agenda 21 e.v.
            Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin-Köpenick

            Schwerter zu Pflugscharen - ist das heute noch aktuell?

Gewalt spielt heute im privaten und gesellschaftlichen Bereich wieder eine große Rolle.
Welche gewaltfreien Lösungen genutzt werden könnten, wird anhand von Beispielen dargestellt.

            Anmeldung unter Tel: 030 / 61 72 54 22
            Eintritt frei

Dienstag   21. März 2006
18:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg, Rathaus Schöneberg,
            Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg

            Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen

Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

 Wera Zeller, Zeitzeugin, heute wieder in Berlin
            Zufluchtsort: Südamerika *
            Lesung
* In der Ausstellung sind die Aufnahmesitua- tionen der damaligen Exilländer dokumentiert mit Unterstützung des Vereins Aktives Museum,
Berlin.


Leserin in der Ausstellung
Foto: Kunstamt Tempelhof-Sch.

            Weitere Termine: 28. März, 4., 23. April 2006
            Eintritt frei

Mittwoch   22. März 2006
19:00    Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
            Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Jüdisch-Christliche Gesprächsreihe

            Rabbiner Walter L. Rothschild, Pfarrer Dieter Wellmann
            Pessach und Ostern
            Akademieabend

Hier geht es um den Austausch - Vergleich der Liturgien und der Symbolik -
zu den Festen Pessach und Ostern.

            Anmeldung unter: 030 / 283 09 50

            Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 2 €



Donnerstag   23. März 2006
18:00    Veranstaltung der VHS Treptow-Köpenick
            Baumschulenstr. 81,12437 Berlin-Treptow

            Dr. Sternberg
            Was wissen Sie eigentlich über Juden?

            Die sogenannte Judenfrage -
            ein Problem der Religion, der Rasse, des Volkes oder was sonst?

            Anmeldung unter Tel: 030 / 61 72 54 22

            Eintritt: 3 €


Sonntag   26. März 2006                     www.gcjz-berlin.de
15:00-   Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin 18:00
            in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
            Mehrzweckraum der Schule, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

            Nicolai Orschmann
            Begegnung im Tanz - Multi-Kulti in der Berliner Schule
            Workshop

Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha'Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.). Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt. Eine Musikkassette oder CD mit einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.

          Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene,
          ältere und jüngere Menschen

          Anmeldung erbeten: Tel: 030 / 821 66 83

          Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €

Tanzgruppe Ha'Rimon

Tanzgruppe Ha'Rimon

Montag    27. März 2006
19:00    Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
            Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Jüdisch-Christliche Gesprächsreihe

            Prof. Dr. Daniel Krochmalnik, Hochschule für Jüdische Studien, Heidelberg
            Prof. Dr. Georg Steins, Universität Osnabrück
            Christentum aus jüdischer Sicht
            Akademieabend

            Anmeldung unter: 030 / 283 09 50

            Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 2 €


Dienstag   28. März 2006
18:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof, Rathaus Schöneberg,
            Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg

            Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen

            Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

            Horst Eisfelder, Zeitzeuge, heute in Australien
            Zufluchtsort: Shanghai *
            Film

* In der Ausstellung sind die Aufnahmesituationen der damaligen Exilländer dokumentiert
  mit Unterstützung des Vereins Aktives Museum, Berlin.

            Weitere Termine: 4., 23. April 2006
            Eintritt frei


Dienstag   28. März 2005
19:30    Veranstaltung der Evangelischen Kirchengemeinde Teltow
            Siedlungskirche und Gemeindezentrum, Mahlower Straße 150A, 14513 Teltow
            Nähe S-Bhf. Teltow

            Passah und Ostern - Die Nächte der Befreiung

            Pfarrer Helmut Ruppel
            Warum ist diese Nacht ganz anders als die übrigen Nächte?

Aus der Knechtschaft in die Freiheitgeführt - ein "Märchen aus uralten Zeiten"?
Können wir auf die Frage nach der "ganz anderen Nacht", wie sie im Judentum, wie sie im Christentum gefeiert werden, angemessen antworten? Es geht um die Glaubwürdigkeit der Hoffnung Israels und die Wahrheit der Auferstehung Jesu Christi, es geht um Kenntnis, Verständnis und die Impulse zur Veränderung unserer Welt.

            Eintritt frei


 
 
Dr. h.c. Johannes Gerster
Dr. h.c.
Johannes Gerster
Foto: privat

Montag   3. April 2006                    www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
            Konrad-Adenauer-Stiftung, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin-Tiergarten

            Dr. h.c. Johannes Gerster
            Israel nach den Wahlen
            Vortrag und Diskussion

Dr. h.c. Johannes Gerster, bis vor kurzem langjähriger Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung in Israel (1999 bis 2005), war zuvor 25 Jahre Parlamentarier in Bund und Land, unter anderem stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz sowie Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft.
Er ist Ehrendoktor der Ben-Gurion Universität des Negev.

            Für weitere Informationen Tel: 030 / 28 39 52 15


Dienstag   4. April 2006
18:00   Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof, Rathaus Schöneberg,
          Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg

          Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen

          Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

          Prof. Dr. Werner Angress, Zeitzeuge, heute wieder in Berlin
          Zufluchtsort: USA *
          Lesung

*In der Ausstellung sind die Aufnahmesituationen der damaligen Exilländer dokumentiert mit Unterstützung des Vereins Aktives Museum, Berlin.

          Eintritt frei


Sonntag   23. April 2006
18:00  Veranstaltung von Frag doch! Verein für Begegnung und Erinnerung
          Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg

          Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen

          Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

          Finissage
          Szenische Lesung über: Else Lasker-Schüler
          Sänger/in: Carola Krautz-Brasin
          Sprecher: Reno Döring
          Klavier: Peggy Voigt

          Eintritt frei


Montag   24. April 2006                    www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelische Gesellschaft Berlin
            in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung
            Heinrich-Böll-Stiftung, Rosenthaler Str. 40, 10178 Berlin-Mitte

            Die Arbeit der Heinrich-Böll-Stiftung in Israel

            Für weitere Informationen Tel: 030 / 28 39 52 15


Mittwoch  26. April 2006
16:00    Veranstaltung der City VHS Mitte
            Treffpunkt: Lilienthalstraße 3 A, 10965 Berlin-Kreuzberg

            Die Apostolische Nuntiatur
            Führung mit Erläuterungen

Die Apostolische Nuntiatur ist die diplomatische Vertretung des Heiligen Stuhls (des Vatikans). Seit 1925 hatte sie ihren Sitz in der Rauchstraße. Der wurde im 2. Weltkrieg zerstört.
Der Neubau nach Plänen des Architektet Prof. Dieter Georg Baumewerd (Münster) wurde 2001 fertiggestellt. Die Kapelle enthält, was die künstlerische Ausgestaltung angeht, Arbeiten von C. Bonanotte, W. Bauschulte, J. Niemeier und M. J. Fernandez.
Neben der Besichtigung der Räumlichkeiten erfahren Sie, was ein Nuntius ist und welche Aufgaben die Apostolische Nuntiatur hat.

Hinweis: bei der Anmeldung sind Adresse, Telefon,  Geburtsort und -datum mit anzugeben.
Bitte kommen Sie nur nach schriftlicher Bestätigung zur Führung,
mit gültigem Lichtbildausweis.

            Telefonische Anmeldung: 030 / 200 92 74 27
            Eintritt frei


Mittwoch  26. April 2006
18:00-   Veranstaltung der VHS Treptow-Köpenick
20:15    Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin-Treptow

            Dr. Sternberg
            Hebräisch, Jiddisch, Deutsch, Berlinerisch in einem Satz?
            Von Ursprung und Bedeutung meist unbekannter hebräischer Sprachelemente

            Anmeldung unter Tel: 030 / 61 72 54 22

            Eintritt: 3 €


Freitag  28. April - Freitag 23. Juni 200
18:15-   Veranstaltung der City VHS Mitte, Linienstr. 162, 10178 Berlin-Mitte, Raum 39   
19:45
            Ömer Tulgan 
            Dissidenten im osmanischem Reich
            Kalenderi-, Bektaschi- und Melami-Orden

Während in den islamischen Staaten die rechtgläubigen Christen und Juden eine weitgehende Glaubensfreiheit genossen, wurden islamische pantheistische Richtungen in der Regel von Anfang an verfolgt. Drei von diesen Bewegungen waren im Osmanischen Reich besonders wichtig: Kalenderi, die wohl älteste Sufibewegung überhaupt, Melami, die unter den Handwerkern verbreitet war, und die nicht sunnitische Bektaschi-Alewitische Bewegung, die auch heute eine breite Basis unter der Bevölkerung hat. Theologisch-philosophisch gesehen haben diese Richtungen viele Gemeinsamkeiten mit dem Neo-Platonismus und indischen sowie fernöstlichen Philosophien.

            Anmeldung erforderlich, Tel: 030 / 200 92 74 11

            Eintritt: 16,50 € für 8 Termine


Freitag   28. April 2006 bis Montag 1. Mai 2006
            Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
            in Zusammenarbeit mit dem Seminar für theologische Frauenforschung
            und KSHG Münster

            Jüdisch-Christliche Gesprächsreihe
            Frauen im Judentum
            Seminar

Wenn wir in diesem Seminar über die Frau und mit jüdischen Frauen das Judentum beschreiben, so zeigen wir eine Seite des Mensch-Gott-Verhältnisses. Frauen haben eine andere Stellung in der Partnerschaft zu Gott, sprechen eine andere Sprache. Wer sich darauf einlassen kann, ohne gleich nach einer Rangfolge zu suchen, wird das Judentums in seiner Vielfalt und in seinem Reichtum erleben.

            Anfragen an Angelika Salomon, Tel: 030 / 283 09 50

            Teilnahmegebühr mit Verpflegung / ohne Unterkunft: 50 €


Donnerstag  4. Mai 2006

Israel-Aktionstag zum israelischen Unabhängigkeitstag in Berlin

                   i like israel
              Weitere Informationen unter www.ili.de

Freitag  5. Mai bis Sonntag 23. Mai 2006
Veranstaltung der Bundeszentrale -, des Bundesausschusses -
und der Landeszentralen für politische Bildung
Alle Veranstaltungen zur politischen Bildung,
die zwischen dem 5. und 23. Mai 2006 stattfinden, werden unter dem Label
"Aktionstage Politische Bildung" bundesweit gebündelt und im Rahmen eines Webauftritts sowie einer Broschüre veröffentlicht.

Das erste Mal fanden sie vom 5. bis 15. Mai 2005 statt.
Dabei beteiligten sich 80 Einrichtungen mit rund 190 Veranstaltungen von Seminaren,
Vorträgen, Stadterkundungen und Informationsveranstaltungen über Austellungen, Kulturevents bis hin zu Wettbewerben, Kinoseminaren, Studienreisen, Kongressen und Festivals.
Die Idee stammt aus Österreich, das unter dem Dach der Europainitiative "Education for Democratic Citizenship" bereits seit drei Jahren Aktionstage im Mai veranstaltet.

Weitere Informationen unter: www.bpb.de/veranstaltungskalender

Sonntag   7. Mai 2006                    www.gcjz-berlin.de
10:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
            in Kooperation mit dem Kloster Stift zum Heiligen Grabe (bei Wittstock)

            Exkursion ins Kloster Stift zum Heiligen Grabe
            Anläßlich 1000 Jahre Christentum in der Mark Brandenburg

Das Kloster Stift zum Heiligen Grabe, ein bedeutsames Kulturdenkmal von nationalem Rang, ist das einzige komplett erhaltende Zisterzienserkloster des Landes Brandenburg. Es ist heute noch ein lebendiges Konvent, das aus 10 Frauen besteht. In der 750 Jahre währenden Geschichte gab es viele einschneidende Ereignisse und Umbrüche: Wallfahrtsbewegungen und spätmittelalterliche Sakramentsverehrung, Reformationen und Neubeginn in zisterziensischer und reformatorischer Tradition nach der DDR-Zeit mit der Gründung eines neuen Konventes in 2001. Auch Zeiten des Antijudaismus gehören zu dieser Geschichte, in der die Gründung des Klosters auf einen Hostienfrevel durch einen Juden zurückgeführt wurde. Im Bewusstsein der deutschen Schuld des 20. Jahrhunderts lässt das Kloster diese Legende nicht unkommentiert und hat sie in einer Ausstellung aufgearbeitet, die zur Zeit im Kloster gezeigt wird.

Frau Dr. Elisabeth Hackstein, die als Konventsdame im Kloster lebt, wird uns durch die Ausstellung: "Von blutenden Hostien, frommen Pilgern und widerspenstigen Nonnen" führen und selbstverständlich durch die weitläufige Klosteranlage.

           Programm:
10:00   Abfahrt mit dem Bus vom Fehrbelliner Platz
12:00   Ankunft und Führung durch die Ausstellung
           des Klosterstift zum Heiligen Grabe
14:00   Mittagessen im Klosterhof
15:00   Führung durch das Gelände
16:30   Kaffeetrinken
17:00   Rückfahrt
19:00   Ankunft Fehrbelliner Platz

Kloster Stift zum Heiligen Grabe
Kloster Stift zum Heiligen Grabe
Foto: Kloster z. hl. Grabe

          Bei Anmeldung unter Tel: 030 / 821 66 83    bis 28.4.2006
          Mitteilung des Reisepreises

Montag   8. Mai 2006
19:00    Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
            Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Jüdisch-Christliche Gesprächsreihe

            Rabbinerin Gesa S. Ederberg
            Shawuot und Pfingsten
            Akademieabend

Hier geht es um den Austausch - Vergleich der Liturgien und der Symbolik -
zu den Festen Shawuot und Pfingsten. Shawuot ist das Wochenfest und erinnert Juden an die Offenbarung Gottes am Sinai.

            Anmeldung unter: 030 / 283 09 50

            Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 2 €

Montag  15. Mai 2006                     www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Berlin
            Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin-Charlott.

            
Dr. Gideon Joffe
            Die Jüdische Gemeinde zu Berlin und Israel

Der neue Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde steht für einen Neuanfang in Berlin.
Der promovierte 33-jährige Betriebswirt ist in Deutschland geboren.
Seine Eltern stammen aus Lettland.

            Für weitere Informationen Tel: 030 / 28 39 52 15
            Eintritt frei

Dr. Gideon Joffe
Gideon Joffe
Foto: Jüd. Gem.
 
 

Montag   22. Mai 2006
19:00    Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
            in Kooperation mit der Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum
            Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Jüdisch-Christliche Gesprächsreihe

            Professorin Livia Käthe Wittmann, Neuseeland
            Wiederkunft
            Autorenlesung

Wiederkunft nennt Livia Käthe Wittmann ihre vorübergehende Rückkehr in die Heimatstadt Berlin im Jahr 2003, die dem Ziel diente, die Spurensuche nach ihrem Vater aufzunehmen.
Der aus Ungarn stammende Karl Wittmann war im Jahr1920 nach Berlin emigriert und geriet ab 1933 aus "rassischen" Gründen ins Visier der Nationalsozialisten. Im April 1945 wurde er aus dem Polizeigefängnis Berlin-Alexanderplatz befreit. Für kurze Zeit war er in den Nachkriegsjahren Bürgermeister in Adlershof. Die Recherchen der Autorin führen Jahre nach der Wende zu vielfachen Begegnungen mit unterschiedlichen Menschen aus Ost und West und fördern ebenso unterschiedliche Geschichtsinterpretationen zutage.
Mit ironischer Naivität, aber auch mit kritischem Blick schilderte Livia Käthe Wittmann, die heute in Neuseeland lebt, ihre Spurensuche in Berlin-Adlershof.

            Anmeldung unter: 030 / 283 09 50

            Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 2 €