VERANSTALTUNGEN
ZUR EINLEITUNG DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT


Montag   19. Februar 2001 - Montag   9. April 2001
jeweils   Veranstaltung der Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz
18:00-   Gymnasium Steglitz Heesestr. 15 / Südendstraße, 12169 Berlin, Raum 122
19:30

Dieter Fitterling, Historiker
Politische Werkstatt-Gespräche
Rassenpolitik und Judenverfolgung in Berlin 1939-1945

Auf welche Weise das öffentliche Bewußtsein in Berlin durch die Zuspitzung der nationalsozialistischen Rassenpolitik in den Jahren des Zweiten Weltkrieges geprägt wird, soll an entsprechend den Interessen der Teilnehmer ausgewählten Beispielen erläutert und diskutiert werden. Dabei soll auch einbezogen werden, wie sich Fragen nach Zustimmung oder innerem Einverständnis mit Judenverfolgung und rassistisch begründetem Massenmord aus dem gesellschaftlichen Alltag der Stadt ergeben.
 
 


Dienstag   20. Februar 2001
20:00 Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule
Literaturhaus Berlin, Fasanenstr. 23, 10623 Berlin

Steffan Pross stellt sein Buch vor:
In London treffen wir uns wieder
mit Rabbiner Albert Friedlander, London, als Gast

Eintritt: 9 DM (ermäßigt: 5 DM)
Vorbestellungen: Mo-Do 9-15 Uhr im Sekretariat der JVHS,
Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin-Charlottenburg
 


Sonntag    25. Februar 2001
11:00   Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule und der Buchhandlung Kiepert
Jüdische Gemeinde zu Berlin, Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin-Charlottenburg

di Lorenzo

Johannes Mario Simmel stellt sein soeben erschienenes Buch vor:
Die Bienen sind verrückt geworden
Reden und Aufsätze über unsere wahnsinnige Welt

Es liest: Iris Berben
Moderation: Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur des Tagesspiegel

Eintritt: 8 DM (ermäßigt: 6 DM)
Vorbestellungen: siehe oben

 

Simmel


Dienstag   27. Februar 2001
19:30   Veranstaltung von Evas Arche e.V. Ökumenisches Frauenzentrum
Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin-Mitte

Hanah Thiede
Jüdische Märchen
Von Engeln und wunderschönen Äpfeln
Lesung

In den jüdischen Märchen erfahren wir, mit welchem Eifer und Erfolg der eine Engel die Welt regierte und wie der andere sich in der duftenden Rose verbarg, um sein Ziel zu erreichen. Ebenso hören wir, was die Äpfel mit der Wahl des Bräutigams zu tun hatten und wie die Prinzessin durch die wundersamen Früchte wieder genas. Klänge und Düfte untermalen die Lesung.

Eintritt: frei
  


Donnerstag    1. März 2001
18.00    Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule zusammen mit Hörverlag
München und Literaturwerkstatt Berlin
Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum,
Oranienburger Straße 29, 10117 Berlin-Mitte


Maren Kroymann

Im Anfang
Die Übersetzung der hebräischen Bibel von Martin Buber und Franz Rosenzweig
Präsentation des vierzehnteiligen Hörbuches

Es liest: Maren Kroymann
Einführung: Paul Spiegel, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland

Eintritt: 12 DM (ermäßigt: 8 DM)
Vorbestellungen: Mo-Do 9-15 Uhr im Sekretariat der JVHS,
Fasanenstr. 79-80, 10623 Berlin-Charlottenburg



 Freitag   2. März 2001
14:00   Veranstaltung von UNTERWEGS - Führungen zur Sozial-, Kultur- und Religionsgeschichte
Berliner Juden
Start: Kunsthof, Oranienburger Straße 27, 10117 Berlin-Mitte

Iris Weiss
Geschichte und neue Entwicklungen jüdischen Lebens
Rundgang

Anmeldung unter Tel.: 453 53 04
  


Freitag 2. März bis Sonntag 4. März 2001
ab 16:30   Veranstaltung der Evangelischen Akademie zu Berlin
Haus Schwanenwerder / Adam-von-Trott-Haus,
Inselstr. 27-28, 14129 Berlin-Nikolassee (S7 und S1 S-Bhf. Nikolassee)

Dr. Helga Krüger-Day (Ev. Ak.), Elisa Klapheck (Jüd. Gemeinde)
Außenseiterin in der Mitte
über Hannah Arendt, die Wirkungs- und Beziehungsreiche
Tagung mit folgenden Referenten:
Dr. Wolfgang Heuer, Dr. Hanna Delf von Wolzogen,
Dr. Ingeborg Nordmann
und Daniel Ganzfried

Hannah Arendt pflegte intensive Beziehungen zu allen bedeutenden jüdischen Denkern ihrer Zeit. Dennoch blieb sie eine Außenseiterin in der jüdischen Welt. Gershom Sholem hatte Hannah Arendt in einem Brief wissen lassen, dass er bei ihr die "Ahavat Ha'am", die Liebe zum jüdischen Volk, vermisse. Sie entgegnete, Liebe könne immer nur einzelnen Menschen gelten, deshalb sei es ihr unmöglich, das jüdische Volk als Ganzes zu lieben.

Jüdin zu sein bedeutete für Hannah Arendt die bewußte Entscheidung für eine politische Existenz als "Paria". Sie verwahrte sich gegen ein Judentum der Folklore und Nostalgie.

Tagungsgebühr: 95 DM (ermäßigt: 75 DM)
mit Übernachtung und Verpflegung: 135 DM (ermäßigt: 115 DM)
Anmeldung bis 23.2. und Information unter Tel.: 203 55 502
 


Sonnabend   3. März 2001
13:00 -   Veranstaltung der Internationalen Liga für Menschenrechte
17:45    und der City VHS - Tiergarten
Internationale Liga für Menschenrechte im Haus der Demokratie,
Greifswalderstr. 4, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

MENSCHENRECHTE IM ÜBERGANG ZUM 21. JAHRHUNDERT
Moderation: Wahied Wahdat-Hagh

(Weitere Termine am 10.3. und 17.3.)

Jonas Endrias
"Ethnische Säuberung" als Mittel der Kriegsführung am Beispiel des äthiopisch-eritreischen Grenzkrieges

Ralf Heinemann
Die kurdische Frage vor dem Hintergrund der Menschenrechtslage in der Türkei

Eintritt: 7 DM 


 

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