VERANSTALTUNGEN
IM ANSCHLUSS AN DIE WOCHE DER BRÜDERLICHKEIT

Montag  17. März 2003            www.gcjz-berlin.de
18:30  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
            Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der Kathol.Kirche 3, 10117 Berlin-Mitte

Werner Trutwin
Auschwitz - Geschichte und Gedenken
Eine jüdisch-christliche Gemeinschaftsarbeit

Im vorigen Jahr hat der Gesprächskreis "Juden und Christen" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken (Bonn) eine vielbeachtete Publikation herausgebracht, in der Juden und Christen erstmals gemeinsam zur Schoa Stellung nehmen. In dem Vortrag wird dieser seit 1971 bestehende Gesprächskreis vorgestellt und vor allem ein Einblick in die Auschwitz-Publikation selber vermittelt. So kann in der Woche der Brüderlichkeit ein wichtiger Beitrag der christlich-jüdischen Zusammenarbeit sichtbar werden.

Anmeldung unter Tel: 821 66 83

Eintritt frei 


Dienstag  18. März 2003            www.evas-arche.de
19:30  Veranstaltung des Ökumenischen Frauenzentrums Evas Arche e.V.
            Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin, Tel: 282 74 35

Claudia von Gélieu
Kann denn Schlager Sünde sein? - Zarah Leander und die Nazis

Am Beispiel Zarah Leanders fragen wir nach der Rolle, die die großen weiblichen Stars in der NS-Zeit spielten. Wenn sie im Bombenkrieg sang "Davon geht die Welt nicht unter" oder "Es wird einmal ein Wunder geschehen", während die Nazis neue Wunderwaffen propagierten, war das wirklich nur Zufall?

Keine Anmeldung,  Eintritt frei 


Mittwoch  19. März 2003            www.evas-arche.de
19:30 Veranstaltung des Ökumenischen Frauenzentrums Evas Arche e.V.
Große Hamburger Straße 28, 10115 Berlin, Tel: 282 74 35

Sybille Rooß
Damals - ein Kriminaldrama mit Zarah Leander

"Damals", gedreht 1943 unter den Augen der Zensoren der nationalsozialistischen Diktatur, ist kein unpolitischer Film. Orte und Handlungen sind zufällig (?) so ausgewählt, dass jede Gegenwartsrealität ausgeblendet wird und der Krieg nicht im Kino stattfindet.

Wir wollen uns den Film anschauen und sehen, wie er heute auf uns wirkt.

Keine Anmeldung,  Eintritt frei 


Donnerstag 20. März 2003
19:00  Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Christlich-Jüdischer Dialog"
            des Diözesanrates der Katholiken im Erzbistum Berlin 
            Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hinter der Kathol. Kirche 3, 10117 Berlin-Mitte

Friedericke Flacke
Zentrale Aspekte einer jüdischen Sozialarbeit
Informations- und Gesprächsabend

Dargestellt an ausgewählten Verhaltensweisen russisch-jüdischer Migranten aus der ehemaligen Sowjetunion in Berlin mit von der Thematik Betroffenen wird es bei dem Vortrag um folgende Inhalte gehen: Historischer Hintergrund der jüdischen Sozialarbeit in Berlin vom 13. Jahrhundert bis hin zur Migration russischer Juden 1989, Migration russischer Juden nach Berlin ab 1989, die rechtliche Ausgangssituation in Berlin, die Auswirkungen der Migration auf die Jüdische Gemeinde zu Berlin, Aspekte eines jüdischen Lebens in Berlin sowie die soziale Arbeit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Spezifik einer jüdischen Sozialarbeit in Berlin.
Moderation: Bernd Streich, Vorsitzender der AG Christlich-Jüdischer Dialog

Friedericke Flacke, Diplom-Sozialarbeiterin, Absolventin der Katholischen Fachhochschule Berlin stellt ihre Diplomarbeit zum o.g. Thema vor. Mit Betroffenen und Fachkundigen wollen wir Probleme und Chancen der Integration russisch-jüdischer Migranten in Berlin benennen und diskutieren. 


Freitag  21. März 2003
20:30  Veranstaltung der Betergemeinschaft Sukkat Schalom, Synagoge Hüttenweg
            Hüttenweg 46, 14195 Berlin-Grunewald

Shabat-G'ttesdienst
Lesung aus der Megillath Esther mit anschließender Purim-Feier

Purim: Jüdisches Freudenfest zur Erinnerung an die Rettung der Juden im persischen Exil durch Königin Esther. Heute oft karnevalistisch begangen mit maskierten Kindern und "Hamantasch'n" als Festtagsgebäck.

Herren benötigen eine Kopfbedeckung.

Eintritt frei 


 
 
 

Dieter Fitterling
Dieter Fitterling

Samstag  22. März 2003 
15:00-  Veranstaltung der Initiative "Haus Wolfenstein"
17:30   Treffpunkt Hermann Ehlers-Platz an der Spiegelwand (Rathaus Steglitz)

Dieter Fitterling, Historiker 
15. "Steglitzer Spiegelwand"-Rundgang
Steglitz-Mitte zwischen Schloß- und Lepsiusstraße
Auf den Spuren ehemaliger jüdischer Mitbürger
Führung

Seit Errichtung des Denkzeichens für die aus Steglitz deportierten Juden bietet die Initiative "Haus Wolfenstein" geschichtliche Stadt-Rundgänge an, jeweils in einem anderen Teil des Bezirks. Vor Ort an den Plätzen ihrer seinerzeitigen Wohnung oder beruflichen Tätigkeit erinnern wir uns an Leben und Wirken von Menschen, die zu Opfern der Rassenpolitik im nationalsozialistischen Deutschland wurden. Der Rundgang endet am Walter-Schreiber-Platz.

Anmeldung unter Tel: 832 64 50

Teilnehmerbeitrag: 3 Euro; 


Freitag  22. März 2003            www.juedisches-theater-berlin.de
20:00  Veranstaltung von BAMAH Jüdisches Theater Berlin
            Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Premierenveranstaltung

Dibbuk

Das in Israel erfolgreich aufgeführte Stück von An-Ski wird jetzt auch hier in dem Jüdischen Theater Bamah Berlin gezeigt. Drei Frauen bereiten eine Hochzeit vor und unterhalten sich über verschiedene jüdische Sitten. Ein Dibbuk, Totengeist eines Menschen, der zu früh gestorben ist und herumirrend keine Ruhe findet, dringt, um seine Erlösung zu erlangen, in den fremden Körper einer Frau ein und muß vertrieben werden. Dies kann normalerweise nur durch einen Rabbi geschehen. Der ist allerdings altersbedingt nicht in der Lage, das Haus zu verlassen.
Das Publikum erhält einen Einblick in den jüdischen Glauben und in verschiedene Riten, die mancherorts noch heute vollzogen werden.
Regie: Dan Lahav

Weitere Termine:  Sonntag 23., Donnerstag 27. und Freitag 28. März

Information und Kartenbestellungen unter Tel: 251 10 96

Eintrittspreis: 22 Euro / ermäßigt 15 Euro 


Dienstag 25. März 2003
19:30  Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin 
           Juliettes Literatursalon, Gormannstraße 25, 10119 Berlin Mitte

Y. Michal Bodemann
In den Wogen der Erinnerung. Jüdische Existenz in Deutschland
Der Autor stellt im Gespräch mit Susan Neiman sein Buch vor

Mit der Frage nach dem Selbstverständnis der Juden in Deutschland ist immer auch die Frage nach dem Verhältnis von Juden und Nichtjuden verknüpft.

In seinen Beobachtungen, Überlegungen und Analysen beleuchtet Bodemann wesentliche Aspekte jüdischer Existenz in Deutschland innerhalb jenes "wohlabgezirkelten Terrains", auf dem sich hier die Beschäftigung mit Juden bewegt: die Schwierigkeiten der "Displaced Persons" in den Nachkriegsjahren, das Schweigen über die NS-Verbrechen, die Entwicklungen in den jüdischen Gemeinden, die Wandlungen bei der Aufarbeitung der Geschichte, den "Weg zur Erinnerungsexplosion in Deutschland 1960-1975", die "Gedenkkultur als säkulare Religion", die Stimmung in der jüdischen Gemeinschaft angesichts der jüngsten Debatten um Holocaust-Gedenken und Antisemitismus, die sich mit den Namen Bubis, Walser und Möllemann verbinden.

Michal Bodemann lehrt Soziologie an der Universität Toronto und hatte Gastprofessuren inne u.a. an der Freien Universität Berlin, der Humboldt Universität und der Universität Tel Aviv.

Susan Neiman ist seit zwei Jahren Direktorin des Einstein Forums, Potsdam. Früher war sie Professorin der Philosophie an der Yale University und der Universität Tel Aviv.

Eintritt: 5 Euro  /  ermäßigt 3 Euro 


Donnerstag  27. März 2003
20:00  Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule zusammen 
            mit der Buchhandlung Starick und dem Deutschem Taschenbuch Verlag
            Buchhandlung Starick, Breite Str. 36, 14199 Berlin-Schmargendorf

Binnie Kirshenbaum
Entscheidungen in einem Fall von Liebe
Patricia Reimann im Gespräch mit der Autorin über ihren Roman 
Deutsche Passagen gelesen von Tamara Stern

Als Hester Rosenfeld, eine junge New Yorker Historikerin nach München kommt, um ihre Forschungen über das Mittelalter aufzunehmen, begegnet sie Heinrich Falk, einem zwanzig Jahre älteren deutschen Professor, in den sie sich verliebt. Um in seiner Nähe zu sein, beschließt sie, seine Biografie zu schreiben, die Biografie eines Mannes, der 1943 "im Schatten der Geschichte" geboren wurde und so als Vertreter der Nachkriegsgeneration gelten kann. Hester befragt Freunde und Verwandte ihres liebenswürdigen, aber an der eigenen Familie auffallend wenig interessierten Liebhabers, zitiert ausführlich aus den handschriftlichen Erinnerungen seiner Mutter und stellt sich immer wieder die Frage: Wie viel Schuld und wie viel Ressentiment sind in diesem Volk übrig geblieben? Gleichzeitig wird offenkundig, daß Hester, die Ich-Erzählerin, selbst ihre Vergangenheit verdrängt hat. Ihre Mutter entkam 1938 mit einem der "Kindertransporte" aus Deutschland und wurde gänzlich zur Amerikanerin. So teilen sich beide das Gefühl der Scham: Er schämt sich der mörderischen Vergangenheit seines Volkes; sie schämt sich der jüdischen Opferrolle im Holocaust.
"Eine stachlige Komödie (...) Trockener Champagner zur Henkersmahlzeit - das ist die verblüffende Wirkung von Binnie Kirshenbaums verführerischem, intelligentem und bösem Roman über eins der komplexesten Probleme der neueren Geschichte", schrieb die New York Times.

Binnie Kirshenbaum, 1963 geboren, lebt in New York City und unterrichtet kreatives Schreiben. In deutscher Sprache sind von ihr erschienen: "Ich liebe dich nicht und andere wahre Abenteuer", "Kurzer Abriß meiner Karriere als Ehebrecherin" und "Ich, meine Freundin und all diese Männer". Zuletzt erschien 1998 "Keinen Penny für nichts".

Tamara Stern, geboren 1974 in Berlin, wanderte mit zwölf nach Israel aus und spielte dort, nach Abschluß ihrer Schauspielausbildung und Gastspielen in Frankreich und Deutschland, im Ensemble des Gesher Theaters in Tel Aviv. Im Jahr 2000 gewann sie den israelischen Theaterpreis als Nachwuchsschauspielerin des Jahres. 2001 kehrte sie nach Berlin zurück. Gegenwärtig spielt sie in Tel Aviv die Polly in Brechts "Dreigroschenoper" und pendelt zwischen Tel Aviv und Berlin hin und her.

Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro 


Donnerstag  27. März 2003            www.inssan.de
19:00  Veranstaltung von Inssan Verein e.V. für kulturelle Interaktion 
            in Kooperation mit der Katholischen Akademie Berlin/ Katholische Akademie, 
            Hannoversche Str. 5, 10115 Berlin

Selbstbewußte Integration der Muslime
Inssan e.V. geht neue Wege

Inssan bedeutet Mensch sein, human sein, und drückt das Selbstverständnis des 2002 neu gegründeten Vereins aus. Der Verein ist ein Zusammenschluß von Menschen, die sich für die Integration der Muslime in diese Gesellschaft, Austausch, Aufklärung, Bildung sowie ein friedliches und fruchtbares Miteinander der Menschen unterschiedlicher Religionen und Kulturen engagieren möchten.

Am heutigen Abend möchten die Vertreterinnen und Vertreter des Vereins einem breiten Publikum ihre Grundlagen und Ziele präsentieren und sich der öffentlichen Diskussion stellen.

Keine Anmeldung,   Eintritt frei 


Samstag  29. März  und Sonntag  30. März 2003
10:00-  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte 
16:00   in Zusammenarbeit mit dem Bund gegen ethnische Diskriminierung e.V.
            VHS - Linienstr. 162, 10115 Berlin-Mitte

Empowerment
Wochenendkurs für Menschen, die mit Rassismus konfrontiert sind

In diesem Training werden Strategien entwickelt, wie Gruppenmitglieder ihre Gruppe stärken können, um ihr Gehör zu verschaffen, ihre Bedürfnisse zu formulieren, ihre Rechte zu verteidigen und ihren Platz in der Gesellschaft zu erstreiten. Themen wie Situationsanalyse, Gruppenbildung, Zielsetzung und Konfliktbearbeitung werden ebenso behandelt wie der aktuelle Stand des Entwurfes eines Antidiskriminierungsgesetzes.

Anmeldung bis 21. März unter Tel: 4000 58 11

Eintritt: 16,80 Euro 


Samstag  29. März 2003           www.juedisches-theater-berlin.de
20:00  Veranstaltung von BAMAH Jüdisches Theater Berlin
           Hohenzollerndamm 177, 10713 Berlin

Else Lasker-Schüler
Theaterstück von Motti Lerner

Siehe Programmhinweis vom 20. Februar 2003

Information und Kartenbestellungen unter Tel: 251 10 96

Eintritt: 22 Euro / ermäßigt 15 Euro 


Montag  31. März 2003            www.digberlin.de
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
            Schiller-Gymnasium, Schillerstr. 125-127, 10625 Berlin-Charlottenburg

Kerstin Müller
Kerstin Müller

Kerstin Müller 
Krisenregion Nahost
Große Herausforderungen für die deutsche Nahostpolitik
Vortrag mit Diskussion

Die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes, Kerstin Müller (Bündnis 90/Die Grünen), wird unter Berücksichtigung der besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel den Beitrag Deutschlands an einer gemeinsamen EU Nahost-Außenpolitik darstellen.


Donnerstag  3. April 2003
18:00  Veranstaltung der City Volkshochschule Berlin
           Museum Blindes Vertrauen, Rosenthaler Str. 39, 2. Hinterhof, 10178 Berlin-Mitte

Inge Deutschkron
Inge Deutschkron 
13 Monate und ein Leben
Die Geschichte des Variam Frey
Lesung
Variam Frey wurde 1902 geboren, war Amerikaner und studierte Literatur. 
1935 beauftragte ihn die Zeitschrift "The living age", in Berlin über Deutschland unter dem Nationalsozialismus eine Reportage zu schreiben. Dort wurde er Zeuge grausamer Maßnahmen gegen Juden und Nazigegner, eine Kulisse für das Bild jenes Deutschlands, das ihn nie wieder verließ. Er war darum auch sofort bereit, eine Aufgabe zu übernehmen, mit der Menschen aus den Klauen dieses verbrecherischen Regimes gerettet werden sollten. Anfangs sollte nur 200 Flüchtlingen aus Deutschland, die nach Südfrankreich geflohen waren, eine Einreise nach Amerika ermöglicht werden. Der Frau des Präsidenten Roosevelt war es zu verdanken, dass die amerikanische Regierung sich bereit fand, die restriktiven Einwanderungsgesetze für diese Menschen zu umgehen. So gelang es Fry in den dreizehn Monaten seiner Anwesenheit in Marseille, über 2000 Menschen aus Südfrankreich herauszubringen.
Im September 1941 schoben die Franzosen unter dem Druck der Deutschen den für sie unbequemen Amerikaner ab in seine Heimat, wo er höchst unfreundlich empfangen wurde.

Anmeldung unter Tel: 4000 5811

Eintritt: 3,50 Euro 


Dienstag  8. April 2003
19:00  Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule Berlin 
           zusammen mit dem Berliner Ensemble und Rowohlt Verlag Berlin 
           Berliner Ensemble am Bertolt-Brecht-Platz

Wir wollen beide hier Leben
Eine schwierige Freundschaft in Jerusalem
Sylke Tempel und Odelia Ainbinder stellen ihr Buch vor. 
Einführung: Avi Primor

Im Rahmen ihrer Nahost-Berichterstattung ist die Journalistin Sylke Tempel auf diese Geschichte gestoßen, die ihr Buch anhand von Briefen und Gesprächen wiedergibt: vor drei Jahren traf die heute achtzehnjährige Palästinenserin Amal Rifa'i (Name geändert) die gleichaltrige Odelia Ainbinder im Rahmen von "Peace Child Israel", einer regierungsunabhängigen Organisation, die sich seit Jahren um Kontakte zwischen israelischen und palästinensischen Jugendlichen bemüht. Gemeinsam fahren die Mädchen zusammen mit anderen Jugendlichen in die Schweiz. Doch die Begegnung wird alles andere als leicht, weil man zu wenig übereinander weiß. Odelia fühlt sich zu Amal und ihren arabischen Freunden hingezogen, doch diese kommen mit den in ihren Augen "taktlosen" Israelis nicht klar. Später, nach dem erneuten Ausbruch der Intifada, bricht der Kontakt ab. Nach eigenem Bekunden ist Amal das erste halbe Jahr voller Wut und Zorn und extrem antiisraelisch eingestellt. Nach einer Weile beginnt sie jedoch, sich nach ihren israelischen Freundinnen und Freunden zu sehnen und nach den guten Zeiten, die sie alle miteinander verlebt haben. Beide Mädchen leben in Jerusalem, aber Welten voneinander entfernt. So freuen sie sich, als es Sylke Tempel gelingt, den Kontakt zwischen ihnen wiederherzustellen. Bei gemeinsamen Gesprächen, und Unternehmungen, in Briefen und e-mails kommen sie einander näher und erkunden, was sie bei allen Gegensätzen miteinander verbindet.

Sylke Tempel
Sylke Tempel, geb. 1963, lebt als freie Journalistin in Berlin und Jerusalem. Sie studierte und promovierte in Geschichte, Politischen Wissenschaften und Judaistik. Acht Jahre lang war sie Nahostkorrespondentin der »Woche« und berichtet in dieser Funktion weiterhin für eine Schweizer und eine österreichische Zeitung.
Avi Primor
Avi Primor war von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland. 
1999 kehrte er nach Tel Aviv zurück, wo er Vizepräsident der Universität wurde und im Jahr 2000 die Leitung der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" übernahm.

Karten nur über Berliner Ensemble, Tel: 284 08 155

Eintritt: 5 Euro / ermäßigt 3 Euro; 


Sonntag  13. April 2003             www.digberlin.de
17:00  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
            Synagoge Pestalozzistr. 12-14, 10625 Berlin

Avitall Gerstetter, Kantorin, und Shalom Chor Berlin
Konzert zum Pessah Fest
Synagogale Gesänge sowie chassidische und jüdische Lieder 

Kartenvorbestellung unter Tel: 2839 5215

Eintritt:  10 Euro;

Ermäßigung für Berechtigte: 5 Euro
(nur an der Abendkasse) 

Der Shalom Chor Berlin 

Shalom Chor Berlin
 
 
 
 
 

Dieter Fitterling
Dieter Fitterling


dienstags  22. April  - 24. Juni 2003             www.vhs-steglitz-zehlendorf.de
18:00- Veranstaltung der Victor-Gollancz-Volkshochschule Steglitz-Zehlendorf, 
19:00  Bürgertreffpunkt S-Bhf. Lichterfelde-West,
           Raum 2, Hans-Sachs-Straße 4e, 12205 Berlin-Lichterfelde 

Vortragsreihe

Dieter Fitterling
Kommunalpolitik und Rechtsextremismus in Berlin-Steglitz 1920-1930 

Mit der Bildung der Stadtgemeinde Groß-Berlin 1920 erhält Kommunalpolitik einen neuen Handlungsrahmen auf Bezirksebene. In diesem Kurs wird betrachtet, wie politische Konflikte der Weimarer Demokratie sich auf Bezirksebene spiegeln, aber auch wie rechtsextreme Gruppen sich im Alltag des Bezirks und in der Kommunalpolitik verankern. Damit sollen zugleich Materialien erarbeitet werden zu der Frage, wie eine politische Kultur bezirksspezifische Ausprägung erhält und wie speziell der Bezirk Steglitz schließlich zu einer "Hochburg des Nationalsozialismus" erklärt werden konnte.

Anmeldung bei Frau Cencetti-Kaschubat unter Tel: 6321 2371

Eintritt: 14 Euro


Sonntag  4. Mai 2003
18:00  Veranstaltung der Betergemeinschaft Sukkat Schalom, Synagoge Hüttenweg
           Hüttenweg 46, 14195 Berlin-Grunewald

"Licht ist nur die Lehre" (Talmud) 
Das Licht und seine Bedeutung in der jüdischen Tradition

Lehrstunde und Gedenkkonzert anläßlich des 85. Geburtstags 
von Oberkantor Estrongo Nachama, sel.A. 


Montag  5. Mai 2003
18:00  Veranstaltung der City Volkshochschule Berlin
           VHS - Linienstr. 162, 10115 Berlin-Mitte

Rosemarie Köhler
Jüdische Friedhöfe in Berlin
Einführungsveranstaltung und 2 Führungen

Der älteste, 1672 eingeweihte, jüdische Friedhof in der Großen Hamburger Straße wurde von den Nationalsozialisten zerstört. Heute kann man die beiden noch bestehenden älteren Friedhöfe in Prenzlauer Berg und Weißensee besuchen und viel über die Geschichte der Juden in Berlin erfahren. Der Vortrag berichtet über das wechselvolle Schicksal jüdischer Menschen und ihr religiöses Leben, ihre Begräbnisplätze und über jüdische Beerdigungsriten. Ein Gang über den 1827 eingerichteten jüdischen Friedhof Schönhauser Allee mit seinen überwucherten Gräbern führt zu Persönlichkeiten, die Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Kunst maßgeblich beeinflußt haben wie Bleichröder, Meyerbeer, Liebermann. Mit 115.000 Toten ist der große Begräbnisplatz in Weißensee der größte jüdische Friedhof auf dem Kontinent. Unser Blick führt uns durch eine grüne Oase inmitten der Großstadt zu hervorragenden Beispielen der Grabmalskunst (Gropius Grab für Mendel).

Wichtig: Herren müssen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung tragen.

Anmeldung unter Tel: 200 94 74 24

Eintritt: 14 Euro / ermäßigt 7 Euro 


donnerstags  ab 8. Mai 2003
18:00-  Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte
19:30    VHS - Turmstr. 75, 10555 Berlin

Arbeitskreis Philosophie
für türkische Jugendliche und junge Erwachsene

Wir behandeln Fragestellungen als Orientierungshilfe in unserer Gesellschaft, Welt- und Selbsterkenntnis durch Reflexion zentraler Begriffe wie Sein, Erkenntnis, Freiheit und Normen. Kriterien zur Bestimmung eines neuen Humanismus sollen erarbeitet werden.

Anmeldung unter Tel: 4000 58 11

Eintritt: 14,10 Euro für 8 Veranstaltungen


Montag  12. Mai 2003             www.digberlin.de
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
           Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin, Kleiner Saal

Sabine Lohmann, Jerusalem 
Trotz alledem - Friedensdienst in Israel

Im Rahmen ihres 18-monatigen Freiwilligendienstes erleben junge Deutsche Israel von innen. Sie sind Teil des turbulenten und spannungsvollen Alltags in diesem Land.

Sabine Lohmann, die Leiterin des Freiwilligenprogramms der Aktion Sühnezeichen in Israel, beschreibt und schildert Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Friedensdiensten in Israel. 


Montag  19. Mai 2003             www.digberlin.de
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)

Israel Bonds
Ein Instrument zur Finanzierung des israelischen Staatshaushalts
Vortrag

Shimon Stein - S.E. der Botschafter des Staates Israel in Deutschland spricht über die aktuelle wirtschaftliche und politische Situation in Israel und die Rolle der Bonds als ein Mittel bei der Lösung wirtschaftlicher Probleme.

Arnon Kozlov - Der Deutschlanddirektor der State of Israel Bonds erläutert die Devise der Israel Bonds "Ein starker Grundstein zu einem starken Staat Israel" und schildert die weltweiten Aktivitäten und Kooperationen der State of Israel Bonds, ihre Geschichte, Funktion und Hoffnungen für die Zukunft.

Der Veranstaltungsort wird bei der Anmeldung bekannt gegeben.

Anmeldung bei Frau Zehden unter Tel: 821 66 83


Dienstag  27. Mai 2003             www.gcjz-berlin.de
19:00  Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Berlin e.V. 
           Jüdisches Gemeindehaus, Fasanenstr. 79, 10623 Berlin-Charlottenburg

Arnon Bruckstein
Eine Reise zum Nabel der Welt
Diavortrag

Der Referent berichtet von mysthischen Überlieferungen über Jerusalem in Judentum, Christentum und Islam in Schöpfung, Himmelstür und Eschatologie.

Anmeldung unter Tel: 821 66 83

Eintritt frei


Mittwoch  28. Mai  bis Sonntag 1. Juni 2003
               Veranstaltung der City Volkshochschule Mitte 
               VHS - Linienstr. 162, 10115 Berlin-Mitte

1. Ökumenischer Kirchentag in Berlin

Im Rahmen des 1. Ökumenischen Kirchentages in Berlin wollen wir in einem Gespräch, besonders durch die Vielzahl unterschiedlicher Glaubensgemeinschaft und Kulturen in der Stadt, eine Begegnung im Interreligiösen Dialog schaffen. Welche Ziele verfolgt der Interreligiöse Dialog Wedding und Tiergarten? Welche Aktivitäten und Kooperationen gibt es?

Termin und Veranstaltungsort bitte erfragen 
bei Frau Bochum unter Tel: 45 80 88 07


Donnerstag  29. Mai 2003
19:00  Veranstaltung von amnesty international (ai)
           Ökumenischer Kirchentag (ÖKT), Messegelände, Berlin-Charlottenburg

Religion contra Menschenrechte?

Es diskutieren: Prof. Dr. F. Steffensky, Mimi Sheffer, Halima Krausen, 
Volkmer Deile, PD Dr. H. Bielefeldt u.a.

Fördern oder behindern die Religionen die Menschenrechte? Ein politisches Nachtgebet mit Angehörigen des buddhistischen, muslimischen, jüdischen und christlichen Glaubens.

Weitere Informationen bei amnesty international unter Tel: 333 83 22

Eintritt: ÖKT-Eintrittskarte


Montag  2. Juni 2003             www.digberlin.de
19:30  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin (DIG)
           Stiftung Neue Synagoge - Centrum Judaicum, 
           Oranienburger Str. 29, 10117 Berlin-Mitte (Seminarraum)

Esther Schapira (angefragt) 
DER MEDIENKRIEG
Die Rolle der Journalisten im Nahostkonflikt
Vortrag und Diskussion

"Das Rote Quadrat" ist eine Dokumentarfilmreihe der ARD, in der besonders der Beitrag "Drei Kugeln und ein totes Kind - Wer erschoss Mohammed al-Dura?" (erstmals ausgestrahlt im März 2002) starke Emotionen auslöste. Die Autorin des Films, Esther Schapira, ist darin der Frage nachgegangen, was sich genau an der Straßenkreuzung abspielte, als der den Palästinensern inzwischen als Symbol für die Intifida geltende Junge Mohammed al-Dura erschossen wurde. Ein Sturm der Entrüstung bis hin zu Drohungen gegen die Autorin entbrannte, als sich in ihrem Film nach Lage der Fakten zeigte, dass Mohammed auch möglicherweise von palästinensischen Kugeln getroffen worden sein könnte. Das Spannungsfeld, in dem Journalisten im Nahostkonflikt stehen, soll an diesem Beispiel beleuchtet und hinterfragt werden. 


Mittwoch   4. Juni   bis Mittwoch 25. Juni 2003 
19:00-  Veranstaltung der City Volkshochschule Berlin
21:00   Gemeinsam mit der Lokalen Agenda 21 Mitte und dem interreligiösen Forum
             VHS - Linienstr. 162, Raum 04, 10115 Berlin-Mitte

Zukunftsfähige Kinder?   Start in die Freiheit
Diskussion

Eltern, Erzieher/-innen und Lehrer/-innen diskutieren mit dem Dozententeam des interreligiösen Forums vor dem Hintergrund der Religionen die Frage, wie Kinder zu wahrer Freiheit erzogen werden können. Fragen des freien Willens, die damit in Verbindung stehende Verantwortung, wie Zufriedenheit und Glück von einem Leben in Freiheit abhängen usw. werden behandelt. Kann man aber heute bei den Nöten, Zwängen, Machtkämpfen und Ungerechtigkeiten der Gesellschaft wirklich frei sein? Brauchen wir Freiheit für wahren Frieden? Zukunftsfähige Entwicklung im Sinne der Agenda 21 wird nur erfolgreich, wenn die gelebte Freiheit auch wirklich frei macht.

Anmeldung unter Tel: 4000 58 11


Sonntag  15. Juni   bis Mittwoch 25. Juni 2003
          Veranstaltung der Jüdischen Volkshochschule 
          Kino Arsenal im Filmhaus am Potsdamer Platz (Sony Center)
          Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin-Tiergarten

9. Berlin Jewish Film Festival

Anders sein / Being different

Nähere Informationen ab Anfang Juni unter Tel: 269 55 - 100


Montag  16. Juni 2003             www.digberlin.de
19:00  Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG)
           Presse- und Informationsamt der Bundesregierung 
           Presse- und Besucherzentrum (PBZ), Raum 4,   Reichstagsufer 14, 10117 Berlin-Mitte

Eldad Beck
Als israelischer Journalist in Berlin
Erfahrungen in Deutschland und Europa

Eldad Beck ist der einzige in Berlin akkreditierte Vertreter einer israelischen Zeitung als Deutschlandkorrespondent von "Yedioth Achronot", der größten israelischen Tageszeitung. 
Er wird uns nicht nur einen Einblick in seine Arbeit geben und dabei Vergleiche mit anderen europäischen Ländern vornehmen, sondern auch zu aktuellen Fragen in Nahost und zum deutsch-israelischen Verhältnis Stellung nehmen.


Termin und Ort stehen noch nicht fest
            Veranstaltung der City Volkshochschule Berlin 
            VHS - Linienstr. 162, 10115 Bln-Mitte

Angela Bochum
Familie Güven geht in eine Moschee, Samir in einen Tempel 
und was passiert in der Kirche nebenan?
Lokale Partnerschaft und interreligiöser Dialog

Im Wedding leben 30% Familien nichtdeutscher Herkunft und kaum einer weiß etwas über seine Nachbarn, deren Kultur und Religion. Mit dem Projekt "Interreligiöser Dialog" gehen wir auf unsere Nachbarn, Gemeinden und Religionsgemeinschaften zu und lernen uns gegenseitig kennen. Dabei erfahren wir vieles über die verschiedenen Menschen, ihre Bräuche, Kulturen und Religionen. Es geht nicht um Missionieren und das Vermischen der unterschiedlichen Religionen, vielmehr um die Erfahrung, dass "Fremdes" auch bereichern kann. Die Gesprächsrunden finden jeweils in einer anderen Gemeinde oder an einem anderen Ort statt. Die jeweiligen religiösen Ansätze und Aktivitäten werden vorgestellt und das Gespräch wird auch hier im Sinne der Lokalen Agenda 21 fortgesetzt. 
Es werden verschiedene Gemeinschaften besucht.

Ort und Terminbitte telefonisch erfragen unter Tel: 45 80 88 07