VERANSTALTUNGEN
WÄHREND DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

11. bis 18. März 2007

 
 

Zitadelle Tor Zitadelle, Tor
 
 
Sonntag  11. März 2007
18:00   Veranstaltung der Zitadelle Spandau, Zitadellenweg, 13599 Berlin-Haselhorst

Elizabeth Neiman und die Gruppe "collage: forum für frühe musik berlin"
DIE JÜDIN VON TOLEDO
Spanische und Sephardische Musik aus dem Mittelalter

AlfonsoX "der Weise" machte seinen Hof im Toledo des 13. Jahrhunderts zu einem Treffpunkt für Christen, Juden und Muslime aus ganz Europa, mit regem Austausch auf vielen Gebieten in Kunst und Wissenschaft. Aber war es nur sein Wissensdurst, der Alfonso so weltoffen und tolerant machte?
Eine alte Geschichte mag auch ihren Teil daran gehabt haben: die Liebe seines Urgroßvaters zu der schönen Raquel, der legendären "Jüdin von Toledo".
Mit dem Programm "Die Jüdin von Toledo" erfüllt sich für die Gruppe "collage: forum für frühe musik berlin" ein langjähriger Wunsch: Musik vom Hofe Alfonsos (Cantigas de Santa Maria und Cantigas de Amigo) und Lieder der Sephardim (spanische Juden), deren mündlich überlieferte Gedichte und Musik ihre Wurzeln im Mittelalter haben, gemeinsam aufzuführen. Den Gesang begleitet eine große Palette historischer Instrumente: Harfen, Schalmeien, Saitentrommel, Flöten, Perkussion, Fidel. Durch die Musik wollen wir an diese Zeit des seltenen harmonischen Zusammenlebens erinnern und an eine einzigartige Welt, in der sich Elemente arabischer, jüdischer und christlicher Kulturen zusammenfanden. Sie könnte uns heute noch Vorbild sein.

Einige Stationen der Gruppe waren bisher
das Bodenseefestival, "Voix et Route Romaine" (Kultursommer RheinlandPfalz/Elsass) sowie
die Jüdischen Kulturtage Berlin.
Elizabeth Neiman wurde für das Kulturprogramm 2007 des Zentralrats der Juden in Deutschland ausgewählt.

Kartentelefon: 030 / 333 40 22
www.zitadelle-spandau.de/Programm-Kalender/programm-kalender.html
www.elizabethneiman.de
 collage: forum für frühe musik berlin
"collage: forum für frühe musik berlin"


Montag  12. März 2007
19:45-  Veranstaltung der City VHS Berlin-Mitte,
21:30   Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte, Raum 302

Dr. Sylvia Powels-Niami
GESCHICHTE DES SUFISMUS - ANHAND SEINER LITERATUR

(Siehe Programmhinweis Seite 16)
Eintritt: 3,50 € (Kann vor Ort bezahlt werden)


Johannes Gerster
Johannes Gerster
 
 
 
 
 
 
Montag  12. März 2007
19:30  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
           und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
           Berliner Rathaus, Wappensaal, 10117 Berlin-Mitte

Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
ISRAEL UND SEINE NACHBARN -
Gibt es eine Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt?

Seit Jahrzehnten zählt der Nahe Osten zu den größten Krisenherden in der Welt. Welche Komponenten (Religionen und Ideologien, Interessen der Nachbarländer und der Weltpolitik) bieten Lösungen in der Region, welche schüren den Konflikt?

Dr. h.c. Johannes Gerster war von 1997 bis 2006 Leiter der Konrad Adenauerstiftung in Jerusalem. Zuvor war er 25 Jahre Parlamentarier, u.a. stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz. Er ist Ehrendoktor
der Ben Gurion Universität, Träger des Präsidentenpreises der Tel Aviv Universität und der Ehrenplakette der Europäisch-Palästinensischen Handelskammer sowie des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern.

Zur Vorbereitung verweisen wir auf das Buch von Johannes Gerster:
"Meine Briefe aus Jerusalem", Leinpfad Verlag, Ingelheim, 12,90 €, ISBN 3-937782-30-3

Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 821 66 83, Fax: 030 / 82 70 19 61

Dienstag  13. März 2007
11:00   Veranstaltung der Stiftung "Denkmal für die ermordeten Juden Europas"
           Denkmal für die ermordeten Juden Europas
           Cora-Berliner-Str. 1, 10117 Berlin-Mitte

ÖFFENTLICHE FÜHRUNG

Die Führung informiert über die Entstehungsgeschichte des Denkmals, den Entwurf von Peter Eisenmann und gibt eine Einführung in den Ort der Information.

Ansprechpartnerin: Frau Bobzin,
Tel.: 030 / 26 39 43 36
Eintritt frei
 Das Stehlenfeld
Das Stehlenfeld
Foto: Stiftung "Denkmal für die ermordeten Juden Europas"

 
 


Mittwoch  14. März 2007
19:00   Veranstaltung des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin,
           Katholische Akademie in Berlin
           und der Gesellschaft für christlich- jüdische Zusammenarbeit Potsdam
           Bernhard-Lichtenberg-Haus, Kleiner Saal, II. Etage
           Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 Berlin-Mitte

Ekaterina Pletneva, Dietmar Beuchel, Michael Lange, Bernd Streich
DAS MITEINANDER VON JUDEN UND CHRISTEN IN POTSDAM -
IN DER GESCHICHTE UND HEUTE
Podiumsdiskussion

Seit mehreren Jahrhunderten leben in Potsdam Juden und Christen zusammen.
Die Veranstaltung will den Blick auf deren Verhältnis in der Geschichte und in der Gegenwart lenken und auf die aktuelle Situation der Jüdischen Gemeinde am Ort eingehen.

Ekaterina Pletneva, Vertreterin des Vorstands der Jüdischen Gemeinde Potsdam
Pfarrer i. R. Dietmar Beuchel, Mitglied im Vorstand der GCJZ Potsdam
Michael Lange, Katholischer Vorsitzender der GCJZ Potsdam
Bernd Streich, Vorsitzender des Sachausschusses "Ökumene und interreligiöser Dialog" des Diözesanrates und katholischer Vorsitzender der GCJZ Berlin

Weitere Infos: Bernd Streich, Tel.: 030 / 326 84-206, www.dioezesanrat-berlin.de
Eintritt frei


Donnerstag  15. März 2007
19:00   Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
           Denkmal für die ermordeten Juden Europas - Ort der Information -
           Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin- Mitte
           S-Bahn Unter den Linden, U-Bahn Mohrenstraße, S- und U-Bahn Potsdamer Platz

IM VISIER DES TERRORS
Leiden und Selbstbehauptung unter der NS-Herrschaft
Vortragsreihe

Jens Nagel, wiss. Leiter der Gedenkstätte Ehrenhain Zeithain, Stiftung Sächsische Gedenkstätten
DEM TOD PREISGEGEBEN -
Sowjetische Kriegsgefangene in deutschen Lagern 1941-1945


Eintritt frei


Immanuelkirche
Immanuelkirche
Foto: AKM
Sonntag  18. März 2007
16:00   Veranstaltung des Anti-Kriegs-Museum e.V.
           Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin-Wedding, U-Bhf. Amrumer Str. / U-Bhf. Seestr.

Sigmar Schollak, Schriftsteller; Thea Walter, Katechetin;
Christel Schneider, Vorschullehrerin
DAMALS ALS MUT GEFRAGT WAR
Vergangenheit als Gespräch - mit drei Zeitzeugen der Nazi-Zeit


Sigmar Schollak und Thea Walter berichten über die aufopfernde Hilfe der Gemeinde der Immanuelkirche für jüdische Mitbürger in Prenzlauer Berg.

Christel Schneider erinnert sich an das Leben mit jüdischen Nachbarn in der Levetzow Straße des Bezirks Tiergarten.

Eintritt frei


Sonntag  18. März 2007
15:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
18:00   in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
           Mehrzweckraum der Schule, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

Nicolai Orschmann
BEGEGNUNG IM TANZ
Workshop

Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha'Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.). Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt.

Eine Musikkassette oder CD mit einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene,
ältere und jüngere Menschen
Anmeldung erbeten: Tel: 030 / 821 66 83

Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €
Tanzgruppe Ha'Rimon
Tanzgruppe Ha'Rimon



Sonntag  18. März 2007
17:00-  Uwe-Johnson-Salon im HOTEL FRIEDENAU
19:00   Fregestraße 68, 12159 Berlin-Friedenau,
           S-Bhf. Friedenau, Bus M 48, Rathaus Friedenau

Dr. Elfriede Westermann, Ingrid Schmidt
"SEID FRUCHTBAR UND MEHRET EUCH…"
Einführung und Gespräch

Bedacht werden Schwerpunkte der jüdischen Medizinethik angesichts der akuten Diskussion um das Klonen und die Aspekte der aktiven "Sterbehilfe".
Wie stehen die rabbinisch-traditionellen und gegenwärtigen Positionen zueinander?
Können Kategorien jüdischer Medizinethik in der heutigen Debatte zur Klärung eigener Standpunkte beitragen?

Keine Anmeldung, Eintritt frei



 

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