VERANSTALTUNGEN
ZUR EINLEITUNG DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT
                   14. Feb. - 5. März 2005

Montag   14. Februar 2005
19:45 -    Veranstaltung der City VHS Mitte
21:30      Antonstr. 37, 13347 Berlin-Wedding, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Wolfgang Heidlinger
Buddhismus

Zeitvorstellung und Zeitverständnis im gesellschaftlichen und privaten Lebenszusammenhang sind ein konstitutiver Eckpfeiler eines Weltbildes, innerhalb dessen sich der Mensch in Raum und Zeit bewegt und das den Gang der Geschichte zu erklären versucht. So ist das uns bekannte Atomisieren der Zeit, ihr Aufteilen in kleine und kleinste Einheiten, "die nur noch den Wert einer Münze ausmachen", eng mit der Entstehung des technisch-industrialisierten Zeitalters verknüpft. Wie ist dieses obszessive Zeitmessen, diese heute zu konstatierende Entfremdung des Menschen von der Zeit, selbst im größten historischen Kontext zu bewerten? Wie hat man sich die Zeit und die Geschichte in den verschiedenen religiösen Lehren vorgestellt - in ihrer Entstehung und in Phasen ihrer Entwicklungsgeschichte? Diesen Fragen wollen die Referenten/innen dieser Reihe in ihren Reflexionen nachgehen.
Im Anschluss an die Vorträge soll genügend Zeit für ein Gespräch vorhanden sein.

Weitere Termine. 21., 28. Februar, 7., 14., 21. März 2005
Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Dienstag  15. Februar 2005                 www.bamah.de
20:00      Veranstaltung der Bamah
              Jüdisches Theater am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, 10623 B.-Charlottenburg

WENN DER REBBE TANZT

Ein Abend mit den schönsten und populärsten jüdischen Geschichten und Anekdoten sowie die berühmtesten jüdischen Gesänge, wie beispielsweise Shiri Bim - Shiri Bom, Wenn der Rebbe tanzt u.a. garniert mit viel jüdischem Humor und Witz - ein unvergesslicher Ausflug in die jüdische Folklore.

Weitere Termine und Kartenvorbestellung unter Tel: 251 10 96
oder an der Abendkasse


Mittwoch   16. Februar 2005
18:00 -     Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick
20:15       Baumschulenstr. 81, 12437 Berlin-Treptow

H. Kindelberger
DIE ISLAMISCHE SICHT ÜBER DIE NICHTMOSLEMEN

Wie denkt ein Moslem über Juden, Christen und andere Religionen und Atheisten?
Welche unterschiedlichen Meinungen dazu gibt es in den verschiedenen Strömungen des Islam?
(Kurs-Nr. 1602 F)

Anmeldung unter Tel: 61 72 54 22
Eintritt: 3 €


Mittwoch  16. Februar 2005        www.gcjz-berlin.de
18:30     Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V.
             in Kooperation mit der Guardini-Stiftung
             Altes Hauptgebäude der TU-Berlin, Straße des 17. Juni 135, Berlin-Charlottenburg
             (über Haupttreppe, 2. Stock, Raum H 2051)

Prof. Hans Dieter Zimmermann
"KREATUR" - EINE ÖKUMENISCHE ZEITSCHRIFT
Vortrag und Diskussion

Die "Kreatur" erschien von 1927 bis 1930 und ist bis heute ein Beispiel für gelungenes christlich-jüdisches Miteinander. Die Herausgeber waren Martin Buber (jüd.), Joseph Wittig (kath.) und Victor von Weizsäcker (ev.). Die Autoren, etwa die Hälfte von ihnen jüdischer Herkunft wie z.B. Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Samuel Hugo Bergmann, Eugen Rosenstock-Huessy und Ernst Simon, schrieben über Themen von gemeinsamem Interesse, wobei jeder, ohne den anderen in seinem Glauben oder seiner Anschauung zu kritisieren, von seinem jeweiligen Standpunkt aus argumentierte.

Prof. Zimmermann hat einen Lehrstuhl am Institut für Literaturwissenschaft der TU-Berlin und veröffentlichte zuletzt in der Beck'schen Reihe das Buch: "Kafka für Fortgeschrittene". Darin versucht er, Kafkas besonderes Verhältnis zu seinem Judentum nicht von seiner Biographie her, sondern aus seinem jüdischen Denken heraus zu verstehen.

Anmeldung erbeten unter Tel: 821 66 83
Eintritt frei


Mittwoch   16. Februar 2005
20:00     Veranstaltung der Auferstehungskirche - Kleinmachnow
             Gemeindehaus, Jägerstieg 2, 14532 Kleinmachnow

Pfarrer Helmut Ruppel, Studienleiter im Bildungswerk der Ev. Kirche
ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN
Rufen und Gehörtwerden als Grundform biblischer Erfahrung
"Er ruft mich an, deshalb will ich ihn erhören" Psalm 91,15

Psalmen werden gebetet, gesungen und häufig zitiert. Sie sind ein Herzstück biblischer Überlieferungen. Das gemeinsame Gespräch erneut auf diesen Schatz zu lenken, dazu laden wir Sie herzlich ein.

Weitere Termine: 23. Februar, 2., 9., 16. März 2005
Keine Anmeldung


Donnerstag   17. Februar 2005        www.bamah.de
20:00    Veranstaltung der Bamah
            Jüdisches Theater am Steinplatz, Hardenbergstr. 12, 10623 B.-Charlottenburg

KURT TUCHOLSKY-KABARETT

Kurt Tucholsky war ein Schriftsteller mit absolutem Gehör. Er ist nicht nur der Autor von "Rheinsberg" und "Schloss Gripsholm", sondern er hat auch komponiert und einige seiner Gedichte selbst vertont. Nächtelang hat er die Verse und Rhythmen seiner Worte am Flügel "abgeklopft".

Weitere Termine und Kartenvorbestellung unter Tel: 251 10 96
oder an der Abendkasse


Freitag   18. Februar 2005
19:30    Literaturhaus Berlin, Veranstaltung der Societá Dante Alighieri (Gastveranstalt.)
            Großer Saal, Fasanenstraße 23, 10719 Berlin-Charlottenburg

Prof. Dr. Heinrich Dormeier, Kiel
PEST, FRÖMMIGKEIT UND KUNST IN DEUTSCHLAND UND ITALIEN (14-16.JH.)
Diavortrag in deutscher Sprache

Europa ist seit dem schwarzen Tod von 1347-1350 bis ins 18. Jahrhundert immer wieder von Pestepidemien heimgesucht worden. Der Vortrag wird anhand ausgewählter Bildzeugnisse aufzeigen, wie unterschiedlich und differenziert man dieser ständigen Bedrohung begegnete und wie sehr diese Reaktionen im regionalen und gesellschaftlichen Kontext zu sehen sind.

Auskünfte unter Tel: 883 14 01
Eintritt frei


Samstag   19. Februar 2005
20:00    Veranstaltung des Literaturhaus Berlin (Gastveranstaltung)
            Fasanenstraße 23, 10719 Berlin- Charlottenburg, Großer Saal

Else Lasker-Schüler
DIE KREISENDE WELTFABRIK
Gedichte, Prosa und Briefe; gesprochen von Blanche Kommerell

Else Lasker-Schülers Beziehung zu Berlin war schöpferisch, doch auch schmerzlich. 1894 mit ihrem Mann in die Stadt gekommen, befreite sie sich bald aus der Rolle der "Arztfrau" und wurde zu einer der phantastischsten Künstlergestalten der Vorkriegszeit. Ihr Leben in dieser "kreisenden Weltfabrik" blieb jedoch von Existenzsorgen und antisemitischer Feindlichkeit bedroht.

Auskünfte unter Tel: 562 71 41
Eintritt frei


Sonntag  20. Februar 2005        www.katholische-akademie-berlin.de
10:30    Veranstaltung der KATHOLISCHEN AKADEMIE IN BERLIN e.V.
            Hannoversche Straße 5, 10115 Berlin-Mitte

Schwester Corona Bamberg, OSB, Abtei Herstelle
WAS BEDEUTET FÜR SIE ENTSAGUNG, SCHWESTER CORONA?
Moderation: Andrea Fischer, Berlin

Entsagung ist ein altmodischer Begriff, der heutigen Lebensansprüchen zu widersprechen scheint. Gilt es nicht vielmehr, die Möglichkeiten, die sich bieten, zu genießen? Oder welche Freiheitsräume kann die Entsagung eröffnen?

Ab 10:00 laden wir sie zu einem Stehkaffee ein. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit zur Feier der Heiligen Messe um 12:00 Uhr in der Akademiekirche "St. Thomas von Aquin".
Das Tageszentrum Katholische Kirche bietet ab 9 Uhr ein Frühstücksbüfett an.

Keine Anmeldung erforderlich (Tel: 28 30 95 - 0)
Eintritt frei


Montag   21. Februar 2005        www.digberlin.de
18:30     Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinsch. Berlin
             in Kooperation mit der Akademie der Konrad-Adenauer-Stiftung
             Tiergartenstr. 35, 10907 Berlin-Tiergarten

Dr. Wolfgang Schäuble
stellvertr. Vorsitzender der CDU/CSU-Fraktion des Deutschen Bundestages
ISRAELS POLITISCHE BEDEUTUNG FÜR EUROPA
Vortrag und Diskussion

Weitere Informationen unter Tel: 283 95 215


Montag   21. Februar 2005
19:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg
            Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin-Schöneberg
            John-F.-Kennedy Saal

Jitzchak Schwersenz, überlebte untergetaucht in Berlin
ZEITZEUGE AUS BERLIN
Lesung anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

Weitere Termine: 28. Februar, 7. und 14. März 2005

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei


Montag   21. Februar 2005
19:45 -     Veranstaltung der City VHS Mitte
21:30       Antonstr. 37, 13347 Berlin-Wedding, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Dr. Sylvia Powels-Niami
Judentum

Siehe Programmhinweis vom 14. Februar 2005
Weitere Termine: 28. Februar, 7., 14., 21. März 2005

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Mittwoch   23. Februar 2005
20:00    Veranstaltung der Auferstehungskirche - Kleinmachnow
            Gemeindehaus, Jägerstieg 2, 14532 Kleinmachnow

Avitall Gerstetter, Kantorin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN
Psalmen im synagogalen Gottesdienst
"Ich will dem Herrn singen mein Leben lang", Psalm 104,33

siehe Programmhinweis vom 16. Februar 2005
Weitere Termine: 2., 9., 16. März 2005

Keine Anmeldung erforderlich


Mittwoch      23. Februar 2005             www.galli.de
Donnerstag  24. Februar 2005
20:00    Veranstaltung des Galli Theater Berlin
            Oranienburger Str. / in den Heckmannhöfen, 10117 Berlin-Mitte

EVA & LILITH
Eine hinreißend mythologische Komödie
Es spielen: Heidrun Ohnesorge & Katharina Riemann, Galli Theaterensemble

Witzige Dialoge, rasant inszeniert: Eine hinreißende Komödie, basierend auf dem Mythos von Lilith, Adams erster Frau. Eva Maria Binder wagt abenteuerliches: Als treue Ehefrau macht Sie sich auf den Weg zu Lilian der ausgeflippten Geliebten Ihres Mannes. Sie fleht ihn zurück, bittet und kämpft mit allem was sie hat - von Trauer bis Wut - um ihren "Lebenssinn" zurückzubekommen.
In ihren Träumen treffen sie sich als weibliche Urgestalten wieder. Hier liegt der Mythos von Lilith zugrunde, der in lyrischer Versform die Zuschauer begeistert. Die willensstarke Lilith, wie Adam aus Erde geschaffen und Eva, die dienende Mutter als zweite Frau aus seiner Rippe erschaffen. Ein Kampf entbrennt, wie Licht und Schatten, der die komischen als auch die dramatischen Seiten zeigt.

Kartenbestellung unter Tel: 27 59 69 73, oder im Internet, s.o.

Eintritt: 18 € / 16 €, ermäßigt 14 € / 12 €


Sonntag   27. Februar 2005               www.bamah.de
19:00    Veranstaltung der Bamah, Jüdisches Theater am Steinplatz
            Hardenbergstr. 12, 10623 Berlin-Charlottenburg

CHAGALL - EINE KINDHEIT
Theaterstück

Eine Journalistin erfüllt sich mit ihrer ersten journalistische Arbeit einen Traum: Ein Interview mit dem berühmten Maler Marc Chagall. Während sie im Atelier des Künstlers auf Ihren Interviewpartner wartet, findet die Frau Aufzeichnungen über die Kindheit Chagalls in einem russischen Dorf.

Weitere Termine und Kartenvorbestellung unter Tel: 251 10 96
oder an der Abendkasse


Inge Deutschkron
Inge Deutschkron
Foto: privat
Montag    28. Februar 2005
19:00    Veranstaltung des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg
            Rathaus Schöneberg, John-F.-Kennedy Platz, 10820 Berlin-Schöneberg
Alt-Schöneberger Saal

Inge Deutschkron, überlebte untergetaucht in Berlin
ZEITZEUGIN AUS BERLIN
Lesung anlässlich des 60. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz

Weitere Termine: 7. und 14. März 2005

Keine Anmeldung erforderlich
Eintritt frei

Montag   28. Februar 2005
19:45 -      Veranstaltung der City VHS Mitte
21:30        Antonstr. 37, 13347 Berlin-Mitte, Raum 302

ZEITVORSTELLUNGEN IN DEN WELTRELIGIONEN
Jede Kultur hat Ihre Zeit
Vortragsreihe mit Diskussion

Dr. Uwe-Karsten Plisch
Christentum

siehe Programmhinweis vom 14. Februar 2005
Weitere Termine: 7., 14., 21. März 2005

Anmeldung unter Tel: 200 92 74 27

Eintritt: 3,50 €


Dienstag   1. März 2005
20:00    Veranstaltung der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas
            in Kooperation mit der Akademie der Künste, Abt. Bildende Kunst / Baukunst
            Vertretung des Saarlandes beim Bund, In den Ministergärten 4, 10117 B.-Tiergarten
            S+U-Bahn Potsdamer Platz

DEUTSCHE UND INTERNATIONALE PROJEKTE DER ERINNERUNG
IM KONTEXT DER GEDENKKULTUR
Veranstaltungsreihe

Neugestaltung des Vernichtungslagers Belzec in Polen
Andrzej Soyga, Warschau
Andrew Baker, Washington D.C./USA
Koreferent: Günter Schlusche, Berlin

Diese Vortragsreihe widmet sich qualitätsvollen Gestaltungen für geplante oder schon realisierte Stätten des Gedenkens nationalsozialistischer Verbrechen, aber auch für andere aktuelle Gedenkorte in Deutschland und im Ausland. Besonderer Wert wurde auf die zeitgenössische Erinnerungskultur in den ostmitteleuropäischen Ländern gelegt, wo gerade in den letzten Jahren interessante Projekte entstanden sind.

Weitere Termine: 15. März und 12. April 2005


Mittwoch   2. März 2005
20:00    Veranstaltung der Auferstehungskirche - Kleinmachnow
            Gemeindehaus, Jägerstieg 2, 14532 Kleinmachnow

Dr. Ilsabe Seibt, Pfarrerin und Theologische Referentin im Konsistorium
ICH WERDE NICHT STERBEN, SONDERN LEBEN
Psalmen im evangelischen Kirchengesang
"Nun jauchzt dem Herren, alle Welt!" Psalm 100 im Gesangbuch (EG 288)

siehe Programmhinweis vom 16. Februar 2005
Weitere Termine: 9. und 16. März 2005

Keine Anmeldung erforderlich


Samstag   5. März 2005
15:30   Veranstaltung des Museums für Islamische Kunst (Mschatta-Fassade)
           Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte, Eingang: Pergamonmuseum, Am Kupfergraben

Claus-Peter Haase, Direktor des Museums für Islamische Kunst
BILDER DES WEIBLICHEN IN GROSSEN MONOTHEISTISCHEN RELIGIONEN
Führung zum Thema durch die Sammlung des Museums für Islamische Kunst

Keine Anmeldung erforderlich


Samstag   5. März 2005
17:00    Veranstaltung des "Alten Museums" (Rotunde)
            Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte, Eingang: Lustgarten

Siba Shakib, Schriftstellerin
BILDER DES WEIBLICHEN IN DEN ABRAHAMITISCHEN RELIGIONEN
Vortrag und Lesung

Keine Anmeldung erforderlich