VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT 
 
     14. März - 25. Sep. 2005

Montag  14. März 2005
19:30    Veranstaltung der Philippus-Nathanael-Kirchengemeinde
            Ev. Philippuskirche, Stierstr.17-19, 12159 Berlin-Friedenau
            (Nähe Breslauer Platz)

Dr. Helmut Hühn / Helmut Ruppel / Ingrid Schmidt
KAINS BRUDERMORD (1. MOSE 4)

Was bedeutet Brüderlichkeit - zusammen mit Freiheit und Gleichheit die Grundwerte der bürgerlichen Gesellschaft - in der Erinnerung an diese Geschichte (die Geschichte als story und history) ?

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei


Montag  14. März 2005
19:45 -   Veranstaltung der City VHS Mitte
21:30     Antonstr. 37, 13347 Berlin-Wedding, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Adriana Méola Riemke
Maya Kultur - Mayas als Meister der Zeit

Anhand der bisherigen Interpretationen über das Mayaweltbild werden wir in ihr Glaubenssystem eindringen und eine Erklärung erhalten, warum diese Zivilisation so viel Wert auf die Zeitrechnung gelegt hat. Wir werden ihren heiligen Kalender kennen lernen und die Bedeutung seiner Zahlen und Hieroglyphen entdecken. Auf diese Weise werden wir erfahren, warum für die Mayas Zeit "Kunst" bedeutete.

Die Mayas sind keine gewöhnliche Zivilisation gewesen. Zahlreiche Glyphen und Symbole ihrer ausgeklügelten Sprache, die bisher noch nicht vollständig übersetzt wurden, die erstaunlich präzise Mathematik und Astronomie, die gleichzeitige Verwendung von fast 20 Kalendern, die monumentale Architektur sind Facetten eines geheimnisvollen Volkes, das im 9. Jahrhundert vom Urwald Mittelamerikas spurlos verschwunden ist, ohne dass die heutige Forschung einen überzeugenden Grund dafür gefunden hat.

Weiterer Termin: 21. März 2005

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Montag  14. März 2005              www.gcjz-berlin.de
20:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            in Kooperation mit dem Kunstamt Tempelhof-Schöneberg
            Rathaus Schöneberg, John-F-Kennedy Platz, 10820 Berlin-Schöneb., Raum 195

GESCHICHTSBILDER UND TOLERANZ
Beitrag der dezentralen und zentralen Erinnerungsorte zur Geschichtskultur
Podiumsdiskussion anläßlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

Begüßung: Dieter Hapel,  
stellv. Bezirksbürgermeister und Stadtrat für Schule, Bildung und Kultur
Prof. Dr. Benz,    Institut für Antisemitismusforschung
Eckhardt Bartel,  MdB Kulturpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Monika Grütters,  MdA Kulturpolitische Sprecherin der CDU-Abgeordnetenhausfraktion
Alice Stöver,        
MdA Kulturpolitische Sprecherin der Abgeordnetenhausfraktion Bündnis 90 / Die Grünen
Rainer Klemke,    
Referent für Gedenkstätten bei der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur
Katharina Kaiser,  
Kunstamt Tempelhof-Schöneberg, Projektleiterin der Ausstellung: "Wir waren Nachbarn"
Moderation: Ulrich Schürmann,  
Evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin

Eintritt frei


Dienstag  15. März 2005
20:00    Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
            in Kooperation mit der Akademie der Künste, Abt. Bildende Kunst / Baukunst
            Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, 10117 B.-Tierg.
            S+U-Bahn Potsdamer Platz

DEUTSCHE UND INTERNATIONALE PROJEKTE DER ERINNERUNG
IM KONTEXT DER GEDENKKULTUR
Veranstaltungsreihe

Farben der Erinnerung
Ulrich Erben, Düsseldorf
Koreferent: Robert Kudielka, Berlin

Siehe auch Programmhinweis vom 1. März 2005
Weiterer Termin: 12. April 2005


Mittwoch  16. März 2005
20:00    Veranstaltung der Auferstehungskirche - Kleinmachnow
            Gemeindehaus, Jägerstieg 2, 14532 Kleinmachnow

Dr. Gunter Kennel, Landeskirchenmusikdirektor
ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN
Neuere Psalmenvertonung
"Singet dem Herrn ein neues Lied" Psalm 98,1

Siehe Programmhinweis vom 23. Februar 2005

Keine Anmeldung
Eintritt frei


Freitag  18. März 2005
18:00    Veranstaltung der Rose-Oehmichen-Grundschule
            Liselotte-Berger-Str. 65, 12355 Berlin-Lichtenrade

KONZERT ZUR WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Israelische und andere Volkstänze
Klezmerstücke für Orff-Instrumentarium
jiddische, hebräische und andere Lieder
kleine Theaterszenen, Lesungen, Gedichtvorträge

Anmeldung zwischen 8:00-13:30 unter Tel: 669 88 10
Eintritt frei


Sonntag  20. März 2005
15:00 -  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
18:00    in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
            Mehrzweckraum der Schule, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

Nicolai Orschmann
BEGEGNUNG IM TANZ - MULTI-KULTI IN DER BERLINER SCHULE
Workshop
Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha'Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.). Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt.
Eine Musikkassette oder CD mit einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.
Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, ältere und jüngere Menschen.
Anmeldung unter Tel: 821 66 83


Begegnung im Tanz, Foto: privat
Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €

Montag   21. März 2005
19:45 -  Veranstaltung der VHS City
21:30    Antonstr. 37, 13347 Berlin-Wedding, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Adriana Méola Riemke
Maya Kultur - Mayas und die Verbindung mit der irdischen Natur

Die heutige Zivilisation muss nicht mehr auf die Bewegung der Natur achten. Man ist dafür auf Uhren und auf das Notizbuch angewiesen. Doch auch wenn die Menschen es nicht merken, gehören sie zu einem größeren planetaren und universalen Zusammenhang, der leise die natürlichen Rhythmen steuert. Der natürliche Kalender muss die Bewegungen der Planeten um die Sonne und die des Mondes um den Planeten in Betracht ziehen. Wir, als Teil der Natur erfahren, wie Rhythmen im Kalender wiedergespiegelt werden und welche Rolle die Frau als Maß der Erde darin einnimmt.
Siehe auch Programmhinweis vom 14. März 2005

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Sonntag   27. März 2005                www.berlin-judentum.de/termine/timetable.htm
14:00    Veranstaltung von berlin-judentum.de

ALLES IN BUTTER? - ALLES IN ZUCKER?
S-Bahn-Tour zu den drei Zentren jüdischen Lebens heute:
Charlottenburg, Mitte, Prenzlauer Berg

Die S-Bahn-Tour verbindet die Orte, an denen sich heute die wichtigsten öffentlichen Orte jüdischen Lebens befinden, zeigt ihre geschichtlichen Hintergründe auf und erschließt neuere Entwicklungen innerhalb und außerhalb der Jüdischen Gemeinde.

-  Charlottenburg gewann im 20. Jahrhundert an Bedeutung als es in bürgerlichen Kreisen "in" wurde, in den neuen Westen zu ziehen. Hier entstanden die
erste Synagoge außerhalb von Alt-Berlin (heute: Gemeindezentrum) sowie zahlreiche Gemeindeeinrichtungen.
-  In Berlin-Mitte liegen die Anfänge jüdischen Lebens: Hier haben sich in den letzten Jahren einige Institutionen (neu) etabliert.
-  Im Prenzlauer Berg war das Zentrum der Ostberliner Jüdischen Gemeinde. 
Durch das Lehrhaus ist hier ein neuer Mittelpunkt im Entstehen. 

Wir werden einige der Drehorte des Films "Alles in Zucker" sehen und von ihrer Bedeutung für das jüdische Leben erfahren.
(Dauer 3 1/2 Stunden)
Treffpunkt und weitere Termine unter Tel: 4 53 53 04 oder im Internet, s.o.

Eintritt: 18 € / ermäßigt 15 € ohne BVG


Mittwoch      30. März 2005  (Uraufführung)             www.galli.de
Donnerstag  31. März 2005
20:00    Veranstaltung des Galli Theater
            Oranienburger Str. 32 / in den Heckmannhöfen, 10117 Berlin-Mitte

THOU SHALT NOT KILL Du sollst nicht töten
Theaterstück (in englischer Sprache)

In diesem Versöhnungstheaterstück beschreibt Johannes Galli die Zeit der Judenverfolgung in Deutschland und sucht so Ansätze zur Kommunikation untereinander und zur Versöhnung. Mit Juden aus USA und Kanada und deutschen Schauspielern des Galli Ensembles.

Ein jüdisches Ehepaar wird auf der Flucht ertappt und ins Konzentrationslager gebracht. Ein Leidensweg aus Angst und Schrecken beginnt. Sie erkennen, dass der deutsche Offizier, der ihre Namen aufnehmen soll, ehemals der Nachbarjunge von nebenan war. Nun stehen sie sich in neuen Rollen gegenüber. Sie bitten um Hilfe, er vereinbart die Flucht - doch bleibt dies nicht unbemerkt. Gerade als es zum Eklat kommt, siegt ein altes heiliges Gesetz: Thou shalt not kill.

Thou Shalt Not Kill entstand im Rahmen des internationalen Treffens der Galli Gruppe nach dem Besuch mit internationalen jüdischen Gästen im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald nahe Weimar. Berührt von den damaligen Ereignissen entwickelte Johannes Galli dieses Versöhnungstheaterstück, in dem es um die Zeit der Judenverfolgung in Deutschland geht. Es werden Ansätze zur Kommunikation und zur Versöhnung angeboten.

Kartenbestellung unter Tel: 27 59 69 73

Eintritt: 18 € / 16 €, ermäßigt 14 € / 12 €


Dr. Martin Kloke
Martin Kloke
Foto: privat

Montag  4. April 2005           www.digberlin.de
19.30   Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft            Interreligiöses Zentrum Jerusalem, Lindenstr. 85, 10969 Berlin-Kreuzberg

Dr. Martin Kloke, Verlagsredakteur und Publizist
ISRAEL - ALPTRAUM DER DEUTSCHEN LINKEN?
Vortrag

Nicht erst seit dem 11. September 2001 und dem Aufkommen der Antiglobali- sierungsbewegung scheiden sich an Israel die Geister: Wie hält es die Linke, sofern es sie noch gibt, mit dem jüdischen Staat? Wieviel Antisemitismus spukt in den Köpfen auch linker Aktivisten herum?
Martin Kloke analysiert die Brüche im Israelbild der deutschen Linken. Der Vortrag führt in eine der diffusesten Gemütslagen in Deutschland ein: Wider das kurze Gedächtnis der Linken - und ihrer Gegner.
Das Bundesministerium des Innern hat einen Sammelband veröffentlicht zum Thema "Extremismus in Deutschland", mit einem Vorwort von Bundesinnenminister Otto Schily.
Dr. Martin Klokes Beitrag darin stellt eine aktualisierte Bestandsaufnahme antizionistischer und antisemitischer Tendenzen im deutschen Linksradikalismus dar - das Thema dieses Vortrags.
Andere Aufsätze des Sammelbandes behandeln u.a. den ideologischen Streit zum Nahost-Konflikt unter Linksextremisten und den Antisemitismus islamistischer Organisationen. Dieser Band kann beim Bundesinnenministerium kostenlos bestellt werden: bmi@ibro.de .

Anmeldung erbeten unter Tel: 821 66 83



Elisa Klapheck
Elisa Klapheck
Foto: privat





Briefmarke
Israel. Briefmarke

Mittwoch  6. April 2005            www.gcjz-berlin.de
19:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            Jüdisches Krankenhaus, Heinz-Galinski-Str. 1
            Treffpunkt an der Pforte, 13347 Berlin-Wedding

Elisa Klapheck, Publizistin und Rabbinerin
DIE MEDIZINETHIK DES PHILOSOPHEN UND ARZTES
RABBI MOSCHE BEN MAIMON ODER MAIMONIDES
Vortrag anlässlich des 800. Todestages von Maimonides
und Besuch der Synagoge des Jüdischen Krankenhauses

Maimonides, nach den Anfangsbuchstaben seines Namens auch RaMBaM genannt, wurde in die Kultur der spanischen Juden hineingeboren. Sie standen in der Tradition des antiken Judentums, das sich hier mit arabischer Eleganz vermischte. Maimonides Familie war eine der berühmtesten Cordobas. Im Jahr 1148 zerstörte die Invasion der Almohaden diese idyllische Welt abrupt. Diese neue Dynastie brachte einen aggressiven, intoleranten Islam mit, so dass viele Juden gezwungen waren, entweder zu konvertieren oder zu fliehen. Maimonides floh nach Fes/Marokko und weiter nach Akko/Palästina. In Fustat, Alt-Kairo, ließ er sich bis zu seinem Tod am 13. Dezember 1204 nieder.
Hier wurde er Leibarzt am ägyptischen Hof. Theoretische Kenntnisse auf medizinischem Gebiet hatte er schon während seines Studiums erworben, denn im Gegensatz zum christlichen Europa stand damals im arabischsprachigen Raum die Medizin im engen Verhältnis zur Philosophie und war Bestandteil der wissenschaftlichen Ausbildung.
Auf Grund seines großen talmudischen Wissens nahm Maimonides auch eine führende Position innerhalb der jüdischen Gemeinschaft Ägyptens ein und wurde später offiziell das geistige und politische Oberhaupt der ägyptischen Juden.

Anmeldung erbeten unter Tel: 821 66 83


Sonntag  10. April 2005              www.berlin-judentum.de/termine/timetable.htm
13:30     Veranstaltung von berlin-judentum.de

Iris Weiss
KOSCHER-KU'DAMM-ERLEBNIS-TOUR

Koscher ist, was nach dem jüdischen Religionsgesetz erlaubt - also rituell tauglich - ist.
Im Alltag von religiösen Juden nimmt die Frage, ob ein Nahrungsmittel koscher ist oder nicht, eine zentrale Rolle ein.
Wo kaufen orthodoxe Juden ein, wo können sie Feste wie Hochzeit oder Bar Mizwa feiern, bei denen sie mehr Gäste erwarten als im Wohnzimmer Platz haben? In welchen Hotels wird auf die Bedürfnisse von religiösen Juden Rücksicht genommen? Wo gibt es koscheres Eis und wo kauft man koschere Sahnetorte für jüdische Diabetiker? Wie und wo wird Geschirr koscher?

Bei der KOSCHER-KU'DAMM - ERLEBNISTOUR können Sie:
-  erfahren, was koscher ist und was nicht
-  hinter die Kulissen schauen und
-  einen Einblick in einen wichtigen Bereich jüdischen Alltagslebens gewinnen
-  koschere kulinarische Köstlichkeiten probieren
-  testen, ob Sie koscher einkaufen können
-  bei einem Quiz mitmachen
Dauer: 2-3 Stunden
Treffpunkt und weitere Termine unter Tel: 453 53 04 oder im Internet, s.o.

Eintritt: 18 € mit koscheren Kostproben ohne BVG


Sonntag  10. April 2005
17:00   Veranstaltung des Shalom Chor Berlin
           Baptisten-Gemeinde Steglitz, Rothenburgstr. 12 a, 12165 Berlin-Steglitz
Shalom Chor Berlin, Kantor Isaac Sheffer
SHIR HALEL
Konzert, Musikalische Leitung: Regina Yantian

Karten nur an der Abendkasse
Keine Vorbestellungen möglich

Eintritt: 10 €

Shalom Chor Berlin
Shalom Chor Berlin
Foto: Shalom Chor


Blume 40 Jahre
40-Jahres-Blume
Foto:
Isr. Botschaft
Montag  11. April 2005
19.30   Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinsch. Berlin
           Auswärtiges Amt, Werderscher Markt 1, 10117 Berlin-Mitte

Veranstaltung in der Reihe
"BOTSCHAFTER ZUM 40. JUBILÄUM
DER AUFNAHME DIPLOMATISCHER BEZIEHUNGEN ZWISCHEN
DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND UND DEM STAAT ISRAEL"

Botschafter a.D. Dr. Franz Bertele


Weitere Informationen unter Tel: 28395-215

Keine Teilnehmergebühr

Dienstag  12. April 2005
20:00    Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
            in Kooperation mit der Akademie der Künste, Abt. Bildende Kunst / Baukunst
            Akademie der Künste, Pariser Platz 4, 10117 Berlin-Mitte

DEUTSCHE UND INTERNATIONALE PROJEKTE DER ERINNERUNG
IM KONTEXT DER GEDENKKULTUR
Veranstaltungsreihe

Podiumsdiskussion zum Thema Gedenkkultur
Gabi Dolff-Bonekämper, Jochen Gerz, Günter Morsch,
Hans-Erhard Haverkampf

Siehe auch Programmhinweis vom 1. März 2005


Mittwoch  13. April 2005
18:00 -   Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick
20:15     Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin-Treptow

Dr. Sternberg
HEBRÄISCH, JIDDISCH, DEUTSCH, BERLINERISCH IN EINEM SATZ?
Von Ursprung und Bedeutung hebräischer Sprachelemente
in unserer Umgangssprache

Voranmeldung in der Volkshochschule erforderlich, Tel: 61 72 54 22

Eintritt: 3 €


Sonnabend  16. April 2005           landeszentrale@senbjs.verwalt-berlin.de
Sonntag       17. April 2005
10:00 -  Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung
18:00    in Kooperation mit der Volkshochschule Tempelhof-Schöneberg
            Barbarossaplatz 5, 10781 Berlin-Schöneberg

Dr. Ali Fathi und Bettina Lobenberg
UMGANG MIT UNTERSCHIEDLICHKEIT

Durch die zunehmende Globalisierung und Multikulturalisierung unserer Gesellschaft werden wir in unseren Lebensverhältnissen und in der Arbeitswelt vor neue Herausforderungen im Umgang mit Unterschiedlichkeit gestellt. Der Erwerb sozialer/ interkultureller Kompetenzen kann helfen, auf diese vielfältigen Anforderungen besser zu reagieren.
Interkulturelle Kompetenz ist die Fähigkeit, kulturelle Bedingungen und Einflussfaktoren auf Fühlen, Vermuten, Empfinden, Werten, Denken und Urteilen bei uns selbst zu reflektieren und beim "Anderen” zu erkennen und mit der Wahrnehmung konstruktiv umzugehen.

Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Tel: 9016 2552 oder im Internet, s.o.

Teilnahmeentgelt: 32 €


Sonntag 17. April 2005
ab 9:00   Veranstaltung der Internationalen Frauenbegegnungsstätte
             in Zusammenarbeit mit der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück
             bei Fürstenberg an der Havel
             und der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

GEDENKFEIER IN RAVENSBRÜCK
aus Anlass des 60. Befreiungstages des ehemaligen Frauenkonzentrationslagers Ravensbrück in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

Programm (Änderungen vorbehalten):
19:00 Gedenken am sowjetischen Ehrenmal in Fürstenberg
10:00 Gedenkveranstaltung auf dem ehemaligen Lagergelände
mit Prof. Dr. Sigrid Jacobeit / Leiterin Gedenkstätte Ravensbrück und der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Frau Renate Schmidt (u.a.)
Verlesen von Namen (Todestransporte) durch Schülerinnen und Schüler
Religiöses Gedenken verschiedener Konfessionen

15:00 3. Christlich-Jüdischer Gottesdienst im Zellenbau (Bunker)
und auf dem Gelände am See:
"Huld und Treue treffen sich, Wahrhaftigkeit und Frieden küssen sich"
15.30 Konzert mit Esther Bejarano im Zelt der Begegnung
17:00 diverse Buchvorstellungen

Verkehrsanbindungen: Auto: A96 bis Fürstenberg (80 km), dann der Ausschilderung folgen.
Regionalbahn: ab Bhf. Zoo Richtung Rostock bis Fürstenberg/ Havel, 90 Min.,
Fußweg zur Gedänkstätte (MGR) 3 Min., Busverbindung, Taxi.

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei










Bruno Schirra
Bruno Schirra
Foto: privat

Montag  18. April 2005                  www.digberlin.de
20:00    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinsch. Berlin
            Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum
            Oranienburger Str.29, 10117 Berlin-Mitte

Bruno Schirra
ES WIRD KEIN FRIEDE SEIN
Vortrag und Diskussion

Jassir Arafat ist tot und nach der Wahl von Mahmud Abbas spricht der Westen / Europa von der "Chance der zweiten Demokratie im Nahen Osten".
Vor Ort stellt sich die Sache etwas anders dar: Zehn Jahre der Erziehung zum Haß, zum Tod, zum Heiligen Krieg haben die politische Gesellschaft so stark geprägt, dass ein Friede mit Israel, einem jüdischen Staat, nur schwer vorstellbar scheint.

Der Journalist Bruno Schirra war anläßlich der Wahl des neuen Präsidenten der palästinensischen Autonomie-Behörde vor Ort und hat mit Kämpfern der Hamas, des Islamischen Dschihad und der Al-Aksa-Brigaden geredet. Die stehen Gewehr bei Fuß, um einen möglichen Frieden weg zu bomben.
Schirras bedrückendes Fazit lautet: Es wird kein Friede sein.
Bruno Schirra bereist seit 20 Jahren den Nahen und Mittleren Osten. Er hat für den ARD Hörfunk Features geschrieben und als Redakteur für die Wochenzeitung DIE ZEIT gearbeitet. Jetzt lebt er in Berlin und schreibt für das Monatsmagazin CICERO.

Weitere Informationen und Anmeldung unter Tel: 283 95-215
Eintritt frei




Bernd Streich
Bernd Streich
Foto: privat

Mittwoch 20. April 2005
19:30   Veranstaltung der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung im Erzbistum Berlin
            Pfarrhaus von St. Mauritius, Mauritiuskirchstr. 1, 10365 Berlin-Mitte

Bernd Streich
CHRISTEN UND JUDEN
Vortrag

Das Verhältnis von Christen und Juden hat in den letzten Jahrzehnten erhebliche Impulse erfahren. Der Vortrag beleuchtet einige Aspekte der Entwicklung und des heutigen Standes des Verhältnisses von Christen und Juden.

Bernd Streich ist katholischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin e.V.

Keine Anmeldung, Rückfragen unter Tel: 55 931 83


Mittwoch   11. Mai 2005
11:00 -  Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung
14:00    in Kooperation mit der Robert-Jungk-Oberschule
            Robert-Jungk-Oberschule, Sächsische Str. 58, 10707 Berlin-Wilmersdorf

GEDENKEN AN DAS ENDE DES 2. WELTKRIEGES VOR 60 JAHREN
Roman Polanskis "Der Pianist"
Spielfilm und anschließende Podiumsdiskussion

Der Film handelt von der Geschichte eines begabten jüdischen Musikers in Warschau während der deutschen Besetzung Polens.
Als Gäste werden Nachfahren sowohl der jüdisch-polnischen als auch der deutschen Protagonisten anwesend sein.

Anmeldung unter Tel: 863 928 203
Eintritt frei


Mittwoch     11. Mai 2005               landeszentrale@senbjs.verwalt-berlin.de
Donnerstag  12. Mai 2005
 9:00 -   Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung
17:00    An der Urania 4-10, 10787 Berlin-Schöneberg

Karin Joggerst, Guido Monreal
BETZAVTA-TRAINING FÜR DEMOKRATIE UND TOLERANZ
Grundkurs
Zielgruppe: Dozenten/innen, Teamer/innen und andere Multiplikatoren
der außerschulischen Bildungsarbeit

Betzavta-Training (hebräisch: miteinander) ist ein Übungsprogramm, das auf spielerische Weise zur Demokratie-, Menschenrechts- und Toleranzentwicklung beiträgt. Zunächst in Israel entwickelt, wurde es Mitte der 90er Jahre für die Bildungsarbeit in Deutschland adaptiert.
In spielerischen Übungen begeben sich die Teilnehmenden in fiktive Situationen, die familiäre, gruppenspezifische oder gesellschaftliche Konflikte widerspiegeln. Abgeleitet vom konkreten Handeln in der Übung werden eigene Bedürfnisse erkannt sowie Mechanismen gemeinsamer Entscheidungen und des Zusammenlebens entdeckt. Ziel ist es, für Konflikte und deren Ursachen zu sensibilisieren, demokratische Entscheidungsprozesse und gewaltfreie Konfliktlösungen, sowie demokratische Einstellungen zu entwickeln. (Verantwortlich: Gisela Kranz)
Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Tel: 9016 1551, oder im Internet

Teilnahmeentgelt: 32 €


Donnerstag  12. Mai 2005             www.berlin-judentum.de/termine/timetable.htm
17:30     Veranstaltung von judentum-berlin.de

Iris Weiss
PROJEKT AUFKLÄRUNG:
Moses Mendelssohn und die Folgen
Rundgang

Orte des Lernens und Lehrens (Lehrhaus, jüdische Freischule, Rabbinerseminar, Hochschule für die Wissenschaft des Judentums, Religionsschulen etc.) werden mit ihrem Selbstverständnis sowie ihren Aufgaben im Wandel der Zeiten dargestellt. Wir hören von wichtigen Personen, die damit verbunden sind (Moses Mendelssohn, Abraham Geiger, Esriel Hildesheimer, Leo Baeck, Regine Jonas u.a.) und sehen den Ort, an dem im Herbst ein Rabbinerseminar eröffnet wird.

Treffpunkt und weitere Termine unter Tel: 453 53 04


Sonntag  22. Mai 2005
15:00 -   Veranstaltung des Touro College
17:00     Haus am Rupenhorn, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin-Charlottenburg

TAG DER OFFENEN TÜR

Präsentation des Touro Colleges und Informationen zu der heutigen Nutzung des Hauses durch eine jüdische Institution.
Das Touro College ist eine Amerikanische Universität in Berlin. Es bietet an, den Bachelor Abschluß in Business, Management and Administration auf dem Campus des Hauses am Rupenhorn zu erwerben, in einem historischen Gebäude in wunderschöner Umgebung.
Eine Besonderheit des Programms ist die persönliche Atmosphäre durch kleine Lerngruppen. Das schlägt sich zum einen in der verkürzten Zeit nieder die gebraucht wird, um die erforderlichen Qualifikationen zu erwerben, zum anderen erleichtert es natürlich das Leben der Studenten.
Parallel zum obligatorischen Studienprogramm bietet das Touro College für jüdische und nicht-jüdische Studenten Kunst- und Jüdische Studien an.

Eintritt frei


Sonntag  22. Mai 2005             www.berlin-judentum.de/termine/timetable.htm
16:00   Veranstaltung von berlin-judentum.de

Iris Weiss
RELATIV JÜDISCH
Albert Einstein in Berlin

Das Judentum hat Albert Einstein als die wichtigste Bindung in seinem Leben bezeichnet. Diese Seite des Wissenschaftlers ist ziemlich unbekannt. In seiner Berliner Zeit setzte er sich für verfolgte osteuropäische Juden ein, engagierte sich für den Zionismus und empfahl später Recha Freier, die Gründerin der Jugendalijah, für den Friedensnobelpreis.

Treffpunkt und weitere Termine unter Tel: 453 53 04 oder im Internet, s.o.


Mittwoch  25. Mai 2005
17:30 -  Veranstaltung der City VHS Mitte
21:45    Linienstr. 162, 10115 Berlin-Mitte

Samir Matar
ARABISCHES KULTURFEST

Arabische Kultur ist nicht nur Tausendundeine Nacht, wo die Menschen nur unter sich leben. Denn in Berlin leben viele Araber, die es geschafft haben, sich hier in Deutschland zu integrieren, ohne dabei ihre eigene Kultur abgeben zu müssen. An diesem Abend werden wir vielfältige Gesichter der arabischen Kultur, Musik, Tanz, Poesie, Geschichte und Kochkultur erleben, vorgetragen von Mitbürgern arabischer Herkunft. Diese Aktivitäten zeigen, wie Zusammenleben der Kulturen in Berlin machbar ist.

Telefonische Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27
Eintritt frei


Freitag     27. Mai 2005            landeszentrale@senbjs.verwalt-berlin.de
Samstag  28. Mai 2005
 9:00 -  Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung
17:00    An der Urania 4-10, 10787 Berlin-Schöneberg

Gabi Elverich, Manuela Ritz, Dorothea Schütze
EINFÜHRUNG IN PRINZIPIEN ANTIRASSISTISCHER BILDUNGSARBEIT
Seminar

In diesem Einführungsseminar werden Zielsetzungen und übergreifende Prinzipien antirassistischer Bildungsarbeit thematisiert. Grundlegend hierfür ist u.a. die inhaltliche Auseinandersetzung mit Rassismus als gesellschaftlichem Strukturprinzip, mit der möglichen eigenen Verstrickung darin sowie mit Mechanismen der Ausgrenzung und dem jeweiligen Begriff von Kultur.
Darüber hinaus werden die Teilnehmenden methodische Ansätze zur Umsetzung einzelner Prinzipien in der Bildungsarbeit kennen lernen.

Anmeldung: Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Tel: 9016 2552
Teilnahmeentgelt: 32 €






Sara Nachama
Sara Nachama
Foto: privat

Sonntag  29. Mai 2005             www.gcjz-berlin.de
       
Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V.
       Haus am Rupenhorn, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin-Charlottenburg

DAS TOURO COLLEGE
Spezielle Führung
durch das Haus mit Informationen zu Geschichte und Architektur
und Gespräch mit Direktorin Sara Nachama über die Institution "Touro College"

Das Touro College ist eine Amerikanische Universität in Berlin. Sie bietet den Bachelor Abschluß in Business, Management und Administration an und befindet sich auf dem Campus des "Hauses am Rupenhorn", einem historischen Gebäude in wunderschöner Umgebung. Aber auch Kunst und jüdische Studien stehen auf dem Stundenplan.
Die Gründungsdirektoren Sara Nachama und Prof. Herwig Haase tragen mit der Eröffnung dieser neuen Institution der speziellen Geschichte Berlins Rechnung und der hier stattgefundenen Zerstörung von Leben und Kultur während der Naziherrschaft und im zweiten Weltkrieg.

Teilnahme nur nach Anmeldung bei der GCJZ, Tel: 821 66 83
Eintritt frei


Montag  6. Juni 2005           www.digberlin.de
20.00   Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin
           Rathaus Schöneberg, Kleine Ratsstuben, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin

RUNDER TISCH DES VORSTANDES FÜR MITGLIEDER UND GÄSTE
zum Thema: Jerusalem-Tag (Jom Jerushalajim)

Weitere Informationen unter Tel: 28395-215
Keine Teilnehmergebühr

Sonntag  25. September 2005                                              www.digberlin.de
ab 16:00   Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft     www.israel.de
               Arbeitsgemeinschaft Berlin mit Kooperationspartnern
               Max-Schmeling-Halle, Am Falkplatz, 10437 Berlin-Prenzlauer Berg

ISRAEL AKTIONSTAG
Anlässlich 40 Jahre diplomatische Beziehungen
zwischen
der Bundesrepublik Deutschland und dem Staat Israel

Programmvorschau:
16:00 Podiumsdiskussion mit Prominenten aus Politik, Gesellschaft und Kultur zum Thema Israel
Markt der Möglichkeiten - Infostände vieler Freundschaftsgruppen
mit und aus Israel - Israelische kulinarische Köstlichkeiten

40-Jahres-Blume, Foto: Isr. Botschaft



40 Jahre Deutschland-Israel

ab 18:30 Konzert
mit bekannter Israelischer Rockband
und SÖHNE MANNHEIMS MIT XAVIER NAIDOO

Söhne Mannheims vom 4.11.2004
Die Söhne Mannheims
Live-Bild aus Lich - 4. September 2004, Foto: XavierNaidoo GmbH

(Wir werden darüber informieren, wenn der Kartenvorverkauf beginnt. - Weitere Informationen unter Tel: 283 95 -215 )