VERANSTALTUNGEN
WÄHREND DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
  
                 5. - 13. März 2006

Inge Deutschkron
Inge Deutschkron
Foto: privat

Sonntag   5. März 2006                    www.gcjz-berlin.de
14:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
            Museum Blindenwerkstatt Otto Weidt, Rosenthaler Str. 39, 10117 Berlin-Mitte

            Inge Deutschkron
            Otto Weidt - ein stiller Held
            Zeitzeuginnenbericht

            und Führung durch das Museum "Blindenwerkstatt Otto Weidt"
            Einlass nur mit Karte

Anmeldung erforderlich über:
Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim


Sonntag   5. März 2005
18:00    Veranstaltung des Hotel Friedenau
            Fregestraße 68, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe S-Bhf. Friedenau)

            Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
            Die Bibel - eine Quelle der Gewalt?

Spuren der Gewalt und Wege zu ihrer Überwindung gilt es in den biblischen Schriften wahrzunehmen. Zum biblischen Gottesbild gehören Gewalt und Gerechtigkeit, Zorn und Leidenschaft, vor allem stürmische Ausschließlichkeit - aber auch die Vision vom Wolf, der beim Lamm um Asyl bittet.
In der Bibel wird nicht der Gewalttätige überwunden, sondern die Gewalt.

            Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei


Montag   6. März 2006
18:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Potsdam
            in Zusammenarbeit mit dem Potsdamer Landtag
            Altes Rathaus, Am Alten Markt 9, 14467 Potsdam

            Eröffnungsfeier zur "Woche der Brüderlichkeit" in Potsdam

                        Programm:

            Psalmgebet
            Nahum Presman  Rabbiner

            Begrüßung
            Gunter Fritsch      Präsident des Landtages Brandenburg
            Dr. Hans-Jürgen   Ev. Vorsitzender der Gesellschaft
             Schulze-Eggert   für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Potsdam 

            Grußworte 
            Prof. Mihail Shvarts     Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Potsdam
            Jael Botsch-Fitterling   Jüdische Vorsitzende der Gesellschaft
                                                 für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
            Festansprache
            Dr. Eva Schulz-Jander  Katholische Präsidentin des Präsidiums
                                                 des Deutschen Koordinierungsrates

            Anschließend Empfang des Präsidenten des Landtages
            Eintritt frei


Montag   6. März 2006
19:00    Veranstaltung von Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.
            Konrad-Adenauer-Stiftung in Berlin, Tiergartenstr. 35, 10785 Berlin-Tiergarten

            Farbig in Moll
            Lesung

Gabriella Deppert liest aus dem autobiographischen Buch "Farbig in Moll" von Helga Keller. Die Autorin aus Israel wird dabei anwesend sein.

Anmeldung unter:
Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.,
Kurfürstendamm 178/179, 10707 Berlin-Charlottenburg, Tel: 030 / 28 04 47 85

            Eintritt frei


Montag  6. März 2006
19.45-   Veranstaltung der City VHS Mitte, Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte, Raum 302   
21.30
            Am Rande der Menschlichen Existenz
            Die Haltung der Weltreligionen zu außergewöhnlichen Phänomenen

            Dr. Sylvia Powels-Niami
            Islam

            Siehe Programmhinweis vom 13. Februar 2006

            Eintritt: 3,50 €


Montag  6. März 2005
20:00    Veranstaltung der Evangel. Kirchengemeinde Friedrichstadt-Jerusalemkirche
            Jerusalemkirche, Lindenstraße 85, 10969 Berlin-Kreuzberg
            Nähe U-Bhf. Hallesches Tor, gegenüber dem Jüdischen Museum

            Ingrid Schmidt
            Feindschaft gegen Juden in der europäischen Kunst
            Bildprogramme - Typisierungen - Symbolgewalt

Man sieht nur, was man weiß. In Symbolik, Typisierung, Bildaufteilung vieler Arbeiten der europäischen Kunst gibt es versteckte und offene Signale der Feindschaft gegenüber Juden, der "Synagoge" und Israel insgesamt. Die meinungsbildende Kraft solcher "Schlagbilder" ist groß, vornehmlich in Passionsdarstellungen. Von offener Diffamierung in der "Judensau" (Wittenberg) bis zu versteckten Zeichen reicht die "Palette".

            Eintritt frei


 

Inge Deutschkron
Inge Deutschkron
Foto: privat
 
Dienstag  7. März 2006
18:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof, im Rathaus Schöneberg,
            Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Berlin-Schöneberg
            Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen

            Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

            Inge Deutschkron, Zeitzeugin, heute wieder in Berlin
            Zufluchtsort: Nachbarschaft
            Lesung

            Weitere Termine: 21., 28. März, 4., 23. April 2006
            Eintritt frei

Dienstag  7. März 2006                    www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
            in Kooperation mit Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr.17, 10785 Bln-Tierg

            Abschlussveranstaltung der Reihe
            "Schalom WeBitachon -
            Die Debatte um Frieden und Sicherheit in Israel"
            Vortrag und Diskussion

            Für weitere Informationen Tel: 030 / 28 39 52 15
            Eintritt frei



Dienstag 7. März 2006
20:00    Veranstaltung der "Stiftung Topographie des Terrors"
            Martin-Gropius-Bau, Kinosaal, Niederkirchnerstr. 7, 10963 Berlin-Kreuzberg

            Klaus Holz
            Die Gegenwart des Antisemitismus
            Antisemitische Einstellungen in Europa und im arabischen Raum
            Vortrag

            Eintritt: frei



Mittwoch   8. März 2006
20:00    Veranstaltung der Apostel-Paulus Kirchengemeinde, Klixstr. 2, 10823 Bln-Schöneb.
            Ev. Apostel-Paulus-Kirchengemeinde, Nähe U-Bhf. Eisenacher Straße

            Helmut Ruppel, Dr. Mohsen M. Mirmehdi
            Die Bibel, der Koran - Quellen der Gewalt?

"Die Welt ist herrlich - die Welt ist schrecklich" - ein Seufzer aus der Tiefe des Herzens. Haben die religiösen Traditionen Anteil an der Macht von Menschen über Menschen.
Helfen sie, Gewalt wahrzunehmen und von Gewalt zu heilen? Welche Anstöße zur Menschwerdung des Menschen, zu Brüderlichkeit und Schwesterlichkeit, geben sie?
Und wann dürfen wir ohne Angst "verschieden sein" in unserem religiösen Erbe?

            Eintritt frei


Mittwoch   8. März 2006                     www.gcjz-berlin.de
18:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Str.29, 10117 Bln-Mitte
            Ora Guttmann, Eva Nickel
            "Als G'tt die Welt erschuf…"
            Jüdische Märchen, Erzählungen, Midrashim, Anekdoten,
            klassische und moderne israelische Geschichten

Die Darstellerinnen entführen die Zuhörer an den Anfang der Torah und der Welt.
Sie erzählen, treu dem Midrash folgend, märchenhafte Geschichten über die Erschaffung der Welt auf besinnliche, träumerische und humorvolle Art und Weise. Geschickt verknüpfen sie die alten Midraschim (Geschichten aus dem erzählenden Teil der Torah)
mit Kunstmärchen berühmter Schriftsteller wie Agnon, Buber oder Korzcak bis hin zu modernen israelischen Märchen.
In chronologischer Folge wird heiter und lebendig Tag für Tag aufgeblättert, wie G'tt eines nach dem anderen schuf: Welche Probleme Er dabei hatte, was Er sich dabei dachte und wie die Welt in voller Schönheit fertig wurde. Dabei wird das Thema Adam und Eva von der "klassischen Seite" (Torah und Talmud) in den verschiedenen Zeiten und Regionen bis zur "modernen Betrachtung" mit Lilit - der ersten Frau Adams, einer Dämonin und Geist - humorvoll und ironisch dargestellt.

Anmeldung erbeten unter Tel: 030 / 821 66 83
            Eintritt frei


Donnerstag  9. März 2006
18:00-   Veranstaltung der Volkshochschule Spandau , Haus der Volkshochschule
19:30    Kirchgasse 3, 13597 Berlin-Mitte, Raum 27 (10-25 Teiln.)

            Dr. Martin Treml
            Religionen und Heilsversprechen
            Vortragsreihe

Alle Religionen, ganz gleich in welchem Teil der Welt sie entstanden oder beheimatet sind, versprechen ihren Anhängerinnen und Anhängern Heil und Erlösung. Allerdings tun sie das auf oft sehr unterschiedliche Weise und kennen entgegengesetzte Antworten: die Errettung der Einzelseele in ein Paradies, die Errichtung einer gerechten und glücklichen Weltordnung, den Aufstieg in der religiösen Hierarchie der Existenz, das Aufgehen in einem Allganzen, das endgültige Verlöschen aus der Welt des Leidens, die Fortexistenz der Familie durch pflichtgetreue Weiterführung der Traditionen.
In drei Vorträgen sollen diese vielen Vorstellungen erklärt und auch auf ihre Kehrseite, den in den Religionen hergestellten Schrecken, hin untersucht werden.

            Weitere Termine: 16. März und 30. März 2006

            Anmeldung unter Tel: 030 / 33 03 50 14

            Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 1,75 €


Donnerstag   9. März 2006                     www.deutscher-koordinierungsrat.de
18:00    Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            Katholische Akademie, Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Kardinal Walter Kaspar, Landesrabbiner em. Dr. h.c. Henry Brandt
            Ein bedeutender Schritt im Dialog zwischen Vatikan und Rabbinern
            in Deutschland
            Begegnungstreffen und Vorträge

Angeregt und organisiert vom Vorstand des Deutschen Koordinierungsrats (DKR) der 83 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit findet am 9. März 2006 zum ersten Mal in der Geschichte in Deutschland auf höchster Ebene ein offizielles Gespräch zwischen dem Präsidenten der Vatikanischen Kommission für die Religiösen Beziehungen zum Judentum, Kardinal Walter Kasper, und den deutschen Rabbinerinnen und Rabbinern statt. An diesem Gespräch nehmen unter anderem auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz Kardinal Lehmann und der Vorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Huber, teil. Den Rahmen der Begegnung bildet die "Woche der Brüderlichkeit", die am Sonntag, dem 5. März 2006, in Berlin eröffnet wird. Möglich wurde ein solches Gespräch, da seit 1990 nicht nur die Zahl der jüdischen Gemeinden in Deutschland (z.Z. gehören 92 dem Zentralrat der Juden an) ständig zunahm, sondern auch die Zahl der Rabbinerinnen und Rabbiner, die in den 23 Landesverbänden und Großgemeinden wirken.

Das Treffen - namentlich zwischen Kardinal Kasper und deutschen Rabbinerinnen und Rabbinern - verdient ohne Zweifel die Bezeichnung "historisch". Angeregt und abgestimmt noch in der Zeit des Pontifikates von Papst Johannes Pauls II. ist es nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in der Synagoge in Köln im August 2005 ein weiterer Meilenstein in den Bemühungen der christlichen Kirchen, im Bewusstsein und vor dem Hintergrund der Jahrhunderte langen, in ihnen verbreiteten Judenverachtung und Judenfeindschaft Wege zur Erneuerung des christlich-jüdischen Verhältnisses zu suchen und zu begehen.

Die vom DKR initiierte Begegnung soll entsprechend der Präambel des DKR dazu dienen, "die Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Christen und Juden bei gegenseitiger Achtung aller Unterschiede" zu fördern. Die Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit verfolgen dieses Ziel seit ihren Anfängen in der Überzeugung, dass die theologische Erneuerung des Verhältnisses von Christentum und Judentum einen wesentlichen Beitrag liefert für den Aufbau einer demokratischen Kultur in Deutschland und für den Kampf gegen jede Form von Rechtsextremismus und gegen Intoleranz. Die einzelnen Gesellschaften praktizieren die gegenseitige Verständigung vor allem vor Ort, der Deutsche Koordinierungsrat, 1949 gegründet, bündelt diese Anstrengungen bundesweit.

Im Anschluss an das Begegnungstreffen im engsten Kreis finden um 18:00 Uhr in der Katholischen Akademie in Berlin zwei öffentliche Vorträge zu einem theologischen Thema statt. Redner sind Kardinal Kasper als Präsident der Vatikanischen Kommission für die Religiösen Beziehungen zum Judentum und Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt als Präsident des Rabbinatskomitees in Deutschland und zugleich als jüdischer Präsident des DKR.

            Eintritt frei

Anmeldung über:
Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim


Freitag   10. März 2006                    www.deutscher-koordinierungsrat.de
9:30     Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            in Kooperation mit Bundeszentrale für politische Bildung,
            Konrad-Adenauer-Stiftung Akademie Berlin, Verein Gegen Vergessen
       und Gedenkstätte deutscher Widerstand, Stauffenbergstraße 13-14, 10785 Bln-Sch.

            Argumentationstraining gegen Stammtischparolen
            Seminar

"Die Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg",
"Wenn Hitler den Krieg nicht begonnen hätte…"
Um diese und andere Stammtischparolen geht es in diesem Seminar. Dabei wird in interaktiven Übungen von den Teilnehmenden ausprobiert, wie solchen Sprüchen argumentativ und rhetorisch beizukommen ist.
Für den Workshop haben wir zehn ausgebildete Trainer/-innen gewinnen können, die z.Zt. in der 13. Klasse sind.

Teilnehmen können Schüler/-innen der Klassen 9 bis 11.

Anmeldung bis 1. März 2006
über den Deutschen Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim

Freitag  10. März 2006
19:30    Veranstaltung von Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.
            Hackesche Höfe Filmtheater, Rosenthaler Str. 40, 10178 Berlin-Mitte

            Dokumentarfilm
            Die Frauen von Ravensbrück
            Anschließend Diskussion mit der Filmemacherin Loretta Walz

Anmeldung bei:
Gesicht zeigen! Aktion weltoffenes Deutschland e.V.,
Kurfürstendamm 178/179, 10707 Berlin
Tel: 030 / 28 04 47 85

            Eintritt frei


    
 
  
  
  

Klaus Scheurenberg
Klaus Scheurenberg
Foto: privat

Sonntag   12. März 2006
16:00    Veranstaltung des Anti-Kriegs-Museum Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin-Wedding,
            U-Bhf. Amrumer Str. / U-Bhf. Seestr.

            Tommy Spree, Wolfgang Moritz
            In Memoriam Klaus Scheurenberg
            Lesung aus Klaus Scheurenbergs Autobiographie "ICH WILL LEBEN"
            mit anschließender Aussprache.

            Die Tochter von Klaus Scheurenberg, Judith Fränkel, ist anwesend.

Klaus Scheurenberg, Autor des Buches "ICH WILL LEBEN", war viele Jahre Mitglied des Vorstandes der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, zuletzt Jüdischer Vorsitzender der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin.
Er wurde 1972 für seine Verdienste an der kommunalen Partnerschaft zwischen Israel und seinem Heimatbezirk Tempelhof vom Bundespräsidenten mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet. Er starb 1990 im Alter vom 64 Jahren.

            Eintritt frei


Sonntag   12. März 2006                     www.inf-kkl.de
16:00-    Veranstaltung des Jüdischen Nationalfonds-Keren Kayemeth Lelsrael
18:00     Jüdische Gemeinde, (Kleiner Saal) Fasanenstr.79/80, 10623 Berlin-Charlott.

            Itzchak Ganor, Hauptdelegierter des KKL Jerusalem für Deutschland
            Der KKL - Die Brücke zum Frieden

Aufbau und Bewahrung einer intakten Umwelt wie z.B. durch Baumpflanzungen und Wassergewinnung ist die unerlässliche Voraussetzung für Frieden im Nahen Osten. Mit dieser Botschaft schafft der Jüdische Nationalfonds-KKL unermüdlich Mut und Hoffnung für eine bessere Zukunft in Israel über alle Spaltung in der Gesellschaft, jenseits von Religion und Herkunft, hinweg. Die ökologische Entwicklung ist Voraussetzung für die soziale Entwicklung eines Landes -
daran wird mit festem Willen gearbeitet!

Der Jüdische Nationalfonds-KKL wurde 1901 auf Initiative von Theodor Herzl gegründet
und ist die größte Umweltorganisation in Israel.

Telefonische Anmeldung erbeten bei: Mario Marschall, Tel: 030 / 883 43 60

            Eintritt frei


 


 
 
Lea Fleischmann
Lea Fleischmann
Foto: privat

Sonntag   12. März 2006                     www.gcjz-berlin.de
18:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            in Kooperation mit der Anton-Saefkow-Bibliothek und Buchhandlung Petersohn
            Anton-Saefkow-Bibliothek, Anton-Saefkow-Platz 14, 10369 Berlin-Lichtenberg
            S-Bahn Landsberger Allee, weiter mit Straßenbahnen: M5, M6, M8, M13, T16
            oder ab S-Bahn Storkower Straße, ca. 10 Min. zu Fuß

            Lea Fleischmann
            Meine Sprache wohnt woanders -
            Gedanken zu Deutschland und Israel
            Lesung

Lea Fleischmann, in Deutschland geboren und aufgewachsen, ging einen außergewöhnlichen Weg. Vor über 25 Jahren gab sie ihre Planstelle als Studienrätin auf und wanderte nach Israel aus.
In Frankfurt war sie aktiv in der Frauenbewegung, in Jerusalem entdeckte sie das Judentum. Gleichzeitig machte sie in Israel die Erfahrung: "Meine Sprache wohnt woanders". So heißt auch das neue Buch, das sie gemeinsam mit dem Schriftsteller Chaim Noll veröffentlichte. Die Autoren setzen sich mit ihrer Vergangenheit in Deutschland auseinander und zeigen ihre neue Heimat aus einer religiösen Perspektive.
Lea Fleischmann wird von der Lebensfreude und dem G'ttvertrauen berichten, die sie in Jerusalem gefunden hat und darlegen, dass die abendländische Kultur im Judentum wurzelt.
Nach der Lesung stellt sich die Autorin den Fragen des Publikums.

Nähere Informationen finden Sie auf der Homepage: www.leafleischmann.com