VERANSTALTUNGEN
ZUR EINLEITUNG DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
   
                13.Feb. - 5.März 2006

Montag   13. Februar 2006
12:00    Veranstaltung des Museum Kindheit und Jugend
            Schulmuseum Berlin, Wallstraße 32, 10179 Berlin-Mitte

Sonderveranstaltung
Tu bischwat - Das Neujahrsfest der Bäume

In der Ausstellung "Das kleine Paradies" erfahren alle Teilnehmer Interessantes und Wissenswertes über das Leben der Bewohner des jüdischen Kinderheimes Niederschönhausen in den Jahren 1945 bis 1953.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der israelische Brauch, jährlich das Neujahrsfest der Bäume zu begehen. In diesem Jahr fällt dieser Festtag auf den 13. Februar 2006.

Telefonische Anmeldung unter: 030 / 275 03 83 od. 275 52 46, Fax: 279 2979
Auf Wunsch auch an anderen Tagen
Für Gruppen von Kindern ab 12 Jahren

Gruppenpreis: 30,50 €


Montag    13. Februar 2006                    www.digberlin.de
19:30    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
            Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Straße 29, Berlin-Mitte

Dr. Boris Altschüler
Die Aschkenasim - letzte Skythen, erste Europäer
Vortrag und Diskussion

Die Geschichte der jüdischen Skythen, der Aschkenasim, beginnt vor über 2700 Jahren mit der Zerstörung des nördlichen Staates Israel in Palästina 720 v.d.Z.
Als Folge des langen Befreiungskampfes gegen die assyrische Versklavung wanderten die Israeliten, die zehn "verschollenen" Stämme Israels, durch den gesamten Nahen Osten.
Eine Route führte nach Zentralasien und Sibirien, die andere über den Kaukasus, den kleinasiatischen Raum und die pontischen Küsten in die Große Eurasische Steppe, aus der sie schon seit über 2000 Jahren Europa und Eurasien immer wieder aufs Neue besiedelten.
Aufgrund der Migrationen dieser jüdischen Stämme in und durch Persien und Zentralasien entstanden enge Kontakte mit den iranischen und den türkischen Völkern.

Aschkenasim
Foto: Skythischer Verlag

In Europa kam es zu engen Unionen mit fast allen europäischen Völkern, besonders mit den Germanen und den Slawen. Die Israeliten nahmen damit aktiv an den wichtigsten Ethnogenesen der Welt teil: den gallo-germanischen, slawischen und irano-türkischen.
Durch ihre schicksalhaften Wanderungen gelang den Aschkenasen der überwältigende Kulturtransfer der jüdischen Zivilisation in die ganze Welt.

Montag    13. Februar 2006
19:45-   Veranstaltung der City VHS Mitte, Antonstr. 37, 13347 Berlin, Raum 302 
21:30
            Am Rande der Menschlichen Existenz
            Die Haltung der Weltreligionen zu außergewöhnlichen Phänomenen

            Wolfgang Heidinger  
            Hinduismus
            Vortragsreihe mit Diskussion

"Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als du dir vorstellen kannst" -
Diesen Satz haben viele von uns bestimmt schon von den Großeltern vernommen: unerklärliche Phänomene wie außersinnliche Wahrnehmungen, Telepathie, Visionen, Voraussehen, Kontakte mit Verstorbenen - um nur einige zu nennen.
Wie gehen die Weltreligionen und wie gehen wir selbst mit diesen Randphänomenen unseres Lebens um, die außerhalb unserer gewohnten und genormten Erfahrungsebene liegen, gleichwohl nicht zu verleugnen sind, auch wenn sie den rational zugänglichen Bereich überschreiten.
Diese Fragen wollen wir im Anschluss und in Verknüpfung mit unserem vorhergehenden Thema, "Über Liebe und Tod - den Grenzerfahrungen menschlicher Existenz", betrachten und freuen uns wie immer auf ein reges Interesse.

Eintritt: 3,50 €


Mittwoch       15. Februar 2006   11 Uhr und  20 Uhr                    www.hebbel-am-ufer.de
Donnerstag   16. Februar 2006   11 Uhr und  18 Uhr

            Veranstaltung des Festival Kontext # 3 "Learning by Doing",
            Plattform für Zeit- genössischen Tanz,
            in Zusammenarbeit mit der Botschaft des Staates Israel
            und in Kooperation mit der DIG Berlin
            Hebbel am Ufer, Hallesches Ufer 32, 10963 Berlin-Kreuzberg
            U-Bahn Hallesches Tor oder Möckernbrücke

            Besuch der Batsheva Dance Company
            Kamuyot
            Choreographie: Ohad Naharin

Die Batsheva Dance Company zählt seit den frühen 1990er Jahren zu den besten
und begehrtesten Tanzcompagnien der Welt. Die 1964 von Martha Graham
und Baroness Batsheva De Rothschild gegründete Compagnie wurde mit Ohad Naharin,
der seit 1990 künstlerischer Leiter des Ensembles ist, zu einem Aushängeschild Israels.

Kamuyot ist eine interaktive Tanzperformance.
Grenzen zwischen Tänzer und Zuschauer werden aufgelöst.
Die Tänzer schaffen, ohne die Künstlichkeit von Theaterlicht, eine magische und zugleich intime Atmosphäre, die nur von Sounds zwischen Japanischer Popmusik, Reggae und Fernsehtrailern unterbrochen wird.


Batsheva-dance    Foto: Gadi Dagon

Kartenvorverkauf im Hebbel am Ufer täglich 12 bis 19 Uhr
Weitere Informationen Tel: 030 / 259 00 427

Donnerstag  16. Februar 2006                      www.touroberlin.de
            Veranstaltung des Touro College Berlin
            Haus am Rupenhorn, Am Rupenhorn 5, 14055 Berlin-Charlottenburg

18:15    Kurze Führung durch das Gebäude
19:00    Vortragsreihe "Touro Berlin Lectures"

            Die Darstellung der Juden im Film

Im Rahmen der monatlichen öffentlichen Vortragsreihe "Touro Berlin Lectures" findet ein Podiumsgespräch mit Filmhistoriker Prof. Frank Stern, Institut für Zeitgeschichte (Universität Wien) und Ulrich Gregor, langjähriger Vorsitzender der Freunde der Deutschen Kinemathek (Berlin) statt.
Die Moderation hat Gerhard Schoenberner, Autor und ehemaliger Direktor der Stiftung Haus der Wannseekonferenz.
Das Gespräch wird mit Filmausschnitten illustriert.

Anmeldungen bis 14. Februar: 030 / 30 06 86-0 oder info@touroberlin.de

Eintritt frei


Freitag   17. Februar 2006 
18:15-   Veranstaltung der City VHS Mitte, Linienstr. 162, 10178 Berlin-Mitte
19:45
            Ömer Tulgan
            Ibrahim Hakki
            Zwischen Orthodoxie und Wissenschaftlichkeit

Im 18. Jahrhundert, inmitten des mittelalterlichen Aberglaubens, schrieb Ibrahim Hakki, ein Sufi Scheich der Stadt Erzurum in der Türkei, sein enzyklopädisches Werk, "Marifetname". Das Werk war eine widerspruchsvolle Zusammenstellung einerseits abergläubisch-dogmatischer Vorstellungen, andererseits letzter Errungenschaften der Naturwissenschaften, Mathematik und Logik. So befindet sich das kopernikanische System mit seinen mathematischen Gleichungssystemen neben der Beschreibung der mythologischen Himmelsphären mit ihren  Engeln verschiedenen Ranges und dem Thron des Herrn. Ein Teil des Werkes ist direkt von Ikhwan-us Safa übernommen worden.
Ibrahim Hakki wird heute von orthodoxen Ordensbrüdern in der Türkei als Heiliger gefeiert, seine Werke werden jedoch nur in zensierter Form veröffentlicht.

Weitere Termine: 24. Februar, 3. und 10. März 2006

Anmeldung erforderlich, Tel: 030 / 200 92 74 11

Eintritt: auf Anfrage


Montag   20. Februar 2006
19.45-   Veranstaltung der City VHS Mitte, Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte, Raum 302 
21.30
            Am Rande der Menschlichen Existenz
            Die Haltung der Weltreligionen zu außergewöhnlichen Phänomenen

           Dr. Sylvia Powels-Niami 
           Judentum

           Siehe Programmhinweis vom 13. Februar 2006

           Eintritt: 3,50 €

Ulrich Sahm
Ulrich Sahm
Foto: priv.

Montag   20. Februar 2006                     www.digberlin.de
20:00    Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
            und des Deutsch-Israelischen Jugendforums Berlin
            Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 29, Berlin-Mitte

            Ulrich Sahm
            Zwischen den palästinensischen und den israelischen Wahlen
            Vortrag und Diskussion

Ulrich Sahm wurde 1950 in Bonn als Sohn eines deutschen Diplomaten geboren. Aufgewachsen in London, Paris, Bonn, Heppenheim, Moskau und Ankara. Studium der evangelischen Theologie, Judaistik und Linguistik in Bonn, Köln und Wuppertal. Ab 1970 Studium der Hebräischen Literatur an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Seit 1975 Nahost-Korrespondent für deutsche Medien mit Sitz in Jerusalem.


Dienstag   21. Februar 2006
18:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg,
            Rathaus Schöneberg, Alt-Schöneberger-Saal, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Bln-Schbg.

            Wir waren Nachbarn - 102 Biografien jüdischer Zeitzeugen
            Rahmenprogramm anlässlich der Ausstellung

            Erinnerung für eine Zukunft
            Literarisch-musikalische Veranstaltung

Mer redden auch jiddisch - Mene, Meine, Tekel, Ufarsin
Texte und Töne aus Liebe zum Leben
Sprecher: Manfred Eisner, Erich Schwarz
Gesang und Gitarre: Friedemann Holst-Solbach

Weitere Termine: 7., 21., 28. März, 4., 23. April 2006

Leserin in der Ausstellung
Leserin in der Ausstellung
Foto: Kunstamt Tempelhof-Sch.


Mittwoch   22. Februar  2006
18:00-   Veranstaltung der Katholischen Akademie in Berlin e.V.
20:00    Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

            Seminar Juden und Christen

            Rabbiner Walter L. Rothschild, Pfarrer Dieter Wellmann
            Ein Blick aus zwei Fenstern: Glaubensversuchung

Die Schriften berichten, wie der Glaube der Menschen mit falschen Verheißungen und durch Leid versucht wurde. Im Neuen Testament konzentrieren sich diese auf Jesus Christus; besonders in seiner Todesstunde. Wie deutet der Rabbi diesen Jesustext?
Der Blick aus dem jeweils anderen Fenster von Juden und Christen hilft, besser zu verstehen, ohne dass wir unsere Glaubenspositionen aufgeben. Aber es ergeben sich viele Fragen, auch an die eigene Person! Was meint der Christ, was meint der Jude, wenn er sagt, ich glaube, dass..., diese Frage wird oft gestellt und ganz verschiedene Antworten gefunden. Begriffe, wie Auserwählung, Gott, Messias, Erlösung führten zu tiefen Diskussionen, viele Themen sind noch offen. Deswegen wollen sich in regelmäßigen Abständen Anfang 2006 bis Mai 2006 Rabbiner Walter Rothschild, Landesrabbiner von Schleswig-Holstein und der katholische Pfarrer Dieter Wellmann erneut treffen, um aus ihrer Sicht am Beispiel von Texten aus den Schriften über den eigenen Glauben zu sprechen.

Weitere Termine: mittwochs 15. März, 26. April, 17. Mai 2006

Anmeldung unter: 030 / 283 09 50

Eintritt: 3,50 € / ermäßigt 2 €


Donnerstag  23. Februar  2006                    www.deutscher-koordinierungsrat.de
19:00    Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            und der Jüdischen Oberschule
            Willy-Brandt-Haus, Wilhelmstraße 140, 10963 Berlin-Kreuzberg

      Gesicht zeigen   Eröffnung der Ausstellung

      Mit Bildern von Schüler/-innen
      der Jüdischen Oberschule
      zum Motto der Woche der Brüderlichkeit

      Öffnungszeiten bis 17. März 2006:
      Di. bis So. 12 bis 18 Uhr

(Einlass nur mit Personalausweis)


Foto: DKR


Montag   27. Februar 2006
19:30    Veranstaltung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
            Fasanenstraße 79/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

        Botschaftsrat Joel Lion, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit, Botschaft des Staates Israel
        41 Jahre deutsch-israelische Beziehungen
        Vortragsreihe

Am 12. Mai 1965 wurden zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen.
Die damaligen Regierungschefs beider Staaten, Bundeskanzler Konrad Adenauer und Ministerpräsident David Ben Gurion, sowie ihre Außenminister Ludwig Erhardt und Levi Eshkol waren die Protagonisten einer zwischenstaatlichen Beziehung, die auf Grund der jüngsten europäischen Geschichte eine besondere Herausforderung darstellte.
Auch nach 41 Jahren sind die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel keine "normalen". Aber Israel und Deutschland pflegen neben einem intensiven Jugend- und Kulturaustausch vor allem starke wirtschaftliche und wissenschaftliche Beziehungen.
Über die Geschichte dieser besonderen bilateralen Beziehungen und die Perspektiven und Erwartungen in die Zukunft wird an diesem Abend zu hören sein.
In seiner Vortragsreihe widmet sich Joel Lion Themenkomplexen, die besonders für in Deutschland lebende Juden von großem Interesse und auch von enormer Bedeutung sind.

Joel Lion
Joel Lion
Fotos:
Isr. Botsch.
Joel Lion ist seit 2002 Botschaftsrat und Leiter der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Israelischen Botschaft in Berlin.
1964 in Frankreich geboren emigrierte Joel Lion nach seinem Rabbinerausbildung nach Israel, wo er nach seinem Militärdienst an der Hebräischen Universität in Jerusalem sein BA in Staatswissenschaften erhielt.
Er arbeitete sowohl für das Religions- wie das Außenministerium und begann seine diplomatische Karriere 1996 als erster Botschaftssekretär in Riga, wo er nebenbei noch ein M.A. in Geschichte an der Universität von Riga erlangte. Nach Stationen in Wien und Jerusalem kam er nach Deutschland.


Joel Lion ist verheiratet und hat acht Kinder.

Eintritt frei


Matthias Küntzel
Matthias Küntzel
Foto: priv.


Wahied Wahdat-Hagh
Wahied
Wahdat-Hagh 
Foto: priv.

Montag  27. Februar 2006                     www.gcjz-berlin.de
19:00    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
            in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
            Presse- und Besucherzentrum, Reichstagsufer 14, 10117 Berlin-Mitte, Raum 5/6

            Dr. Matthias Küntzel, Dr. Wahied Wahdat-Hagh
            Holocaust-Leugnung, Israel-Vernichtung und Judenhass
            Ahmadinejad und Reaktionen in Deutschland
            Vortrag und Diskussion

Matthias Küntzel, Politikwissenschaftler und Publizist, und Wahied Wahdat-Hagh, wissenschaftlicher Mitarbeiter im deutschen Büro des Middle East Media Research Institute (www.MEMRI.de) und Iran-Experte, gehen ein auf die unglaublichen Äußerungen des iranischen Präsidenten und auf die Diskussion um angemessene Reaktionen darauf. Sie erörtern das Problem der antisemitischen Staatsideologie des Iran und des Islamismus als dritter Spielart des Totalitarismus. Deutlich wird, wie gefährlich die Atombombe in den Händen der iranischen Machthaber wäre. Wie stellt sich nun Deutschland dieser Gefahr, wie verhält sich die Europäische Union?

Beim Einlass ist die Einladung in Verbindung mit Lichtbildausweis vorzuzeigen.

Rückfragen unter Tel: 030 / 821 66 83
Eintritt frei


Montag   27. Februar 2006
19:45-    Veranstaltung der City VHS Mitte, Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte, Raum 302   
21:30
            Am Rande der Menschlichen Existenz
            Die Haltung der Weltreligionen zu außergewöhnlichen Phänomenen

            Dr. Uwe-Karsten Plisch
            Christentum

            Siehe Programmhinweis vom 13. Februar 2006

            Eintritt: 3,50 €

Mittwoch   1. März 2006
20:00    Veranstaltung der Ev. Philippus-Nathanael Kirchengemeinde
            Gemeindehaus der Philippusgemeinde, Stierstraße 17-19, 10159 Berlin-Schöneberg
            (Nähe U-Bhf. Friedrich-Wilhelm-Platz, Bus 148)

            Passah und Ostern - Die Nächte der Befreiung

            Pfarrer Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
            Warum ist diese Nacht ganz anders als die übrigen Nächte?

Aus der Knechtschaft in die Freiheitgeführt - ein "Märchen aus uralten Zeiten"?
Können wir auf die Frage nach der "ganz anderen Nacht", wie sie im Judentum, wie sie im Christentum gefeiert werden, angemessen antworten? Es geht um die Glaubwürdigkeit der Hoffnung Israels und die Wahrheit der Auferstehung Jesu Christi, es geht um Kenntnis, Verständnis und die Impulse zur Veränderung unserer Welt.

Eintritt frei


Donnerstag 2.  März 2006
19:00-   Veranstaltung der Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf
21:00    Goethestr. 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde, Raum 207

            Heinz Kallmann
            Eine jüdische Kindheit
            Bericht eines Zeitzeugen

Vortrag über den Alltag eines Kindes in Deutschland von 1933-1939.
Danach folgen die Jahre der Auswanderung nach England und schließlich die Rückkehr
nach Deutschland. Die Sitten und Riten der jüdischen Religion werden ebenfalls behandelt.
Diskussion und Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Anmeldung unter Tel: 030 / 902 99 23 71
Eintritt frei


Freitag 3.  März 2006
 9:00-   Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerkes,
15:00   Gedenk- und Begegnungsstätte Bonhoeffer-Haus
           Marienburger Allee 34, 14055 Berlin-Charlottenburg

           Martina Dethloff, Michael Juschka, Pfarrer Helmut Ruppel
           Die Unbeugsamkeit des Rechtes durch das freie Wort des freien Menschen
           Zivilcourage am Beispiel von Dietrich und Julie Bonhoeffer

Am 4. Februar 2006 wird zum 100. Mal an Dietrich Bonhoeffers Geburtstag erinnert.
Wir regen aus diesem Anlass zu vier Wegen für eigene religionspädagogische Vorhaben an:
1. Der Ort seiner Verhaftung und Wohnhaus seiner Eltern,
2. Projektarbeit mit Schüler/innen zu Dietrich Bonhoeffer, z.B. Entwicklung einer Ausstellung zu dem ermordeten Zeugen christlicher Verantwortung,
3. neuere und neueste Bücher und Arbeitshilfen (u.a. Filme) zur Person werden mit ihren spezifischen Zugängen vorgestellt und diskutiert (auch der Text über die Dummheit) und
4. mit der Erinnerung an die Großmutter Julie Bonhoeffer, geborene Tafel, werden Schlüsselerfahrungen für Dietrich Bonhoeffer nachvollziehbar.

Anmeldung erbeten im Büro des
Evangelischen Bildungswerk Tel: 030 / 3191-278/211
Eintritt frei


Freitag   3. März 2006
9:30    Treffpunkt: Eingang der Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum,
          Oranienburger Str. 28/30, 10117 Berlin-Mitte

          Dr. Hermann Simon
          Rundgang zu ausgewählten jüdischen Stätten
          und Vortrag über Moses Mendelssohn

Stationen des Rundganges
-  Krausnickstraße - Gedenktafel Regina Jonas (weltweit erste Rabbinerin)
-  Ehemalige Knabenschule, heute jüdische Oberschule - Große Hamburger Str.
-  Erster Friedhof der Berliner Jüdischen Gemeinde mit dem Grab von Moses Mendelssohn
-  Ehemalige Hochschule für Wissenschaft des Judentums
   im heutigen Leo-Baeck-Haus, Sitz des Zentralrats der Juden
-  Rückkehr ins Centrum Judaicum
ab  10:45 Vortrag über Moses Mendelssohn
ca. 11:30 Besichtigung der Neuen Synagoge und der Ausstellung "Tuet auf die Pforten"

Anmeldung erbeten unter Tel. 030 / 821 66 83

Eintritt für Besichtigung und Ausstellung: 3 € / erm. 2 €

Freitag   3. März 2006
18:00    Synagoge der Jüdische Gemeinde, Pestalozzistr. 12-14, 10625 Berlin-Charlottenburg

            Shabbatgottesdienst
            (Einlass nur mit Karte und Personalausweis)*

   * Anmeldung über: Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim

Samstag   4. März 2006                     www.deutscher-koordinierungsrat.de
12.30    Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung Akademie Berlin
            Treffpunkt: Relaxa Hotel Stuttgarter Hof, Anhalter Straße 8-9, 10963 Bln-Kreuzb.

            Führungen    (Anmeldung erforderlich)

            Jüdisches Museum und Holocaust-Mahnmal *
            Haus der Wannseekonferenz und Liebermannhaus *
            Bendlerblock und Topographie des Terrors *

* Anmeldung über: Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim

Samstag   4. März 2006                     www.deutscher-koordinierungsrat.de
17:30    Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            Französische Friedrichstadtkirche, Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin-Mitte

            Christlich-Jüdische Gemeinschaftsfeier
            Mit Bischof Prof. Dr. Wolfgang Huber, Weihbischof Wolfgang Weider,
            Landesrabbiner em. Dr. h.c. Henry G. Brandt

            (Einlass nur mit Karte) *

* Anmeldung über: Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim

Fred Kastein
Fred Kastein

Martin Spieckermann
Martin
Spieckermann
Fotos: privat
 

Samstag   4. März 2006
20:00    Veranstaltung des Theaters "Die Weisse Rose"
            Martin-Luther-Str. 77, 10825 Berlin-Schöneberg

            nach Kressmann Taylor
            "Adressat unbekannt" - Eine szenische Lesung
            Briefwechsel eines amerikanischen Juden mit seinem deutschen Freund
            während des Nationalsozialismus

Bei der szenischen Lesung von Fred Kastein und Martin Spieckermann werden die Zuschauer Zeugen eines intimen Dialogs zwischen zwei Freunden, in welchem sich das Ende dieser Freundschaft und die Entstehung einer unüberbrückbaren Feindschaft entwickelt. Rassismus und Zivilcourage, Liebe und Hass erhalten durch diese Briefe eine beklemmende Aktualität.
Nach der erfolgreichen Premiere im Theater "Die Weisse Rose" in Berlin-Schöneberg, fand diese Aufführung in verschiedenen Kirchen und Gymnasien Beachtung und Anerkennung.
Anschließender Gedankenaustausch ist von den Beteiligten erwünscht.

Anmeldung unter Tel: 030 / 854 95 84

Eintritt: 5 €


Leon de Winter
Leon de Winter
Foto: DKR
Samstag   4. März 2006                    www.deutscher-koordinierungsrat.de
20:15    Veranstaltung des Deutschen Koordinierungsrates
            Stiftung Neue Synagoge Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 29/30, B-Mitte

            
Leon de Winter
            Malibu
            Lesung und Gespräch

            Einlass nur mit Karte

Anmeldung erforderlich über:
Deutscher Koordinierungsrat, Otto-Weiß-Str. 2, 61231 Bad Nauheim

Samstag  4. März 2006                   www.gcjz-berlin.de
20:30    Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
            Kino-Balasz, Karl-Liebknechtstraße 9 (am Alexanderplatz), 10178 Berlin-Mitte

            Dokumentarfilm
            "2 oder 3 Dinge, die ich von ihm weiß"
            Die Gegenwart der Vergangenheit
            in einer deutschen Familie
            Anschließend Diskussion
            mit Regisseur Malte Ludin
            und Produzentin Iva Svarcova
            Siehe Programmhinweis auf Seite 14

            Eintritt: 5,50 €

2 Dinge-2
Foto: Plan7Film

Kartenvorbestellung: Plan7 Filmverleih, Fax: 030 - 621 46 76
oder email an: Verleih@Plan7film.de