VERANSTALTUNGEN
WÄHREND DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
  
                 6. - 13.März 2005
Samstag  5. März 2005,  19:30-23:00 Uhr            www.wizo-ev.org
Sonntag   6. März 2005,  10:00-19:00 Uhr
Montag    7. März 2005,  13:00-18:00 Uhr
Veranstaltung der WIZO Berlin, Haus der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

Zu Gunsten des Familientherapiezentrums "Beith Heuss" in Herzlia/Israel
WIZO-WOHLTÄTIGKEITSBASAR 2005

Schmuck, Kosmetik, Kunstgewerbe, Judaica, Bücher, Neue Damen- und Herrenmode, Young Fashion, First-Class-Second-Hand-Kleidung, Kid's World mit Mode, Spielwaren und Animation,
israelische und russische Delikatesse, Lounge/Bar
Große Tombola mit tollen Gewinnen

Highlight am Samstag, 5. März 2005
21.00 Pre-Opening-Party mit bekannten Berliner Künstlern und "Silent Auction"
Highlights am Sonntag, 6. März 2005
11:00 Offizielle Basar-Eröffnung
16:00 Signierstunde mit Ulrich Sahm: "Jerusalem
und die heiligen Stätten"
18.00 Ziehung der Hauptgewinne aus den nummerierten Nieten
durch Stargast Desirée Nick

Infotelefon für Kleider, Sach- und Geldspenden: 882 55 89
Eintritt frei

WIZO-Basar
Wizo Basar
Foto: WIZO

Montag  7. März 2005
19:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg
            Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin-Schöneberg
            Alt-Schöneberger Saal

Jael Geis, Historikerin
"ÜBRIG SEIN" - JÜDISCHES LEBEN UNMITTELBAR NACH DEM KRIEG
Vortrag anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

Weiterer Termin: 14. März 2005

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei


Montag   7. März 2005
19:45 -   Veranstaltung der City VHS Mitte
21:30     Antonstr. 37, 13347 Berlin-Wedding, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Dr. Sylvia Powels-Niami
Judentum

siehe Programmhinweis vom 14. Februar 2005
Weitere Termine: 14. und 21. März 2005

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Montag   7. März 2005           www.digberlin.de
20.00   Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinsch. Berlin
           Rathaus Schöneberg, Kleine Ratsstuben, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin

RUNDER TISCH DES VORSTANDES FÜR MITGLIEDER UND GÄSTE
zum Thema: Israel-Reise(n)

Weitere Informationen unter Tel: 283 95-215
Keine Teilnehmergebühr


Prof. Dr. Rainer Kampling
Rainer Kampling
Foto: privat




Dienstag  8. März 2005
19:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            Haus des Frauenbundes, Wundtstr. 40-44 (Raum 2), 14057 B.-Charlottenburg

Prof. Dr. Rainer Kampling
"SARA LACHT" - EINE ERZMUTTER UND IHRE GESCHICHTE
Zur Interpretation der Rezeption der Sara-Erzählung
Buchvorstellung

Mit seinem Buch "Sara lacht" versucht Prof. Kampling mehr als eine "Ehrenrettung", denn bisher schienen die Erzmütter neben den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob in der christlichen Theologie ein Schattendasein zu führen. Wenn hier die Figur der Sara, der Frau des Abraham, aus diesem Schatten ins Licht gestellt wird, so ist das auch ein Blick in ein Stück Geschichte abendländischer Kultur, bzw. denkt man an die Sara-Rezeption im Dritten Reich, Unkultur.

Bislang wurde Sara, die Stammmutter Israels, die unwillkürlich in Lachen ausbricht als sie von ihrer wundersamen Begnadung von Gott erfährt, vielfach nur als Ehefrau wahrgenommen, aber nicht als eine der, wie neuere exegetische Untersuchungen zeigen, zentralen Figuren der Genesis.
In den hier vorgelegten Untersuchungen gewinnt der kulturelle Kontext eine eigene Bedeutung, wird u.a. die Lebenssituation von Frauen im Alten Orient rekonstruiert. Es zeigt sich, dass die Figur der Erzmutter Sara für eine neue theologische Reflexion in Judentum und Christentum steht.

Prof. Dr. Kampling, geb. 1953, ist seit 1992 Professor für Biblische Theologie am Seminar für Katholische Theologie der FU-Berlin.

Anmeldung erbeten unter Tel: 821 66 83
Eintritt frei


 

Mittwoch  9. März 2005
19:00    Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Christlich-Jüdischer Dialog"
            des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum
            Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der Katholischen Kirche 3, 10117 B.-Mitte

Dr. Matthias Blum, wiss. Mitarbeiter am Seminar für kath. Theologie der FU
ANTISEMITISMUS IM NEUEN TESTAMENT? BIBELVERSTÄNDNIS HEUTE
Vortrag und Gespräch
Moderation: Bernd Streich, Vorsitzender der AG Christlich-Jüdischer Dialog

Die Veranstaltung will sich mit den judenfeindlichen Tendenzen im Neuen Testament auseinandersetzen und dabei den Blick auf das in den letzten Jahrzehnten gewandelte Bibelverständnis lenken.

Dr. Matthias Blum, ist seit 1996 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Katholische Theologie der Freien Universität Berlin. Die Geschichte der christlichen Judenfeindschaft und ihre Aufarbeitung ist einer seiner Arbeits- und Forschungsschwerpunkte.

Rückfragen sind möglich unter Tel: 40 00 46 0 (Diözesanrat)
Keine Anmeldung


Mittwoch  9. März 2005
20:00    Veranstaltung der Auferstehungskirche - Kleinmachnow
            Gemeindehaus, Jägerstieg 2, 14532 Kleinmachnow

Michael Juschka, Pfarrer und Studienleiter im Bildungswerk der Ev. Kirche
ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN
Psalmen in geschichtlichen Ereignissen
"Meine Seele erhebt den Herrn" Lukas 1,46

siehe Programmhinweis vom 23. Februar 2005, weiterer Termin: 16. März 2005
Keine Anmeldung


Donnerstag   10. März 2005
20:00    Veranstaltung des Kunstdienstes der Evangelischen Kirche
            
Berliner Dom am Lustgarten, 10178 Berlin- Mitte
            Hörsaal der Theologischen Fakultät, Portal 2, 2. Stock

Regina Scheer
"IM SCHATTEN DER STERNE" - EINE JÜDISCHE WIDERSTANDSGRUPPE

Die Geschichte der Herbert-Baum-Gruppe wurde bis heute wenig beachtet, umgedeutet oder vereinnahmt. Regina Scheer rekonstruiert das, was wirklich geschehen ist, aus Briefen, Kassibern und Gnadengesuchen, aus Berichten der wenigen Überlebenden, aus Unterlagen der Gestapo und Stasi-Akten. Es entsteht ein eindrucksvolles, erschütterndes Bild dieser Jugendlichen, die leben und lieben wollten, aber ausgegrenzt waren, weil sie den NS-Gesetzen nach als Juden oder Halbjuden galten. Nur wenige wussten vom Plan eines Brandanschlages im Mai 1942 auf die Hetz-Ausstellung im Berliner Lustgarten "Das Sowjetparadies". Doch fast alle, die zum Freundeskreis um Baum gehörten, wurden verhaftet, hingerichtet oder im KZ ermordet.

Regina Scheer, 1950 in Berlin geboren, studierte 1968 bis 1973 Theater- und Kulturwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie arbeitet seitdem freiberuflich als Publizistin, Historikerin und Herausgeberin.

Anmeldung bis zum 9. März unter Tel: 20 26 91 14
Eintritt frei


Donnerstag  10. März 2005          www.nizza-thobi.com
20:00    Veranstaltung im Centrum Judaicum
            
Stiftung Neue Synagoge, Oranienburger Str. 28-30, 10117 Berlin-Mitte

KONZERT ZUR WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
Nizza Thobi singt
"Jiddisch is gor nischt asoj schwer - von Wilna nach Jerusalem"

Nizza Thobi: Klassische Gitarre, Anna Kalandari: Violine, Peter Wegele: Klavier
Viktor Maximov: GRAN-Gitarre

Nizza Thobi singt von jüdischer Lebenserfahrung, von religiösen Belangen wie von einer Klage an Gott. Sie singt vom Frühling im Ghetto, der die vergebliche Sehnsucht nach dem Liebsten bringt. Die Münchnerin aus Israel lässt in traditionellen Melodien vergangene Welten erklingen, ebenso wie sie zeitlose Lyrik interpretiert. Ohne jede Larmoyanz versammelt sie Traum und Melancholie, meist in Jiddisch, aber auch auf Ladino und Hebräisch. Viel mehr als ihre plastische und wandlungsfähige Stimme braucht sie nicht.

Nizza Thobi
Nizza Thobi, Foto: privat
Die israelische Sängerin und Gitarristin Nizza Thobi zieht in ihrem Liederabend mit jiddischen und hebräischen Liedern einen Faden durch das jiddische Wilna - das Jerusalem des Exils - das damalige und heutige Jerusalem - und sie mischt Ernstes mit Heiterem, ohne dass ein Bruch entsteht... Süddeutsche Zeitung

Eintritt: 22 € / ermäßigt 16 €

Samstag  12. März 2005
12:00 -   Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick
14:15     Columbiadamm 128, Berlin-Neukölln, Bus 104 bis Friedhöfe

M. Herzog
DIE NEUE MOSCHEE AM TEMPELHOFER FLUGHAFEN
Besichtigung der Sehitlik-Moschee
und des türkisch-islamischen Friedhofes von 1866

Voranmeldung in der Volkshochschule erforderlich, Tel: 61 72 54 22

Eintritt: 3 €


Sonntag 13. März 2005           www.berlin-judentum.de/termine/timetable.htm
13.30   Veranstaltung von berlin-judentum.de

Iris Weiss
SIE WAREN NACHBARN:
Albert Einstein, Marcel Reich-Ranicki, Gertrud Kolmar, Alexander Altmann, u.a.
Rundgang

Um den Bayrischen Platz (die "jüdische Schweiz") lebten Angehörige der Mittelschicht: Ärzte, Künstler, Beamte, Wissenschaftler (Einstein, Fromm), DichterInnen (Kolmar, Blumenthal-Weiss), Rabbiner (Altmann, Baeck) ...
Ihr Weg zunehmender Ausgrenzung in den unterschiedlichsten Lebensbereichen wird durch ein neueres Denkmal - bestehend aus 80 Schildern - aufgezeigt.
Anläßlich des Einsteinjahrs wird ein Schwerpunkt auf dem Privatleben des Gelehrten liegen und eines seiner Lieblingsgetränke zu kosten sein.
Dauer: 2 Stunden

Treffpunkt und weitere Termine unter Tel: 453 53 04 oder im Internet, s.o.

Eintritt: 10 € / ermäßigt 8 €



Alexander Laesicke
Alexander Laesicke
Foto: privat

Sonntag  13. März 2005
10:00    Veranstaltung des Anti-Kriegs-Museum e.V.
            Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin-Wedding

Alexander Laesicke
"REISE NACH JERUSALEM"

"Wer ernsthaft und mit aller Bescheidenheit fremden Menschen zuhört, setzt zwangsläufig sein gesamtes Weltbild auf's Spiel. Das ist ein geiles Gefühl."
So heißt es auf der Leinwand, die den Foto-Bericht zu einer ungewöhnlichen Reise einstimmen soll. 5500 km hat Alexander Laesicke in Begleitung von zwei Freunden mit dem Fahrrad zurückgelegt, um einen Stein vom ehemaligen KZ Sachsenhausen in seiner Heimatstadt Oranienburg aus in die Holocaust Gedenkstätte Yad Vasehm nach Jerusalem zu bringen. Dieser Klinkerstein war vor 60 Jahren von einem jüdischen Zwangsarbeiter im KZ Sachsenhausen bearbeitet worden.
So wollte Alexander Laesicke ein Zeichen des Respekts und eine Brücke der Verständigung setzen. Begeistert von bezaubernden Menschen, Naturschauspielen und der schönsten Art, sich fremden Kulturen zu nähern, hat der junge FU-Student viele Geschichten gesammelt, die nun erzählt werden müssen. Begleiten Sie ihn auf einer Reise durch den Balkan, die Türkei, Syrien und Jordanien nach Israel.

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei


Sonntag  13. März 2005
10:30    Veranstaltung der Philippus-Nathanael-Kirchengemeinde
            Ev. Philippuskirche, Stierstr.17-19, 12159 Berlin-Friedenau (Nähe Breslauer Platz)

Pfarrer Helmut Ruppel (mit Gästen)
GOTTESDIENST SONNTAG JUDIKA
"Gott schaffe mir Recht" ( Ps 43,1)
Gerecht und barmherzig handeln - unmöglich und notwendig zugleich

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei


Sonntag  13. März 2005
17:00 -    Veranstaltung des Hotel Friedenau
19:00     Fregestr. 68, 12159 Berlin-Steglitz, (S-Bhf. Friedenau)

Helmut Ruppel / Ingrid Schmidt
REMBRANDT ALS BIBELAUSLEGER

Mit Rembrandts Augen die Erzählung von Jakobs Kampf mit dem Engel am Jabbok (1. Mose 32) sehen und hören.

Keine Anmeldung erforderlich

Eintritt frei