VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT


Montag  11. März 2002
19:45   Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
            Anton Str. 37, 13347 Berlin-Mitte

Zur Bedeutung von Liebe und Sexualität in den Weltreligionen
Vortragsreihe mit Diskussion

Dr. Sylvia Powels-Niami - Islam

(Kurze Beschreibung des Veranstaltungsinhaltes siehe 25. Februar)

Anmeldung unter Tel: 2852 8914 / 4575 7424

Eintritt: 3,50 €


Dienstag  12. März 2002
19:00   Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin
in Kooperation mit der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"
Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

Cilly Kugelmann, Berlin
Zwischen den Linien
Daniel Libeskinds Architektur der Leere und die Ausstellungen
des Jüdischen Museums Berlin

Als im Februar 1999 der Bau des Berliner Jüdischen Museums der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde, nutzten Tausende Berliner und Auswärtige die Möglichkeit, das leerstehende Museum und seine symbolgeladene Architektur kennenzulernen. Dieses Projekt nannte Daniel Libeskind "Zwischen den Linien". Die Besucher sahen in seiner Architektur eine bemerkenswerte Auseinandersetzung mit der Schoa. Das Museum sollte jedoch mehr als ein Mahnmal sein. In Erinnerung an das erste Berliner Jüdische Museum in der Oranienburger Straße (Januar 1933 eröffnet und 1938 von der Gestapo geschlossen) wurde schnell deutlich, dass jüdische Museen unterschiedliche Aufgaben haben können. Ist das neue jüdische Museum nun ein authentisches Museum für jüdische Kultur, ein Holocaustmuseum oder ein historisches Museum? Wie gelang es, in dem "Libeskindbau" die ständige Ausstellung zu installieren und welche Ausstellungen sind zukünftig geplant?

Anmeldung: Kath. Akademie, Tel.: 28 30 95 - 0

Eintritt: 2,50 €

                                                                Frühere "Innere Leere"  

Jüdisches Museum


Dienstag  12. März 2002
19:00  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
           Serbisch-orthodoxe Gemeinde, Potsdamer Str. 94, 10785 Berlin-Tiergarten

Angela Bochum
Familie Güven geht in eine Moschee - Samir in einen Tempel
und was passiert in der Kirche nebenan?
Lokale Partnerschaft und Interreligiöser Dialog

Im Wedding leben 30% Familien nichtdeutscher Herkunft und kaum einer weiß etwas über seine Nachbarn, deren Kultur oder Religion. Mit dem Projekt "Interreligiöser Dialog" gehen wir auf unsere Nachbarn, Gemeinden und Religionsgemeinschaften zu und lernen uns gegenseitig kennen. Dabei erfahren wir vieles über die verschiedenen Menschen, ihre Bräuche, Kulturen und Religionen. Es geht nicht um Missionieren und das Vermischen der unterschiedlichen Religionen, vielmehr um die Erfahrung, dass "Fremdes" auch bereichern kann. Die Gesprächsrunden finden jeweils in einer anderen Gemeinde oder an einem anderen Ort statt. Die jeweiligen religiösen Ansätze und Aktivitäten werden vorgestellt und das Gespräch wird auch hier im Sinne der Lokalen Agenda 21 fortgesetzt.

Anmeldung unter Tel: 2852 8914 oder 4575 7424

Eintritt frei


Dienstag  12. März 2002
19:30   Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule
            Grüner Salon der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte

Thomas Lackmann
Jewrassic Park - Wie baut man (k)ein Jüdisches Museum in Berlin

Die Eröffnung des Jüdischen Museums Berlin im September 2001 vollzog sich als Staatsakt der Berliner Republik, umrahmt von spektakulären Feierlichkeiten; so strahlend, beinahe, als wäre keineswegs ein 30-jähriger kulturpolitischer Grabenkampf dem Gala-Opening vorausgegangen. Die dramatischen und bitteren Aspekte dieser Vorgeschichte aus dem letzten Jahrhundert hat Thomas Lackmann in seinem Buch "Jewrassic Park. Wie baut man k(ein) Jüdisches Museum in Berlin" offengelegt. Er spießt die Verzögerungs-Story der politisch brisanten Museumsgründung satirisch-analytisch auf und deutet sie im traumatischen Kontext der komplizierten deutsch-jüdischen Beziehungen mit den Mitteln der Märchenerzählung, der Bühnengroteske, der Reportage und der historischen Reflexion. Mark Aizikovitch und seine Musiker kommentieren die ironisch-leidenschaftliche Zeitreise dieser Lesung mit innigen Chansons und Kunstliedern aus den Salons einer entschwundenen Epoche.

Thomas Lackmann, der katholische Theologie studiert hat, ist Feuilleton-Redakteur des "Tagesspiegel". 1999 veröffentlichte er mit Joachim Schlör und dem Journalisten Juri Ginsburg im Rahmen der Berliner Jüdischen Kulturtage "Odessa - Die Stadt und ihr Traum. Eine Liebeserklärung aus Berlin".
Mark Aizikovitch ist Schauspieler und Sänger am Hackeschen Hof-Theater. Geboren wurde er in dem Städtchen Poltawa bei Odessa, seit 1990 lebt er in Berlin.

Eintritt: 8 € / ermäßigt 6 €


Mittwoch  12. März 2002
20:00  Veranstaltung der Akademie der Künste
           Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten, Tel: 390 76 - 0

Reihe: Historische Vorträge

Dr. Frank Bajohr, Hamburg; Dr. Martin Dean, Washington; Dr. Bernhard Lorentz, HH
Die Wirtschaftliche Ausplünderung der Juden
Die "Arisierung" und ihre Nutznießer
Moderation: Prof. Dr. Reinhard Rürup, Stiftung Topographie des Terrors, Berlin

Eintritt frei (Weitere Termine: 2.4. und 16.4.)


Mittwoch  13. März 2002
19:00 -   Veranstaltung der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
20:30     Haus der Weiterbildung, Raum 210, Goethestr. 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde

Reihe Europa: Was verbindet Europas Rechtsextreme?

Francois Richard
Rechtsextremistische Parteien in Polen
Moderation: Eva Geffers

Eintritt frei (Weiterer Termin: 20.3.)


Mittwoch  13. März 2002
19:00  Veranstaltung von Evas Arche e.V. Ökumenisches Frauenzentrum
           in Zusammenarbeit mit dem Bildungswerk der EKiBB
           Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin-Mitte

Märchen

Hanah Thiede
Jüdische Märchen - Als der Rabbi mit dem Myrtenzweig tanzte

Wir erfahren heute aus jüdischen Weisheitsmärchen, warum der Rabbi mit dem Myrtenzweig vor der Braut tanzte und weshalb der Herr der Welt die Tore des Gesanges öffnete. Ebenso hören wir wie es kam, dass der "Luftmensch" für seine Schafherde keinen Zoll bezahlen wollte und aus welchem Grund der Hahn nicht erblindete. Klänge und Düfte untermalen die Lesung.

Keine Anmeldung, Eintritt frei


Donnerstag  14. März 2002
19:00   Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
           St. Hedwigs-Kathedrale, Hinter der Katholischen Kirche 3, Berlin-Mitte

Kirchenbesuche

Roswita Köppel und Irena Tazbir
St. Hedwigs-Kathedrale
Geschichte und Architektur

Anmeldung unter Tel: 2852 8914

Eintritt: 3,50 €


Donnerstag  14. März 2002
19:00   Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin-Charlottenbug

Lesereihe der GCJZ

Etty Hillesum
"Das denkende Herz"
Joanne Gläsel liest aus den Tagebüchern der Autorin

 

 

Joanne Gläsel
Joanne Gläsel

1941 bis 1942 begann eine junge Frau, Tagebuch schreibend ihr Leben, ihren Alltag, ihre Liebe und ihre Ängste zu bewältigen. Etty Hillesum, am 15. Januar 1914 in Middelburg geboren, Slawistik- und Psychologiestudentin in Amsterdam, schildert die Jahre der Judenverfolgung in ganz Europa. Dabei erzählt sie von ihrer Persönlichkeitsfindung und - paradoxer Weise - Selbstbefreiung über das Bekenntnis zu einem radikalen Altruismus. So wendet sie sich gegen das Vergessen des tausendfachen Leides ihrer Mitgefangenen mit den Worten: "Ich möchte das denkende Herz dieser Baracke, des ganzen Konzentrationslagers sein." Etty Hillesum war Jüdin und wurde am 30. November 1943 in Auschwitz ermordet.

Die Schauspielerin Joanne Gläsel interpretiert ihre Texte als eindringliche Erinnerung an einen Geist, der auch vor schlimmsten Repressalien nicht kapitulierte.

(Weitere Termine der Lesereihe der GCJZ: 20. März und 11. April)

Keine Anmeldung, Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €


Samstag  16. März 2002
11:00 -  Veranstaltung von Evas Arche e.V. Ökumensches Frauenzentrum
17:00    Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin-Mitte

Maria Paulus-Juchem
Meditativer Tanz

Wir werden israelische Tänze tanzen, die in Israel als Volkstänze gebräuchlich sind. Sie haben aber im Unterschied zu den meisten Volkstänzen anderer Länder religiöse Inhalte, die vorwiegend aus den Psalmen der Bibel entnommen sind.

Für das gemeinsame Mahl bitte etwas mitbringen.

Anmeldung bis 13. März 2002 unter Tel: 282 74 35/ 283 38 53

Kostenbeitrag erfragen


Sonntag  17. März 2002
10:00 -  Veranstaltung der Volkshochschule Pankow
13:45    VHS-Weißensee, Bizetstr. 64, 13088 Berlin-Weißensee

Konstantin Münz
Der Jüdische Friedhof wießensee
Einführungsvortrag in der Volkshochschule und anschließend Rundgang über den größten jüdischen Friedhof Europas.

Herren benötigen eine Kopfbedeckung

Nur mit vorheriger Anmeldung unter Tel: 96 20 98 23 (25 Teilnehmer)

Eintritt frei


Dienstag  19. März 2002

14:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: S -Bhf. Hackescher Markt, Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jüdisches Leben rund um die Oranienburger Straße
Rundgang

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


 

Anna Muck 
Anna-K. Muck 

Sabine Werner 
Sabine Werner

Mittwoch  20. März 2002
19:00  Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin-Charlottenburg

Lesereihe der GCJZ

Erica Fischer
Aimée und Jaguar
Szenische Lesung mit Sabine Werner und Anna-Katharina Muck

Eine ungewöhnlich schräge und sehr berlinische Perspektive auf das Leben einer "Nazi-Kleinbürgerin", die durch ihre Liebe zu einer Jüdin zu menschlicher Größe findet, bieten die Schauspielerinnen Sabine Werner und Anna-Katharina Muck in ihrer Adaption des Romans von Erica Fischer "Aimée und Jaguar". Mit Text- und Bilddokumenten entwerfen sie die Geschichte der Lilly Wust (Aimeé), 29, Ehefrau eines Nazis, die 1943 der feschen 21jährigen Felice Schrader (Jaguar) begegnet. Schon bald wird daraus Lillys erste wirkliche Liebe. Sie trennt sich von ihrem Ehemann. Erst später erfährt sie, das Felice eigentlich Rahel Schargenheim heißt, Jüdin und untergetaucht ist. 1944 wird Jaguar von der Gestapo verhaftet und es beginnt Lillys zäher Kampf um die Freundin.

Eintritt: 5 € / ermäßigt: 3,50 €   (Weiterer Termin: 11. April)


Mittwoch  20. März 2002
19:00 -  Veranstaltung der Volkshochschule Charlottenburg-Wilmersdorf
20:30    in Kooperation mit der Volkshochschule Schöneberg-Tempelhof
            Trautenaustraße 5, 10717 Berlin-Tempelhof

Reihe Europa: Was verbindet Europas Rechtsextreme?

Eva Geffers
Rechtsextremismus: Ursache von Gewalt
Moderation: Dr. Harry Waibel

Eintritt frei


Donnerstag  21. März 2002
18:00 -  Veranstaltung der Volkshochschule - Pankow
19:30    VHS-Pankow, Schulstr. 29, 13161 Berlin-Pankow

Dr. Irene Runge
Die Bedeutung der Religion als Kultur für nichtreligiöse Juden
Traditionelle Bräuche als Identifikationsmöglichkeiten

Anmeldung unter Tel: 9620 9823 (15 Teilnehmer)

Eintritt frei


Donnerstag  21. März 2002
18:00    Veranstaltung des Anti-Kriegs-Museums e.V.
            Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin-Wedding (U-Bhf Amrumer Str.)

 

Inge Deutschkron 
 

Inge Deutschkron
Emigranto - oder: Vom Überleben in fremden Sprachen

Die Schriftstellerin und Journalistin Inge Deutschkron - "Frau des Jahres 1998" - stellt ihr Buch "Emigranto" vor. Hierin beschreibt sie die Not deutschsprachiger Emigranten in London und New York, sich möglichst schnell in einer neuen Sprache ausdrücken zu müssen und die manchmal unfreiwillig komischen Ergebnisse.

Inge Deutschkron ist vor allem durch ihr Buch "Ich trug den gelben Stern" und das "Grips"-Theaterstück "Ab heute heißt du Sarah" bekannt geworden.

Keine Anmeldung, Eintritt frei


Samstag  23. März 2002
20:00    Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule
             in Zusammenarbeit mit dem Kunstamt Mitte/Tiergarten
             Max-Beckmann-Saal, Luxemburger Straße 20, 13353 Berlin-Wedding
             (U-Bhf Amrumer Str.)

Jalda Rebling (Gesang), Michael Metzler (Percussion)
Susanne Ansorg (Fidel), Hans-Werner Apel und Stefan Maass (Laute)
Süsskint von Trimberg - ein jüdischer Minnesänger
Konzert

"Mache das Torastudium zur Hauptsache;
versprich wenig, doch tue viel;
empfange jeden Menschen mit freundlichem Gesicht."
Pirke Awot 1.15 (Sprüche der Väter, Shammai)

 Jalda Rebling
Jalda Rebling
Süßkint von Trimberg, dessen Texte in der Manessischen Liederhandschrift gleichberechtigt neben denen seiner berühmten christlichen Zeitgenossen gesammelt wurden, begegnete seinen Nachbarn mit freundlichem Gesicht und wurde bitter enttäuscht. Die Vielfalt und der Reichtum jüdischer Kultur im mittelalterlichen Deutschland jedoch gingen nicht verloren. Wir erleben heute das Wunder lebendigen Judentums in Deutschland das L´dor va dor, von Generation zu Generation, bis in unsere Tage weitergegeben wird.

Das vergangene Jahrhundert hat uns gelehrt, dass der Traum der deutsch-jüdischen Symbiose ein Wunschtraum war. Ohne allzu viele Versprechen ist vielleicht die Begegnung mit wechselseitigem Respekt und wechselseitiger Neugier ein besserer Weg.

Eintritt: 4 € / ermäßigt 3 €  

Das Ensemble 
Das Ensemble


Samstag  23. März 2002
11:00 -  Veranstaltung der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
16:00    in Kooperation mit dem Karmel Regina Martyrum u.a.

Sagt nicht, es ist vorbei

Ökumenische Wallfahrt zum Gedenken an den 60. Jahrestag der WannseeKonferenz

Beginn: Gedenkstätte am S-Bahnhof Grunewald, dann Gedenkkirche Maria Regina Martyrum, Heckerdamm 230-232, 13627 Berlin und Ev. Gemeindezentrum Plötzensee, Heckerdamm 226, 13627 Berlin

Anmeldung: Geschäftsstelle der kfd, Residenzstr. 90/91, 13409 Berlin-Reinickend.

Tel: 490 08-172 oder Fax: 490 08-173


Sonntag  24. März 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Literaturhandlung / Joachimstaler Str. 13, 10719 Berlin-Charlottenburg

S-Bahn-Tour zu den drei Zentren jüdischen Lebens heute

Die Rundfahrt verbindet die Orte, an denen sich heute die wichtigsten öffentlichen Orte jüdischen Lebens befinden (Charlottenburg, Mitte, Prenzlauer Berg), zeigt ihre geschichtlichen Hintergründe auf und erschließt neuere Entwicklungen innerhalb und außerhalb der jüdischen Gemeinde.

Keine Anmeldung, Dauer 3 - 3 ½ Stunden

Eintritt: 15,50 € / 12,50 € ohne BVG


Sonntag  31. März 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und            Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: S-Bhf Hackescher Markt / Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jewish Disneyland - die Vermarktung des "Jüdischen"

Der Mythos vom "Jüdischen Viertel" blüht. Was ist Schein und was ist Wirklichkeit? Welche Bilder über Juden und Jüdinnen sowie jüdisches Leben werden hier weitergegeben? Welche Stereotypen werden verstärkt? Welches Bedürfnis steht hinter dieser Suche nach dem "Jüdischen"?

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Teilnahmepreis: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Montag  1. April 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
            Gegenwart, Tel.: 453 53 04
            Start: Bayrischer Platz / Parkeingang, Berlin-Schöneberg

Jüdisches Leben im Bayrischen Viertel von Schöneberg

Um den Bayrischen Platz, die "jüdische Schweiz", lebten Angehörige der Mittelschicht: Ärzte, Künstler, Beamte, Wissenschftler (Einstein, Fromm), Dichterinnen (Kolmar, Blumenthal-Weiss), Rabbiner (Altmann, Baeck)...

Ihr Weg zunehmender Ausgrenzung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen wird durch ein neueres Denkmal - bestehend aus 80 Schildern - aufgezeigt.

Keine Anmeldung, Dauer ca 2. Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Mittwoch  2. April 2002
20:00   Veranstaltung der Akademie der Künste
            Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten, Tel: 390 76 - 0

Reihe: Historische Vorträge

Dr. Susanne Heim, Berlin; Prof. Dr. Eberhard Jäckel, Stuttgart;
Dr. Peter Longerich, London
Der Mord an den europäischen Juden
Ergebnisse und Kontroversen der Forschung
Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Scheffler, Berlin

Eintritt frei (Weiterer Termin: 16.4.)


Sonntag  7. April 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
Gegenwart, Tel.: 453 53 04
            Start: Plätzl / Passauer Straße 4, Berlin-Charlottenburg

Wo Juden in Charlottenburg leb(t)en und wirk(t)en

Ab der Jahrhundertwende war es unter den Angehörigen des Bürgertums ein Trend, in den "Neuen Westen" zu ziehen. Die jüdische Bevölkerung Charlottenburgs wuchs von 4600 Bewohnern im Jahr 1885 in den folgenden 20 Jahren auf über 22.000. Viele jüdische Institutionen entstanden als Anlaufstellen (Synagogen, Schulen, Wohlfahrtseinrichtungen). Jüdische Künstler und Literaten prägten maßgeblich das kulturelle Leben in den 20er Jahren. Nach 1945 begann hier wieder jüdisches Leben - zuerst als Provisorium gedacht. Als sich 1953 die Ost- und die Westberliner Gemeinde trennten, wurde Charlottenburg das neue westliche Zentrum jüdischen Lebens. Auch nach der Wiedervereinigung finden sich hier eine Reihe von Institutionen und Treffpunkten. Geplant ist ein Atelierbesuch bei einer jüdischen Künstlerin.

Weiterer Termin: 16.6. um 15 Uhr

Anmeldung unter Tel: 453 53 04

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 € ohne BVG


Mittwoch  10. April 2002
18:00 -  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
20:00    VHS, Linienstr. 162, Raum 09, 10115 Berlin-Mitte

Iris Weiss
Von Pessach zu Schawuot
Vortrag

Anhand jüdischer Märchen und dem Brauch des "Omer- Zählens" wird der "innere Weg der Befreiung" von Pessach, Auszug aus Ägypten, zu Schawuot, der Gabe der Thora, aufgezeigt.

Anmeldung unter Tel: 2852 8914 oder 4575 7424

Eintritt: 3,50 €


Donnerstag  11. April 2002
19:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin-Charlottenburg

            Lesereihe der GCJZ

 

Erica Fischer

Erica Fischer
Die Liebe der Lena Goldnadel
Jüdische Geschichten

Es liest die Autorin

Erica Fischer, die Autorin des verfilmten Bestsellers "Aimée und Jaguar", besuchte in aller Welt Männer und Frauen, die ihr Geschichten anvertrauten - Geschichten von der Liebe im Schatten des Holocaust. Wie Lena, die in einem katholischen Kloster überlebte und sich dort in eine Nonne verliebte. Nicht nur die Überlebenden, auch die Nachgeborenen trifft die nie vergehende Vergangenheit mit erschütternder Wucht.

Erica Fischer, geboren 1943 in England, lebte von 1948 bis 1988 in Wien, wo sie am Dolmetscherinstitut studierte und Anfang der siebziger Jahre die Neue Frauenbewegung mit begründete. Heute lebt sie als freie Autorin und Buchübersetzerin in Berlin.

Keine Anmeldung

Eitritt: 3 € / ermäßigt 2 €


Sonntag  14. April 2002
14:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
            Gegenwart, Tel.: 453 53 04
            Start: Heimatmuseum Neukölln / Ganghoferstr. 3-5, im Hof

Raymond Wolff
Jüdisches Leben in Neukölln
Rundgang

Neukölln als Bezirk der kleinen Leute zog Persönlichkeiten (K. Löwenstein, K. Frankenthal und R. Silberstein) an, die Reformprojekte in Pädagogik und Gesundheitswesen initiierten.

Anmeldung unter Tel: 453 53 04 (Weiterer Termin am 29.6. um 14 Uhr)

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €, Dauer ca. 2 Std.


Dienstag  16. April 2002
20:00   Veranstaltung der Akademie der Künste
           Hanseatenweg 10, 10557 Berlin-Tiergarten, Tel: 390 76 - 0

Reihe: Historische Vorträge

Dr. Constantin Goschler, Berlin; Prof. Dr. Hans Mommsen, Feldafing;
Prof. Dr. Peter Reichel, Hamburg
Schuld und Erinnerung - Der Holocaust in der deutschen Gesellschaft und Politik von 1945 bis zur Gegenwart
Moderation: Prof. Dr. Peter Steinbach, Karlsruhe

Eintritt frei


Dienstag, 16. April 2002
19:00   Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin
           in Kooperation mit der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"
           Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

Dr. Gudrun Maierhof
"Selbstbehauptung im Chaos"
Frauen in der jüdischen Selbsthilfe 1933 bis 1943

Nach dem 9. November 1938 war der Protest der deutschen Bevölkerung gering und in den folgenden Jahren die Hilfe für Juden durch Nachbarn und Freunde so rar, dass nur noch die Selbsthilfe vor dem drohenden Untergang blieb. Dabei erwiesen sich die jüdischen Frauen als stark und kompetent im organisierten Widerstand, in der durchdachten Selbsthilfe und in der politischen Untergrundarbeit. Sie organisierten sich im jüdischen Frauenbund, nutzten die "Reichsvertretung der deutschen Juden" und später die "Reichsvereinigung der Juden in Deutschland".

Dr. Gudrun Maierhof war langjährige Mitarbeiterin im Archiv der deutschen Frauenbewegung in Kassel. Sie promovierte 2001 an der Universität/Gesamthochschule Kassel zum Thema "Jüdische Frauen in der Selbsthilfe in Deutschland". Sie ist als freie Autorin in Deutschland und Amerika tätig und arbeitet für das Hadassah International Research Institute on Jewish Women an der Brandeis University, Waltham, Ma., USA.

Anmeldung unter Tel: 28 30 95 0

Eintritt: 2,50 €


Donnerstag 25. April 2002
18:00 - Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
19:30 Sophienkirche, Große Hamburger Str. 29, Berlin-Mitte

Kirchenbesuche

Hartmut Scheel
Die Sophienkirche in Mitte
Geschichte und Architektur

Anmeldung unter Tel: 2852 8914

Eintritt: 3,50 €


Donnerstag  25. April 2002
17:30   Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
           VHS, Linienstr.162, Raum 4, 10115 Berlin-Mitte

Fest der Kulturen

Samir Matar - Petra, die Felsenstadt

Wie wurde eine Stadt in der Wüste zur Weltstadt? Wieso fasziniert die Hochkultur der Nabatäer in vorchristlicher Zeit die Besucher heute? Wie funktionierte das System des damaligen Reiches? Dies und mehr wird anhand von Dias über die alte Stadt und deren Bewohner früher und heute gezeigt. Lassen Sie sich von der Stadt, deren Felsenfarben, der Geschichte und jordanischen Spezialitäten überzeugen und machen Sie sich dabei einen schönen (ent)spannenden Abend.

Anmeldung: Tel 2852 8914

Eintritt frei


Samstag  27. April 2002
14:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Senefelder Platz / Denkmal, Berlin-Prenzlauer Berg

Lara Dämmig
Jüdisches Leben im Prenzlauer Berg

Soziale Umbrüche kennzeichnen den Bezirk damals wie heute: Wie sah jüdisches Leben um die Jahrhundertwende, im Nationalsozialismus und in der DDR aus? Welche neuen Entwicklungen zeichnen sich ab?

Anmeldung unter Tel: 453 53 04, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Sonntag  28. April 2002
14:00 -  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
18:00     in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
             Mehrzweckraum der Schule, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

Nicolai Orschmann
Begegnung im Tanz - Multi-Kulti in der Berliner Schule
Workshop

Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha´Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.) Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt. Eine Musikkassette oder CD mit den einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, ältere und jüngere Menschen

Anmeldung unter Tel: 821 66 83

Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €


Mittwoch  1. Mai 2002
14:00    Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und             Gegenwart, Tel.: 453 53 04
            Start: Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz, Berlin-Mitte

Literarische S-Bahn-Tour: Mascha Kaléko - Gedichte zu Lebensorten
Vortrag

Als Kind ostjüdischer Einwanderer kam sie nach Berlin und wurde durch ihre spritzigen, humorvollen Zeitungsgedichte bekannt. In zahlreichen Gedichten von ihr findet die Atmosphäre verschiedener Berliner Plätze und Straßen, die wir aufsuchen, Niederschlag. Ihre Bücher wurden im "Dritten Reich" verboten. Mit Mann und Kind konnte sie erst nach Amerika, später nach Israel emigrieren.

Keine Anmeldung, Dauer: 3 - 3 ½ Std.

Eintritt: 15,50 € / 12,50 € ohne BVG


Sonntag  5. Mai 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS-Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: S-Bhf. Hackescher Markt/Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jewish Disneyland - Die Vermarktung des "Jüdischen"
(Kurze Beschreibung des Veranstaltungsinhalts siehe 3. März)

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Montag  6. Mai 2002
18:00 -  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
19:30    VHS, Linienstr.162, Raum 09, Berlin-Mitte

Rosemarie Köhler
Jüdische Friedhöfe in Berlin
Vortrag und zwei Führungen

Der älteste, 1627 eingeweihte, jüdische Friedhof in der Großen Hamburger Straße wurde von den Nationalsozialisten zerstört. Heute kann man die beiden noch bestehenden älteren Friedhöfe in Prenzlauer Berg und Weißensee besuchen und viel über die Geschichte der Juden in Berlin erfahren.

Der Vortrag berichtet über das wechselvolle Schicksal jüdischer Menschen und ihrer Begräbnisplätze, über jüdische Beerdigungsriten und ihr religiöses Leben.

12. Mai: Führung über den Friedhof Weißensee
15. Mai: Führung über den Friedhof Schönhauser Allee

Anmeldung unter Tel: 2852 8914

Gesamtbeitrag: 14 € / ermäßigt 7 €


Dienstag  7. Mai 2002
13:30 -  Veranstaltung der Volkshochschule Pankow
15:45    Treffpunkt: Friedhofseingang Schönhauser Allee 26, Berlin-Prenzlauer Berg
            (nahe U-Bhf Senefelder Platz)

Alfred Etzold
Führung über den Friedhof Schönhauser Allee

Der zweite Friedhof der jüdischen Gemeinde neben dem Friedhof Weißensee wurde 1827 eingeweiht. Hier fanden bedeutende Künstler, Wissenschaftler und Verleger ihre letzte Ruhestätte.

Herren benötigen eine Kopfbedeckung

Anmeldung unter Tel: 9620 9823

Eintritt frei


Donnerstag  9. Mai 2002
14:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Leo-Baeck-Haus, Tucholskystr. 9, Berlin-Mitte

Emanzipationsgeschichte Berliner Jüdinnen
Rundgang

(Kurzbeschreibung des Inhaltes siehe 10. März)

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Preis: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Sonntag  12. Mai 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zu jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: S- Bhf. Hackescher Markt / Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jewish Disneyland - die Vermarktung des "Jüdischen"
Rundgang

(Kurze Beschreibung des Inhalts siehe 3. März)

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Preis: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Mittwoch  15. Mai 2002
18:00 -  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
21:00    VHS, Turm Str. 75, Raum 106, 10551 Berlin-Mitte

Jede Kultur is(s)t anders
Samir Motar - Syrische Küche

(Kurzbeschreibung des Inhaltes siehe 27. Februar)

Anmeldung ab sofort donnerstags 12 bis 19 Uhr, Linienstr. 162, Berlin-Mitte

Eintritt 5,50 € / ermäßigt 2,75 € + Zutaten


Sonntag  19. Mai 2002
13:30   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und            Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Literaturhandlung / Joachimstaler Str.13, Berlin-Charlottenburg

Re-Generationen - Drei Zentren jüdischen Lebens heute
S-Bahn-Tour

Die S-Bahn-Tour zeigt auf, wie unterschiedlich sich jüdisches Leben nach 1945 im Westen und Osten Berlins entwickelt hat und was sich durch die Zuwanderung der russischen Juden in den letzten 10 Jahren verändert hat. Das Ausstellungsprojekt "Re-Generationen" wird mit einbezogen und ermöglicht Einblicke in das Wirken jüdischer Künstler von heute in ganz Europa.

Keine Anmeldung

Eintritt: 15,50 € / ermäßigt 12,50 €


Montag  20. Mai 2002
16:00  Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zu jüdischen Geschichte und
          Gegenwart, Tel.: 453 53 04
          Start: S -Bhf. Hackescher Markt / Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jüdisches Leben rund um die Oranienburger Straße
Rundgang

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Donnerstag  23. Mai 2002
18:00 -  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
19:30    St. Elisabeth Kirche, Invalidenstr.4, Berlin-Mitte

Kirchenbesuche

Hartmut Scheel
St. Elisabeth-Kirche
Geschichte und Architektur

Anmeldung unter Tel: 2852 8914

Eintritt: 3,50 €


Sonntag  26. Mai 2002
10:00 -  Veranstaltung der Volkshochschule Pankow
13:45    VHS, Bizetstr. 64, Berlin-Weißensee, Tel: 96 20 98 23

Konstantin Münz
Der Jüdische Friedhof Weißensee

Einführungsvortrag in der Volkshochschule und anschließend Rundgang über den größten jüdischen Friedhof Europas.

Herren benötigen eine Kopfbedeckung

Anmeldung bei der Volkshochschule

Eintritt frei


Sonntag  26. Mai 2002
16:00  Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
          Gegenwart, Tel.: 453 53 04
          Start: Denkmal Rosenstrasse / Karl-Liebknecht-Strasse, Berlin-Mitte

Jüdische Sozialarbeit
Zwischen koscherer Volksküche und Arbeiterführsorgeamt

Die Führung gibt Einblick in das jüdische Sozialsystem. Einrichtungen jüdischer Sozialarbeit, Heil-Pädagogik und Gesundheitspflege sowie deren fortschrittliche Konzepte werden vorgestellt: Das Volksheim, die jüdische Bahnhofshilfe, das Kinderheim AHAWAH, das erste Altersheim, die Jugend-Alijah-Schule, die erste Krankenpflegeausbildungsstätte, Heime des jüdischen Frauenbundes, die jüdische Winterhilfe, das israelitische Heimathaus.

Keine Anmeldung

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Dienstag  28. Mai 2002
19:00  Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin
           in Kooperation mit der Stiftung "Neue Synagoge Berlin - Centrum Judaicum"
           Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin-Mitte

Dr. Chana C. Schütz
Lesser Uri: Biblische Gestalten

Lesser Uri (1861-1931) gilt neben Max Liebermann als einer der bedeutendsten jüdischen Maler des frühen 20. Jahrhunderts in Berlin, wo er seit 1887 lebte. Die Eindrücke der Großstadt hielt er in seinen berühmten Straßenbildern fest, aber auch für seine Bilder mit biblischen Motiven war er bekannt.

Anmeldung unter Tel: 2830 950

Eintritt: 2,50 €


Mittwoch  29. Mai 2002 bis 19. Juni 2002 (4 mal mittwochs)
18:00 -  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
20:00    VHS, Linienstr. 162, 10115 Berlin-Mitte

Zukunftsfähige Kinder?

Eltern, Erzieher/-innen und Lehrer/-innen diskutieren die Frage, wie die Wertevermittlung angesichts steigender Kriminalität, zunehmender Konsumorientierung und einseitigem Freizeitverhalten vor sich gehen kann. Gemeinsam suchen wir nach Lösungsansätzen. Folgende Fragen werden diskutiert: Welche besonderen Herausforderungen birgt das 21. Jahrhundert für unsere Kinder? Wie ist bei der Erziehung die besondere Rolle von Mädchen und Jungen zu berücksichtigen? Wie kommen wir zu einer Gleichwertigkeit der Geschlechter? Die Rolle von Mann und Frau in den Religionen wird angesprochen.

Keine Anmeldung

Eintritt frei


Sonntag  2. Juni 2002
16:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: S-Bhf. Hackescher Markt / Ausgang Hackescher Markt, Berlin-Mitte

Jewish Disneyland - Die Vermarktung des "Jüdischen"
Rundgang

(Kurze Beschreibung des Inhaltes siehe 3.März)

Keine Anmeldung, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Donnerstag  6. Juni 2002
18:00   Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
           Versöhnungskapelle, Bernauer Str. 4, Berlin-Mitte

Kirchenbesuche

Manfred Fischer
Kapelle der Versöhnung
Geschichte und Architektur

Anmeldung unter Tel: 2852 8914

Eintritt: 3,50 €


Sonntag  16. Juni 2002
15:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Plätzl / Passauer Straße 4, Berlin-Charlottenburg

Wo Juden in Charlottenburg leb(t)en und wirk(t)en
Rundgang

(kurze Beschreibung des Inhaltes siehe 7. April)

Anmeldung unter Tel: 453 53 04

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 € ohne BVG


Samstag  29. Juni 2002
14:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart
           Start: Heimatmuseum, Ganghoferstr. 3-5 im Hof, Berlin-Neukölln

Raymond Wolf
Jüdisches Leben in Neukölln

(Kurzbeschreibung des Inhaltes siehe 14. April)

Anmeldung unter Tel: 453 53 04, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €


Sonntag  4. August 2002
14:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur jüdischen Geschichte und
           Gegenwart, Tel.: 453 53 04
           Start: Denkmal Rosenstraße / Karl-Liebknecht-Straße, Berlin-Mitte

Zum 100. Geburtstag
Rundgang auf den Spuren der weltweit ersten Rabbinerin Regina Jonas

Deutschland war das Geburtsland des liberalen Judentums. Hier wirkte in den 30er Jahren die weltweit erste Rabbinerin. Wo waren Lebens- und Wirkungsorte von Regina Jonas, wie ist die Situation von Rabbinerinnen heute und wie hat ihr Wirken jüdische Gemeinden verändert?

Anmeldung unter Tel: 453 53 04, Dauer ca. 2 Std.

Eintritt: 9,50 € / ermäßigt 7,50 €




Buchhinweis:

Fräulein Rabbiner Jones
Eine Streitschrift von Regina Jones
Kann eine Frau das rabbinische Amt bekleiden?
Ein Buch herausgegeben von Hermann Simon
ediert - kommentiert - eingeleitet von Elisa Klapheck.
Mit einem Vorwort von Hermann Simon

Hentrich & Hentrich - Verlag, 1999
ISBN 3-933471-17-6

Fräulein Rabbiner Jones
Fräulein Rabbiner Jones