VERANSTALTUNGEN DER GESELLSCHAFT
FÜR CHRISTLICH-JÜDISCHE ZUSAMMENARBEIT IN BERLIN e.V.
Laubenheimer Str. 19, 14197 Berlin, Tel.: 821 66 83 - gcjz.berlin@t-online.de - www.gcjz-berlin.de
 
Matthias Morgenstern Matthias Morgenstern
 
 
 
Montag   5. März 2007
19:30  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
          in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung
          und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft Berlin
          Sächsische Landesvertretung, In den Ministergärten, 10117 Berlin-Mitte

Prof. Dr. Matthias Morgenstern
FRIEDEN UNMÖGLICH? DIE RELIGIÖSEN IM NAHOSTKONFLIKT

In der Berichterstattung über den Nahostkonflikt begegnen uns immer wieder stereotype Vorstellungen über die Rolle der Religionen im Streit zwischen Israelis und ihren arabischen Nachbarn.

Prof. Dr. Matthias Morgenstern will aufzeigen, warum der Umgang "der Religiösen" mit dem Nahostkonflikt nur vor dem Hintergrund der jeweils innerjüdischen, innerislamischen und innerchristlichen Geschichte zu verstehen ist; dazu gehört wesentlich die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen nichtreligiösen Strömungen (im Judentum der säkulare Zionismus, auf arabischer Seite der säkulare Nationalismus). Am Beispiel der religiösen Parteien in Israel wird der Referent plausibel machen, wie sehr die Kenntnis dieser Hintergründe zu einer realistischen Einschätzung der Rolle "der Religiösen" im Nahostkonflikt und ihres (möglichen) Beitrages im (hoffentlich wieder auflebenden) Friedensprozess führt.

Prof. Dr. Matthias Morgenstern, lehrt Judaistik und Religionswissenschaft an der Universität Tübingen.

Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 283 95-215, Fax: 030 / 283 95-116
E-Mail: schalom@digberlin.de


   
Johannes Gerster
Johannes Gerster
 
 
 
 
 
 
Montag 12. März 2007
19:30  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
          in Kooperation mit der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
          und der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit Berlin
          Berliner Rathaus, Wappensaal, 10117 Berlin-Mitte

Dr. h.c. Johannes Gerster, Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft
ISRAEL UND SEINE NACHBARN -
Gibt es eine Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt?

Seit Jahrzehnten zählt der Nahe Osten zu den größten Krisenherden in der Welt.
Welche Komponenten (Religionen und Ideologien, Interessen der Nachbarländer
und der Weltpolitik) bieten Lösungen in der Region, welche schüren den Konflikt?

Dr. h.c. Johannes Gerster war von 1997 bis 2006 Leiter der Konrad Adenauerstiftung in Jerusalem. Zuvor war er 25 Jahre Parlamentarier, u.a. stellv. Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und CDU-Landesvorsitzender von Rheinland-Pfalz.
Er ist Ehrendoktor der Ben Gurion Universität, Träger des Präsidentenpreises der Tel Aviv Universität und der Ehrenplakette der Europäisch-Palästinensischen Handelskammer sowie des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern.

Zur Vorbereitung verweisen wir auf das Buch von Johannes Gerster: "Meine Briefe aus Jerusalem", Leinpfad Verlag Ingelheim, 12,90 €, ISBN 3-937782-30-3

Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 821 66 83, Fax: 030 / 82 70 19 61


Sonntag  18. März 2007
15:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
18:00   in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
           Mehrzweckraum der Schule, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

Nicolai Orschmann
BEGEGNUNG IM TANZ
Workshop

Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha'Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.). Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt.
Eine Musikkassette oder CD mit einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene,
ältere und jüngere Menschen
Anmeldung erbeten: Tel: 030 / 821 66 83

Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €
Tanzgruppe Ha'Rimon
Tanzgruppe Ha'Rimon

   
Martin Doerry
Martin Doerry
Mittwoch  21. März 2007
19:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
          in Kooperation mit dem Centrum Judaicum,
          Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 30, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Martin Doerry (Spiegel-Redakteur und Historiker)
"REDET WAHRHEIT"
Vortrag und Buchpräsentation
 


"Redet Wahrheit" (Sacharja 8,16) lautet in diesem Jahr das Motto der Woche der Brüderlichkeit. Martin Doerry nimmt diesen Appell zum Anlass, um über die Rolle der Medien im Konflikt der Kulturen zu sprechen.
Außerdem wird Martin Doerry sein neues Buch vorstellen "Nirgendwo und überall zu Haus"- Gespräche mit 24 Überlebenden des Holocaust. Die Interviews mit prominenten Persönlichkeiten der jüdischen Welt, von Elie Wiesel über Arno Lustiger bis zu Ruth Klüger, schildern dramatische Lebensläufe in der NS-Zeit - diskutiert werden aber auch aktuelle Formen des Antisemitismus. Alle Fotos aus dem Buch werden auf großer Leinwand zu sehen sein.

Nirgendwo und überall zu Haus
 
Dr. Martin Doerry Promovierte 1985 in Geschichte.
Von 1985 bis 1987 arbeitete er als Reporter im SDR-Studio Karlsruhe und wechselte Ende 1987 zum SPIEGEL-Verlag. Am 1. August 1998 wurde Doerry dort zum stellvertretenden Chefredakteur ernannt.

Anmeldung in der Geschäftsstelle der GCJZ unter: Tel.: 030 / 821 66 83
Eintritt frei

 







Erlöserkirche
Erlöserkirche
Donnerstag 12. April 2007
16:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
und     Berliner Dom, Am Lustgarten, 10178 Berlin-Mitte
17:00

Dr. Jakob Eisler, Ausstellungskurator
"DEUTSCHE IM HEILIGEN LAND"
Führung durch die Ausstellung im Berliner Dom

Im Heiligen Land lebten am Vorabend des 1. Weltkrieges über 3.000 deutsche Christen, von denen der größte Teil (ca. 2.500) aus dem evangelischen Württemberg kam. Als Missionare und Siedler leisteten sie einen bedeutenden Beitrag zur kulturellen Entwicklung Palästinas, der heute weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
Ziel der Ausstellung ist es, die tiefen und zum Teil auch bleibenden Spuren der deutschen Missions- und Siedlungstätigkeit im Bild darzustellen.

Die Ausstellung wurde vom Landeskirchlichen Archiv Stuttgart unter der Leitung von Dr. Eisler konzipiert. Es werden vor allem Aufnahmen des Stuttgarter Fotografen Paul Hommel aus der britischen Mandatszeit (1918-1948), gezeigt.

Eintritt in die Ausstellung: für Gruppenteilnehmer frei
Führung für Mitglieder der GCJZ kostenlos, alle anderen 2 € an die GCJZ
Anmeldung für beide Führungen bei der GCJZ unter Tel.: 030/ 821 66 83
(Weitere Informationen: Seite 38)


 
  Dienstag  17. April 2007
20:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
22:00   in Kooperation mit der Initiative Haus Wolfenstein e.V.,
           Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz

Ein Film von Rena und Thomas Giefer
"MIT DEM MUT DER VERZWEIFELTEN"
Vorstellung des Films mit anschließender Diskussion mit Rena Giefer

Die deutschen und europäischen Juden gelten weithin als wehrlose Opfer.
Dieser Film dokumentiert eine andere Realität. Tatsächlich gab es eine breite Palette des Widerstands von Juden gegen Krieg und Vernichtung. Widerstand hat sich unter nahezu aussichtslosen Bedingungen formiert, wo immer es möglich war. Ein Widerstand, der in der offiziellen Geschichtsschreibung nur selten erwähnt und kaum gewürdigt wird.

Anmeldung erbeten unter Tel.: 030 / 821 66 83
Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €


 
 

  
 

  

Dan Wolf
Dan Wolf
Sonntag  22. April 2007
18:00   Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           und des Kunstamtes Tempelhof-Schöneberg von Berlin
           Rathaus Schöneberg, Raum 195, John-F.-Kennedy-Platz, 10820 Bln-Schöneb.
           U-Bahn: U4 Rathaus Schöneberg, Bus: 104, 204, M46
           Anläßlich der FINISSAGE DER AUSSTELLUNG 'WIR WAREN NACHBARN'

Jens Huckeriede, Regisseur
"RETURN OF THE TÜDELBAND" - GEBRÜDER WOLF STORY
Film und anschließend Diskussion mit dem Regisseur

Der junge jüdische Amerikaner Dan Wolf ist in Hamburg auf der Suche nach seiner Geschichte auf den Spuren seiner berühmten Vorfahren, der Gebrüder Wolf. Ihr Tüdelband-Lied ist bis heute Hamburgs heimliche Hymne.

Eintritt frei,   Infos zum Film: www.gebrüderwolf.de

 
  
Julia Brauch
Julia Brauch
 
 

 
Montag  7. Mai 2007
19:30   Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
           und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin
           Centrum Judaicum, Oranienburger Str. 30, 10117 Berlin-Mitte

Dr. Julia Brauch
(K)EINE GEMEINSAME SPRACHE?
KOLLEKTIVE SELBSTBILDER IN ISRAEL UND IN DEUTSCHLAND
Vortrag

"Volk" oder "Nation" sind Begriffe, die in Israel höchsten Respekt genießen, während sie in der Bundesrepublik vielen verdächtig erscheinen. Wie prägen diese unterschiedlichen Wahrnehmungen unsere Wertvorstellungen, und welche Konsequenzen - auch für die deutsch-israelischen Beziehungen - ergeben sich aus ihnen? Ist der "unbeschwerte" WM-Nationalismus möglicherweise Anzeichen dafür, dass sich die Selbstbilder von Deutschen und Israelis einander annähern?

Julia Brauch hat in Marburg, Jerusalem und Berlin Politikwissenschaften studiert und arbeitet seit ihrem Eintritt als Postdoc in das DFG-Graduiertenkolleg "Makom" (Ort und Orte im Judentum) an einer Arbeit über Israel als Gegenstand jüdischer Visionen und Konflikte. Ihre Dissertation ist bei Campus unter dem Titel "Nationale Integration nach dem Holocaust. Israel und Deutschland im Vergleich" erschienen. Publiziert hat sie u.a. zum israelischen Historikerstreit sowie zur rechtsnationalen und religiösen Prägung der politischen Kultur Israels.


 
 
Dienstag  5. Juni 2007
20:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Berlin
22:00   in Kooperation mit der Initiative Haus Wolfenstein e.V.
           Schwartzsche Villa, Grunewaldstr. 55, 12165 Berlin-Steglitz

Ingrid Damerow
LEBEN DER JUDEN IN WEISSRUSSLAND
unter deutscher Besatzungsherrschaft und stalinistischer Nachkriegsdiktatur 1941-1954
Lesung aus den Erinnerungen von Ruvim Kozhernikow aus Gorodok, Weissruss.

Im Rahmen der Forschung über die deutsche Herrschaft in Russland, über Judenverfolgung und Shoa ist auch die Kenntnis über Lebenswege der deutschen und polnischen Juden wesentlich gewachsen. Wenig bekannt ist dagegen über das Schicksal der ehemals sowjetischen Juden, zumal wenn sie aus Weissrussland stammen.

Die von der Historikerin Ingrid Damerow erstmals ins Deutsche übersetzten Erinnerungen geben Hinweise auf bisher zu wenig bekannte Lebensverhältnisse und verweisen zugleich auf neue Aufgaben künftiger Forschung.

Eintritt: 3 € / ermäßigt 2 €


 
 
Dieter Fitterling
Dieter Fitterling
Sonntag   24. Juni 2007
14:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin
16:00   Treffpunkt: Hermann-Ehlers-Platz an der Spiegelwand

Dieter Fitterling, Historiker
SPUREN DER NS RASSENPOLITIK 1933-1945
IM BLUMENVIERTEL LICHTERFELDE
Führung

Die Spurensuche führt über das SS - Wirtschafts-Verwaltungs-Haupt-Amt zu einem Bereich,
in dem Orte der Täter und Wohnungen von Vertretern der rassisch Verfolgten in unmittelbarer Nachbarschaft zu finden sind.

Anmeldung erbeten unter: Tel.: 030 / 821 66 83
Ende: S-Bhf. Botanischer Garten; Kostenbeitrag: 5 €


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