VERANSTALTUNGEN
WÄHREND DER WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Sonntag   9. März 2003,  10 - 19 Uhr
Montag   10. März 2003,  13 - 19 Uhr
               Veranstaltung der "Wizo-Berlin" e.V.
               Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79/80, 10623 Berlin-Charlottenburg

Wizo-Basar
Wohltätigkeitsbasar
Unter der Schirmherrschaft von:
Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin
Anne Momper, Gattin des Präsidenten des Abgeordnetenhauses
                                                                               von Berlin
Shimon Stein, S.E. Botschafter des Staates Israel
Michal Modai, Präsidentin der Welt-Wizo
Wizo-Basar

Eine große Kunstauktion mit dem Auktionator Dr. Peter Raue findet unmittelbar nach der Eröffnung des Basars - am 9. März um 11 Uhr - im Großen Saal statt.
Spenden für die Tombola, den Flohmarkt sowie für die Verkaufsstände werden ab 17. Februar gern entgegengenommen.

Infotelefon für Kleider, Sach- und Geldspenden: 882 55 89

Keine Anmeldung,  Eintritt frei


Sonntag  9. März 2003             www.juedisches-theater-berlin.de
19:00  Veranstaltung von BAMAH Jüdisches Theater Berlin
            Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Shabat Shalom

"Oneg Shabat" - die Freude am Shabat! Dazu gehören das Anzünden der Shabat-Kerzen, der Kiddush-Segen über den Wein und vor allem ein festliches Mahl, an dem die ganze Familie, Freunde und Gäste teilnehmen.

Dieser Abend bietet die Möglichkeit, jüdisches Brauchtum kennenzulernen, traditionelle Speisen, Musik und Gesänge, jüdische Geschichten und jiddischen Humor.

Mitwirkende: Dorina Pascu, Manfred Kloss, Dan Lahav
und der Berliner Kantor Lazlo Pasztor, Klavier: Uwe Streibel

Sonderprogramm mit Kostproben aus der traditionellen jüdischen Küche

Information und Kartenbestellungen unter Tel: 251 10 96

Eintrittspreis: 24 € / ermäßigt 15 €


Montag  10. März 2003
19:00   Veranstaltung des Evangelischen Bildungswerks, Haus der Kirche
             Tagungshaus, Goethestr. 26-30, 10625 Berlin-Charlottenburg

Prof. Dr. Wolfgang Wippermann
Luther, der Teufel und die Juden
Gesprächsleitung: Helmut Ruppel

"Eine Kirche, die nichts weiß, die nichts wissen will von Israel, ist eine leere Hülse" (K.L. Schmidt im Lehrgespräch mit Martin Buber, 14.1.1933). Was wollte Martin Luther, der "Mensch zwischen Gott und Teufel" (Oberman) wissen von Israel? Wie tief war er in seinen Kampf mit dem Teufel verstrickt?
Die Juden als Opfer seiner Verteufelungen? - Eine historisch-theologische Selbstklärung steht an.

Keine Anmeldung,  Eintritt frei


Montag   10. März 2003             www.digberlin.de
19:30   Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
             Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum,
             Oranienburger Str. 29, 10117 Berlin (Seminarraum 1.Stock)

Christine Mähler, Wittenberg
Jetzt nach Israel - Wohin sonst
Info- und Koordinierungsabend zu deutsch-israelischen Begegnungsprogrammen in Krisenzeiten

Auf Initiative von Bundespräsident Johannes Rau wurde vor 2 Jahren in Wittenberg das zentrale Koordinierungszentrum für deutsch-israelischen Jugendaustausch errichtet (ConAct).
Die Leiterin, Christine Mähler, zieht eine Bilanz der bisherigen Arbeit und möchte mit Aktiven und Interessierten künftiges gemeinsames Denken und Handeln beraten. Was bedeutet die aktuelle Lage in und um Israel für deutsch-israelische Begegnungsprogramme?


Montag  10. März 2003
19:45- Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
21:30   VHS - Antonstr. 37, 13347 Berlin

Vortragsreihe: Das Göttliche der Philosophen

Dr. Sylvia Powels-Niami
Islam - Avicenna (Ibn Sina) und das philosophische Fundament des Abendlandes

Anmeldung unter Tel: 4000 58 11

Eintritt: 3,50 €


Ilse Ennig
Ilse Ennig

Dienstag   11. März 2003            www.gcjz-berlin.de
19:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
            in Berlin e.V. (GCJZ) und der Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum,
            Oranienburger Str. 29, 10117 Berlin-Mitte (Raum 115)

Ilse Ennig
Jüdische Motive in der evangelischen Literatur
Vortrag

Die Literaturwissenschaftlerin und ehemalige stellvertretende evangelische Vorsitzende der GCJZ, Ilse Ennig, stellt in ihrem Vortrag jüdische Motive in der evangelischen Literatur vor, insbesondere in den Jahren 1930 bis 1960 und ihre Bedeutung für die Gegenwart (z.B. von Albrecht Joes, Dietrich Bonhoeffer, Joachim Klepper, R.A. Schröder).

Anmeldung unter Tel: 821 66 83

Eintritt frei


Dienstag  11. März 2003
20:00  Veranstaltung der Trinitatis-Kirchengemeinde
            Gemeindehaus Leibnizstr. 79, 10625 Berlin-Charlottenburg

Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
"Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn"

Kann man Segen erringen? Im Mittelpunkt des Abends stehen die Erzählung vom Kampf Jakobs mit dem nächtlichen Gegenüber um den Segen (1. Mose 32) und eine gemeinsame "Wahrnehmung" des Bildes "Jakob ringt mit dem Engel" (Rembrandt, Gemäldegalerie).

Keine Anmeldung

Eintritt frei


Mittwoch  12. März 2003
19:30  Veranstaltung der Dorfkirchengemeinde Britz
            Gemeindehaus Fulhamer Allee 53, 12359 Berlin

Helmut Ruppel, Ingrid Schmidt
"Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn"

siehe: 11. März


Donnerstag  13. März 2003
20:00  Veranstaltung der Kirchengemeinde Dahlem
            Gemeindehaus Thielallee 1-3, 14195 Berlin

Mohsen Mirmehdi, Helmut Ruppel
"Was sagt denn ihr, wer ich sei?"
Zum Messias-Bild der Bibel und dem Jesus-Bild im Koran

Die Aufnahme der biblischen Personen im Koran und ihre Einbettung in andere Traditionen ist für Christinnen und Christen zumeist unbekannt und in der Wahrnehmung ungewohnt. Um dies beurteilen zu können, bedarf es zuerst einer Vergewisserung der biblischen Traditionen selbst.

Keine Anmeldung

Eintritt frei


Donnerstag  13. März 2003            www.vhs-steglitz-zehlendorf.de
19:00- Veranstaltung der Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf,
21:00    Haus der Weiterbildung, Raum 207, Goethestr. 9-11, 12207 Berlin-Lichterfelde

Filmvorführung mit anschließender Diskussion

Heinz Kallmann
"Der Kindertransport"

Die Nationalsozialisten ließen 9354 meist jüdische Kinder ein Jahr vor dem Krieg noch auswandern, weil die Engländer bereit waren, sie aufzunehmen. Der Referent Heinz Kallmann war selbst in diesem Zug. Mit ihm werden wir den Film betrachten und anschließend kommentieren.

Anmeldung bei Frau Cencetti-Kaschubat unter Tel: 63 21 23 71

Eintritt frei


 

Werner Goldberg
Werner Goldberg

Freitag 14. März 2003
19:00  Veranstaltung des Anti-Kriegs-Museums e.V., Tel: 402 86 91
            Brüsseler Str. 21, 13353 Berlin-Wedding, U9 Bhf. Amrumer Str.

Werner Goldberg
"Aus meinem Leben"

Der Stadtälteste von Berlin, Werner Goldberg, war ein Opfer der Rassenideologie des NS-Regimes. Als junger Mensch kam er in den Arbeitsdienst und ab 1938 in die Wehrmacht. Obwohl er beim Kriegseinsatz 1939 in Polen und später in Frankreich dabei war, wurde er 1940 aus der Wehrmacht entlassen.

Nach 1945 war er tätig in der Kommunalverwaltung, bei den Städtischen Bühnen, der Ufa und dem Rundfunk. Er gehörte dem Berliner Abgeordnetenhaus von 1959-1979 an und ist seit 1975 Vorsitzender des Bundes der Verfolgten des Nazi-Regimes e.V. Berlin. Er ist seit vielen Jahren an der Gesetzgebung für die Entschädigung der NS-Verfolgten beteiligt.

Keine Anmeldung,  Eintritt frei


Freitag  14. März 2003            www.juedisches-theater-berlin.de
20:00  Veranstaltung von BAMAH Jüdisches Theater Berlin
            Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Kurt Tucholsky Kabarett

Siehe Programmhinweis vom 28. Februar

Information und Kartenbestellungen unter Tel: 251 10 96

Eintritt: 22 €  /  ermäßigt 15 €


Samstag  15. März 2003            www.evas-arche.de
10:00-  Veranstaltung des Ökumenischen Frauenzentrums Evas Arche e.V.
17:00   Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin, Tel: 282 74 35

Christel Heise
"Zwischen Zeit und Ewigkeit"
Bibliodrama

Schenken Sie sich einen ganzen Tag Zeit, um einem alttestamentlichen Weisheitstext mit dem ganzen Körper und allen Sinnen zu begegnen. Kreative und spielerische Arbeitsformen im Bibliodrama ermöglichen neue Wahrnehmungen zum Text, bei sich selbst und in der Gruppe.
Bequeme Kleidung und etwas für das gemeinsame Mahl mitbringen.

Anmeldung und Bezahlung (Kosten erfragen) bitte bis 11. März


Samstag  15. und Sonntag 16. März 2003
11:00-  Veranstaltung der Volkshochschule Neukölln
18:00   Alte Dorfschule Rudow, Alt-Rudow 60, Seminarraum/Kunstraum

Mariana Kostova-Petrova
Die deutsch-jüdische Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff
Literatur-Wochenendseminar zur Woche der Brüderlichkeit

"Die Schrobsdorff hat ihr Leben lang nur wahre Sätze geschrieben" (Johannes Mario Simmel).
Ein Leben zwischen Frau und Mutter sein und Selbstverwirklichung, zwischen deutsch und Jüdin sein, ein Leben auf der Suche nach der Wahrheit und nach dem Halt in der Vergangenheit - Angelika Schrobsdorff, die derzeit in Israel lebt, hat es geführt und beschreibt es als prickelnde, nachdenkliche und typische Frauenweise. Wir beschäftigen uns mit Auszügen aus drei grundlegenden Romanen der Schriftstellerin: "Du bist nicht so wie andre Mütter", "Die Reise nach Sofia" und "Grand Hotel Bulgaria".

Bitte die Werke vor Seminarbeginn lesen.

Anmeldung in der VHS Neukölln, Boddinstr. 34, 12053 Berlin

Eintritt: 6 €


Sonntag  16. März 2003            www.gcjz-berlin.de
15:00-  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in
18:00     Berlin e.V. in Kooperation mit der Kopernikus-Oberschule, Lepsiusstr. 24-28
             Mehrzweckraum, Eingang: Treitschkestr., 12163 Berlin-Steglitz

Nicolai Orschmann
Begegnung im Tanz - Multi-Kulti in der Berliner Schule
Workshop

Die Teilnehmer tanzen gemeinsam mit der Tanzgruppe Ha´Rimon der Kopernikus-Oberschule einfache Folkloretänze aus vielen Ländern (Israel, Griechenland, Rußland, Rumänien, USA, u.a.). Die Tänze werden von Gruppenleiter Nicolai Orschmann ausführlich erklärt und intensiv eingeübt. Eine Musikkassette oder CD mit einstudierten Tänzen und Tanzbeschreibungen kann während der Veranstaltung zum Selbstkostenpreis erworben werden.

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, ältere und jüngere Menschen

Anmeldung unter Tel.: 821 66 83

Teilnehmerbeitrag: 6 € / ermäßigt 4,50 €


Sonntag  16. März 2003
14:00 - Veranstaltung der "Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen",
16:00 Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg, Tel: 03301 - 81 09 21
Treffpunkt Turm A, Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen

Ausstellungsführung

Wilfried Meister, Mitarbeiter der Gedenkstätte und Museum Sachsenhausen, führt durch die Ausstellung "Museum Baracke 38: Jüdische Häftlinge im KZ Sachsenhausen 1936 - 1945"

Keine Anmeldung,  Eintritt frei


Sonntag  16. März 2003            www.juedisches-theater-berlin.de
20:00  Veranstaltung von BAMAH Jüdisches Theater Berlin
            Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Heinrich Heine - Poesie und Musik
Hebräische Melodien

Siehe Programmhinweis vom 22. Februar

Information und Kartenbestellungen unter Tel: 251 10 96

Eintritt: 22 € / ermäßigt 15 €